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Thema: Fernbeziehung
Erfahrungen, Berichte und Leute mit dem selben "Schicksal"
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Laurakim #1
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Subject: Thema: Fernbeziehung
Hallo liebes Forum,
Mein Name ist Laura und ich bin 17 Jahre alt. Ich bin hierher gekommen in der Hoffnung etwas Trost, Kommentare oder Zustimmung zu gelangen.
Hier etwas über "unsere" Geschichte:

Ich habe 4 Jahre in Indien gelebt. Dort habe ich meinen koreanischen Freund Duke kennengelernt. Wir sind mittlerweile seit 5 Jahren zusammen. Als er wieder zurück nach Korea musste auf Grund familiärer Gründe habe ich ihn auch dort besucht. Nun bin ich wieder in Deutschland und wir haben uns vor einer Woche seit 2 Jahren endlich wieder gesehen. Wir sind uns sicher dass wir heiraten wollen.
Meine Frage nun an euch:
Habt ihr Erfahrungen mit einer Beziehung solcher Distanz? Wenn ja, wie mach ihr dass so?
Gibt es Möglichkeiten für Koreaner die willig sind deutsch zu lernen in Deutschland ein Ausbildungsplatz zu finden?


Danke :-)

Hier ein paar Bilder von uns:
 https://fbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net/hphotos-a…?oh=568…

https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-a…?oh=900…

(habe es nicht verstanden wie man manuell bilder hochladen kann )
Christian1989 (Former member) #2
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Ihr seit also zusammen, seitdem du 12 bist? Das hat ja früh angefangen.
Fernbeziehungen sind jedenfalls kompliziert, weiß ich aus eigener Erfahrung... 5 Jahre sind da schon beeindruckend, insb. nach 2 Jahren Getrenntseins...

Wie alt ist denn dein Freund, und wie sind seine Noten? Dein Freund ist ja Nicht-EU-Ausländer, somit ist das mit einem Ausbildungsplatz in Deutschland schwierig. Und er spricht ja anscheinend noch kein deutsch. In welcher Stadt lebst du denn? In Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin wäre sowas natürlich eher möglich als in einer kleineren Stadt. Bei Frankfurt wären z.B. auch Samsung und Hyundai. Aber ich weiß nicht, inwieweit das rechtlich möglich wäre, da Nicht-EU-Ausländer.

Und wie sehen das seine Eltern? In Korea studieren ja die meisten nach Beendigung der Schule. In Deutschland zu studieren wäre schon einfacher als Ausbildung. Zumal er in Deutschland keine Studiengebühren zahlen müsste wie es in Korea der Fall wäre. In welcher Stadt lebt dein Freund jetzt? Bei einem Studium könnte er sich auch für Stipendien bewerben oder Geld verdienen als Lehrer für einen Koreanischkurs an der Uni.
Laurakim #3
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Ja seit ich 12 Jahre alt bin, bin ich nur mit ihm zusammen gewesen.

Mein Freund ist 20 (oder koreanische 21). Ich lebe in Darmstadt und wir sind uns gerade ausgiebig am Informieren von Studienplätzen in Englisch bis zu einer Ausbildung. Seine Noten sind gut bis sehr gut. Er hat in Indien einen IB-Abschluss gemacht.

Seine Eltern sind nicht begeistert. Seine Mutter kann mich zwar ausstehen, mehr aber auch nicht. Mit seinem Vater habe ich nicht viel zu tun gehabt. Seine Beiden Schwestern konnten mich auch noch nicht wirklich mögen. Zur Zeit lebt mein Freund in Melbourne/Australien und geht auf die Monarsch Universität.

Danke für die Antwort.
Christian1989 (Former member) #4
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Wie lange studiert er denn schon? Vom alter würde ich annehmen, dass er sich in der Mitte des Studiums befindet. Da würde ich Ausbildung jedenfalls schonmal ausschließen, auch wenn er das selber wissen muss. Was studiert dein Freund? Die TU in Darmstadt ist ja gut für Technisches und Naturwissenschaften. Frankfurt und Mannheim sind ja auch nicht weit und gerade Mannheim hat sehr internationale Studiengänge. Er könnte auch ein Auslandssemester oder -jahr in Deutschland absolvieren. Die Monash University ist z.B. Partner der EBS (http://monash.edu/study-abroad/outbound/exchange/partners/…), die ja nicht weit von Darmstadt ist. Ginge aber nur, wenn er Wirtschaft oder Jura studiert. Ansonsten müsste er eine Uni weiter weg wählen.

