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Probleme mit Koreanischer Freundin
Umbenannt von: "HILFE. Weiß nicht weiter."
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mark20 #16
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In reply to post ID 53236
http://seoul.craigslist.co.kr/

hier schau unter craigslist manchmal findet man was!
dsf18l #17
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Hallo zusammen,

ich bedanke mich für die zahlreichen Antworten.
Einige Fragen bleiben bei mir dennoch bestehen. Ich habe sie einmal versucht zusammenzufassen. Ich hoffe, dass das OK ist und das mir vielleicht jemand helfen kann.

Was ist denn für koreanische Verhältnisse genügend Geld? 2000 Euro/ 3000 Euro/ 4000 Euro netto?

Ist es generell eigentlich empfehlenswerter direkt nach Korea zu gehen und dann anch einem Job zu suchen oder kann man einen Kontakt auch schon aus Deutschland herstellen?

Sollte ich den Kontakt zum "Deutschen Club Seoul" direkt suchen, um weitere Informationen bzgl. der Jobsuche in Korea zu bekommen oder sind diese die falschen Ansprechpartner?



Gerne würde ich auch noch einmal auf meine Ausgangsfrage zurückkommen, ob es denn für meine Freundin in Deutschland auch Chancen gibt einen Job zu finden. Befindet sich nicht jemand aus Korea oder kennt jemanden der sich in einer ähnlichen Situation befindet/befand? Ich würde mich über Erfahrungsberichte oder ähnliches freuen, auch gerne per PM.
Gibt es neben berlinreport.com noch eine andere Internetseite für Deutschland, in der speziell für Ausländer Informationen zu bekommen sind.

Ich danke allen. Gruß.
babo90 #18
Member since Nov 2012 · 228 posts · Location: Nähe Hamburg
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Hallo dsf18l,

ich kann leider nicht direkt auf deine Fragen antworten, aber ich stelle mal meine These da.

Was ist denn für koreanische Verhältnisse genügend Geld? 2000 Euro/ 3000 Euro/ 4000 Euro netto?
Gutes Gehalt geht vermutlich ab 3 Mio. Won los - nur meine Schätzung. Das ist allerdgins brutto. Die Abzüge sind im allg. nicht sehr hoch, die sollten bei 10 bis max. 20% liegen.

Die Wohnungen in den entsprechenden Gegenden und die nötigen Räumlichkeiten kosten schon einiges, wenn man nach deutschen Verhältnissen leben möchte. Da kann man gutes Geld verlieren...spreche von 1,5 Mio bis aufwärts. Natürlich solltest du dann auch das sog. Key money berücksichtuigen. Das schlägt meistens bei 5 Mio an. Je höher die Miete, desto niederiger ist das Key money i.d.R..

Hier noch ein Link zur Jobsuche...vllt hilft es dir:
http://koreajobfinder.com/

Hier findest du hauptsächlich teaching jobs. Die Bezahlung geht so bei 2 Mio los, was aus meiner Sicht nicht viel ist für jemanden der ein Studium abgeschlossen hat.

Gruß
babo
http://dailylifeofkai.blogspot.de/
This post was edited on 2013-08-01, 12:02 by babo90.
Peter #19
Member since Jul 2007 · 279 posts · Location: Korschenbroich
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In reply to post ID 53236
Quote by dsf18l:
denkst du, dass ich den Kontakt zum Deutschen Club direkt suchen kann, um weitere Informationen bzgl einer Jobsuche zu bekommen?
Fragen kostet nichts! Es wäre allerdings Zufall wenn man dir direkt bei der Jobsuche helfen könnte. Hier geht es mehr um Kontakte und Erfahrungsaustausch.

