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Geplant: Reise nach Korea, Sprachunterricht vor Ort und Job+Unterkunft
Plane eine Reise nach Korea, würde dort gerne eine Sprachschule besuchen und mich mit einem Job über Wasser halten. Bitte um Tipps und Erfahrungen.
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korKimchi #1
Member since Jan 2013 · 3 posts · Location: München
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Subject: Geplant: Reise nach Korea, Sprachunterricht vor Ort und Job+Unterkunft
Hallo Leute~

Ich plane schon seit einiger Zeit eine Reise (~10 Monate) nach Korea und bin zum groben Schluss gekommen, dass ich dort gerne die Sprache erlernen würde und zwar in einer geeigneten Sprachschule.
Nebenher würde ich gerne arbeiten, um meinen Aufenthalt und den Kurs zu finanzieren.

Jetzt wollte ich mich noch von anderen Leuten inspirieren lassen!
Wie habt ihr euch eure Reise nach Korea vorgestellt und was ist letztendlich rausgekommen?

Ich bin noch recht unentschlossen, was den Sprachunterricht betrifft. Bis vor kurzem hab ich mich nur mit den Unis Yonsei, Sogang und Ewha befasst und beinahe entschlossen an einem Sprachkurs an der Ewha teilzunehmen.
Jedoch hörte ich hier auf der Seite über viele Leute die überaus zufrieden waren mit ihren kleineren Kursen, wie z.B. bestfriendcenter und greenkorean.
Was sind denn die Unterschiede zu den Sprachkursen an Unis, was die Vorteile bzw. Nachteile?
Welcher Kurs wäre denn für mich passend?


Des weiteren mache ich mir sorgen um eine Unterkunft. Ich würde schon gerne eine eigene kleine Wohnung beziehen, aber ich weiß nicht ob dieser Gedanke für den Anfang vielleicht unrealistisch ist.
Wo seid ihr denn so untergekommen und wie seid ihr zu dieser Unterkunft gekommen? (z.b. über Freunde, Makler, Website, etc. ...)

Nebenbei würde ich dann natürlich gerne arbeiten, um auch über die Runden zu kommen und wollte fragen, was es da so für Möglichkeiten gibt.
Wie seid ihr zu eurem Job in Korea gekommen und was ist/war das für ein Job?

Ich würde mich wirklich sehr über Antworten freuen, es muss nicht jedes der vielen Fragen beantwortet werden, falls ihr für manche keine Antwort wisst ;D
LG
krK
Max Mustermann #2
Member since Nov 2012 · 19 posts · Location: Seoul-Saarland
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also ich bin bisher immer bei Bekannten untergekommen. Makler find ich nicht so toll da man dort meistens ne hohe Summe bezahlen muss und auch Langnasen wie wir gerne mal uebern Tisch gezogen werden.
http://seoul.craigslist.co.kr/
check das mal aus, neben Jobs findest du da auch einiges an recht guenstigen Wohngemeinschaften.
Gogiii #3
Member since Aug 2011 · 10 posts
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Mal ganz unverbindliche Auskunft:

Hallo korKimchi,

die Sprache zu lernen ist immer Sinnvoll, gerade wenn du in das jeweilige Land gehst.
Ich bin selber zu der selben Erkentniss gekommen, da meines wissens nach ein Sprachkurs die Basis für alles geben kann, sei das Arbeit oder Studium nach abschluss.

Zu den Sprachkursen, meiner meinung nach musst du dich entscheiden was du primär machen möchtest.
Entweder Sprache lernen oder hauptsächlich arbeiten und nebenbei sprache lernen.
Kurzum das ist dann nämlich Visa abhängig,

als arbeitender ist es dir möglich sprachkurse zu besuchen, die dann meist einmal/mehrere male die Woche sind, jedoch nicht so intensiv und auch nicht mit dem Ziel danach studieren zu können, sondern lediglich sich im Alltag verständigen zu können.(trifft weiss gott nicht auf alle zu)
Wenn du also eher arbeiten und nebenbei die sprache lernen willst, gehst du meistens zu kleineren Organisationen (private Schulen)#

Wenn du an Universitäten die Sprache lernst ist das
a, teuer
b, daran orientiert das du danach eventuell Studieren willst
c, staatlich meist gleich (vom inhalt)

der unterschied zu den verschiedenen Unis ist der: die eine legt mehr wert auf Sprechen, die nächste auf verstehen, die andere aufs schreiben. Was nun wirklich der unterschied zwischen den Kursen ist könntest du entweder durch gezieltes erfragen oder im corriculum nachlesen.

Schlussendlich musst du selber wissen welche Art du wählst. Eines musst (solltest) du wissen wenn du an ne Uni gehst, bekommst du ein D- ? visum, ich glaube mit dem D-2 visum ist es dir möglich nach besuchszeit eines halben Jahres einen aushilfsjob (dort "arbeiten" genannt) anzunehmen, in dem du maximal bis zu 1.000.000 won verdienen darfst.

Zur Unterkunft:

Unrealistisch ist es nicht, es gibt viele verschiedene möglichkeiten, aber um ehrlich zu sein auf weniger als ein Jahr eine geeignete und relativ günstige Wohnung zu finden ist eher schwierig. Wenn du allerdings Kontakte hast, wäre das für dich ein wenig einfacher.
es gab da diese Seite https://www.airbnb.de/s/Seoul--South-Korea z.B
wo du unterkünfte auf Zeit finden kannst, du solltest die angebote anklicken, da in den anzeigen selber öfters die Mietpreise für längere Zeit stehen und etwas billiger sind (erfahrungen habe ich mit dieser seite aber keine gemacht, nur auf meinen recherchen gefunden)

Wenn du über eine Uni einen sprachkurs besuchst, solltest du dort nach einem "Dorm" fragen, was so viel wie Studentenwohnheim schlussendlich wird, die meisten UNis haben welche und die Unterkünfte sind relativ billig (jedoch spartanisch und ehrlichgesagt etwas *hust* strickt was die Hausregeln betrifft) Aber auch hierzu keine Garantie.

zum JOb:
Tja wie gesagt, die meisten oder viele gehen wegen der Lehrerpostitionen hin. Welche sich als Deutsche selber wieder schwer gestalten, da meist nur "native speaker" gesucht werden und  Deutsch in den kleineren Städten nicht gelehrt wird. Es gibt viele Jobs, und ich habe viel gehört von Amerikanern, von Koreanern das das alles nicht wichtig wäre bla bla.
Such dir ein Job der dich interessiert und dann bewerb dich, denn in Korea zu arbeiten ist ziemlich hart wegen der Arbeitsbedingungen. Auch ist mir oft zu Ohren gekommen das viele zwielichtige Verträge abgeschlossen werden, aus denen du nie so rauskommst wie du das gerne hättest.

Alles in allem ist es so, Vitamin B (Beziehung) ist ziemlich viel wert in Korea und ganz wichtig ist es freunde in der nähe zu haben die dir mit nem Rat zur seite stehen.
In KOrea zu leben, macht spaß und ist wirklich eine bereicherung aber hat auch seine Schattenseiten die man oftmals nicht lesen kann. Es ist alles immer ein Risiko, aber auf jedenfall solltest du dich gut informieren und auf dein Bauchgefühl hören egal ob das ne WOhnung, ne Uni oder sonstewas is.

Um nochmal darauf zu verweisen, das sind alles Informationen aus meinen eigenen recherchen, die teilweise ziemlich alte Post und wissen beinhalteten. Fals ich falsch liege lass ich mich echt gerne eines besseren belehren ;)


Ansonsten viel spaß und lass dich nicht abbringen
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