So ein Jahr vor Ende des Studiums könnte er auch in Deutschland nach Jobs suchen, bspw. bei Hyundai oder Samsung. Natürlich nicht Ausbildung, sondern Direkteinstieg.
Laurakim #5
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Danke :-)
Mein Freund wird sich am Freitag bei seiner Universität über weitere Exchange-Programme informieren.

Er studiert seit bereits einem Jahr in den Fächern "Nursing" um dann später Doktor/Psychologe zu werden.
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InZain #6
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Fernbeziehungen sind immer Unterschiedlich^^

Der Weg ist hart, besonders wenn man kein Zeitlichen Rahmen im Auge hat. Wann sieht man sich wieder, wie lange geht es noch so weiter usw.

Also meine Freundin und ich haben uns jetzt 6 Monate lang nicht gesehen. Jedoch wissen wir, dass sie wieder herkommt nach Deutschland und ich in der zwischenzeit im 2 bis 3 Monate Abstand in Korea bin.

Sie spricht aber deutsch, französisch, englisch und natürlich koreanisch. Hat schon 8 Jahre in Europa gelebt (darunter auch Deutschland). Ausbildung und so weiter alles deutsch ^^ Ihre Eltern mögen mich... nur ihr Hund nicht :P

Ich finde es ist sehr wichtig, dass die Eltern einen dabei unterstützen, was bei uns der Fall ist von beiden Seiten her.

Deswegen finde ich eure Beziehung schon mega hart ^^ respekt ;)

Weiterhin alles alles alles alles gute :) hwaiting!
Flo-ohne-h (Moderator) #7
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In reply to post #3
Quote by Laurakim:
Ich lebe in Darmstadt und wir sind uns gerade ausgiebig am Informieren von Studienplätzen in Englisch bis zu einer Ausbildung. Seine Noten sind gut bis sehr gut. Er hat in Indien einen IB-Abschluss gemacht.

Seine Eltern sind nicht begeistert. Seine Mutter kann mich zwar ausstehen, mehr aber auch nicht. Mit seinem Vater habe ich nicht viel zu tun gehabt. Seine Beiden Schwestern konnten mich auch noch nicht wirklich mögen. Zur Zeit lebt mein Freund in Melbourne/Australien und geht auf die Monarsch Universität.

Wenn Ihr heiraten wollt, wäre die Nicht-EU-Staatsbürgerschaft kein Problem - es gibt nur etliche Hürde auf dem Weg zum Trauschein zu überwinden.

Wenn die Familie nicht mitspielt, würde ich mir, ehrlich gesagt, die Sache noch mal überlegen. Die Eltern reden ihren Kindern in Asien ständig rein und wenn er der erste oder einzige Sohn ist, wird es garantiert Ärger geben, weil von der Frau des ältesten Sohns erwartet wird sich um die Eltern (d.h. Deine zukünftigen Schwiegereltern zu kümmern). Wenn Ihr Euch nicht auf Dauer ausstehen könnt, gibt es richtig üblen Beziehungsstreß.

Eine Idee wäre doch Eure gemeinsame Zukunft in Australien zu suchen. Da gibt es weniger Sprachprobleme und gemischte Paare sind auch kein Problem. Er ist sowieso schon da.

Interkontinentale Fernbeziehung kenne ich und die ist richtig nervig. Es spricht für Euer Durchhaltevermögen, daß Ihr noch zusammen seid.
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dergio #8
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Die naheliegendsten Möglichkeiten für mich wären:
1. Er kommt nach Deutschland studieren
2. Du gehst nach Australien Studieren
3. Ihr geht beide in irgendein anderes englischsprachiges Land studieren

Wie die organisatorischen Schritte für ein Studium in Deutschland sind, darüber können dir bestimmt einige hier Auskunft geben.
Meines Wissens nach muss ein Studienvisum bei der deutschen Botschaft beantragt werden. Dazu braucht man u.a. einen Nachweis für finanzielle Absicherung.
Wenn er hier ist muss er erstmal Sprachkurse machen bis er Level B2 besteht (früher hieß das DSH Test).
Dann kann er sich für einen Studienplatz einschreiben.

