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Diskriminierung in Deutschland?
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Korean Girl #1
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Subject: Diskriminierung in Deutschland?
Werde ich als deutsche Koreanerin eigentlich diskriminiert? Selbstverständlich! Aber vielleicht nicht immer so, wie man sich das vorstellt:

http://www.r2inside.de/r2-blogger/korean-girl/1227-r2-blog…
tobicitas #2
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Ich sag nur Ausländerbehörde,,,,

Nicht erreichbar, keine Bereitschaft Englisch zu sprechen, unfreundlich, ...

Das Verhalten beruht auch oft auf Diskriminierung.

Weder in China noch in Korea bin ich als Deutscher so behandelt worden.
phalanx #3
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Weder in China noch in Korea bin ich als Deutscher so behandelt worden. 

Während eines Urlaubs wirst du sowas auch nicht merken.

In Korea gibt es viel offensichtlicheren Rassismus als in Deutschland. Allerdings nicht in so einer Form, wie in Deutschland mit der NPD bzw. Neo-Nazis oder gar Gewalt.

Sobald mehr Ausländer in Korea leben wird aber dieser offensichtliche Rassismus verschwinden und sich in einen unterschwelligen umwandeln, wie man ihn auch in Deutschland hat.
Ein mehr oder weniger guter Bericht dazu ist auch
https://www.youtube.com/watch?v=IQk4QDjnNPA

Zu dem Artikel:

Das ist ja nichts Neues was man generell als "Ausländer" bzw. "ausländisch Aussehender" in Deutschland erlebt. Also im wesentlichen nur Trivialitäten.
Ich finde mittlerweile schon die Frage (wie viele andere seit Generationen in Deutschland lebende "Migranten") woher ich denn komme anmaßend. Was geht eine Person, die ich erst 20 Minuten kenne die Herkunft meiner Eltern an? Wenn ich sage, dass ich aus diesem deutschen Ort komme, dann muss man es halt schlucken.

Als weitere Anmerkung will ich betonen, dass der Erfolg von Psy, zumindest in den Staaten, hauptsächlich auf Klischees bzw. unterschwelligen Rassismus beruht. Amerikaner mit koreanischen bzw. asiatischen Wurzeln sind ganz und gar nicht über den Erfolg von Psy erfreut, genauso wie der Großteil der K-Pop Interpreten.
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Chung-Chi #4
Member since Jul 2005 · 658 posts · Location: 서울
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Quote by phalanx:
Das ist ja nichts Neues was man generell als "Ausländer" bzw. "ausländisch Aussehender" in Deutschland erlebt. Also im wesentlichen nur Trivialitäten.
Ich finde mittlerweile schon die Frage (wie viele andere seit Generationen in Deutschland lebende "Migranten") woher ich denn komme anmaßend. Was geht eine Person, die ich erst 20 Minuten kenne die Herkunft meiner Eltern an? Wenn ich sage, dass ich aus diesem deutschen Ort komme, dann muss man es halt schlucken.

Der Hauptpunkt scheint mir zu sein: Wenn mir so etwas passiert, wie gehe ich dann damit um? Denn dass so was immer wieder geschieht, wenn man anders aussieht, laesst sich nun einmal nicht vermeiden.
Man kann versuchen es ins Positive zu verkehren, wie korean girl das tut, oder man kann sich jedesmal darueber aufregen. Ich denke, wenn man es so macht wie die Autorin des Artikels, wird man ein wesentlich gluecklicherer Mensch. ABER es ist nicht gerade leicht, immer diese Gelassenheit an den Tag zu legen. Korean girl hat es sehr positiv dargestellt, doch vielleicht hat sie auch mal den ein oder anderen schlechten Tag, an dem ihr solche Kommentare einfach nur furchtbar auf den Wecker gehen, ich kann aber verstehen, dass sie in dem Artikel nicht darueber schreibt, weil es ihr hauptsaechlich um ihre (positive) Message geht.
Chazz (Former member) #5
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In reply to post #3
Nachdem Lesen kommt mir als erstes "Don't feed the troll" in den Sinn...
Allerdings mag ich die Seite meet-korea.de ... Daher sollte sowas nicht unkommentiert stehenbleiben.

