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Gesundheitswesen
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hanni #1
Mitglied seit 02/2007 · 35 Beiträge
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Betreff: Gesundheitswesen
Hi, ich hab schon wieder eine Frage.  Gibt es in Südkorea eine gesetzliche Krankenversicherung?
Ich habe jetzt schon öfters gehört, daß Leute sterben müssen, wenn sie notwendige Operationen oder Arzneimittel nicht bezahlen können. Gibt es dort keine gesetzliche Grundversicherung?

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten.

Gruß hanni
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iGEL (Administrator) #2
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Moin!

Es gibt hier sicher Leute, die dir mehr dazu erzählen können. Aber mein Chef hat mir empfohlen, in Deutschland eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, weil die gesetzliche Krankenversicherung nur wenig abdeckt.

Tatsächlich gibt es hier in Korea sehr arme Kreaturen. Sie haben keine Beine (vielleicht durch einen Unfall verloren?) und liegen auf dem Bauch auf einem Wagen, der so tief ist, dass man im Gedränge aufpassen muss, dass man nicht drauftritt. Dazu spielen sie oft traurige Musik und betteln so. So gut kann die soziale Grundversorgung also nicht sein.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
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Kimchi #3
Mitglied seit 12/2006 · 88 Beiträge · Wohnort: Berlin|Seoul
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Igel: Das gibt es in Deutschland auch, zuhauf. Hat in den meisten Fällen mit Stolz zu tun. Es müsste z.B. auch in Deutschland keine Obdachlosen geben, ginge es nach der staatlichen Seite, die ja zur Genüge hilft.

Das koreanische Gesundheitswesen ist aber, das stimmt, sehr einkommensabhängig. Aber es gibt auch in Korea Ärzte, die den hippokratischen Eid geleistet haben (oh Wunder) und Kliniken, die Menschen kostenlos behandeln etc. Ich kann das mit dem "sterben weil kein Geld" nicht wirklich glauben. Sicher gibt es Fälle, wo sie mit mehr Geld eine bessere Behandlung bekommen hätten und vielleicht nicht gestorben wären. Auch hier lohnt der Vergleich mit Deutschland. Wer in eine amerikanische Herzklinik fliegen kann, hat Glück. Wer von der AOK verwaltet wird, eher nicht.
Meet me @ my Gomdorimperium:
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naja #4
Benutzertitel: naja
Mitglied seit 03/2007 · 319 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #2
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Dieser Beitrag wurde am 01.01.2009, 18:12 von naja verändert.
Hangover #5
Mitglied seit 02/2007 · 56 Beiträge
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Kann man hier denn keine PM´s schicken??? naja :)

bin ich sehr vorsichtig, darüber zu sprechen.
(Ich möchte sehr vorsichtig sein, wenn ich darüber spreche; klingt aber nicht so dolle...
"Ich möchte mich dem Thema vorsichtig nähern" oder so...)

In 80er jahren ist die öffentliche (staatlich vereinheitlichte) Krankenversicherung in Korea eingeführt und allmählich auf alle Berufengruppen und Arbeitslose erweitert. D.h. noch in Entwicklung.
(In den 80er Jahren wurde die öffentliche Krankenversicherung in Korea eingeführt und wird allmählich auf alle Berufsgruppen und Arbeitslose erweitert. D.h. sie befindet sich noch in der Entwicklung.)

Das System ist anders als in Deutschland.
 ;-)

Korea kenne nicht die private K-Versicherung im deutschen Sinne
und keine Unterscheidung von privaten und gesetzlichen etwa 1.8 Fach bei gesetzlicher.
(Korea kennt nicht die private Krankenversicherung in deutschem Sinne. Auch wird nicht zwischen privater KV und gesetzlicher Kv unterschieden).

Ungefähr halb von medizinichen Kosten bezahlen Versicherte.
(Ungefähr die hälfte der medizinischen Kosten bezahlen die Versicherten selbst.

Abgaben werden dementsprechend auch weniger vom Lohn abgerechnet.
d.h. Bipolarisierung.
(Hmm? Vielleicht ~ Die Abgaben werden dementsprechend weniger vom Lohn abgezogen. Ka was du sagen willst... Werden die Kosten zur Versicherung vom Lohn abgezogen?)

