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Deutsch-Koreanische Beziehung
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iGEL (Administrator) #31
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Antwort auf Beitrag ID 9193
Moin!

Ob das mit den Ehemännern stimmt, weiß ich nicht. Ich habe zwar schon von Koreanerinnen gehört, dass ein Mann nur 10% nach der Heirat hält, was er vorher verspricht, aber ich denke, dass auch hier viel im Wandel begriffen ist. Ich denke aber, dass Frauen dies teils auch als Weg aus dem Leben in Südkorea sehen, das von vielen Koreanern als anstrengender als das im Ausland gesehen wird. So muss man ja in Korea wesentlich mehr arbeiten als in Deutschland und Kindern möchte man die anstrengende Schulzeit (im letzten High-School-Jahr sind 17-18 Stunden pro Tag in der Schule durchaus üblich!) auch nicht unbedingt zumuten.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
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Hangug Wok #32
Mitglied seit 08/2007 · 60 Beiträge · Wohnort: St Paul en Jarez
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Antwort auf Beitrag ID 5143
Überzeugte Christen sollten sich eigentlich miteinander verstehen :D auf dem Wege würd ich es versuchen.
Hangug Wok
한국 웤
Egimong #33
Mitglied seit 09/2007 · 4 Beiträge · Wohnort: Zurich
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...
Dieser Beitrag wurde am 10.02.2010, 17:06 von Egimong verändert.
SvenGlueckspilz #34
Mitglied seit 03/2006 · 50 Beiträge · Wohnort: Deutschland
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Antwort auf Beitrag ID 9111
Zitat von kueni am 21.08.2007, 15:32:
hallo sven & Forumgänger!
gibt es neuigkeiten bezüglich deiner fernbeziehung.
ich war vor 2 wochen für 6 wochen in korea und wurde dort herzlich von der familie aufgenommen. ich durfte 6 wochen im familienhaus nächtigen (natürlich in einem seperatem zimmer) und mir ist die ganze familie richtig ans herz gewachsen.
ich habe selbst an mehreren gross-familien-ausflüge teilgenommen und werde jetzt auch von den grosseltern, tanten, onkeln etc. in einem besseren licht gesehen. ich denke sie haben nun auch gesehen wie sehr ich meine freundin liebe.
wenn alles klappt kommt mich meine freundin diesen winter in die schweiz besuchen! jetzt heisst es halt wieder warten, warten und warten... ㅠㅠㅠ

Liebe Grüsse
Kueni


Hallo Kueni,
habe erst jetzt wieder ins forum geschaut...

Wir sind immer noch zusammen.
Vor 2 Wochen hatte sie zum ersten mal einen Durchhänger und laut darüber nachgedacht, die Beziehung vielleicht zu beenden, da sie die Distanz nicht erträgt. Da ich eigentlich ständig (zwangsweise beruflich) auf Achse bin (momentan in USA), kann man sehr schlecht planen und man sieht sich 2 mal im Jahr für einen Monat.

Wir nehmen beide die Beziehung sehr ernst, wobei sie natürlich von Heirat u. Familie gründen träumt. Bei mir hat das noch Zeit...

Trotz aller Mentalität- und kulturbedingten Unterschiede passen wir sehr gut zusammen und sind zueinander "kompatibel", was zum Führen einer Beziehung sehr wichtig ist.
Natürlich weiss ich immer noch viel zu wenig über das koreanische Wesen, da die Koreaner sich doch schon etwas sehr bedeckt halten.

Mittlerweile weiss auch ihr Vater offiziell, dass ich existiere, und bei meinem nächsten Besuch in Korea werde ich zumindest Grossmutter, Mutter und Schwester vorgestellt.

haben mittlerweile durch emienn Schwager ein anderes koreanisch-deutsches Ehepaar kennengelernt. Die beiden Mädels verstehen sich prächtig, und ich komme mit dem Kumpel meines Schwagers auch sehr gut aus. Es ist unheimlich hilfreich, "Gleichbetroffene" zu treffen.

Im Dezember sind wir 2 Jahre zusammen, und ich hoffe, dass ich auch mit 85, wenn der Rollstuhl mein Gefährt sein wird, immer noch mit ihr zusammen sein werde...

Seit August besucht sie in Seoul 4 mal die Woche nach der Arbeit einen Deutschkurs. Und den Führerschein wird sie auch wohl nächstes Jahr in Angriff nehmen.

Grüsse aus USA,
Sven.

