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Navigation und andere hilfreiche Apps
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Freddy #1
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Subject: Navigation und andere hilfreiche Apps
Servus,

kennt ihr eine Navi App für Korea bzw. Soeul die auf englisch ist? Navigon und Tomtom bieten im asiatischen Raum so wie ich das sehe garnix an.

Welche hilfreichen Apps speziel für Korea fallen euch noch ein?

Bitte keine Grundsatzdiskussion über Sinnigkeiten von Aps oder Smartphones.

Freddy
TaubeNuss #2
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bietet naver vielleicht eine map-app auf Englisch?
Silberdrache #3
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Ich habe in Südkorea (Seoul + Busan) ganz brauchbare Ergebnisse mit Osmand+ auf Android erzielt. Das nutzt Openstreetmaps, heisst also, dass die Karten umsonst sind. Es beherrscht u.a. auch Fussgänger-Navigation. Allerdings benötigt die App ein wenig Übung und ist vielleicht nicht so benutzerfreundlich wie Navigon. Wenn man sich da aber erst mal eingearbeitet hat, ist's richtig gut, da man wirklich viel machen kann (z.B. POIs aus Google-Earth importieren etc.). Ich persönliche nutze Osmand+ für alle Ausflüge, bei denen ich zu Fuss an bestimmte POIs (points of interest) gelangen will.

Zu Deiner Frage, ob es die App auf englisch gibt: Die App selber gibt es in verschiedenen Sprachen (auch DE und EN).
Wenn es die Karte aber nicht auf englisch gibt, muss man die Landesschrift lesen können. Da ich koreanisch lesen kann, war die Karte für mich kein Problem (hab aber gerade gesehen, dass es die sogar mit Umschrift gibt).
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orosee #4
User title: Ernst ist anders.
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Seltsam ist, dass Google Maps Navigation in Korea nicht funktioniert, dafuer aber hervorragend in Vietnam (Ha Noi) fuer alle 3 Bewegungsarten (Auto, Bus, zu Fuss). Ich nehme mal an, dass es da wegen Naver und Daum ein "Handelshemmnis" gibt, um Konkurrenz zu unterdruecken  <_<

Das gesagt; die Apps von Naver und Daum bieten beide sehr gute Navigationshilfen an, man muss aber leider koreanisch sprechen oder zumindest gut raten (im wesentlichen reicht es natuerlich, die Zeichen fuer "Start" und "Ziel" zu erkennen oder zu wissen, welchen von 4-5 Menuepunkten man druecken muss).

Geht es nur um Kartenmaterial und GPS Lokalisierung, halte ich Locus Pro fuer eine der besten Apps, da man bei diesem Programm auf Google Maps und Google Maps Korea Kartenmaterial zurueckgreifen kann (sowie Dutzende weitere kostenlose und zu bezahlende Quellen, von denen aber keine Korea wirklich abbildet). Open Source Maps und anderes Material, z.B. von Microsoft, Yahoo oder Nokia, ist nur fuer lange Fahrten auf Autobahnen geeignet, da selbst grosse innenstaedtische Verkehrsadern fehlen, falsch dargestellt werden oder teilweise hunderete Meter deplaziert sind. Wer zu Fuss in Seoul unterwegs ist und nach Strassen abseits der Hauptstrassen sucht, sieht meist nur beige Flaechen, wo auf Google, Daum oder Naver ein Netz von hunderten kleinen Gassen und Seitenstrassen ist.

Locus Pro kann auch Offline Karten verwenden, die man z.B. mit MOBAC (Mobile Atlas Creator) vorher erstellt hat. So kann man spaeter ohne Datenverbindung das GPS benutzen (Wegfindung geht dann aber nicht).

Meiner Meinung nach sind die Open Source Kartenprojekte immer Work in Progress, und Korea liegt nicht im Zentrum des Interessees. Von Seoul nach Busan auf der Autobahn geht natuerlich, aber auf solchen Strecken findet man sich mit Papierkarten besser zurecht.

Auch sehr angenehm: Locus laesst sich komplett auf der externen SD Karte installieren, so dass man leicht ein paar GB Kartenmaterial offline mitspeichern kann. Zudem hat es eine recht gute Verwaltung von Waypoints und Tracks, die man auch exportieren und editieren kann.