Zu nächst einmal zum Blog-Eintrag:
Die Definitionen von Diskriminierung sind okay.

Bei deinem gewählten Beispiel wäre eine konkrete Schilderung der Ereignisse nett gewesen.

Dem Leser wird keine Chance gegeben das Handeln des Lehrers zu beurteilen.
Hat er sich wirklich über die Familiengewohnheiten lustig gemacht? Man weiß es nicht.

Dies wäre hilfreicher, da man so eventuell verstehen würde was dich so verletzt hat. Dadurch könnte Fortschritt geschaffen werden.

Nun zu deinen 4 Punkten:

1. Du gibst dich nicht mehr mit unwissenden Menschen ab... Was sind unwissende Menschen? Dein Lehrer? Was für Leute sind unwissende Menschen? Menschen die die koreanische Kultur nicht verstehen? Menschen die nicht in dem Maße tollerant sind wie du es dir vorstellst? Es wäre gut zu wissen was genau gemeint ist...

2.
"Ich bin mittlerweile viel redegewandter als in der sechsten Klasse. Und sorge auch dafür, dass das jeder, der mit mir zu tun hat, sofort mitkriegt." Ich glaube, ich überrolle die Menschen manchmal damit. Irgendwie verlieren die Menschen dann schlagartig die Lust, diskriminierende Bemerkungen über meine Herkunft zu machen. (Falls doch jemand so etwas wie: „Sie sprechen aber gut Deutsch!“ sagt, sage ich einfach „Sie aber auch!!“. Meistens lachen wir danach gemeinsam.)

Quelle http://www.r2inside.de/r2-blogger/korean-girl/1227-r2-blog…

"Sie sprechen aber gut Deutsch!" ist also diskriminierend? Dann wurde ich in Korea die ganze Zeit diskrimiert...
Spätestens der 4. Satz war meistens 한국어 잘했어...
Ich will dich nicht angreifen, aber bisher hast du nicht ein Beispiel für eine diskriminierende Bemerkung gemacht.

3. Samsung, Pisa und Psy stärken deiner Aussage nach das Image von Korea.
Samsung ist schon Jahre lang eine gute Marke. Die Qualität steht außer Frage.
Allerdings würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass der Streit mit Apple und das Galaxy S4 jetzt so einen großen positiven Image-Schub für Süd-Korea gegeben haben. Aber das möchte ich nicht beurteilen.
Aber dass ein Land nach nur einer Firma bewertet wird erscheint mir doch sehr abwägig.

Pisa ist in Deutschland ein Hass-Thema und spielt eigentlich nur im Schulbereich eine Rolle, daher würde ich vermuten, dass du entweder Lehramt studierst, im Bildungswesen tätig oder noch Schüler/in bist.
Sonst interessiert sich wirklich niemand für Pisa.

Psy machte Korea oder besser Gangnam bekannt. Ob dadurch allerdings Korea als "modernen, wohlhabenden, tüchtigen und (pop)-kultivierten Industriestaat" wahrgenommen wird ist auch sehr fraglich.

4.
Deutschland hat sich verändert! Vielleicht DENKEN ja noch einige Menschen schlechte Dinge über fremde Kulturen und Menschen. Oder SAGEN darf man so etwas längst nicht mehr. In meinen Kreisen ist das ein Eigentor. Abgesehen davon bin ich davon überzeugt, dass ich in einem der liberalsten und offensten Länder der Welt lebe. Also nach Nordkorea will ich auf gar keinen Fall!
http://www.r2inside.de/r2-blogger/korean-girl/1227-r2-blog…

Also Deutschland ist besser als Nordkorea, danke!  Allerdings ist der erste Teil etwas unverständlich geschrieben und es wird nicht ganz klar worauf du hinaus willst... Soll man in deinen Kreisen schlecht über andere Kulturen reden? Du hast dich doch oben noch drüber beschwert.

