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Kein Sex vor der Ehe vs. Lovemotels...
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Claire #31
Mitglied seit 11/2006 · 32 Beiträge · Wohnort: Cheongju
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Antwort auf Beitrag ID 5235
Da ich anonym bin, darf ich prahlen: Ich habe alles kennen gelernt, bis ich meine heutige (koreanische) Frau getroffen habe, war es ein sehr abwechslungsreiches Leben. Einen Unterschied bilde ich mir ein, gefunden zu haben: Wenn koreanische Frauen offen sind, dann sind sie auch richtig offen, neugierig und machen alles mit. Das ist bei deutschen nicht so stark ausgeprägt. Außerdem gibt es die Christenmädels, die nicht nur langweilig sind (nicht nur in sexueller Beziehung, sondern auf ihr ganzes Leben bezogen), sondern auf die viele Vorurteile zutreffen. Doch auch die gibt es bei uns so, wenn auch nicht ganz so häufig.


willst du mit solchen beschreibungen das vorurteil von den dickbäuchigen männern widerlegen, die die koreanerinnen abschleppen? tut mir leid, aber diese sexistischen zuschreibungen finde ich auch in einem offenen forum ziemlich fehl am platz.
bobo #32
Mitglied seit 07/2006 · 21 Beiträge
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ok-wenn mein statement so fehl am platze war entschuldige ich mich in aller form für das geschilderte!wie gesagt hatte es nicht auf alle personen bezogen.vielleicht war ich auch in einem schmuddelmotel gelandet?mittlerweile denke ich schon das das sein kann :rolleyes: sorry-gruss bobo
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Martin #33
Benutzertitel: Fighting....
Mitglied seit 12/2005 · 447 Beiträge · Wohnort: München
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Hallo bobo,
dann würde ich Dir mal empfehlen bei Deiner nächsten Reise in Korea das zu tun  ;-)
Für einen Preis von 30.000 - 40.000 Won gibts wirklich viel, man wohnt wirklich bequem und mit allen möglichen Luxus!
z.b. gibt es immer einen PC,Sauna oder Whirlpoolbadewanne, DVD Spieler und und und....

Grüsse, und schön das Du weiter im Forum schreibst :-)

Martin ;-)
Jürgen2006 (Gast) #34
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Hallo zusammen,

@bobo: Angenommen. Und dann auch von meiner Seite aus Sorry für die zu deutlichen Worte.  Legen wir die Sache bei. :-)


@kueni: Auf den Einwurf hatte ich eher gewartet als auf das, was oben kam. Denn mein Kommentar über die Christenmädels war in meinen Augen eher böse als der Rest meiner Mail. Antwort auf deine Frage: Nein, natürlich nicht. Das geht ja auch nicht, weil diese Mädchen ja keinen Sex vor der Ehe machen. Ich sage nur: http://www.wahreliebewartet.de/

Warum ich das erwähnt habe? Weil mir auch hier der "koreanische Extremismus" öfter auch den Nerv geht. Religion in Korea ist einfach zu sehr "amerikanisiert", missionarisch, extremistisch, teilweise fundamentalistisch. Ich kann es garnicht mehr zählen, wie oft ich gefragt wurde "Are you Christian?" und wie oft diese christlichen Jugendgruppen grundsätzlich bei jeder Veranstaltung für Ausländer Flagge zeigen müssen und "lustige Spielchen" abhalten müssen (traditionelle koreanische Spiele wollen sie ja immer besonders gerne machen). Religion in Ehren, aber das ist für mich Privatsache und muss nicht anderen Leuten aufgezwungen werden. Wann immer ich in MyeongDong bin, ist ein komischer alter Mann dort. Viele werden ihn kennen, er trägt immer ein Schild "Lord Jesus = Heaven. No Jesus = Hell". DAS ist koreanische Kirche. => Muss Religion so wichtig sein?


@Claire: Was sexistisch ist und was nicht, entscheide ich für meine Aussagen selber.


@Martin: Stimmt, den PC mit Fastlane-Internet in den Hotels habe ich vergessen. Echt geile Zimmer, ich vermisse sie immer, wenn ich in anderen Ländern oder in Deutschland in Hotels bin.