Die gute alte Google Maps App kann inzwischen ja auch 5-6 Offline Maps speichern, leider nicht fuer Korea ("Offline maps sind fuer diese Region nicht moeglich"), aber wenn man in Korea ist, muss man ja nur den kuerzesten Weg zum naechsten internationalen Flughafen finden  :-p

So ganz nebenbei will ich mal Vietnam und Hanoi "pushen"; wer mal einen klassischen Backpacker Urlaub machen will, sollte sich Hanoi fuer 7-10 Tage vornehmen (auch die Touren in die Berge oder ans Meer). Abgesehen davon, dass es der billigste Urlaub seit langem war, hat mir gefallen, dass man Spass haben kann ohne exzessiven Alkoholkonsum (Korea) und ohne die permanente Praesenz von kaeuflichem Sex (Thailand). Man sollte aber keine empfindlichen Ohren haben  ;-) $500 fuer den Flug von Busan, wenn man Glueck hat. Die Offline Maps habe dort wunderbar funktioniert, und in Hanoi gibt es kostenloses Wifi ueberall (mehr als in Seoul, aber auch deutlich langsamer), so dass man mit Google Maps sogar komplizierte Busverbindungen fuer die Wegfindung benutzen kann.

Last Words: Die T-Maps App, leider wieder nur auf koreanisch, dafuer aber kostenlos und auf den koreanischen Smartphones schon vorinstalliert, ist eine vollwertige Navigationsanwendung, wie man sie im Auto findet (sogar mit Sprachausgabe). Kompliziert zu bedienen und sehr CPU-lastig, aber das navi-istischste, das ich bisher gefunden habe.
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Freddy #5
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danke für den Tip mit Hanoi. Interessiert mich jetzt wirklich :)
In welcher Jahreszeit lohnt es sich denn am besten dorthin?

Bei Navis gings mir auch einfach darum, das ich mich mal zu Fuss durch Seoul bewegen und mittels App (zB Latitude) jemanden zielgenau finden kann.

Ich komme mir in Korea langsam immer mehr wie in Frankreich vor. Wenn man kein koreanisch kann, ist man echt aufgeschmissen. Und ich dachte Korea ist westlicher als China. Weit gefehlt :)

Freddy
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orosee #6
User title: Ernst ist anders.
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Quote by Freddy:
danke für den Tip mit Hanoi. Interessiert mich jetzt wirklich :)
In welcher Jahreszeit lohnt es sich denn am besten dorthin?

Bei Navis gings mir auch einfach darum, das ich mich mal zu Fuss durch Seoul bewegen und mittels App (zB Latitude) jemanden zielgenau finden kann.

Ich komme mir in Korea langsam immer mehr wie in Frankreich vor. Wenn man kein koreanisch kann, ist man echt aufgeschmissen. Und ich dachte Korea ist westlicher als China. Weit gefehlt :)

Freddy

Hehe, der Vergleich mit Frankreich ist gut, aber die Franzosen haben immerhin Kaese, Brot und Wein!

Unsere Reise nach VN war zeitlich durch Chuseok bestimmt, um ein paar extra freie tage zu haben. Wir hatten Glueck, 24 Stunden vorher ging dort die Monsunzeit zu Ende und wir hatten 10 regenfreie und meist sonnige Tage.

Dezember/Januar ist keine schlechte Zeit, da es da in Hanoi kuehl genug wird, dass man abends eine leichte Jacke tragen kann. Bei einem Trip in die Berge muessta man sich sicher noch waermer anziehen.

Saigon im Sueden ist eigentlich mehr mein Fall, aber auch immer etwas waermer. Das Essen ist halt besser (schaerfer) gewuerzt. Alle 2-3 Mal sollte man aber eine andere Stadt sehen (das war jetzt mein 8. Trip nach VN seit 1994).

In SO-Asien ist es einfach nur wichtig, die Monsunzeit (geht von Norden nach Sueden) zu verpassen und sich die Tage mit der geringsten Luftfeuchtigkeit auszusuchen. Die beste Zeit ist (leider) immer Dezember-Januar, da sind die Fluege meist teuer. Juli-Oktober ist i.d.R. Monsunzeit, und April-Mai sind die heissesten Tage, aber auch die wenigsten Touristen.

