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Heiraten in Dänemark - Zusammenfassung (Important)
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dsmr #1
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Subject: Heiraten in Dänemark - Zusammenfassung
Da mir dieses Forum sehr geholfen hat, wollte ich nochmal zusammenfassend darstellen, welche Hürden es zu nehmen gilt, um in Dänemark eine deutsch-koreanische Ehe einzugehen. Dabei ging es uns zunächst mal um den Papierkram, Familienangelegenheiten klammere ich hier mal aus.

Zusammenfassend kann ich sagen, daß die Heirat im Vergleich zu Deutschland oder Korea die wesentlich einfachere, schnellere, und trotz der Reise auch kostengünstere Variante darstellte. Dennoch geht es nicht ganz ohne Bürokratie.

Unsere Ausgangssituation war wie folgt: Ich lebe in Deutschland, meine Liebste in Korea. Ziel war, daß meine (heutige) Frau nach Deutschland kommt, wir heiraten, die Aufenthaltserlaubnis beantragen und dann zusammen in Deutschland leben, ohne daß sie zwischendurch wieder nach Hause muß.

Im folgenden findet Ihr eine Auflistung der Schritte und Dokumente. Die Entscheidung haben wir Anfang des Jahres getroffen und dann am 1. April in Tonder geheiratet.

1. Eheerklärung (Notice of marriage):
Findet man z.B. hier

  -> https://www.kk.dk/sites/default/files/migrated/sc/vi006-de…

oder auf den Seiten der dänischen Standesämter. Da diese von beiden unterschrieben werden muß, haben wir das Dokument in Korea ausgedruckt, einen Teil ausgefüllt, dann per Post nach Deutschland geschickt, hier vervollständigt, dann gescannt.

2. In Korea sind folgende Dokumente zu besorgen:
기본증명서 (Grunddatenurkunde), 혼인관계증명서 (Urkunde über die eheliche Verwandtschaft), 가족관계증명서 (Urkunde über die familiäre Verwandtschaft). Diese Urkunden sind nur in koreanisch erhältlich. Außerdem benötigt man den Nachweis der aktuellen Adresse, diese ist als "Household register / resident register" auch in englisch erhältlich.

Anmerkung: 가족관계증명서 (Urkunde über die familiäre Verwandtschaft) scheint entbehrlich, da die Geburt in der Grunddatenurkunde, und die Ledigkeit in der Urkunde über die eheliche Verwandtschaft vermerkt ist, aber ganz sicher sind wir nicht.

3. Apostille
Alle koreanischen Urkunden (auch die in englischer Sprache) benötigen eine Apostille. Diese erhält man vom
  Ministry of Foreign Affairs,
  60, Sajik-ro 8-gil,
  Jongno-gu,
  Seoul, Korea 110-787

4. Übersetzung:
Dänische Behörden akzeptieren deutsche, englische, oder dänische Urkunden. Die 3 Urkunden in koreanischer Sprache müssen daher noch übersetzt werden. Die günstigste Möglichkeit ist, die Urkunden selbst zu übersetzen, anhand dieser hier schon früher verlinkten Vorlagen.

 -> http://www.nuku.de/archives/2010/09/21/dokumente-fuer-die-…

Meine Liebste berichtete, unmittelbar neben dem Außenministerium gebe es auch ein Übersetzungsbüro.
 
5. Bestätigung der Übersetzung:
Macht die deutsche Botschaft innerhalb einiger Tage, Kostenpunkt 15 Euro / Urkunde.

Alternativ zu 4.+5. ist die Übersetzung in Deutschland bei einem vereidigten Übersetzer möglich.

6. Passkopie:
Wird ebenfalls benötigt zur Beantragung der Trauung. Normalerweise muß zur Bearbeitung der legale Aufenthalt aus dem Paß (anhand des Einreise-Stempels) für die dänischen Behörden erkennbar sein. Da meine Liebste damals noch in Korea war, haben wir darauf verwiesen, den bei Erscheinen vorzuzeigen.

7. Schicken der Urkunden nach Deutschland:
Da dänischen Standesämtern, jedenfalls dem in Tonder, für den Antrag erstmal eine Einreichung per Email genügt, kann man vorige Urkunden erst Scannen/Fotografieren, per Email schicken und die Originale später mitbringen (Ausnahme Eheerklärung, s.o.).