P.S.: eigentlich war es geplant, dass sie im Winter für 3 Monate wieder nach D kommt, aber leider wird mich mein Chef das nächste halbe Jahr wieder um die Welt jagen, sodass ich selten in D sein werde. Deshalb haben wir das erst mal gecancelt, was sie natürlich sehr traurig gemacht hat (meine Eltern übrigens auch, die sie sofort in ihr Herz geschlossen haben)

Wünsche allen "Betroffenen" eine glückliche und lang andauerende Beziehung!
kueni #35
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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Hallo Sven!
Schön von dir und deinen, wenn auch nur zum Teil, positiven Nachrichten zu hören. Ich hoffe, dass ihr Euch bald wiedersehen könnt!
Lasst Euch nicht entmutigen!

Liebe Grüsse
Kueni
SvenGlueckspilz #36
Mitglied seit 03/2006 · 50 Beiträge · Wohnort: Deutschland
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Hallo,

wollte nur ein kurzes update geben.
Bin ueber Weihnachten in Seoul.
Vor 2 Tagen auf neutralem Boden ihren Vater samt Onkels, Tanten, Grossmutter etc. kennengelernt.
Heute auch ihre Mutter.

Die Familie scheint sowohl traditionell als auch modern weltoffen eingestellt zu sein.

Wenn ich das alles richtig interpretiere (fuer mich als westler natuerlich fast unmoeglich), scheine ich doch auch als westliche Langnase akzeptiert zu sein...

Die Grossmutter spricht schon davon, dass wir doch moeglichst rasch heiraten sollten, sie moechte die Enkel noch erleben.  ;-)

Troz aller Unterschiede in den Kulturen passen wir immer noch bestens zusammen.

Ich bin froh, dass die Huerde "Vater" nun (hoffentlich) erfolgreich genommen wurde.


Gruesse und frohes neues Jahr,
Sven.
Jamina (Gast) #37
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Antwort auf Beitrag ID 5143
Betreff: Deutsch/Koreanische Beziehungen
Hallo Daniel

ich kann mich sehr gut in dich hineinversetzen. Ich habe selber einen Freund in Korea und es ist nicht sehr leicht solange von ihm getrennt zu sein, aber ich hoffe das es klappt mit uns beiden.

Nich aufgeben wenn man sich mag/liebt sollte man versuchen eine Lösung zu finden!

Liebe Grüße Jamina
kueni #38
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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Hallo zusammen!

Die Hürde "Familie" ist wohl wirklich teilweise ein grosses Problem. Ich hatte da ein Riesenglück. Obwohl mir die Familie doch recht traditionell-konservativ (an westlichen Standards gemessen) vorkommt, scheinen sie sehr offen und interessiert für andere Kulturen. Zudem ist den Eltern wichtig, dass ihre Kinder ein/e Partner/in finden, die sie/er wirklich liebt. Das haben sie wohl bei mir gemerkt! ^^
Die Grossmutter war zuerst die grösste Hürde. Für sie bedeutete Europäer = Amerikaner, und an die hat sich aus dem Krieg nicht sehr gute Erinnerungen. Zudem scheint in Korea noch oftmals das Klischee verbreitet zu sein, "westliche" Männer benutzen die Koreanerinnen nur (weiss nicht was da dran ist). Mittlerweile hat mich die Grossmutter glücklicherweise auch akzeptiert und spricht bereits von Hochzeit etc.. :-) ich denke es sind Kleinigkeiten die hier Wunder gewirkt haben. Zum Beispiel ein kleines Präsent aus der Heimat, einige koreanische höfliche Sätze, nicht zu wenig verbeugen, bei Tisch alles mit Begeisterung essen, koreanische Sitten so gut wie möglich befolgen und damit zeigen, dass man wirklich an dem Land ihrer Enkelin interessiert ist und sich damit auseinander setzt.

Zum Schluss kann ich mich nur Jamina anschliessen; einfach nicht aufgeben, seien diese "familiären" Hürden auch noch so schwer.

Liebe Grüsse

Kueni
Steve-Ja #39
Mitglied seit 03/2008 · 3 Beiträge
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Hallo Erstmal :-)

Cool, weitere Schweizer, welche in Sydney Koreanerinnen kennen gelernt haben. Wir können schon bald einen Verein gründen.

Bin jetzt schon seit 1.5 Jahren in einer Fernbeziehung. Zur Zeit läuft es mal wieder mittelprächtig....zusammen ziehen wäre eingetlich das Ziel, ist einfach schwieriger als man denkt (Sie, 23, ist immer noch unentschlossen was sie beruflich überhaupt machen will und sitzt mit erz-konservativen eltern in daegu)

Naja, ich bin unterdessen soweit dass ich es eingesehen habe, dass man teilweise einfach rollen lassen muss. Erzwingen lässt sich nichts.

Bei meinen Eltern wurde der Kontakt schon mittels Besuch vorgestellt. Sogar beide Grossmüttern sprechen schon von einem süssen Europ-Asiatischen Baby......