Quote by dsf18l:
Ist es generell eigentlich empfehlenswerter direkt nach Korea zu gehen und dann anch einem Job zu suchen oder kann man einen Kontakt auch schon aus Deutschland herstellen?
Beides geht und beides ist schwierig, aus Deutschland wahrscheinlich noch schwieriger. Ich habe eine Reihe von jungen Leuten in Seoul getroffen die sich für einige Monate in einer preiswerten Unterkunft eingemietet hatten und dann auf die Suche gegangen sind. Einige hatten sich im Vorfeld gar nicht über Kultur und Tradition informiert, bei denen war das Vorhaben vorn vorneherein zum Scheitern verurteilt. Ich hoffe, du hast in den Jahren mit deiner Freundin fleißig koreanisch gelernt, ansonsten wird es auch schwierig. Auf jeden Fall ist es ein Risiko, auch in finanzieller Hinsicht - besonders wenn man eine Familie gründen möchte.
peter
seoulinfo.de
dsf18l #20
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Quote by Peter:
Fragen kostet nichts! Es wäre allerdings Zufall wenn man dir direkt bei der Jobsuche helfen könnte. Hier geht es mehr um Kontakte und Erfahrungsaustausch.

Dann werde ich das mal probieren. Vielleicht kann man mir dort weiterhelfen.

Quote by Peter:
Beides geht und beides ist schwierig, aus Deutschland wahrscheinlich noch schwieriger. Ich habe eine Reihe von jungen Leuten in Seoul getroffen die sich für einige Monate in einer preiswerten Unterkunft eingemietet hatten und dann auf die Suche gegangen sind. Einige hatten sich im Vorfeld gar nicht über Kultur und Tradition informiert, bei denen war das Vorhaben vorn vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Ich denke, dass ich den vergangenen Jahren viel über Korea gelernt habe - bei meinen Besuchen, aber besonders auch durch meine Freundin.


Quote by Peter:
Ich hoffe, du hast in den Jahren mit deiner Freundin fleißig koreanisch gelernt, ansonsten wird es auch schwierig. Auf jeden Fall ist es ein Risiko, auch in finanzieller Hinsicht - besonders wenn man eine Familie gründen möchte.

Hm... also ich habe es probiert und würde auch von mir behaupten, dass ich schon ein wenig kann. Aber für lange andauernde und fließende Gespräche reicht es denn aber noch nicht...
Ist es also sehr schwierig ohne gutes koreanisch zu sprechen?

Gruß.
dsf18l #21
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Können denn die meisten Ausländer in Korea wirklich sehr gut koreanisch?
War mir da bei meinen Besuchen nicht so sicher.
Flo-ohne-h (Moderator) #22
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Hallo,

ich kann Dein Problem gut nachvollziehen. Meine Frau (Chinesin) hat auch panische Angst davor keinen Beruf in Europa zu finden.

Grundsätzlich denke ich haben die Vorredner mit Familiengründung recht. Dabei ist aber das große Problem, daß verm. Deine zukünftigen Schwiegereltern die Enkel nahe bei sich haben wollen. Die finanzielle Sicherheit ist eine ziemlich wichtige Sache in Korea und da wird es wohl relativ wenige Kompromissmöglichkeiten geben.

Aus diesem Grund wird ein Referendariatsgehalt (ich vermute, daß das Deine momentane Gehaltsklasse ist) nicht als besonders zufriedenstellend angesehen werden. Ich würde aber mit den Gehaltsklassen von StR argumentieren und die sind deutlich ansprechender. Zusätzlich solltest Du noch Kindergeld als finanziellen Vorteil anführen.

Was die Aussichten in Korea betrifft, denke ich, daß eine Stelle als Deutschlehrer eher unwahrscheinlich und finanziell auch nicht so attraktiv ist. An der anderen Uni in meiner Stadt (Jeonju) wurde das Deutschdepartment vor ein paar Jahren mangels Interesse zugemacht, an meiner Uni wird wohl dasselbe passieren, wenn der alte Professor in Ruhestand geht (d.h. in 3-4 Jahren).

Mit Mathekenntnissen würde ich versuchen in eine der großen Jaebols hineinzukommen (wenn Du in K bleiben willst). Das heißt zwar hohe Arbeitsbelastung aber auch hohes Gehalt. Gute Mathematiker können die immer gebrauchen, allerdings wirst Du wohl ordentlich Koreanisch pauken müssen. Ich habe mit der Forschungsabteilung einer großen Firma (mit dem "S") in Korea guten Kontakt. Man kann dort davon ausgehen, daß die Teamleiter gut Englisch sprechen, die darunterliegenden Chargen aber nicht. Wenn es was werden soll, kommst Du um Koreanisch nicht herum.