8. In Deutschland zu besorgende Urkunden:
 - Geburtsurkunde (oder beglaubigter Auszug aus dem Geburtsregister)
 - Aufenthaltsbescheinigung mit Familienstand
 - Kopie des Personalausweises
 
9. Bezahlung:
 - 70 Euro ans dänische Standesamt überweisen
 
10. Alles gescannt per Email ans Standesamt schicken, zusammengefasst
 
Beide:
 - Notice of marriage
 
Koreanischer Partner:
 - 기본증명서 (Grunddatenurkunde)
 - 혼인관계증명서 (Urkunde über die eheliche Verwandtschaft)
 - 가족관계증명서 (Urkunde über die familiäre Verwandtschaft)
   -> Die drei mit Apostillen, Übersetzung, Bestätigung der Übersetzung
 - Household register (englisch, nur Apostille)
 - Passkopie (ggf. mit Einreisestempel)

Deutscher Partner:
 - Geburtsurkunde (oder beglaubigter Auszug aus dem Geburtsregister)
 - Aufenthaltsbescheinigung mit Familienstand
 - Kopie des Personalausweises
 
 - Überweisungsbeleg

Anmerkung:
Bei uns hat die Standesbeamtin erst die aktuelle Adresse aus den etwas ungewohnten koreanischen Dokumenten nicht rauslesen können, daher ggf. zusätzlich darauf hinweisen. Wunschtermin nennen! Wir bekamen problemlos den 1.April bei Beantragung Mitte Februar.

11. Rückmeldung Standesamt / Heirat:
Die Rückmeldung dauerte bei uns gut 2 Wochen. Zur Anmeldung der Hochzeit einfach alle Dokumente mitbringen. Auf einen lesbaren Einreisestempel im Paß achten! 3 Tage warten, Heiraten.

12. Apostille der Heiratsurkunde:
Entgegen anderslautender Gerüchte können deutsche Behörden nach wie vor eine Apostille der dänischen Heiratsurkunde verlangen. Das vielzitierte Deutsch-Dänische Beglaubigungsabkommen schließt nur das Erfordernis einer zusätzlichen Legalisierung durch die deutsche Botschaft aus. Daß es trotzdem i.d.R. ohne Apostille geht, ist eine andere Geschichte. Wir haben deshalb zumindest eines der 2 Exemplare der Urkunde nach Kopenhagen geschickt. Just in case. Siehe auch:

 -> http://um.dk/en/travel-and-residence/legalisation/apostill…

Erhalten einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland:
1. Anmelden beim Einwohnermeldeamt
2. Beantragen eines Termins beim Ausländeramt
In der Reihenfolge! Den Termin gibts (in Dresden) erst mit Meldebescheinigung, Wartezeit ca. 5 Wochen. Anm: Ging alles auch ohne Apostille

Dokumente fürs Ausländeramt:
Notwendig neben Eheerklärung sind Nachweis von KV (Mitversicherung GKV ist problemlos bei Erstzuzug) + Wohnraum. Eine Einkommensbescheinigung ist bei Zuzug zu Deutschen nicht relevant.

Sprachzertifikat A1:
Ebenfalls entgegen anderslautender Gerüchte befreit weder die koreanische Staatsbürgerschaft, noch ein Bachelor bei Zuzug zum deutschen Ehepartner vom Sprachnachweis A1. Der Deutschtest ist allerdings so einfach, daß man sich die Kosten für den Kurs getrost sparen kann. Ein halbes Jahr Selbststudium nebenbei hat meiner Liebsten jedenfalls zum Bestehen gelangt.

Integrationskurs:
Durch den Zuzug hat der koreanische Ehepartner Anspruch, aber keine Verpflichtung, einen Integrationskurs zu besuchen, der im wesentlichen ein 600h-Deutschkurs ist. Da dieser zum größtenteils von der AHB bezahlt wird, empfiehlt es sich, das beim Termin der Ausländerbehörde gleich mit zu beantragen.

Kein Heiratsvisum nötig:
Normalerweise müssen selbst Angehörige von Staaten, die visumsfrei nach Deutschland reisen können, im Heimatland ein Nachzugsvisum beantragen, wenn die Hochzeit im Ausland stattfand. Für Korea und einige andere Länder gilt jedoch eine bevorzugte Regelung nach "§ 41 AufenthV - Vergünstigung für Angehörige bestimmter Staaten". Sagt das ggf. dem Ausländeramt, hier wußten sie das erst nicht.

Fikitionsbescheinigung:
Uns trieb anfangs die Sorge um, ob wir alles bis zur Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in 3 Monaten hinbekommen, damit meine Liebste nicht zwischenzeitlich wieder ausreisen muß. Das ist jedoch unbegründet. Mit dem Termin bei der Behörde könnt Ihr eine sogenannte "Fiktionsbescheinigung" erhalten, die bestätigt, daß der Antrag läuft. Damit ist Euer Partner vorerst legal hier. Innerhalb der 3 Monate muß man also nur Heiraten und den Termin bekommen.