Warum fragst Du nach einer Möglichkeit für einen Ausbildungsplatz? Er hat doch Abitur, gute Noten und spricht fließend Englisch. Ich glaube, wenn er als 22 jähriger zwischen mehrheitlich 15 bis 18-jährigen sitzt wird er sich nicht besonders wohl fühlen. ;)
Laurakim #9
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Danke für alle lieben Antworten und Zustimmungen (-:


Wegen der Ausbildung habe ich gefragt weil es bei mir in Darmstadt meistens nur Universitäten gibt, für die die deutsche Sprache Voraussetzung ist. Deshalb schien uns eine Ausbildung sehr gerecht um einen schnellen weg zu finden zusammen zu bleiben.

Noch eine Frage an Flo-ohne-h: Ist es nicht so dass wenn wir heiraten er erst nach 5 Jahren eine Staatsbürgerschaft annehmen kann? Ich habe versucht mich online zu informieren aber finde mich mit den vielen Namen, Wörtern und Fremdbegriffen nicht sehr zurecht.

Und meine Eltern unterstützen die Beziehung auf jeden Fall. Sie sind sehr überzeugt von Duke da er immer respektvoll und dankend ist. Als ich seine Großeltern kennengelernt habe schienen auch diese mich zu mögen und beschmunzelten  liebevoll meine koreanischen "Sprachkünste". Wegen der Kinderplanung wollte seine Mutter auch definitiv eine Rolle in der Erziehung spielen aber ich bin mir dem nicht sicher ob ich wegen einer Geburt den Weg nach Korea antreten sollte..... Dass scheint relativ unplausibel für mich. In diesem Punkt wird es in entfernter Zukunft sicherlich noch einige kleine Disskussionspunkte mit meinem Freund geben.
Soja #10
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Hallo!

Für eine Ausbildung braucht er doch genauso sehr gute deutsche Sprachkenntnisse.
Er könnte ein studienvorbereitendes Visum beantragen. Damit kann er ein bis zwei Jahre lang in Deutschland eine Sprachschule besuchen, um auf den Stand zu kommen, den Sprachtest für eine Uni zu bestehen.
Wenn das finanziell ein Problem ist, kann er auch ein Working - Holiday Visum beantragen.  Damit kann er genauso Deutsch lernen aber darf nebenbei noch jobben.
Wenn er das erforderliche Sprachniveau hat, kann er hier ganz normal studieren.
Warum will er denn die deutsche Staatsbürgerschaft?  Wenn ihr heiratet bekommt er eine Aufenthaltsgenehmigung (auch hier ist allerdings ein Sprachtest Voraussetzung).
Das einfachste scheint mir wirklich ein Sprachvisum oder WH-Visum um ein Studium in Deutschland vorzubereiten,  das machen viele Koreaner so.
Wenn er auf www.berlin-report.com geht, kann er dort auch mal selber nachfragen oder Erfahrungsberichte lesen, das ist eine Seite für Koreaner in Deutschland.
Alles Gute! Mein Koreaner kommt hoffentlich Anfang 2015 endlich nach Deutschland! :D
Laurakim #11
Member since Oct 2014 · 10 posts
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Quote by Soja:
Hallo!

Warum will er denn die deutsche Staatsbürgerschaft?  Wenn ihr heiratet bekommt er eine Aufenthaltsgenehmigung (auch hier ist allerdings ein Sprachtest Voraussetzung).