Mal sehen ob Ihre Eltern das auch so sehen

Cheers
kueni #40
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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Zitat von Steve-Ja:
Cool, weitere Schweizer, welche in Sydney Koreanerinnen kennen gelernt haben. Wir können schon bald einen Verein gründen.


hehe, das stimmt.. ^^

unser ziel ist erstmal nächstes Jahr in ein englischsprechendes Land zu gehen, um unsere Kenntnisse zu vertiefen und dort vielleicht sogar richtig Fuss zu fassen. Wir sind noch beide zu jung und haben nicht viel erspartes, sodass es schwierig wäre, für sie jetzt in die schweiz zu kommen (wo sie mind. 1 Jahr Intensivkurs Deutsch machen müsste, um Chancen auf eine Anstellung zu bekommen) oder für mich nach Südkorea zu gehen..

Wie du passend gesagt hast, erzwingen kann man nichts und das ganze ist ein Wechselbad der Gefühle: mal keimt Hoffnung auf, gar Euphorie um dann wieder Enttäuscht zu werden...

Wünsche Dir viel Glück bei ihren Eltern! Ein guter Kirsch könnte zumindest beim Vater Wunder wirken!;-)

Kueni
fifi (Gast) #41
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Betreff: Koreanische Eltern
Hallo zusammen,

wieder einmal stosse ich auf leute mit ähnlichen situationen wie ich.

ich bin seit 4 jahren in einer fernbeziehung mit einem koreaner, er lebt momentan wieder in korea, (hatte 2jahre in Amerika studiert). ich bin tausende kilometer entfernt in der schweiz. durchschnittlich sehen wir uns zweimal im Jahr. trotzdem hat die beziehung bis jetzt gehalten. nun wird es langsam zeit, eine gemeinsame Zukunft entweder in Korea oder in der schweiz zu planen.

jedoch ist dies aufgrund seiner konservativen eltern sehr schwierig, da diese nicht akzeptieren und erlauben wollen, dass ihr sohn eine beziehung, geschweige denn eine gemeinsame zukunft mit einer ausländerin führt. ich war schon wenige male bei seiner familie zu gast, jedoch blieb ihre meinung über diese 4 jahre gleich. Ein koreaner soll keine Ausländerin heiraten. Es ist noch zu erwähnen, dass mein Freund der einzige Sohn ist und dementsprechend mit gewissen kulturell bedingten familiären Aufgaben konfrontiert ist (wie z. B das weiterführen des familiennamens in gleicher reihe wie es immer war).

Nun sind wir beide sehr deprimiert, denn 4 jahre warten wir bereits auf eine gemeinsame zukunft, und noch immer besteht ein klares nein seitens seiner familie. als ich das letzte mal in korea in seinem elternhaus zu gast war, musste ich mich je nachdem wer zu ihnen zu Besuch kam vor denen unsichtbar machen, so dass diese nicht erfahren, dass ihr sohn kontakt zu einer ausländerin hat. das war schon ein harter schlag für uns beide.
wie ich bislang ausdrücklich beobachten konnte, haben in korea die eltern oft einen grossen einfluss auf ihre kinder und bearbeiten sie mit allen möglichen argumenten, dass sie ihre (die der kinder) meinung ändern.

hat jemand von euch erfahrung betreffend dieses problems?

es ist ein grosser unterschied, ob der mann koreaner ist und die frau ausländerin.

liebe grüsse,

stef
kueni #42
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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hallo stef!

kann mir gut vorstellen, dass eure situation sehr schwierig ist. meine freundin hat mir einmal gesagt, dass es für ihre familie unvorstellbar wäre, wenn ihr einziger bruder eine ausländerin heiraten würde. dies obwohl ihre familie eigentlich nichts gegen mich als freund ihrer tochter hat. das hat mich schon ein wenig geschockt!

der einfluss der familie auf die kinder ist enorm. die kinder befolgen i.R. was die eltern sagen und rebellieren kaum. man muss halt einfach irgendwie probieren, die leute von sich selbst zu überzeugen, ihnen zeigen das man den koreanischen partner liebt, und sich mit korea auseinandersetzt..

meiner meinung nach (und nur so von aussen her) solltet ihr weiter um eure liebe, eure gemeinsame zukunft kämpfen. auch wenn die eltern gegen eine hochzeit sind, ich bin sicher, bei den ersten süssen koreanisch-deutschen kindern, werden sie auch dich ins herz schliessen..^^

liebe grüsse
kueni
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iGEL (Administrator) #43
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Moin!