Und die Aussage deiner Freundin trifft den Nagel auf den Kopf. Man redet nicht drüber! Es gibt in Korea keinen Sex vor der Ehe! Es gibt auch keine Schwulen! Ich habe auch nicht in Korea ein Jahr lang unverheiratet mit meiner heutigen Frau zusammen gelebt! Und scheiden lassen sich Koreaner erst recht nicht!

Aber das macht Korea ja auch sympathisch. Es gibt eben Themen, die sind tabu. Wenn man sie anspricht, weiß man vorher, dass man "belogen" wird. Also spricht man sie nicht an. Gleichzeitig weiß aber jeder Koreaner, dass Schein nicht gleich Sein ist. Und damit kann man gut spielen.



PS: Wer meinen feinen Sarkasmus bei einigen Aussagen nicht verstanden hatte, dem noch folgende Ergänzung:
Zitat: "Was die Scheidungsrate betrifft liegt Korea unter den 30 Mitgliedsländer der OECD an 4. Stelle nach den USA, Australien und England."
Quelle: http://www.willi-stengel.de/familie.htm
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Martin #35
Benutzertitel: Fighting....
Mitglied seit 12/2005 · 447 Beiträge · Wohnort: München
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Betreff: & Glaube
Hallo Jürgen,

Denke auch das viele Koreaner in dieser Hinsicht eben noch nicht ganz so offen sind, daher wird dann lieber noch dieses konservative Image geplegt!
Also ich kann damit auch gut umgehen  :-D

Bin auch weiter Deiner Meinung das der Glaube in Korea zu sehr im Vordergrund steht!
Man wird diesbezüglich schon von Kirchtürmen in SKorea erschlagen!
Wie Du natürlich kennst sind aber diese Gemeinden, so lange Sie nicht zu "amerikanisiert" sind, doch gute Community Center solange sich daraus gute Partnerschaften entwickeln!
Viele Koreaner finden Ihre erste Liebe in diesen Kirchengemeinden!

Wie immer denke ich dazu "jedem das seine" aber verabscheue jeglichen Fanatismus was ich leider immer mehr in SKorea aus Amerika rübergeschwapt sehe :#:

Ich habe dieses Thema diesbezüglich schon mal angesprochen:

http://forum.meet-korea.de/thread/130-Church-in-Korea

Gruss,
Martin:-)

Igel@Sorry für den erweiterten Themenbereich  :-)
Dieser Beitrag wurde am 30.11.2006, 13:47 von Martin verändert.
bobo #36
Mitglied seit 07/2006 · 21 Beiträge
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also was ich noch sagen wollte weil du gerade geschrieben hast das man da für wenig geld viel bekommt-das stimmt wirklich!ich habe glaube ich nur 25000won bezahlt-dafür hatte ich internet-begehbare dusche,dvd,musikanlage und kühlschrank mit ein paar kalten getränken drin!also ausstattung war wirklich top.das hatte ich nirgends mehr so in korea.das alps motel in jeju war dagegen sehr spartanisch eingerichtet-und 5000won teurer.aber ist schon was wares dran-für so wenig geld kann man sich wirklich nicht beschweren.und klima gibt es sowieso(gottseidank)eigentlich überall!

na klar schreib ich weiter-ist immerhin ein tolles forum draus geworden.lob nochmal an igel :-)

meinungsverschiedenheiten gehören halt dazu.

gruss bobo
chung-chi^^ (Gast) #37
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Hier ein link zum kinsey institute.

http://www.kinseyinstitute.org/ccies/kr.php

da kann man ein pdf runterladen - ein survey ueber das sexualleben der koreaner.

ueber love hotels steht da leider nix drin, aber ansonsten werden vielleicht ein paar fragen beantwortet. ;)

ist top aktuell, die arbeiten gerade an dem ding, hier (http://www.kinseyinstitute.org/ccies/#s) koennt ihr sehen, mit welchen laendern sie schon fertig sind. leider sind china und japan noch nicht mit dabei, das haette mich im vergleich doch sehr interessiert.