Hey! Er braucht die Deutsche Staatsbürgerschaft wegen dem Wehrdienst den er auf alle Kosten vermeiden will (und ich auch nicht überzeugt vom Wehrdienst bin da die Süd-/Nordkorea Lage ja nach wie vor kritisch ist). Durch seinen Aufenthalt in Australien hat er dort eine Aufenthaltsgenemigung für Studenten erhalten und darf vor Erst den Militärsdienst ausweichen. Unsere Befürchtung war, dass wenn er in Deutschland lebt und dort keine Staatsbürgerschaft erlangt in kurzer Zeit, zum Wehrdienst gerufen wird. Und durch die Befürchtung dass er eventuell keinen Studienplatz erlangen kann, sind wir natürlich deswegen etwas besorgt.

Viel Erfolg auch mit deinem Freund :-)
Wie klappt dass so mit euch wenn ich fragen darf (wie haltet ihr Kontakt, wie habt ihr euch getroffen etc)?

Danke übrigens für den Webseiten Link. Er stöbert da gerade durch.
This post was edited on 2014-10-09, 23:04 by Laurakim.
Christian1989 (Former member) #12
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Quote by Laurakim:
Hey! Er braucht die Deutsche Staatsbürgerschaft wegen dem Wehrdienst den er auf alle Kosten vermeiden will (und ich auch nicht überzeugt vom Wehrdienst bin da die Süd-/Nordkorea Lage ja nach wie vor kritisch ist). Durch seinen Aufenthalt in Australien hat er dort eine Aufenthaltsgenemigung für Studenten erhalten und darf vor Erst den Militärsdienst ausweichen. Unsere Befürchtung war, dass wenn er in Deutschland lebt und dort keine Staatsbürgerschaft erlangt in kurzer Zeit, zum Wehrdienst gerufen wird. Und durch die Befürchtung dass er eventuell keinen Studienplatz erlangen kann, sind wir natürlich deswegen etwas besorgt.
Warum ist es denn hier was anderes wenn er auf der einen Seite in Australien lebt, und auf der anderen Seite in Deutschland? Wenn er zum Wehrdienst gerufen wird und gerade in D. oder AUS. ist kann er das auch ignorieren. Dann sollte er nur nicht mehr nach Korea zurückkehren. Das könnte er dann vermutlich wieder tun, wenn er die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat und die koreanische abgeben hat.

Also, selbst wann was wg. Wehrdienst kommt. Das weiß und interessiert die Uni in Deutschland ja nicht. Einfach ignorieren. Die Uni wird ihn trotzdem aufnehmen wenn er die Voraussetzungen erfüllt. Aber dann keinen Urlaub oder so in Korea machen! Und wenn ihr Urlaub in Japan oder Australien machen wollt, dann am besten nicht mit einer koreanischen Airline, die in Korea zwischenlandet. Ich würde aber annehmen, dass, solange sein Wohnsitz nicht in Korea ist, wird er auch nix hören. Genau weiß ich's aber nicht und zum Googlen bin ich auch zu faul...
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orosee #13
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Quote by Christian1989:
Quote by Laurakim:
Hey! Er braucht die Deutsche Staatsbürgerschaft wegen dem Wehrdienst den er auf alle Kosten vermeiden will (und ich auch nicht überzeugt vom Wehrdienst bin da die Süd-/Nordkorea Lage ja nach wie vor kritisch ist). Durch seinen Aufenthalt in Australien hat er dort eine Aufenthaltsgenemigung für Studenten erhalten und darf vor Erst den Militärsdienst ausweichen. Unsere Befürchtung war, dass wenn er in Deutschland lebt und dort keine Staatsbürgerschaft erlangt in kurzer Zeit, zum Wehrdienst gerufen wird. Und durch die Befürchtung dass er eventuell keinen Studienplatz erlangen kann, sind wir natürlich deswegen etwas besorgt.
Warum ist es denn hier was anderes wenn er auf der einen Seite in Australien lebt, und auf der anderen Seite in Deutschland? Wenn er zum Wehrdienst gerufen wird und gerade in D. oder AUS. ist kann er das auch ignorieren. Dann sollte er nur nicht mehr nach Korea zurückkehren. Das könnte er dann vermutlich wieder tun, wenn er die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat und die koreanische abgeben hat.