Jetzt zum positiven Aspekt der Diskriminierung  (wie von dir Beschrieben)

Leute sind neugierig und Fragen dich aus, du magst diesen Teil. Du fühlst dich gut, wenn du über dein Land erzählen kannst und deine einzigartigen Vorteile ausspielen kannst.

Da ist nichts gegen zu sagen. Sieht denke ich mal jeder so. Jeder mag positive Sachen.


Zum letzten Abschnitt mit den Namen:

Ist es also schlimm, wenn man jemanden fragt ob es ihr richtiger Name ist? (Beispiel mit der Inderin in deinem Blog)

Manche Unternehmen agieren nicht global und kennen sich nicht so sehr mit jeder anderen Kultur aus. Ist es da ein großes Verbrechen, dass der zukünftige Boss fragt ob es sich um den Namen handelt, der auch im Pass steht?
Einige meiner koreanischen Freunde nennen sich hier in Deutschland Sunny, Swing oder Hundi. Ich würde diese Leute auch Fragen ob es sich dabei um ihre richtigen Namen handelt.
Im Geschäftsleben spielt der Name in Deutschland eine große Rolle.


Zusammenfassend:

Du magst die positiven Aspekte der Diskriminierung aber nicht die negativen. Du willst also in Deutschland leben und nur Vorteile gegenüber anderen haben? Und wir Deutschen sollen es jeder Kultur recht machen? (Glaub mir das ist richtig schwer, da Kulturen unterschiedlich sind... Manches was du mögen würdest, würde man wo anders als nervig empfinden)

Wenn überall alles gleich wäre, gäbe es keinen Grund von Korea nach Deutschland oder von Deutschland nach Korea zu gehen. So wie es sich anhört bist du in Deutschland geboren (?).
Dann geh ich davon aus, dass du lebst wie eine Deutsche... und somit auch behandelt wirst wie eine Deutsche.

Wenn du aber noch lebst wie eine Koreanerin und dich dementsprechend benimmst, dann sehen Leute in dir auch noch eine Koreanerin. Unterschiedliches Verhalten führt zu unterschiedlichen Reaktionen.
Dann musst du auch tollerant gegenüber Deutschen sein, die zum ersten Mal mit einer Koreanerin sprechen
(meist basiert diese Unbeholfenheit nur auf Mangel an Erfahrung).

Wenn ich als Deutscher ins Ausland gehe, ist es mir so ziemlich egal, wie diskriminierend die Leute dort zu mir sind (und glaub mir... sowas würdest du in Deutschland nie erleben). Sprache, Fragen, Worte sind nur Mittel zum Zweck.

Niemand (ein paar schwarze Schafe gibts überall) will dir was Böses wegen deiner Herkunft. Leute wollen reden...
Das gilt international...

Ein Beispiel aus Korea:
Ich saß mit ein paar Freunden in einer Bar/Restaurant (Wir hatten 치맥). Ein paar Bekannte von meinem Freund kamen, die ich noch nicht getroffen hatte. Alle waren ziemlich happy, als ich mich vorstellte sogar der eine der mich fragte, woher ich käme... Ich sagte : 나는 독일사람 이에요.. Da wir hauptsächlich auf Englisch vorher redeten.
Sagte er : Ohhhh from German (ja ohne y) !  So you are a Nazi? ... Er guckte mich ganz freundlich an und wusste einfach nicht, was er da gefragt hatte...

Ich war ihm nicht sauer deswegen und habe Ihn dann in meinen ersten Absatz meines Blogs veröffentlicht und ihn zum Vertreter der Koreaner gemacht...

Du redest mit Menschen... nicht mit "Deutschen" ...