Was die Abzüge betrifft - 10% sind realistisch, auch bei recht hohen Gehältern, weil es meistens viele Boni und Zulagen gibt, die steuerfrei sind. Dazu kann man etliches von der Steuer absetzen (Kreditkartenkäufe, Versicherungen, Krankenhauskosten, ...).
phalanx #23
Member since Oct 2012 · 99 posts
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Quote by Flo-ohne-h:
Mit Mathekenntnissen würde ich versuchen in eine der großen Jaebols hineinzukommen (wenn Du in K bleiben willst). Das heißt zwar hohe Arbeitsbelastung aber auch hohes Gehalt. Gute Mathematiker können die immer gebrauchen, allerdings wirst Du wohl ordentlich Koreanisch pauken müssen. Ich habe mit der Forschungsabteilung einer großen Firma (mit dem "S") in Korea guten Kontakt. Man kann dort davon ausgehen, daß die Teamleiter gut Englisch sprechen, die darunterliegenden Chargen aber nicht. Wenn es was werden soll, kommst Du um Koreanisch nicht herum.

In wie fern werden in Jaebols "Mathematiker" benötigt? Das würde mich interessieren.

Wozu brauch "S" Mathematiker?
Flo-ohne-h (Moderator) #24
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Quote by phalanx:
In wie fern werden in Jaebols "Mathematiker" benötigt? Das würde mich interessieren.

Wozu brauch "S" Mathematiker?

Mathematiker werden:
1. in Banken und Versicherungen
2. in allen Dingen, in denen Elektronik produziert und programmiert wird
3. in vielen Bereichen, in denen computergesteuerte Anlagen laufen
4. in der Forschung zur Modellierung von Prozessen und Produkten
gebraucht
dsf18l #25
Member since Jul 2013 · 16 posts
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Hallo Flo-ohne-h,

vielen Dank für deine ausfühlichen Schilderungen. Sie helfen mir sehr weiter.
Dann werde ich versuchen Kontakte zu bekommen.
dsf18l #26
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Ich würde mich über weitere Erfahrungen freuen.
Danke.
JayD #27
Member since Dec 2011 · 728 posts
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Das gute Gehalt kommt auch bei den Jaebols meist mit dwm Alter/ Firmenzugehörigkeit! Ein sehr guter Freund macht gerade seinem Phd hier in D und war voeher 7 jahre als Maschbauing bei S...er sagte mit nem Phd gibt es für Koreaner ca 3000 netto zum Einstieg am SAIT! Er meinte jedoch das hat für IHN aber auch 7 Jahre gedauert da hinzukommen ohne Phd und jwtzt hat er keine Aufstiegsperspektive mehr und daher sein Phd in D und dann vll zurück. Arbeitem bei einem Jaebol oder bei Regierung bedeutet vor alleem Sicherheit ( finanziell/ und Jobsicherheit)
dsf18l #28
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Hallo zusammen,

ich habe noch ein Frage, die etwas von der Thematik dieses Themas abweicht. Da ich aber nicht unbedingt ein neues Thema aufmachen möchte schreibe ich die Frage hier weiter.

In diesem Thema wurde erwähnt, dass in Korea ein gutes Einkommen bei 3 Millionen Won beginnt und 3000 Euro netto (ungefähr 4,4 Millionen Won) gutes Geld in Korea ist. Dem würde ich absolut zustimmen. Auch meine Freundin hat mir das im Wesentlichen bestätigt, zumindest zum Teil.
Meine Erfahrung in Korea war allerdings immer, dass Koreaner täglich essen gehen, Marken orientierte Produkte besitzen (in der gesamten Familie), oft Kaffee trinken, viele Reisen am Wochenende oder in den kurzen Ferien machen, ihre Familie finanziell unterstützen etc. Also oft viel Geld ausgeben. Ich verstehe nur ganz nicht wie das mit diesem Geld möglich ist. Liegt es an der Lebenseinstellung, weil ich behaupten würde, dass in Deutschland die Menschen sparsamer sind oder nicht?

