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Deutsch-Koreanische Beziehung
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Wombat #16
Mitglied seit 03/2007 · 13 Beiträge
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Antwort auf Beitrag ID 6714
Hmm alles sehr interessant. Bin in einer aehnlichen Situation, allerdings bin ich schon in Korea und lebe mit meiner koreanischen Freundin zusammen. Ich habe mir ehrlichgesagt keine grossen Gedanken gemacht, ueber das Zusammenleben zwischen einem Auslaender und eben einer Koreanerin...
Ich sehe zwar asiatisch aus, bin in Manila geboren, doch von dt. Eltern adoptiert worden.
Das vereinfacht die Situation allerdings nicht, warum auch, die kulturellen Unterschiede sind zu gross.
Aufjedenfall habe ich keine Probleme mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter. Ich wurde praktisch wie ein Gott behandelt, was mir auch teilweise etwas peinlich war, keine ahnung schwer zu beschreiben, jedoch sieht ihr Vater unser Zusammenleben etwas skeptisch. Er moechte am liebsten, dass ich bald wieder ausziehe. Was tun? 
Wichtig ist Respekt und deren Tradition zu akzeptieren, nein zu teilen und lieben zu lernen. Ich wuerde sagen die koreanische Kultur ist sehr interessant und warmherzig, wenn man akzeptiert wird und sie merken das man sich Muehe gibt.
Mein Problem ist die Sprache. Ich kann kein Wort koreanisch, mein Wortschatz besteht aus Hallo, Danke und Ich Liebe Dich. Jetzt habe ich mir son Buch besorgt: Korean For Foreigners 1. Kennt das jemand?
Naja erstmal fleissig lernen...

MfG
LoveKorea #17
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@wombat: Dass du mit deiner Freundin zusammen leben kannst, ist schon sehr tolerant, denn eigentlich gehört sich das in Korea vor der Heirat nicht. Ist doch schon mal sehr positiv. Auch dass die Geschwister und die Mutter dich gut behandeln.  :-)
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Lan-Anh #18
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Antwort auf Beitrag #16
Betreff: Eltern
Beim Zusammenleben gibt es aber Unterschiede. Lebst Du nur mit deiner Freundin zusammen oder ist es eher so, dass Ihr alle unter einem Dach (inkl. der Eltern und Geschwister) lebt, was wahrscheinlich eher der Fall sein wird? Wenn nicht, dann hat deine Freundin schon sehr tolerante Eltern...
Lan-Anh
Wombat #19
Mitglied seit 03/2007 · 13 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #17
@Love Korea
Ja bin auch sehr froh und bin wohl einer der wenigen Auslaender, die mit einer Koreanerin zusammenlebt(vor der Heirat). Ich bin unglaublich herzlich empfangen worden und ich verstehe die Bedenken ihres Vaters sehr gut. Es ist doch eigentlich nicht viel anders als in Deutschland.
Ich hoffe nur das ich ihn ueberzeugen kann, dass ich unsere Beziehung ernst nehme.
Wombat #20
Mitglied seit 03/2007 · 13 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #18
Hallo Lan-Anh,

Ich lebe "nur" mit meiner Freundin zusammen.
Das Problem ist die Kommunikation, da ich kein koreanisch spreche, sind mir die Haende gebunden.

Aber Liebe findet immer ein Weg...

MfG
SvenGlueckspilz #21
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Hallo,

habe nur den ersten post gelesen.
Auch ich bin mit einer Koreanerin zusammen, seit nunmehr 15 Monaten. Sie lebt in Korea, ich in D.
Ihr Vater weiss nicht, dass sie einen deutschen (besser gesagt auslaendischen) Freund hat.
Das hatte mich zuerst auch sehr erstaunt, aber hier im Forum habe ich erfahren, dass die koreanische Kulur es Vaetern erschwert, ihre toechter an nicht-koreaner, und dazu noch an nen westler (alle westler sind wie Amis und wollen nur ihren spass) "abzugeben".

Jedoch moechten ihre mutter und schwester mich bei meinem naechsten besuch in Korea kennenlernen.
immerhin ein fortschritt. wann sie es ihrem vater offiziell sagt, dass sie einen deutschen freund hat, weiss ich noch nicht.
ins elterliche haus kann man aber fruehestens eingeladen werden, wenn heiratsplaene bestehen.

du siehst, deine freundin hat weniger "konservative" als "typische" eltern.