(hrmpf... worauf man doch so alles stoesst, wenn man eigentlich auf der suche nach papern zum thema "filial piety" ist...) --;;

gruss,
chung-chi
Jürgen2006 (Gast) #38
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Das mit den Partnerschaften in den Kirchen ist wahr. Darauf war mein böser Kommentar "sondern auf ihr ganzes Leben bezogen" auch bezogen. Wer in Korea *richtig* in die Kirche geht, lebt dort. Der ganze Freundeskreis ist nur aus dieser Kirche, die gesamte Freizeit wird dort verbracht. Da ist es natürlich kein Wunder, dass so viele Partnerschaften daraus entstehen. Und das macht blind ... blind für das Leben, blind für alles außer Kirche und schürt somit Fanatismus. Ich kann an der Vielzahl der Kirchen-Partnerschaften daher nichts Gutes finden.

Der Kinseyreport ist natürlich wieder mal der Hammer. Habe nur rasch mal überflogen, aber was dort über Koreas Frauenbild und das Verhalten koreanischer Männer überall drin steht, macht schon Angst. Gut, dass *dieses* Korea bald vorbei sein wird. Wenn ich die vielen starken Frauen in Korea sehe, kann ich mir schon denken, wer dort in ein paar Jahren das Sagen haben wird :-) Und zum Glück geht die Neugeborenenrate Jungen-Mädchen langsam auch wieder auf einen halbwegs normalen Wert zurück (ein paar Ewiggestrige kann man in Korea halt wie bei uns auch nicht ausräuchern).
ionic #39
Mitglied seit 03/2006 · 137 Beiträge · Wohnort: Köln
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@Jürgen:
Also ich muss bei dieser Diskussion echt schmunzeln...

"Fanatische Koreanische Christenmädel"

Hast Du vielleicht mal eine Sekunde drüber nachgedacht, dass christliche Koreaner 'Christ by choice' sind und nicht weil sie durch Tradition (wie in Deutschland) einfach mal die Religion der Eltern übernehmen.

Menschen die "Christ by choice" sind leben das auch. Alleine deshalb werden sie von anderen Leuten als merkwürdig empfungen. Gerade deshalb bleiben sie unter sich. Du solltest dich mal in Deutschland umschauen. Sobald Du echte Christen anschaust (und nicht nur der Teil, der durch Tradition dazu gezwungen wird und wenn es hochkommt zu Weihnachten und Ostern in die Kirche geht) siehst du in Deutschland das gleiche.

Nich umsonst gibt es Projekte wie http://www.christ-sucht-christ.de die nur aus diesem Grund existieren.

Sobald jemand seine Religion konsequent lebt wird er immer von Außenstehenden als anders oder gar fanatisch empfunden. Schonmal nach Polen geschaut? Die sind nicht ganz so weit weg, sind aber genauso "fanatisch" wenn Du es so nennen willst.
gianola82 #40
Mitglied seit 06/2005 · 105 Beiträge · Wohnort: Zürich
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@Ionic

Sobald Du echte Christen anschaust (und nicht nur der Teil, der durch Tradition dazu gezwungen wird und wenn es hochkommt zu Weihnachten und Ostern in die Kirche geht)

Ich will hier keine Religionsdebatte anfangen...Aber genau dieser Satz erzeugt wohl bei vielen Nicht-Freikirchen-Gängern grossen Unmut. Wieso massen sich viele Freikirchen-Gänger an definieren zu dürfen, was ein "echter" Christ ist. Wieso ist jemand, der nur zu Weihnachen in die Kirche geht kein "echter" Christ?

Muss ich den Zehnten Teil meines Gehalts abgeben, meine sexuelle Lust unterdrücken und meinen Freundeskreis vom Hobby-Pfarrer auswählen lassen, damit ich ein "echter Christ" bin?