Also, selbst wann was wg. Wehrdienst kommt. Das weiß und interessiert die Uni in Deutschland ja nicht. Einfach ignorieren. Die Uni wird ihn trotzdem aufnehmen wenn er die Voraussetzungen erfüllt. Aber dann keinen Urlaub oder so in Korea machen! Und wenn ihr Urlaub in Japan oder Australien machen wollt, dann am besten nicht mit einer koreanischen Airline, die in Korea zwischenlandet. Ich würde aber annehmen, dass, solange sein Wohnsitz nicht in Korea ist, wird er auch nix hören. Genau weiß ich's aber nicht und zum Googlen bin ich auch zu faul...

Also das ist sicherlich die schlechteste Idee. Ich nehme mal an, dass Wehrdienstentzug in Korea strafbar ist, und wenn er einfach verschwindet, hat er sich strafbar gemacht und - wenn er nicht ins Gefaengnis will - kann erst nach Ablauf der Verjaehrungsfrist wieder zurueck. Ist Knast in SK besser als Wehdienst?

Er beendet damit alle Beziehungen zu seinen Freunden und Verwandten in Korea, wird nicht an der Beerdigung seiner Grosseltern teilnehmen, den Hochzeiten seiner Freunde, usw. Faellt ihm ein Erbe zu, wird es schwer sein, die rechtlichen Dinge aus dem Exil zu erledigen. Seine Eltern werden eventuell "Gesicht verlieren" und als unpatriotisch beschimpft werden. Die Familie wird letztendlich die Threadstarterin dafuer verantwortlich machen.

Aus der Misere kommt er nur heraus, wenn er seine koreanische Staatsangehoerigkeit abgibt und sie sich spaeter, wenn er zu alt fuer den Wehrdienst ist, wiederholt. Dann kann er auch wieder seine Rechte einholen (z.B. Erbe) und ist erfolgreich seinen Pflichten aus dem Weg gegangen.
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Flo-ohne-h (Moderator) #14
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In reply to post #9
Quote by Laurakim:
Noch eine Frage an Flo-ohne-h: Ist es nicht so dass wenn wir heiraten er erst nach 5 Jahren eine Staatsbürgerschaft annehmen kann? Ich habe versucht mich online zu informieren aber finde mich mit den vielen Namen, Wörtern und Fremdbegriffen nicht sehr zurecht.

so weit ich weiß nach 3 oder 5 Jahren aber mit festem Wohnsitz in einem EU-Land. Aber eine Aufenthaltsgenehmigung würde er fast sofort bekommen. Der Militärdienst wäre natürlich noch ein Problem.  Da kenne ich mich aber nicht so gut aus.

Wegen der Kinderplanung wollte seine Mutter auch definitiv eine Rolle in der Erziehung spielen aber ich bin mir dem nicht sicher ob ich wegen einer Geburt den Weg nach Korea antreten sollte..... Dass scheint relativ unplausibel für mich.

Meine Tochter wurde in Korea geboren und es war eine sehr nervige Erfahrung:
1. Krankenschwestern sind in K nicht für normale Pflegedinge da. Z.b. müssen die Patientinnen sich das Essen selbst holen oder in die Cafeteria gehen und selbst die Bettwäsche wechseln. Das heißt, der Ehemann/die Mutter wird Vollzeit in die Pflege eingespannt und schläft häufig auf dem Boden es Zimmers vor dem Bett der Ehegattin.
2. Zumindest bei uns war es so, daß ich als Vater aus hygienischen Gründen meine Tochter nur nach Desinfektion in Chirurgenkleidung sehen durfte und auch nur das 10 min pro Tag. Ich bin dagegen gewaltig auf die Barrikaden gegangen und habe mich mit der gesamten Klinikleitung angelegt und gewonnen.

Ich würde versuchen die Geburt in Korea zu vermeiden.

Details zu dem Thema kann ich PM schildern.
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InZain #15
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Eine Sache die mich interessiert... Warum ist er eigentlich nicht gleich nach Deutschland gekommen und hat eine Sprachschule gemacht und dann studiert? Oder warum ist er nach Australien und nicht nach D?
Und ihr habt euch 2 Jahre lang nicht gesehen... da hätte er doch den Wehrdienst hinter soch bringen können^^ oder etwa nicht? ^^
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