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Aufenthaltsproblematik
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Dogil-Brownie #1
Mitglied seit 12/2015 · 4 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Betreff: Aufenthaltsproblematik
Hallo.

Ich schreibe im Namen meines koreanischen Lebensgefährten, der momentan nicht so recht weiß, was er tun soll. Genauso wenig weiß ich was zutun ist. Und zwar hat er ein Problem mit seinem Aufenthalt in Deutschland. Seit Februar 2014 besitzt er das Studiumvorbereitungsvisum, welches jetzt Ende Februar 2016 ausläuft. Er hatte einige Schwierigkeiten ein passendes Studium zu finden und hatte nicht die optimalen Vorraussetzungen (Sein Abitur aus Korea war nicht gerade gut) dafür. Er hat sein koreanisches Abitur daraufhin zu einen mittleren Schulabschluss anerkennen lassen und sich für eine Ausbildung als Medizinisch-technischer-Laborassistent beworben und hatte Erfolg. Am heutigen Tag haben wir beide die Ausländerbehöre besucht und zu hören bekommen, dass seine Ausbildung erst im August 2016 beginnt und er für sechs Monate "nichts tun" kein Visum bekommt. Dazu zu sagen ist, dass es wohl sehr selten vorkommt, dass sich Ausländer anderes orientieren und wurden auch dementsprechend behandelt im Amt. Die Frau, mit der wir das Gespräch geführt haben meinte, dass er zurück nach Südkorea reisen müsste und dann wieder im Juli zurück kommen kann oder er sich weiter für ein Studium bewerben sollte. Wir sind ziemlich ratlos was wir machen sollen. Wir leben zusammen und waren gerade dabei ein Leben zusammen aufzubauen. Ich selbst mache eine Ausbildung und kann daher nicht mit meinem Lebensgefährten einfach mal ebend für sechs Monate ausreisen.

Meine bzw. unsere Frage lautet, ob jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt hat oder sich ein wenig in der Visumproblematik auskennt. Kann man jemanden, der alle Vorraussetzungen für ein Aufenthaltsgenehmung erfüllt nur wegen einer Zeitspanne von sechs Monaten dem Land verweisen ?

Ich würde mich über schnelle Antworten sehr freuen und bedanke mich schon im Vorraus :D
JayD #2
Mitglied seit 12/2011 · 719 Beiträge
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Kann er nicht einfach ins nicht europäische Ausland fliegen und wieder einreisen dann könnte er wieder 3 Monate visumsfrei hierbleiben. Das ganze macht ihr 2 mal und das wars? Für 90 Tage braucht er als Koreaner kein Visum.  Ansonsten sind 6 Monate ja auch nicht wirklich lange;-)
Flo-ohne-h (Moderator) #3
Mitglied seit 07/2009 · 1928 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Antwort auf Beitrag #1
Zitat von Dogil-Brownie:
Meine bzw. unsere Frage lautet, ob jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt hat oder sich ein wenig in der Visumproblematik auskennt. Kann man jemanden, der alle Vorraussetzungen für ein Aufenthaltsgenehmung erfüllt nur wegen einer Zeitspanne von sechs Monaten dem Land verweisen ?

Wie wärs mit einem Sprachkurs? Das würde der Ausländerbehörde sicher einleuchten.
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dergio #4
Benutzertitel: Rückkehrer
Mitglied seit 01/2006 · 1247 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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Zitat von Flo-ohne-h:
Zitat von Dogil-Brownie:
Meine bzw. unsere Frage lautet, ob jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt hat oder sich ein wenig in der Visumproblematik auskennt. Kann man jemanden, der alle Vorraussetzungen für ein Aufenthaltsgenehmung erfüllt nur wegen einer Zeitspanne von sechs Monaten dem Land verweisen ?

Wie wärs mit einem Sprachkurs? Das würde der Ausländerbehörde sicher einleuchten.

Das sollte gehen. Er muss den Nachweis vorlegen, dass er in einem Sprachkurs eingeschrieben ist der mindestens 20 Wochenstunden umfasst. Zumindest ist das die Voraussetzung für ein Sprachkursvisum.