Dein Blogeintrag ist ebenfalls Diskriminierung (nicht böse gemeint) .... Du würdest dies niemals über Koreaner schreiben.
This post was edited on 2013-05-29, 01:53 by Unknown user.
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Chung-Chi #6
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Sie sprechen aber gut Deutsch!" ist also diskriminierend? Dann wurde ich in Korea die ganze Zeit diskrimiert...
Spätestens der 4. Satz war meistens 한국어 잘했어...
Ich will dich nicht angreifen, aber bisher hast du nicht ein Beispiel für eine diskriminierende Bemerkung gemacht.

Stell Dir mal vor, jemand wuerde zu unserem aktuellen Wirtschaftsminister sagen: "Sie sprechen aber gut Deutsch!" Absurd, oder? Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er diesen Satz schon viele Male in seinem Leben gehoert hat. Korean Girl ist zwar nicht adoptiert, sie ist aber in Deutschland aufgewachsen und wie Du lesen konntest, ist ihr Deutsch perfekt. Ich kann total verstehen, dass es ihr dann irgendwann mal auf die Nerven gegangen ist, dass sie dauernd fuer ihr Deutsch gelobt wurde, obwohl ihre guten Sprachkenntnisee fuer sie selbst eine Selbstverstaendlichkeit sind. Eine solche Bemerkung schliesst sie in gewisserweise aus der Gemeinschaft der Deutschen aus, denn dahinter steckt ja die Annahme: "Jemand, der so aussieht wie Du, kann ja eigentlich gar kein gutes Deutsch sprechen, ist keiner von uns!"
Es ist vielleicht keine so schrecklich schlimme Diskriminierung wie z.B. "Alle XY stinken!" oder "XY raus!" aber es nervt halt einfach auf die Dauer. Sie hat doch auch geschrieben, dass sie in Deutschland keine wirklich schlimmen Diskriminierungen erlebt.

하눅어 잘했어 ist uebrigens falsch. Richtig waere z.B. 한국말 잘 하시네요! oder 한국말 잘 하세요.
Flo-ohne-h (Moderator) #7
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Quote by Chung-Chi:
Stell Dir mal vor, jemand wuerde zu unserem aktuellen Wirtschaftsminister sagen: "Sie sprechen aber gut Deutsch!" Absurd, oder?

Mir passiert es ständig, daß ich für meine Kenntnisse mit Stäbchen umzugehen, d.h. unfallfrei damit zu essen, gelobt werde. Ich frage mich, wann Leute kapieren, daß
1. das keine große Sache ist
2. ich viele dieser Leute seit 3 Jahren und mehr kenne und sie mir dies schon fünfmal gesagt haben.

Ich denke, daß solche Bemerkungen zwar diskriminierend sind aber nicht bösartig sondern einfach nur aus Mangel am Nachdenken und Wissen.
tobicitas #8
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In reply to post #3
Wer hat etwas von Urlaub gesagt?
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dergio #9
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In reply to post #7
Es war ja klar, dass wenn jemand über Diskriminierung in Deutschland schreibt, es nicht lange dauert bis der versteckte Nationalstolz schreit: "Ich werde im Ausland aber auch diskriminiert!"

Es ist aber ein Unterschied zwischen dem was Korean Girl nervt und worüber sich einige Kommentatoren hier beschweren.
Wenn ich für mein grammatisch holpriges, recht ausländisch klingendes Koreanisch in Korea gelobt werde, dann sehe ich das eher als eine Geste der Höflichkeit. (auch wenn es mich manchmal nervt)

Wenn ein Deutscher der wegen seines ausländischen Aussehens für sein Deutsch gelobt wird, finde ich das komplett fehl am Platz und unhöflich.
Chazz (Former member) #10
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Quote by dergio:
Wenn ich für mein grammatisch holpriges, recht ausländisch klingendes Koreanisch in Korea gelobt werde, dann sehe ich das eher als eine Geste der Höflichkeit. (auch wenn es mich manchmal nervt)

Tadaa! Du hast es erkannt.