Bei behinderten Bettlern geht es um Kriminalgruppe. Es soll deshalb aus anderer Sicht gesehen werden. Es wird von 앵벌이 gesprochen.
(Bei den behinderten Bettlern handelt es sich um Kriminelle. (...)

also Bettlermafia,
wie Bettler aus Osten in Deutschland  und zwar im Schatten ausgebeutet werden.
in Korea? natürlich viel schlimmer.
(Also eine Bettlermafia. Vergleichbar mit Bettlerbanden aus den "Oststaaten", welche in Deutschland die Menschen ausbeuten. In Korea ist dies allerdings schlimmer).

Diese Kreaturen stehen manchmal sogar ausser dem Meldenwesen.
(Diese "Kreaturen" sind stellenweise nichtmal Gemeldet)

Hoffe, nicht missverstanden zu werden.
 ;-)

und bitte verbessere meine (allen) Antworten grammatisch (ggf. ueber Email)
-Dann wuerde ich weiter kommunizieren und Deutsch lernen.
(Bitte verbessert (alle) meine Antworten grammatikalisch. (...) )

Gruß
hanni #6
Mitglied seit 02/2007 · 35 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #4
Hallo naja,
Vielen Dank für deine Antwort. Also die gesetzliche Krankenversicherung in Südkorea deckt ca. 50% der Krankheitskosten ab. Gib es denn die Möglichkeit einer freiwiligen Zusatzversicherung? In Deutschland kannst du dich freiwillig zusätzlich für Krankenhausaufenthalt, Zahnersatz  usw. versichern. Das bedeutet, daß  falls die gesetzliche Krankenversicherung nicht alles bezahlt, deine Zusatzversicherung  einspringt. Gibt es solche Versicherungen auch bei euch? 50% aller Krankheitskosten zu bezahlen kann  bei schweren Krankheiten den Ruin einer ganzen Familie bedeuten, oder?

Abgesehen davon, unser System ist auch nicht fehlerfrei! Ich kenne genügend Leute, die sich immer nur die extragroßen Medikamtenpackungen verschreiben lassen und dann den Rest  wegwerfen - zahlt ja alles die Kasse!
FBseoul* (Gast) #7
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Korea ist ein billiges Land wenn es um Krankheitversicherung geht
ich habe von einem Koreaner gehoert, dass viele Koreanern, die im Ausland leben, in Korea medizinische services bekommen, nachdem sie nach Korea zurueckgeflogen haben, nachdem sie ihre Krankheiten im Ausland geduldet haben, um mit billigere Kosten medizinische services zu bekommen
zum beispiel, ich habe gehoert dass in Canada medizininische services 20 mal teurer(vielleicht wegen den vielen Taxen) ist, und in Philippine 5 mal teurer(wo alle andere Kosten viel billiger als Korea ist) als Korea ist.

es gibt viele private Krankheitversicherungen, dass sie sagen, dass sie alles bezahlen werden, wenn einer selbst Krebs, myokardinfarkt, apoplexia, usw bekommt oder wenn seine/ihre Kindern krank sind, aber da gibt es viele tricks(insurance clauses) und sie geben den Kunden nicht alle informationen wenn sie neue Kontrakt machen, aber sie "find an excuse"(insurance clauses) wenn die Kunden wirklich Krankheiten bekommen, um das geld nicht zu bezahlen. ich habe solche complaints vielmals durch die Medien gehoert.

Roh Muhyeon und sein verfolger Ryu Shimin wollen sogar medizinische Gesetz aendern, dass Krankenschwestern Krankheiten diagnostizieren koennen und die Apothekern "to treat" koennen, das heisst, Roh Muhyeon un Ryu Shimin wollen, dass Aerzte nur diagnostizieren duerfen, und medikamenten nicht zu den Patienten verschreiben koennen. unglaublich!!!!!

manchmal kann hier wunderbar fuer manche Punkten sein, aber manchmal ist hier wahnsinnig auch..  :nuts:
FBseoul* (Gast) #8
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ach.. zu den Hauptthema

es gibt 3 nationale Krankheitversicherungen

medizinische protektion: fuer arme Leute. Sie duerfen kostenlos medizinische services bekommen(aber sie koennen nur 1st und 2nd medizinische institutionen besuchen, aber nicht 3rd medizinische institutionen)
workplace insurance: Sie bezahlen nur 20-30% von den medizinische Kosten
district-insurance: fuer die Leute, die geld haben, aber kein job haben. Sie bezahlen auch 20-30% von den Kosten
naja #9
Benutzertitel: naja
Mitglied seit 03/2007 · 319 Beiträge
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Dieser Beitrag wurde am 01.01.2009, 18:13 von naja verändert.
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