Hanoi bietet viel fuer junge Backpacker Touristen, Saigon ist schon eher fuer Erwachsene mit etwas Cash-in-de-Taesch. In hanoi geht um Mitternacht das Licht aus (partymaessig), Saigon ist 24/7. Beides kann man auch sehen, wer nicht (teuer) fliegen will, ist aber midestens 24 Stunden mit Bahn oder Auto unterwegs. Ist aber auch ein Erlebnis. Mein Traumtrip waere wieder Hanoi-Hue non-stop per Zug oder Flug (da ist nix zu sehen auf der Strecke), dann per Mietwagen oder Bussen ueber Hue-Da Nang-Wolkenpass-Hoi An-Nha Trang-Da Lat-Saigon und von da Auslfluege in die Umgebung (Vung Tau, Mekongdelta, Cao Dai Tempel usw.). Ah, ich haette gerne mal wieder 4 Wochen Zeit...

Kostenpunkt fuer Hanoi: *** Sterne Hotels gibt es wie Sand am meer, modern ausgeruestet und oft gerade renoviert, $20-25 pro Nacht mit Fruehstueck, sowas gibt es in Korea nicht mal als *. **** Sterne in Ha Long etwa $40, erstklassige moderne Zimmer verfuegbar, da dort (leider) mehr und mehr Hotels fuer asiatische Touristen gebaut werden. Die Reise sollte man selber organisieren (eine Pauschaltour kostet von Hanoi ab $150 mit 1 Uebernachtung ****, Uebernachtung auf einem Boot sogar etwas darunter). Besser sind 2 Naechte: Tag 1 Anfahrt (Bus oder im Minivan), zum Hafen schlendern und einen Kapitaen finden, der sein Boot verchartert (man sollte sein Boot nicht mit unbekannten Touristen teilen muessen), Zeit ausmachen, Preis ausmachen, Treffpunkt ausmachen, schlafen. Tag 2, frueh raus und spaetestens um 8 mit dem Boot raus, fuer mindestens 6-8 Stunden rumschippern, ankern, essen, pennen, weiterschippern... zurueck an Land, uebernachten. Am naechsten Morgen 8 oder 9 Uhr nach Hanoi zurueck. Ich habe diesmal die Pauschaltour gemacht und es war alles voll: Minibus war voll (kein Beinraum fuer 4 Stunden Fahrt!, Schiff war voll, und 2 von 4 Stunden hat sich das Boot nicht mal bewegt - Touristennepp).

Generell war VN fuer alles etwa halb so teuer wie Korea (essen, trinken, Spass haben) und bei den Uebernachtungen kann man richtig sparen (1:4).
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Silberdrache #7
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Noch einige Ergänzungen:

Locus Pro ist toll - aber da es bisher (soviel ich weiss) keine offline Navigation (nur per GPS) beherrscht, kommt es für mich nicht in Frage. Gerade im Ausland habe ich nicht ständig eine Internetverbindung.

In Osmand+ kann man - neben vielen anderen Quellen - auch Google Maps importieren. Und auch der MOBAC funktioniert damit. Insofern kann man die Qualität seiner Karten selber bestimmen.
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orosee #8
User title: Ernst ist anders.
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Quote by Silberdrache:
Noch einige Ergänzungen:

Locus Pro ist toll - aber da es bisher (soviel ich weiss) keine offline Navigation (nur per GPS) beherrscht, kommt es für mich nicht in Frage. Gerade im Ausland habe ich nicht ständig eine Internetverbindung.

In Osmand+ kann man - neben vielen anderen Quellen - auch Google Maps importieren. Und auch der MOBAC funktioniert damit. Insofern kann man die Qualität seiner Karten selber bestimmen.

Ich habe das vorher auch so gemacht: Mit Osmand offline Karten erstellt und dann mit Locus benutzt. Danach mit MOBAC offline Karten gemacht und mit Locus benutzt. Der Vorteil beim MOBAC ist, dass das Internet am Computer einfach schneller ist als auf dem Telefon. Und die Karten, als sqLite Datei gespeichert, koennen auch von anderen Programmen benutzt werden.

Einige ander Programme musste ich aufgeben, weil die sich nicht um die Lizenz von Google kuemmern wollten/konnten und daher Google Maps rausnehmen mussten.

Offline Karten laden auch flotter. Die meisten sind 2-400 MB klein, allerdings nur bis Level 16 oder 17 (Stadtkarten).
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