Wenn hier das Deutsch etwas holprig klingt, aber trotzdem im allgemeinen gut und man dafür gelobt wird, ist dies lediglich eine Geste der Höflichkeit.
Itachi #11
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Wie chazz angesprochen hat wurde in meinen Augen kein echtes Beispiel von einer ernst gemeinten Diskriminierung gebracht.

Und ich glaube, dass viele Menschen noch nicht so weit denken, dass auch anders aussehende Menschen die gleiche Sprache können wie man selbst :D

Und sind wir doch mal ganz ehrlich ... woran sollen die Leute erkennen, dass ein z.b. asiatisch aussehender Mensch sehr gutes Deutsch spricht und schreibt? Wieso sollte es mich dann nerven? Die Menschen mir gegenüber wissen es einfach nicht besser und wollen höflich sein ^^
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dergio #12
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Quote by Itachi:
Und sind wir doch mal ganz ehrlich ... woran sollen die Leute erkennen, dass ein z.b. asiatisch aussehender Mensch sehr gutes Deutsch spricht und schreibt? Wieso sollte es mich dann nerven? Die Menschen mir gegenüber wissen es einfach nicht besser und wollen höflich sein ^^



Ich belasse es einfach bei einem Zitat von Korean Girl:
Und natürlich werde ich unterschiedlich behandelt! Beinahe täglich! Was ich übrigens gar nicht so schlimm finde.

 ;-)
This post was edited on 2013-05-29, 16:52 by dergio.
Gummibein #13
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Weil das Loben hier thematisiert wird, für Koreanisch oder Deutsch, beides Sprachen die ich meine einigermaßen zu beherrschen wurde ich nie gelobt. Mein Englisch das ich objektiv als unterirdisch bezeichnen würde dagegen heimste so manchen überschwänglichen Lob ein.

So gesehen, wenn man eine Sprache schlecht genug spricht um sich als Nicht-Muttersprachler zu outen kann sich des Lobes sicher sein. :)

Daher bin ich mir sicher, dass Rösler KEIN Lob für sein Deutsch bekommen hat.
phalanx #14
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In reply to post #5
Quote by Chazz:
Sagte er : Ohhhh from German (ja ohne y) !  So you are a Nazi? ... Er guckte mich ganz freundlich an und wusste einfach nicht, was er da gefragt hatte...

Ich war ihm nicht sauer deswegen und habe Ihn dann in meinen ersten Absatz meines Blogs veröffentlicht und ihn zum Vertreter der Koreaner gemacht...

Du siehst die Welt aber irgendwie auch mit einer typischen Westbrille.

Du kannst von Menschen die auf der anderen Seite der Welt leben nicht erwarten, dass sie sich perfekt mit deutscher Geschichte auskennen.
Für viele Menschen, insbesondere außerhalb Europas, ist Hitler als Feldherr bekannt, und sie kennen nur den groben Kriegsverlauf, aber nicht die vielen anderen Untaten. Daher hat "Nazi" für viele wohl den gleichen stellenwert wie z.B. Napoleon, der heute noch von vielen Franzosen verehrt wird.

Wenigstens warst du ihm ja nicht sauer, aber trotzdem war es der total Blick durch die Westbrille auf Korea :D
Itachi #15
Member since Jan 2013 · 70 posts
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Zweitens: Ich bin mittlerweile viel redegewandter als in der sechsten Klasse. Und sorge auch dafür, dass das jeder, der mit mir zu tun hat, sofort mitkriegt. Ich glaube, ich überrolle die Menschen manchmal damit. Irgendwie verlieren die Menschen dann schlagartig die Lust, diskriminierende Bemerkungen über meine Herkunft zu machen. (Falls doch jemand so etwas wie: „Sie sprechen aber gut Deutsch!“ sagt, sage ich einfach „Sie aber auch!!“. Meistens lachen wir danach gemeinsam.)

@dergio: belassen wir es mal hierbei... Lesen dann denken danach dann schreiben :)

2ter Weltkrieg ... Westbrille... Nazi ...ca. 53 Millionen Menschen... tot ... Westbrille
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