Lasst doch dieses Schwarz-Weiss Denken...es ist genau so unangebracht wie die Aussage von Jürgen, der gläubige koreanische Mädchen als "fanatische Koreanische Christenmädels" bezeichnet.

gruss

Gianola
Jürgen2006 (Gast) #41
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Servus,

ich glaube nicht, dass es Sinn macht, wenn ich mich weiter daran beteilige. Ich glaube, meine Meinung ist zu Genüge bekannt jetzt. Alle weiteren Meinungsverschiedenheiten zum Thema werden wir hier nicht klären können. Ein letztes daher von mir: "Christ by choice" ist kein Argument, sonst sähe das in Amerika anders aus als es aussieht (Christ angeboren und trotzdem fanatisch). Die Leute sollen tun, was sie wollen - solange sie andere damit in Ruhe lassen. Das ist wie rauchen - wenn ich nicht belästigt werde, ist es mir egal. Wenn mir jemand den Rauch ins Gesicht bläst, gehe ich auf die Barrikaden. Identisches ist zum Thema "Missionare" bzw. "koreanische Christen" zu sagen.

Habe ich eigentlich erwähnt, dass meine Frau und ich ebenfalls Christen sind? Aber: Privatsache!
FBseoul #42
Mitglied seit 10/2006 · 44 Beiträge
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Da ich heutzutage nicht viele zeit habe, habe ich nur diese Thema-Titel gelesen. Es tut mir leid, wenn es einige Inhalt zusammenzufallen gibt.
Ich habe keine Erfahrung, aber love Hotels scheint nicht nur fuer die heimliche Paare, wie verheiratene Mann/Frau mit einer anderen als ihre Gatten, zu geben.
Unsere Familienkultur ist noch konservativ, so ist Sexual-lebendsredensart ein taboo-thema zwischen Familien-mitgliedern, zum beispiel, ehepaars haben schwierigkeit, ihre Liebe zu ihren Gatten,  vor ihren Eltern oder Eltern-in-laws (die zusammen mit ihnen leben, falls sie zusammen leben), zu zeigen, oder vor ihren Teenagerkindern, die hart in Schulen oder zuhause studieren, zu zeigen.
So koennten sie zum Motel oder love Hotel für eine Nacht gehen und können dort für ihre eigene zeit geniessen.
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Christian #43
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Mit meiner (koreanischen) Freundin kann ich wie mit keiner anderen zuvor offen und unverkrampft über jegliches sexuelle Thema reden, mich wunderts oft selbst wie entspannt und unverkrampft das möglich ist. Ich merke und weiß aber, dass sie sehr viel Wert darauf legt, dass dieses Thema alleine für uns beide gedacht ist, niemand anderes braucht darüber etwas wissen, auch nicht als scherzhafte, augenzwinkernde Bemerkung oder so. Und das ist doch eigentlich genau das richtige! Oft wünscht man sich doch hier, es würde einem nicht immer jeder zu jeder (un)möglichen Gelegenheit sein Sexualleben offenbaren oder damit prahlen... es geht doch wirklich nur das Paar selbst etwas an, alles andere ist sinnlose Angeberei. Ich finde die koreanische Eigenart, nicht ständig über Sex mit anderen Menschen (außer mit dem eigenen Partner) zu reden, angenehm und richtig.
Ich kann außerdem Jürgen in all seinen Schilderungen bestätigen und schließe mich seiner Meinung an.
Dieser Beitrag wurde am 09.12.2006, 02:07 von Christian verändert.
FBseoul #44
Mitglied seit 10/2006 · 44 Beiträge
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Ich habe manchmal Gelegenheit mit Koreanischen unverheiratetenen Frauen zu sprechen und besuche manchmal Koreanische Website ueber Liebeskuemmern. Heutzutage scheint es bei der dating couples mit festen Beziehungen, viele(ueber >50%?) sexuelle Beziehung zu haben. Ihr koennt alle merken durch eure Koreanische Freunden/Innen oder Koreanischen Fernsehen dramen oder movies, dass "keine sexuelle Beziehung vor der Ehe" schon auch alt-modisch zu Koreanischen Leute zu klingen.
Aber sexuelle Beziehung von Teenager ist ein Taboo in Korea. Aber nachdem sie ueber 20 Jahren alt sind, ist es allgemein akzeptiert.
Aber Korea ist noch in der Übergangs-status. Es koennen auch Frauen geben, die Operation fuer virgin-status regeneration bekommen vor der marriage-meeting(맞선), um mit einem Mann mit der guten Bedingung zu verheiraten... Ich denke, ehrlich zu sein aber nicht zu viele Liebhabern vor der Ehemann oder Ehefrau zu haben waere besser als zu luegen, und ich denke(oder hoffe) allgemeine gute Koreanern/innen wuerden wie ich denken...
Dieser Beitrag wurde am 17.12.2006, 03:15 von FBseoul verändert.
Nea Vanille #45
Mitglied seit 01/2008 · 1 Beitrag
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Wow, dieser Report vom Kinsey Institut ist ja wirklich allerhand. Die stellen koreanische Männer ja als frauenfeindliche, selbstsüchtige Tyrannen dar. O_O Ich bin eine 20-Jährige die seit etwas über einem halben Jahr in Seoul lebt und mit sehr vielen koreanischen Männern im Alter von 18-28 Jahren ausgegangen ist und ich habe mich bis jetzt nie von einem koreanischen Mann respektlos behandelt gefühlt, und bis jetzt hat mich noch jeder Koreaner mit dem ich öfter ausgegangen bin sehr gut behandelt. Auch im Bett ist es keineswegs so, als hätten sie nur die eigene Befriedigung im Kopf wie der Report behauptet. Ist der Unterschied zwischen jungen und älteren Koreanern wirklich so groß? Ich habe mich bis jetzt in Korea noch nie wirklich als Frau sexuell diskriminiert gefühlt. 