Die andere Möglichkeit ist, ihr fahrt schnell nach Dänemark und heiratet. :D
Dogil-Brownie #5
Mitglied seit 12/2015 · 4 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Also zum Thema Sprachkurs ... das funktioniert nicht leider. Er hat bereits die SprachKurse belegt, die nötig sind um ein Studium anzufangen das wäre C1. Mehr wäre nach der Ausländerbehörde unnötig und würde ihm kein Visum mehr bringen. In ein nicht europäisches Land zu reisen wäre ein gute Idee, jedoch habe ich im Internet darüber gefunden, dass er dafür in Deutschland keine Versicherung sowie keine Meldung der Wohnung haben darf. Das ist ja schon ziemlich blöd, da wir zusammen wohnen.

Denkt ihr, dass man dies mit dem Anwalt regeln könnte ? Die Frau bei der Ausländerbehörde erschien mir auch ziemlich unwissend zum Thema Ausbildung.
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KimcheeKorea #6
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Geh am besten nochmal hin und dieses Mal einfach zu einem Mann. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Frauen meist keine Lust haben sich mit dir auseinander zu setzen und wollen dich deswegen los werden. (Ich bin selber eine und hasse es in Behoerden mit Frauen zu sprechen)
Es gibt sicherlich irgendeine Moeglichkeit hier zu bleiben. 
Hatte er schon ein Working Holiday Visa? Ansonsten kann er vielleicht sich in irgendeiner Schule anmelden, um "das Abitur nachzuholen". Mitten im Jahr etwas schwierig aber vielleicht findet sich ja irgendetwas. Oder er schreibt sich fuer das Sommersemester in irgeneinem Studiengang ein, falls das geht. Philosophie oder sowas xD Da kommt jeder rein. Dann kann er ein Studienvisa beantragen.
Eine andere Moeglichkeit waere die Meldung aufzuheben und die Versicherungen zu pausieren, damit er ins Ausland reisen kann. Bloed, aber vielleicht die letzte Option.
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LeiderVorbei #7
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Mein Freund war mit einem working holiday visum in Deutschland und ist nach Ende seines Visums nach Rumaenien gereist. Er war dann ein paar Tage lang dort und konnte nach Wiedereinreise nach Deutschland 90 Tage lang bleiben. Ich hatte damals beim Auswaertigen Amt und verschiedenen deutschen Flughaefen (je nachdem, an welchem dein Freund ankommt) nachgefragt. Wenn ihr das in Erwaegung zieht wuerde ich der fuer den jeweiligen Flughafen zustaendigen Bundespolizei eine Email schreiben und alles genau erklaeren. Die Beamten waren da echt hilfreich!!

Nebenbei: Waere es moeglich, deinem Lebensgefaehrten ein paar Fragen bezueglich Sprachkursen und Ausbildung in Deutschland zu stellen? Ich habe auch in dem Forum gepostet, weil mein Freund nach seinem Militaerdienst eventuell auch eine Ausbildung in Deutschland machen will. Waere echt super, wenn ihr uns helfen koenntet ! :)
Dogil-Brownie #8
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Leider ist es so, dass man das Abitur irgendwie nicht nachholen kann, wenn man bereits das MSA anerkannt bekommen hat. Klar ist der mittlere Schulabschluss eine Voraussetzung, jedoch muss der Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 sein. Bei der Anerkennung erhält man keine Noten. Den mittleren Schulabschluss kann man auch leider nicht wiederholen, deswegen wäre eine Ausbildung ideal, um an einen Zeugnis ranzukommen sowie auch später nocheinmal zu studieren :/

Ich werde aufjedenfall noch einmal die Ausländerbehörde besuchen und unser Glück auf's neue herausfordern. Sollte das nicht helfen, dann klären wir das mit einem Anwalt.  Falls jemand die Situation interessiert, also wie es weitergeht, dann halte ich euch auf dem laufenden. Danke für die zahlreichen Ideen und Möglichkeiten!
o1534081 #9
Mitglied seit 10/2012 · 36 Beiträge
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Wie bei vielen Servicestellen hängt es stark davon ab zu wem man geht. Ich würde es circa 5 mal versuchen, teilweise wurde mir in verschiedesten Behörden unzählige Dinge erzählt. Wenn man selbst mal an einer Servicestelle gearbeitet hatte weiß dass man anfängt zu arbeiten bevor man überhaupt alles weiß.

Ist es denn ein Problem wenn er für 6 Monate auszieht? In dieser Zeit könnte er in Korea arbeiten und sich etwas Geld dazu verdienen.
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