Gruss,
Sven.
~kueni~ (Gast) #22
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ich bin seit 12 monaten mit einer koreanerin zusammen und ihre eltern wissen seit anbeginn unserer beziehung von meiner existenz.^^ im sommer gehe ich das erste mal auf korea, und bin bereits in ihrem haus als gast eingeladen..
ihre eltern haben ihr auch erlaubt in die schweiz zu kommen um mich zu besuchen.. klar gibt es widerstände innerhalb der grossfamilie, v.a. die grossmutter und entfernt verwandte.. sie haben das allgemeine bild dass alle "westler" amis sind und die sich mit den koreanischen mädchen nur aus spass abgeben..
die koreanische gesellschaft ist sehr im wandel - auch in diesem aspekt.
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iGEL (Administrator) #23
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Moin!

Ja, sie ist im Wandel. Ich habe z. B. schon ihre Eltern besucht (ohne dass meine Freundin dabei war  :scared: ), und sie stehen uns beiden auch positiv gegenüber, aber z. B. zusammen verreisen ist nicht drin. Wenn, müssen wir die Eltern mit einpacken. ;) Auch in Deutschland dürfen wir vor einer Heirat nicht zusammen leben.

Gruß, Johannes
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SvenGlueckspilz #24
Mitglied seit 03/2006 · 50 Beiträge · Wohnort: Deutschland
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Meine Freundin war im Januar in D. Hat sich super mit meinen Eltern verstanden. Wenn ich jedoch in Korea bin, und sie bleibt mal ueber Nacht in meinem Hotel, dann uebernachtet sie offiziell bei einer Freundin.
Auch ist sie nicht offiziell mich besuchen gekommen in D. Aber da ausser ihrem Vater jeder weiss, dass sie in D einen Freund hat, war das klar, wurde jedoch nicht angesprochen von ihr und ihrer Mutter.

Ist halt alles anders als in der deutschen/koreanischen Kultur.

Ich zeige meiner Freundion trotz der grossen raeumlichen Distanz, dass ich es ernst meine und sie mir wichtig ist, und ich die naechsten Jahre mit ihr verbringen moechte.

Aber was die Zukunft genau bringt, wird sich zeigen. Denn sie muesste ihre Heimat verlassen, alle Wurzeln abreissen, und ich müsste im Gegenzug sie "durchfuettern", bis sie der deutschen Sprache maechtig genug ist, um gegen 5 Mio Arbeitssuchende bestehen zu koennen. Diese Faktoren alleine beinhalten schon ein potenzielles Unzufriedenheitsrisiko auf beiden Seiten...

Gruss,
Sven.
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iGEL (Administrator) #25
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Moin Sven!

Schön, dass du mal wieder reinschaust. Wenn sie sowieso vorhat, mittelfristig nach Deutschland zu kommen, wäre es dann nicht sinnvoll, dass sie jetzt schon anfängt, Deutsch zu lernen? Ich vermute mal, dass sie Studentin ist und da du ja schriebst, dass du mit ihr durch Seoul gelaufen bist, vermute ich mal, dass sie dort wohnt. Eine gute Möglichkeit ist sicher das Goethe-Institut Seoul, aber gibt es ja sicher auch andere Möglichkeiten, etwa an ihrer Uni.

Gruß, Johannes
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~Kueni~ (Gast) #26
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Hallo Sven,

Ich habe ähnliche Befürchtungen wie du.. aber es gibt tatsächlich einige deutsch/schweizer-koreanische paare die es geschafft haben - die entweder ein gemeinsames Leben in Korea oder in Europa aufgebaut haben. ein wichtiges fundament ist einfach die sprache.. danach sind die arbeitschancen deutlich besser, nicht zuletzt dadurch dass koreaner meines erachtens in sachen willen, disziplin und arbeitseinsatz manchen hierzulande überlegen sind. auch in sachen bildung muss sich korea überhaupt nicht verstecken.
was meinen die anderen?
Liebe grüsse
kueni
SvenGlueckspilz #27
Mitglied seit 03/2006 · 50 Beiträge · Wohnort: Deutschland
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Hallo,

sie ist keine Studentin.
Ein Deutschbuch hat sie sich vor kurzen gekauft, und im Herbst moechte sie einen Sprachkurs belegen. Momentan hat sie aufgrund ihrer Arbeitszeiten keine Zeit dafuer.

Sie hat mich heute morgen angerufen und mir erzaehlt, dass meine Eltern ihr eine email geschrieben haben. Email natuerlich auf Deutsch, da meine Eltern kein Englisch koennen.

Ist schon erschreckend, wie gut sich meine Eltern mit ihr verstehen.
Andererseits hätte sie dann zumindest in Deutschland in meiner Familie schon mal den Halt, der in einer neuen Welt noetig ist.