So, das wars. Ich hoffe, einigen hier geholfen zu haben. Frohes Heiraten.
phalanx #2
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Schön und gut.

Aber es hat schon seinen Sinn, dass es in Deutschland "bürokratischer" vorgeht. Insbesondere zur Vorbeugung von Nutzehen oder der vernünftigen Eingliederung des Ehepartners in die Gesellschaft.
dsmr #3
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Um in Deutschland zu heiraten, hätten wir gebraucht:

1. Eine Ausnahmegenehmigung des Oberlandesgerichts, weil Korea (wie ca. 180 andere Staaten) nur eine Ledigkeits-, aber keine Ehefähigkeitsbescheinigung ausstellt. Kostenpunkt je nach Einkommen (finanziell die Hosen runterlassen, oder Maximum bezahlen, koreanisches Einkommen bitte mir Übersetzung), Wartezeit bis zu 3 Monate, nach Angaben der Standesbeamtin i.d.R. mind 2 Monate.

2. Unterlagen nicht selbst übersetzt und von der deutschen Botschaft beglaubigt, sondern von einem gerichtlich vereidigten Übersetzer in Deutschland angefertigt - dem hohen Gericht ist die deutsche Botschaft offenbar nicht vertrauenswürdig genug. Kosten ca. 200 Euro statt 45.

3. Einen Übersetzer für die Trauung, da meine Liebste noch nicht besonders Deutsch spricht. Sie müsse ja die Unterlagen verstehen. Daß man mit der Hochzeit im Prinzip 20 Paragraphen im BGB unterschreibt, die ohne Anwalt eh niemand versteht, bleibt außen vor. Kosten einige 100 Euro??? Und woher bekomme ich in Dresden einen zugelassenen Koreanisch-Dolmetscher?

4. Die Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung direkt vor der deutschen Botschaft in Seoul - nur, warum sollte ich sinnlos eine Eheschließung anmelden, die Braut muß schon noch ja sagen, oder nicht?

Von der Möglichkeit, Dokumente vorab zur Prüfung per Email zu schicken, will ich gar nicht erst anfangen.

Nee, einen Sinn kann ich nicht erkennen.

Im übrigen ist es auch nicht so, daß man mal eben schnell zum Heiraten über die Grenze fährt. Die haben sich schon alles genau angeschaut, im Original natürlich, bzw. Apostille und Übersetzungs-Beglaubigung. Aber es ist einfach ein wenig praktischer. Moderne Kommunikation ist den Behörden dort nicht fremd, die brauchen am Ende nicht 4-5 Monate + geschätzt mind. 1000 Euro für die Bürokratie und heiraten kann man auch, wenn die Partnerin "nur" Englisch spricht. Deutschland war am Ende wirklich die letzte Wahl. Ohne Dänemark hätten wir es wahrscheinlich in Korea gemacht.
This post was edited on 2015-04-12, 19:07 by dsmr.
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Nomou #4
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Das ist ja großartig! Vielen Dank für diese tolle Zusammenfassung. Ich finde, das sollte hier irgendwie "Sticky" gemacht werden, damit das nicht in den Tiefen des Forums untergeht.
JayD #5
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Also wir brauchten Punkt 1 nicht. Meine Frau hatte ihre koreanischen Dokumente die hab ich übersetzen lassen wie in Punkt 2 aber damit war es gut.
Den Übersetzer kann auch ein Bekannter machrn, bei mir mein Schwager auf English übersetzt. Hab mir vorher geben lassen was die Standesbeamtin sagt und es auf English übersetzt, war alles kein Problem.
itzi #6
User title: veni, vidi, itzi, witzig
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In reply to post #4
Quote by Nomou:
Das ist ja großartig! Vielen Dank für diese tolle Zusammenfassung. Ich finde, das sollte hier irgendwie "Sticky" gemacht werden, damit das nicht in den Tiefen des Forums untergeht.

Hast Du das überprüft?

Nee!

JayD legte ja schon los, was bei ihm alles anders war.

Behörden sind in Deutschland verpflichtet einem zu erklären, was Sache ist.
Nach "Auskunftspflicht Behörden" suchen im Netz, wen es interessiert.

Anderenorts braucht man andere Dokumente und läuft das auch anders.