Ich denke auch, dass die beste Möglichkeit sich dadurch ergibt, dass du den Eltern beweist, dass du die koreanische Kultur verstehen und wenigstens zu einem Teil auch leben möchtest. Vielleicht solltest du Koreanisch lernen oder einen koreanischen Kochkurs belegen. Das Bild, das die Eltern von ihrer Wunschschwiegertochter haben, wird sicher in einigen Fällen mit unserem Bild einer modernen Frau kollidieren, da musst du halt abwägen, wie weit du gehen möchtest. Rauchen und Trinken würde ich in jedem Fall vor den Eltern verheimlichen. Achja, Bildung ist auch hoch angesehen in Korea. Eventuell kannst du ja in dieser Richtung noch etwas tun?

Natürlich alles nur Vorschläge, da ich deine Situation nicht kenne. :)

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Mia (Gast) #44
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Betreff: Eigene Erfahrung
Nun ich bin Koreanerin und seit über sieben Jahren mit einem drei Jahre jüngeren Deutschen zusammen. Wir haben fast genau so lange eine gemeinsame Wohnung.
Anfangs habe ich mir viele Sorgen gemacht, da meine Eltern strikt gegen einen Ausländer waren. Aber wie bereits schon oft bemerkt, ist das alles eine Frage eurer Liebe.
Obwohl mein Freund immer noch kein Koreanisch kann, kommt er gut mit meinen Eltern und auch umgekehrt zurecht. Es gibt heute noch kritische Themen aber letztendlich geht es immer vorwärts. Mal langsamer mal schneller. Hängt ganz von mir ab, d.h. ich versuche mehr mit meinen Eltern zu sprechen, denn ich habe festgestellt, je mehr sie mich verstehen, desto mehr akzeptieren sie mein Leben zu dem natürlich auch mein Freund gehört.
Zum Heiraten habe ich bei der Hochzeit meines Bruders mit einer Nicht-Koreanerin festgestellt, dass es gar nicht auf die Nationalität der Braut und ihrer Familie ankam, sondern nur was den Bräutigamseltern gebührt (Respekt, Aufmerksamkeit, zuvorkommende Behandlung ...). Das was bei jeder anderen koreanischen, aber auch deutschen Hochzeit eines "Stammhalters" (1.Sohn des 1. Sohnes) wichtig ist.

Letztendlich habe ich festgestellt, dass "konservative" Koreaner und Deutsche sehr ähnlich sind.

Ich wünsch dir auf deinem Weg viel Glück.
Lg, Mia
fifi (Ehemaliges Mitglied) #45
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Hallo Zusammen,

vielen dank für eure worte.

MOmentan scheinen mein freund und ich jedoch wirklich deprimiert zu sein, doch die Hoffnung und den Willen geben wir nicht auf.

Ich war im Feb. und März 08 in Korea, dort wohnte ich 2 Wochen bei seinen Eltern, eine Woche lang war mein Freund dabei, danach war ich noch eine Woche mit den Eltern alleine. Zu Beginn hatte ich mühe, die notwendige Begrüssungsverbeugung durch zu führen, da ich mir dabei einfach zu komisch vorkam und auf eine Art zu aufgeregt und schüchtern war. Deswegen verbeugte ich mich anfangs des Aufenthaltes nicht, denn ich fühlte mich dort auch sehr unwohl. Als die Tage des Aufenthaltes vergingen, gelang es mir schliesslich, mich zur Begrüssung der Eltern zu verbeugen. Und in der Woche, in der ich alleine bei den Eltern war, kommunizierte ich mit ihnen mit Sätzen, die ich zuvor übersetzen liess. Ich wollte ihnen also wirklich zeigen, dass ich mit ihnen in KOntakt sein möchte. Ausserdem schmeckte mir das koreanische Essen vorzüglich.

Dennoch denke ich, dass die Eltern von meinem ersten Verhalten (nicht Verbeugen) enttäuscht sind und sich ein negatives Bild gemacht haben und denken, ich könne mich nicht anpassen, oder ich sei stur. Jetzt rege ich mich fast ein bisschen auf, dass ich mich nicht von Anfang an verbeugen konnte. Vielleicht ist es zu negativ gedacht, doch ich denke, die Eltern haben jetzt sowieso einen schlechten Eindruck von mir, obwohl dieser auch auf Missverständnissen basiert.

Unsere Liebe ist sehr stark, doch habe ich gemerkt, wie mein Freund während meines Aufenthaltes sehr sehr unwohl war und sozusagen zwischen den Stühlen stand. Er merkte, dass seine Eltern mich nicht als seine Partnerin haben wollen.

Zudem mache ich mir Sorgen, dass die Eltern ihren Sohn jetzt so beeinflussen, dass er am Schluss dem Druck nicht mehr standhalten kann. Und ich, aus tausenden von Kilometern Entfernung, kann kaum etwas dagegen richten und meinen STandpunkt erklären. Mein Freund hat betreffend seiner Eltern soviel Respekt und Verantwortungsgefühl ...

Die Situation ist wirklich schwierig ... 8-(

lg stef
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