Meine "Zukunftsplanung" sieht so aus, dass sie im Sommer nochmal fuer 5 Wochen zum Urlaubmachen nach D kommt, und 2008 waere es schoen, wenn sie fuer 3 Monate mit mir in D zusammen leben koennte, um den Alltag mit einem chronisch miesgelaunten Deutschen kennenzulernen.

Doch dann wird sie wahrscheinlich Probleme mit ihrem Job (Bürokraft) bekommen. Es war jetzt schon schwer genug, fuer sie 5 Wochen unbezahlten Urlaub zu bekommen.

Ein weiteres Problem koennte auch der Alterunterschied sein. Ich bin 35, sie erst 25...

Wie fast alle Koreanerinnen denkt sie natuerlich an Familiengruendung mit Kindern und allem was so dazugehoert.

Sie weiss jedoch, dass ich dies sehr sehr langsam angehen moechte.
Bin nicht unbedingt der Familientyp. Heiraten ginge vielleicht gerade noch, aber einen Kinderwunsch habe ich noch nie verspuert.

Dies alles bedeutet, dass es nicht leicht sein wird, die Zukunft zu gestaltet.

Das "Problem" ist einfach, dass wir eigentlich sehr gut zueinander passen, uns gegenseitig respektieren und vertrauen. Und natuerlich als wichtiger Faktor ist da noch die Liebe.
Im Bett sind wir auch "kompatibel".

Aber wie wir alle wissen, kann vor allem die Liebe (zuerst das Verliebtsein) mit den Jahren verblassen.
Deshalb zoegere ich noch sehr, sie nach D zu holen. Denn dies ist ein sehr grosser Schritt in unser beider Leben.

Aber als sie im Januar fuer 4 Wochen bei mir war, merkte ich, wie gut sie mir tut.

Nunja, da ich Meister im Verdraengen bin, wird diese Entscheidung fruehestens 2009 fallen.


Gruss,
Sven.
kueni #28
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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hallo sven & Forumgänger!
gibt es neuigkeiten bezüglich deiner fernbeziehung.
ich war vor 2 wochen für 6 wochen in korea und wurde dort herzlich von der familie aufgenommen. ich durfte 6 wochen im familienhaus nächtigen (natürlich in einem seperatem zimmer) und mir ist die ganze familie richtig ans herz gewachsen.
ich habe selbst an mehreren gross-familien-ausflüge teilgenommen und werde jetzt auch von den grosseltern, tanten, onkeln etc. in einem besseren licht gesehen. ich denke sie haben nun auch gesehen wie sehr ich meine freundin liebe.
wenn alles klappt kommt mich meine freundin diesen winter in die schweiz besuchen! jetzt heisst es halt wieder warten, warten und warten... ㅠㅠㅠ

Liebe Grüsse
Kueni
Racka-macka-phone #29
Mitglied seit 10/2006 · 80 Beiträge · Wohnort: Frankfurt
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Mich wuerden auch die weiteren Erfahrungen interessieren. Wie ist es jetzt bei euch gelaufen?


Ich bin jetzt zum zweiten Mal mit einer Koreanerin zusammen und wie bei meiner ersten Freundin erzaehlte sie mir, dass die Mutter ihr riet sich einen Auslaender zu schnappen/catchen. Zwar eher so im Spass und ich habe es bei meiner ersten Freundin nicht besonders ernst genommen, aber da es jetzt schon wieder hoere frage ich mich ob das die Regel ist? Vor allem da hier in den bisherigen Posts zu sehen ist, das die Muetter doch groessere(schneller) Sympathien entwickeln als die Vaeter?
kueni #30
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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als aussenbetrachter wäre das noch so verständlich! denn ich finde das verhalten einiger koreaner zu ihren ehefrauen nicht besonders gut.. sie lassen sich bedienen wie paschas! das gibt es sicher auch im europäischen raum, doch die tendenz ist doch schon eher, dass der mann die frau verwöhnt - oder die frau zumindest ihren mann nicht bedienen muss als sei er einen könig.. ^^
bei meiner freundin kann ich sicher sein das ihre mutter sie nicht irgendwie gepusht hat, denn sie wollte gar keinen western-boyfriend, ich benötigte also einiges um sie von mir zu überzeugen..;-)
und was die koreanischen müttern auch besser / schneller verstehen, wie sehr ihre tochter jemanden liebt, egal ob koreaner oder western.. die väter erkundigen sich halt zuerst nach beruf, position, alter, schulabschluss etc. aber das ändert sich schon, zumindest in meine fall - zum glück!
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