Was Sex bevor der Ehe betrifft, Männer sind in der Hinsicht ja etwas offener als Frauen, und so haben mir die meisten männlichen Bekannten im College-Alter erzählt, dass ihre Ex-Freundinnen natürlich mit ihnen geschlafen hätten, und ich kenne nur 1 oder 2 persönlich, die mir erzählten, ihre aktuelle oder verflossene Freundin würde zwecks Warten auf die Ehe Sex verweigern. Die meisten koreanischen Männer die ich kenne, die mit über 20 noch keinen Sex hatten, hatten auch noch nie eine Freundin. Gute koreanische Freundinnen habe ich 5, alle zwischen 21 und 24, und von diesen haben mir 4 erzählt, dass sie sexuelle Erfahrungen hätten. Ich hatte bis jetzt nie wirklich den Eindruck, als würde Jungfräulichkeit besonders wichtig sein, aber wie gesagt, ich habe nur Erfahrung mit jungen Koreanern meist Anfang bis Mitte 20 und nur sehr begrenzte Erfahrung mit älteren Menschen hier.

Etwas, das jedoch 100% richtig ist, ist, dass in Korea über Sex nur wenig gesprochen wird. Alle, mit denen ich über Sex gesprochen hatte, kannte ich schon länger, und der Austausch ist bei einem intimen 1 zu 1 Gespräch passiert. Beim Stammtisch in der Bar mit Koreanern, in Gruppen oder in zu öffentlichen Plätzen ist Sex ganz klar ein Tabuthema! Generell ist es in Korea so, dass über Sex nicht gesprochen wird und es vielmehr einfach nur gemacht wird.

Wenn ich das mit Deutschland vergleiche, wo ich zu meiner Schulzeit mit meinen Freundinnen ganz laut im Schulbus über Sex geredet habe... XD

Ein weiterer Unterschied ist, dass Koreaner meiner Erfahrung nach viel später Sex haben und es während der Schulzeit eher unüblich zu sein scheint. Der Großteil der Koreaner scheint den ersten Sex mit der ersten Freundin oder dem ersten Freund an der Uni zu haben. Manche Männer die bis dahin keine Freundin finden konnten haben ihr erstes Mal auch kurz vor dem Army Beitritt mit einer Prostitutierten. Allerdings machen das auch längst nicht alle, weil ich auch genug Koreaner kennen, die ihren Service bereits beendet hatten und mit 23 oder älter noch "Jungfrau" sind.

Langer Post, mehr fällt mir nicht ein. :)
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