Wer überhaupt nicht klarkommt mit dem Standesbeamten und dem Visa-Kram, der wendet sich echt besser für 300€ oder so an einen untermittelmäßigen Anwalt als das in Foren durchzukauen, wie er denn nun heiraten kann.

Als es noch kein Internet gab, lief das auch alles.

Problem heutzutage ist eben unter anderem, dass Leute große Wellen schlagen und gleich alle panisch werden.

Ist alles kein Problem.

Einfach eine Mail schicken an Standesamt, Ausländerbehörde und so, Antwort erhalten, auf die man bauen kann, und fertig.

Wer mag, kann auch noch einen Aufsatz schreiben und rumlabern, wie einfach es doch irgendwo sei.

Ich verweise nur mal darauf, dass jedes OLG so seine eigenen Listen hat, die einen diese Übersetzung ok finden und andere jene...

Müßig das durchzukauen, wenn die Verantwortlichen einem das zu erklären haben.

Bei Leuten mit chinesischem, malaysischem, philippinischem etc. Partner macht Skandinavien bzw. GB Sinn so im Zuge der Hochzeit, aber Koreaner?!

Liest sich auch so, als hättest was Pech gehabt da in Dresden oder die mochten Euch nicht.

1000€
Die Hälfte ist's durchaus schon. ;)
This post was edited on 2015-04-13, 01:18 by itzi.
dsmr #7
Member since Sep 2014 · 26 posts
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Quote by itzi:
JayD legte ja schon los, was bei ihm alles anders war....
Einfach eine Mail schicken an Standesamt, Ausländerbehörde und so, Antwort erhalten, auf die man bauen kann, und fertig...
Wer mag, kann auch noch einen Aufsatz schreiben und rumlabern, wie einfach es doch irgendwo sei....
1000€ Die Hälfte ist's durchaus schon...

Daß bei einigen alles einfacher war, mag sein. Man liest hier gelegentlich, mancher Ausländerbehörde langt die koreanische Staatsbürgerschaft zum Verzicht auf den A1, Apostille der dänischen Heiratsurkunde braucht man auch selten (selbst hier in DD nicht), und das mit dem Übersetzer zur Hochzeit ist sicherlich ganz schräg. Wenn ein Standesamt auf die OLG-Genehmigung verzichtet hat, entfällt auch die hiesige Übersetzung der Dokumente, das Standesamt war da wiederum entspannter.

ABER: Ich habe natürlich mit dem Ausländer- und Standesamt telefoniert und auch gemailt. Was oben steht, ist dabei rausgekommen. Behörden können das verlangen, und tun es offenbar teilweise auch. Wenn Ihr sicher sein wollt, ist das ein gangbarer Weg, bei dem sich kein Behördenmitarbeiter querlegen kann. Sollte das eine oder andere Amt in Deutschland entspannter sein, habt Ihr einfach Glück.

Was die 1000 Euro betrifft: Das war noch gering angesetzt. Rechne mal (alle Werte geschätzt/grob nachgeschaut):
Standesamt: gut 100 Euro
Übersetzung Dokumente bei beglaubigtem Dolmetscher: 200 Euro
Gebühren OLG: Bis zu 300 Euro (da ich ganz gut verdiente, bzw ein Nachweis des koreanischen Einkommens schwierig geworden wäre wahrscheinlich am Maximum)
Übersetzer für die Hochzeit: Der Hauptposten: Habe ich mit 500 Euro angesetzt. Da es in der Nähe DDs keinen gerichtlich zugelassenen Übersetzer gibt, hätte man einen aus Frankfurt oder so kommen lassen müssen (1-2 Tagessätze + Übernachtung + Fahrtkosten....)
Abgabe der Vollmacht zur Anmeldung vor der deutschen Botschaft in Seoul: 20-30 Euro??

Habe ich nochwas vergessen? Wie auch immer, der 1000er war durchaus realistisch.
This post was edited on 2015-04-13, 07:55 by dsmr.
dsmr #8
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In reply to post #6
Quote by itzi:
Hast Du das überprüft?
Noch kurz hierzu - ich habe ziemlich viel überprüft. Nachdem nämlich alle möglichen Auskünfte im Internet und von Behörden widersprüchlich waren, habe ich tatsächlich mal Gesetze und Verordungen gelesen. Schließlich wollte ich sicher sein, daß meine Liebste nicht zwischendurch für viel Geld wieder nach Korea zurück muß. Ich bin daher ziemlich sicher, daß man mit dem obigen rechtssicher durchkommt. Quellen:

http://www.toender.dk/Burger/Standesamt.aspx
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Standardartikel/CIEC-Dok…
http://www.bamf.de/DE/Migration/EhepartnerFamilie/ehepartn…
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publika…?__blob…
http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integration…
http://dejure.org/gesetze/AufenthV/39.html
http://dejure.org/gesetze/AufenthV/41.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Fiktionsbescheinigung#Fiktiv_…
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Nomou #9
User title: Koi
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Quote by dsmr:
Quote by itzi:
Hast Du das überprüft?
Noch kurz hierzu - ich habe ziemlich viel überprüft.

