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Nationale Depression nach Schiffsunglück?
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Gummibein #16
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In reply to post ID 56731
Als ich nach langer Zeit in Korea war, war ich sehr überrascht mit welcher Klarheit die Koreaner ihre Situation bzw. Probleme erkennen. Überrascht deswegen weil ich naiverweise erwartet hatte, dass ein erkanntes Problem bald ein gelöstes Problem sein würde.

Hier wird ja ausgesprochene Betriebsblindheit gepflegt. Probleme? Die gibt es überall auf der Welt. Ach, wenn es überall so wäre wie hier... Daher dachte ich so eine klare Einschätzung wäre nur von Außen möglich aber nein, was hier nicht geht kann in Korea durchaus funktionieren.

Trotzdem, es wird zwar gehadert und gejammert aber letztendlich ist keiner wirklich an einer Änderung interessiert.


Was die Arbeitszeit betrifft, dass in Korea die Anwesenheitskultur gepflegt wird trotz viel Leerlauf wissen wir ja alle. Als Urlauber nehme ich das zur Kenntnis aber ich persönlich kann diese Ineffizienz wenn ich sie hier manchmal sehe nicht ausstehen.
Oldboy #17
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@Chung-Chi
Ich habe mit Koreanern(über 100 zwischen 20-60 Jahren) intensive Gespräche(über mehrere Stunden manche sogar Tage) über unterschiedliche Themen geführt. Hatte eine koreanische Gruppe, die ich jede Woche getroffen habe. (etwa 10 Leute, die auch gewechselt haben). Meine Freundin ist Koreanerin. Habe Kommunikationstraining mit jungen Studenten gemacht. Hab Unis in Seoul(Seoul National usw.) besucht und mit den Studenten gesprochen. Hab mit Managern von LG, Samsung(Koreaner und Ausländer), einer Firmenchefin(Werbebranche, ein Journalist wollte fürs ZDF sie interviewen, sie war meine Quelle), Künstlern(Fotographen, Maler, Musiker), Lehrern, Professoren, Restaurantbesitzern, potenzielle Geschäftspartner(wollte ein Currywurst Lokal eröffnen). 
Ich finde schon das ich mir ein Bild machen kann, da ich in einem Jahr Korea mehr Freizeit hatte als manche Koreaner in ihrem ganzen Leben.
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Nomou #18
User title: Koi
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Quote by Oldboy:
@Chung-Chi
Ich habe mit Koreanern(über 100 zwischen 20-60 Jahren) intensive Gespräche(über mehrere Stunden manche sogar Tage) über unterschiedliche Themen geführt. Hatte eine koreanische Gruppe, die ich jede Woche getroffen habe. (etwa 10 Leute, die auch gewechselt haben). Meine Freundin ist Koreanerin. Habe Kommunikationstraining mit jungen Studenten gemacht. Hab Unis in Seoul(Seoul National usw.) besucht und mit den Studenten gesprochen. Hab mit Managern von LG, Samsung(Koreaner und Ausländer), einer Firmenchefin(Werbebranche, ein Journalist wollte fürs ZDF sie interviewen, sie war meine Quelle), Künstlern(Fotographen, Maler, Musiker), Lehrern, Professoren, Restaurantbesitzern, potenzielle Geschäftspartner(wollte ein Currywurst Lokal eröffnen). 

toll
JayD #19
Member since Dec 2011 · 729 posts
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In reply to post #17
Quote by Oldboy:
@Chung-Chi
Ich habe mit Koreanern(über 100 zwischen 20-60 Jahren) intensive Gespräche(über mehrere Stunden manche sogar Tage) über unterschiedliche Themen geführt. Hatte eine koreanische Gruppe, die ich jede Woche getroffen habe. (etwa 10 Leute, die auch gewechselt haben). Meine Freundin ist Koreanerin. Habe Kommunikationstraining mit jungen Studenten gemacht. Hab Unis in Seoul(Seoul National usw.) besucht und mit den Studenten gesprochen. Hab mit Managern von LG, Samsung(Koreaner und Ausländer), einer Firmenchefin(Werbebranche, ein Journalist wollte fürs ZDF sie interviewen, sie war meine Quelle), Künstlern(Fotographen, Maler, Musiker), Lehrern, Professoren, Restaurantbesitzern, potenzielle Geschäftspartner(wollte ein Currywurst Lokal eröffnen). 
Ich finde schon das ich mir ein Bild machen kann, da ich in einem Jahr Korea mehr Freizeit hatte als manche Koreaner in ihrem ganzen Leben.

Ich habe gedacht die arbeiten immer, wie können die sich Tage lang unterhalten;-) Kleiner Scherz! ;-)

Als ich in Korea gearbeitet habe, empfand ich es als nicht so außergewöhnlich und hart wie es immer von außen beschrieben wird. Die kommen ja auch erst gegen 9 und bleiben dann halt zumeist bis 18-19 Uhr und ab und zu mal länger wenn es viel zu tun gab, aber das ist jetzt in meinem Job in Deutschland auch nicht anders wenn ich um 7 anfange und gegen 17 Uhr Feierabend mache.
Flo-ohne-h (Moderator) #20
Member since Jul 2009 · 2048 posts · Location: 深圳
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Quote by JayD:
Als ich in Korea gearbeitet habe, empfand ich es als nicht so außergewöhnlich und hart wie es immer von außen beschrieben wird. Die kommen ja auch erst gegen 9 und bleiben dann halt zumeist bis 18-19 Uhr und ab und zu mal länger wenn es viel zu tun gab, aber das ist jetzt in meinem Job in Deutschland auch nicht anders wenn ich um 7 anfange und gegen 17 Uhr Feierabend mache.

Genau, ich habe bereits geschrieben, daß die Anwesenheitszeit länger ist, die ARbeitszeit aber nicht.
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