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Suche Gastfamilie!
Suche vegan-lebende Gastfamilie in Südkorea!
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qwertzu67 #16
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In reply to post ID 42601
Lass dich nicht entmutigen...
Denke mal du hast es in Deutschland auch nicht so leicht dich vegan zu ernähren. Mir würden im Moment keine Rezepte einfallen, bei denen man keine tierischen Produkte verwendet.
Aber wenn du dich gut vorbereitst kann es vielleicht gut gehen.
Z.B. fällt mir Bibimbab ein...
Und das traditionelle koreanische Essen besteht eigentlich vor allem aus eingelegtem Gemüse.
Leider ist sowas heutzutage recht schwer zu finden. Mir würden da eventuell noch Tempel einfallen...dort wird zumindest auf Fleisch verzichtet.

Achja, im Gegensatz zu Deutschland trifft man sich vor allem zum Essen, oder trinken. Da dürfte es dann tatsächlich recht schwer werden deine vegane Ernährung einzuhalten...
Hoffe aber trotzdem, dass sich dein Traum erfüllt und du nach Korea kommen kannst! ^^
화이팅!
micnaumann #17
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Selbst im Bibimbap ist Fleisch.
mirasol #18
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In Bibimbap ist normalerweise auch Ei..
micnaumann #19
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stimmt
Flo-ohne-h (Moderator) #20
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In reply to post ID 42578
Quote by KoreaEnte on 2012-01-20, 16:10:
Eine Gastfamilie zu finden dürfte schon nicht so leicht sein, aber eine vegan lebende Gastfamilie würde ich mal als unmöglich einstufen.

Man sollte noch hinzufügen, daß Vegetarier in Korea meistens kein Problem mit Fisch haben. Grundsätzlich wirst in so ziemlich jedem Gericht (außer Obst) in K irgendwelche tierischen Produkte finden. Kimchi wird z.B. meistens mit dem Zusatz von getrockneten Garnelen gemacht.

Deshalb stimme ich den Vorrednern zu, daß man es als strikter Veganer sehr schwer in Korea haben wird. Am ehesten ginge das noch in buddh. Klöstern - ich weiß aber nicht, ob das so einfach für längere Zeit geht.

Wenn Du bereit wärst als Kompromiss weniger als 5% nicht veganer Zutaten im Gericht zu akzeptieren wäre es wahrscheinlich kein großes Problem. Dann wären nämlich außer dezidierten Fleisch- und Fischgerichten und den Suppen und Eintöpfen eigentlich fast alles möglich.

Quote by lizhk:
hauptsächlich aus ethischen Gründen.

Dann ist Ostasien sowieso nicht der richtige Platz. Tierschutz gibt's hier kaum. Wenn man sich alleine schon anschaut, wie artgerecht die Haustiere gehalten werden, sollte man lieber kein Tierschützer sein. ok, China ist in der Beziehung noch viel schlechter aber auch in K geht es den meisten Haustieren nicht gut.
qwertzu67 #21
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Ja klar, in Bibimbab kann auch manchmal Ei sein...eventuell auch Fleisch. Aber da Liz ja noch nie in Korea war sollte man ihr einfach Möglichkeiten aufzeigen. Und....빼주세요 wird natürlich das erste sein, was sie lernen müsste.
Natürlich ist das Forum dafür da, seine eigene Meinung zu schreiben, jedoch fände ich es besser, wenn man einfach neutral gewisse Möglichkeiten aufzeigt.
Die Entscheidung als Veganer zu leben ist nicht einfach...egal ob in Korea, oder Deutschland.
Ich hoffe, dass Liz klar ist, dass sie es hier in Korea nicht einfach haben wird, aber dass es durchaus möglich ist.

Hoffe du findest eine nette Gastfamilie über die vegetarische Gemeinde.
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iGEL (Administrator) #22
User title: 이글
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Moin!

 Ich denke nicht, dass man die Situation in Deutschland und Korea vergleichen kann. In Deutschland mag es vielleicht schwer sein, aber hier ist das Konzept des Veganismus wenigstens bekannt. In Korea hingegen kann man oft vermutlich nicht mal die Gründe für Vegetarismus nachvollziehen können (abgesehen von gesundheilichen Gründen). Laut Geschichten, die ich von Vegetariern gelesen habe, sehen viele Hausfrauen eine Herausforderung darin, die Vegetarier wieder auf den "rechten" Weg zurückzuführen, indem das Fleisch besonders lecker zubereitet wird.