Das war ja an mich gerichtet, weil ich deine Zusammenfassung so toll fand ohne jeden einzelnen Punkt gründlich geprüft zu haben. Schande über mich.  :-D  
Ich finde es klasse, dass du dir die Mühe machst, hier mal gesammelt euer Vorgehen zu schildern, da das sicherlich für einige hilfreich sein wird. Außerdem habe ich auch Bekannte, die genauso in Dänemark geheiratet haben, weil die deutschen Behörden scheinbar willkürlich Dokumente gefordert haben, es ist also definitiv kein Einzelfall. Lass dir von itzi nichts sagen, was hat der schon mit heiraten am Hut, wo er doch an anderer Stelle behauptet, dass das nichts für ihn sei. :rolleyes:
dsmr #10
Member since Sep 2014 · 26 posts
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Er hat schon nicht ganz unrecht. Es steht eine Menge Müll im Internet. Ich erinnere mich an den Blog eines Rechtsanwalts, der behauptete, das Deutsch-Dänische Beglaubigungsabkommen befreie von der Apostille - Pustekuchen. Was die Aufenthaltserlaubnis betrifft, bin ich bei einigen Dingen auch nicht ganz sicher. Aber mit der Hochzeit sollte es klappen wie beschrieben, in Tonder jedenfalls.
Flo-ohne-h (Moderator) #11
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In reply to post #4
Quote by Nomou on 2015-04-12, 23:48:
Das ist ja großartig! Vielen Dank für diese tolle Zusammenfassung. Ich finde, das sollte hier irgendwie "Sticky" gemacht werden, damit das nicht in den Tiefen des Forums untergeht.

ist erledigt
Fritzelblitz #12
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Hallo, ich bin neu hier und genau das hier habe ich gesucht. Vielen Dank! :)

Nur nochmal zum Sichergehen, wenn mein Freund (er ist Koreaner) zu mir zieht, müssen wir beide keinen Einkommensnachweis vorlegen, ist das korrekt?

"Eine Einkommensbescheinigung ist bei Zuzug zu Deutschen nicht relevant."

Das gilt also für die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis. Wenn wir aber in Deutschland heiraten, müssen wir dann einen Einkommensnachweis vorlegen?
This post was edited on 2016-04-02, 12:30 by Fritzelblitz.
Uhu #13
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Hi,
ich musste für die Aufenthaltserlaubnis drei Gehaltsnachweise, eine Bescheinigung meiner Firma dass ich dort beschäftigt bin, Kopie des Mietvertrages und eine Bescheinigung von meiner Vermieterin vorlegen über Größe der whg und dass meine Frau bei mir leben darf vorlegen. Frag am besten bei der zuständigen Ausländerbehörde nach. Das Prozedere haben wir im Januar 16 begonnen, ist also recht aktuell.
TaubeNuss #14
Member since Nov 2010 · 149 posts
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@Uhu kann es sein, dass die Gehalts- und sonstigen Nachweise für die Dauer des Aufenthaltstitels relevant sind? Bei mir war das im März 2013 nicht erforderlich. Das lag daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit hatte. Nachweisen mussten wir aber, dass meine Frau und ich zusammen in der gleichen Adresse gemeldet waren. Da ich zu diesem Zeitpunkt keine Stelle hatte, bekam meine Frau einen Aufenthaltstitel mit einer Dauer von 3 Jahren. Hätte ich einen Job gehabt, dann wäre dieser erste Titel 5 Jahre gültig gewesen. Und gemeldet haben wir das Ganze damals in Berlin bei der Ausländerbehörde. Bei der Anmeldung musste meine Frau übrigens auch nachweisen, dass sie über ausreichend Deutsche Gebärdensprachkenntnisse verfügte.
Uhu #15
Member since Jun 2008 · 401 posts
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Hmm weiß ich leider nicht. Mir hat die recht unfreundliche Dame nur gesagt was ich mitbringen soll und meine Frau einen A1 Test machen muss bevor sie den Antrag weiterreicht :-/
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