Ich würde mich freuen, wenn ich ein paar andere Erfahrungen bekomme.
Danke. Gruß.
Flo-ohne-h (Moderator) #29
Member since Jul 2009 · 2023 posts · Location: 深圳
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Quote by dsf18l:
Hallo zusammen,

ich habe noch ein Frage, die etwas von der Thematik dieses Themas abweicht. Da ich aber nicht unbedingt ein neues Thema aufmachen möchte schreibe ich die Frage hier weiter.

In diesem Thema wurde erwähnt, dass in Korea ein gutes Einkommen bei 3 Millionen Won beginnt und 3000 Euro netto (ungefähr 4,4 Millionen Won) gutes Geld in Korea ist. Dem würde ich absolut zustimmen. Auch meine Freundin hat mir das im Wesentlichen bestätigt, zumindest zum Teil.
Meine Erfahrung in Korea war allerdings immer, dass Koreaner täglich essen gehen, Marken orientierte Produkte besitzen (in der gesamten Familie), oft Kaffee trinken, viele Reisen am Wochenende oder in den kurzen Ferien machen, ihre Familie finanziell unterstützen etc. Also oft viel Geld ausgeben. Ich verstehe nur ganz nicht wie das mit diesem Geld möglich ist. Liegt es an der Lebenseinstellung, weil ich behaupten würde, dass in Deutschland die Menschen sparsamer sind oder nicht?

dazu gibt es mehrere Punkte:
1. Korea hat die höchste Pro-Kopf Privatverschuldung der Welt (154% vom BIP)
2. Essen gehen ist billig (10000 Won = 7€ reicht für ein ordentliches Abendessen zu zweit
3. Kaffee ist genauso teuer wie Essengehen! (Kein Witz!)
4. Das Geld wird in der Familie eher zu den Jüngeren weitergereicht
5. Ferien in Korea sind billig (wie eigentlich alle Dienstleistungen)
JayD #30
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In reply to post #28
Es gibt dazu sicherlich einige Meinungen und Gründe, ich versuch mal einige (meiner Meinung und Erfahrung nach) zu nennen:

1.) Koreanische Männer und auch Frauen Leben sehr oft bis zur Ehe im Elternhaus, dass kann dann auch mal bis 30-35 dauern, sprich man spart deutlich an einer möglichen Miete!

2.) Essen gehen ist relativ günstig und wenn man zusammen essen geht zahlt meist der Ranghöchste/Älteste.

3.) Die Eltern des Mannes sparen oft ihr gesamtes Leben für die zukünftige Wohnung des Sohnes und Ehefrau (Ehefrau bringt oft den Hausstand mit)!

4.) Der Punkt 4 KANN nicht MUSS unterstützt werden durch die Hochzeit, die in Korea vor allem auch ein Geschäft ist und deswegen so überdimensional groß ausfällt, dass das Ehepaar oft die ganzen Leute kaum kennt (Freunde von den Eltern Kollegen von der Tante blabla etc.). Die Gäste bringen nämlich Geld als Geschenk mit zumeist so 50.000-100.000 Won, dannhat man 500 Gäste ...naja du hast ja Mathe studiert:D

5.) Wichtiger Punkt: Koreaner sind Konsumjunkies (nicht alle, aber viele). Das geht einher mit einer oftmal immensen Verschuldung (Kreditkartenschulden). Ich habe das Gefühl, dass auch die Hemmschwellen gegen Verschuldung bei Koreanern deutlich geringer ist als hier. (Rührt womöglich daher, dass man sich z.B. für die Bildung der Kinder etc. eh oft verschuldet und das irgendwie in die Mentalität über gegangen ist....in den Usa ja nicht anders, da startet man oft mit 100.000 Dollar Schulden ins Berufsleben nach der Uni)

6.) Man hat nicht so hohe Versicherungskosten bzw. nicht so einen  guten Versicherungsscgutz wie in Deutschland

7.) Bei den meisten Ehepaaren arbeiten beide.

Tja das sind einige Gründe, ich vermutejedoch  die private Verschuldung ist immens in Korea:-/

Naja deine Erfahrungen spiegel sicherlich viele aber auch bei weitem nicht alle Koreaner wieder, mein direkter Umgebung geht Kaffee trinken aber teure Wochenendtrips erlebe ich vll alle 3-4 Jahre


Lg
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