Zum anderen ist der Individualismus in Deutschland ausgeprägter (weniger Gruppenzwang) und das gemeinsame Essen spielt in der koreanischen Kultur eine wesentliche Rolle. Oft geht man auch in ein Restaurant. In Korea sind auch Spezialrestaurants verbreitet, die nur ein einziges Gericht anbieten. Da kann man dann auch nicht einfach etwas anderes bestellen.

Hoffnung macht vielleicht das breite Angebot an Beilagen, die zumindest fast ausschließlich vegetarisch sind und praktisch zu jedem koreanischen Essen gereicht werden, da sind sicher auch viele vegane Dinge drunter. Du kannst es natürlich probieren, aber ich würde mich auf Probleme, Unwissen und Vorurteile einstellen und auch darauf, dass du hin- und wieder unbewusst etwas nicht veganes isst. Falls es eine Möglichkeit gibt, an diese Vegetariergruppe zu kommen, würde ich das in jedem Fall nutzen.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
lizhk #23
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In reply to post ID 42601
Quote by micnaumann on 2012-01-21, 11:48:
Wieso fällt deine Wahl denn ausgerechnet auf Korea?

Warum gerade Korea? Also naja.. eine richtige Erklärung habe ich dafür nicht so wirklich.. Ich interessiere mich einfach schon lange für Korea. Ich lerne Koreanisch, ich lese alles mögliche über Korea. Ich find alles was mit Korea zu tun hat interessant. Wenn ich einfach nur ein Austauschjahr machen wollen würde, hätt ichs schon wo anders auch versucht. Aber keine Land interessiert mich so sehr wie Korea. Knapp davor wäre noch China, aber ich spreche kein Chinesisch und auch dort gibt es wahrscheinlich so gut wie nichts für mich zu essen..


Und ja meine Begründung fürs Vegan-Sein verstehen auch hier in Österreich nur wenige.. natürlich werden es Koreaner noch weniger verstehen.
Das einzige was mich dann wundert ist, warum es so viele vegane Lokale in Seoul gibt? Falls irgendwer 'Loving Hut' kennt.. von dem gibt es einige in Seoul, jedenfalls nach Reiseührer..

Und auch über das mit dem 'gruppenzwang' bin ich mir im Klaren. Das ist in Asien ja ganz anders als in Europa. Darum muss man ja auch erst lernen sich dort anzupassen usw.

Quote by qwertzu67:
Lass dich nicht entmutigen...
und danke an qwertzu67 für die netten aufmunternden Worte. (: So schnell gebe ich schon nicht auf.. Erst nachdem ich selbst in Korea war und selbst festgestellt habe, dass es unmöglich ist dort vegan zu leben, werde ich entscheiden was mit wichtiger ist.Veganismus oder Korea.
gast #24
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Hallo lizhk,

Vielleicht etwas spät, aber:
Nachdem die altgedienten Forumsteilnehmer eher skeptisch sind, was Deinen geplanten Aufenthalt in Korea angeht, so würde ich (als gelegentlicher Leser des Forums) Dir jetzt einfach mal gerne Mut machen. Ich bin jetzt schon länger als ein Jahr in Korea und ernähre mich lacto-vegetarisch (ebenfalls aus ethischen Gründen, wobei die vegane Lebensweise zugegebenerweise noch deutlich ethischer ist  ;-)  ).

Ich gebe gerne zu, dass Korea sicherlich nicht das Paradies für Vegetarier oder gar Veganer ist (setzt man voraus, dass man nicht zu diesen, völlig zu unrecht als Vegetarier bezeichneten Leuten gehört, die Fisch und anderes Meeresgetier konsumieren – ich kann mir vorstellen, dass manche jetzt mit den Augen rollen, aber sei es drum  :-D  ).
Es ist natürlich so, wie schon einige geschrieben haben, dass auch in vermeintlich vegetarischen Beilagen in Korea tierische Produkte enthalten sind. Kimchi ist ein gutes Beispiel, wobei es auch Ausnahmen gibt. In Kimbap und Bibimbap sind häufig Ei und Schinken (bzw. der in Korea so beliebte Spam OTL) enthalten, die man aber rausbestellen kann.
Mehrheitlich verstehen die Koreaner wirklich nicht, was der Sinn des Vegetarier- oder Veganerseins ist. Ich koche auch Vieles selbst, was in Deinem Fall, in einer Gastfamilie, wohl kaum umzusetzen sein wird (das Gesicht Deiner Gastmutter würde ich gerne sehen, wenn Du anfängst in ihrer Küche loszukochen).

Persönlich glaube ich auch, dass es schwer ist eine Gastfamilie zu finden, die sich vegan ernährt. Allerdings könnte es eventuell doch möglich sein, wenn Du Dich z.B. an die Loving Hut-Leute hälst. Die Leute, die diese Restaurants betreiben gehören wohl mehrheitlich einer religiösen Gemeinschaft an, deren Grundprinzip u.a. vegane Ernährung ist. Es handelt sich dabei um die Anhänger von „Supreme Master Ching Hai“ (bei wiki kann man was zu ihr finden). In den Restaurants (Standorte kann man bei happycow.net finden)  gibt es Essen im westlichen und koreanischen Stil (für überzeugte Fleischesser wahrscheinlich weniger interessant, da sicherlich nicht genauso, wie das Original).

Gesetzt den Fall, Du würdest eine Gastfamilie finden, die nach den Prinzipien dieser Gaubensgemeinschaft lebt, hättest Du keinerlei Probleme. Aber: Ich kann Dir leider nicht sagen, wie diese Leute tatsächlich „drauf sind“, also, ob Du nicht ständig mit deren Glaubenssätzen belästigt wirst (allerdings muss man einschränkend sagen, dass das letztlich auch passieren kann, wenn man in eine omnivore Gastfamilie, mit besonders ausgeprägtem Hang zum neuevangelikalem Christentum, kommt).
Am besten Du recherchierst nochmal im Internet darüber. Vielleicht kennt ja auch eines der Forumsmitglieder diese Leute und kann etwas mehr darüber sagen (vor allem, ob es irgendwelche Punkte gibt, die dagegen sprechen, bei denen zu wohnen).

Die Vegetariervereinigung könnte für die allgemeine Suche eine gute Anlaufstelle sein. Wenn Du jemanden kennst, der besser koreanisch spricht, dann lohnt sich auch eine Suche bei den großen koreanischen Websites, wie z.B. Naver. 

Ansonsten wünsche ich Dir viel Glück und hoffe, dass Du es schaffst nach Korea zu kommen, das Land ist auch schön, wenn man kein Fleischesser ist. Lass Dich nicht entmutigen. Es ist sicherlich etwas umständlicher als in Deutschland oder Österreich und die Koreaner können noch viel weniger mit Deiner Lebensweise etwas anfangen als Du es möglicherweise von den Leuten um Dich herum gewohnt bist. Andererseits hat sich in meinem Fall auch beim Ausgehen mit Koreanern immer eine Lösung gefunden (manche fanden es gar nicht so seltsam, das ich als Deutscher Vegetarier bin  - hat wohl was mit diversen deutschen Philosophen und anderen bekannten Leuten zu tun, denen man nachsagt, dass sie angeblich(?) ebenfalls Vegetarier gewesen wären).

Oh, und was das Ablehnen von Essen, bei z.B. Einladungen usw. angeht, kann ich nur raten, immer schon im Voraus anzusagen, was Du leider nicht essen kannst/möchtest. Für manch einen ist das vielleicht unhöflich, aber ich habe auch kein Problem damit, wenn ich jemanden einlade und diese Person, aus welchen Gründen auch immer, bestimmte Dinge nicht essen möchte oder kann (in dem Fall gibt es gleichwertige Alternativen).
Ich gebe gerne zu, dass mir das auch schon peinlich war Essen ablehnen zu müssen, aber da muss man dann eben durch. Sich auf ein Land und dessen Gebräuche einzulassen bedeutet letztlich nicht, ausnahmslos alles mitmachen zu müssen. Das verlange ich nicht bei mir zu Hause und in den meisten Fällen verlangen das auch nicht die Leute in einem anderen Land (meinen positiven Erfahrungen nach nicht einmal in Korea).  :-)
sang-kyung #25
Member since Sep 2007 · 65 posts · Location: Berlin
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Hallo lizhk,

in Corea hast du die Möglichkeit im budd. Kloster zu übernachten. Die Mönche essen kein Fleisch oder Fleisch/Fisch- produkte. Nicht einmal Knoblauch. In vielen Klöster essen sie nur was sie selber angebaut haben. Das müsste doch genug vegan sein, oder.

In "http://eng.templestay.com" kannst du dich informieren.

Vg SK
blinddeafmute #26
Member since Feb 2009 · 213 posts
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http://www.aliensdayout.com/p/seoul-eateries.html  :rolleyes:   ;-)
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