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Praktika/Sprachkurse in Korea
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David #1
Mitglied seit 07/2006 · 20 Beiträge
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Betreff: Praktika/Sprachkurse in Korea
Hallo,

wie unschwer zu erraten heiße ich David, ich bin 17 Jahre alt und Schüler aus Wien. Da ich derzeit an meiner Fachbereichsarbeit über Korea arbeite, interessiere ich mich natürlich sehr für die Sprache und das Land.

Hier im Forum haben ja einige Praktika in Korea absolviert - wie kommt man zu einem solchen und was sind eure Erfahrungen damit? Welche Sprachkenntnisse sind erforderlich (mein Koreanisch-Kurs begnnt am 5. Okt, besitze derzeit nur fundamentale Kenntnisse)?

Zum zweiten die Sprachkurse - ich hab gehört/gelesen, dass Unis in Korea Sprachkurse anbieten (z.B. die Yonsei University in Seoul). Hat jemand das schon ausprobiert?

lg, David
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dergio (Moderator) #2
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Hallo David,

Ich mache gerade einen Sprachkurs an der Yonsei Universitaet.
Das kann ich eigentlich nur empfehlen. So weit ich weiss, sind im Moment auch ein paar Wiener Koreanologen eingeschrieben. Habe aber zu keinem direkten Kontakt.

http://ilre.yonsei.ac.kr/
Das hier ist der Link zum Language Institut. Irgendwie funktioniert der im Moment nicht. Vielleicht aber spaeter wieder.

Mit dem Kurs bin ich sehr zufrieden.

Wenn du bei der Anmeldung angibst, dass du keine Vorkenntnisse hast, kommst du automatisch in Level 1.
Ansonsten gibt es einen Placement Test, wo du zwischen Level 2 bis 6 eingestuft wirst.
Level 3 heisst quasi, dass du die Grammatik komlpett beherrschst und Level 6 ist sozusagen die Sprachqualifikation zum Studieren auf koreanisch.
David #3
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Hallo dergio (italienisch ausgesprochen? =))

klingt interessant. Welchen Kurs besuchst du da - Abendkurs, Summerkurs ... (hab' mir die Angebote mal durchgesehen)? Bei welchem Level bist du eingestiegen? Und wie sieht das mit dem Wohnen aus? Gibt's da Angebote von der Uni?

Fragen über Fragen ...

Liebe Grüße, David
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dergio (Moderator) #4
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Ich besuche den Nachmittags Kurs von 14 bis 16.50

Wo "normale" Studenten wohnen, weiss ich nicht.
Ich wohne bei meinen koreanischen Schwiegereltern.

Ich bin bei Level 2 eingestiegen.
Es gibt einen muendlichen und einen schriftlichen Test.
Schriftlich sind es insgesamt 20 Aufgaben.
Wenn man ein Anfaengerbuch schon ein Mal durchgearbeitet hat,
sind die ersten drei Aufgaben relativ einfach, (을, 를, 이, 가 ,에, 에서, 부터, 가찌- und aehnliche Endungen) die vierte etwas schwerer und bei Aufgabe 5 und 6 (Konjunktionen) ist dann Ende.

Beim muendlichen Test, wirst du dann gefragt:
Woher kommst du?
Wie lange bist du in Korea?
Warum lernst du koreanisch?

Wenn dann irgendwann eine Frage kommt, bei der du nicht mehr antworten kannst, ist Schluss.
buttermilch #5
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Antwort auf Beitrag #3
Zitat von David:
Und wie sieht das mit dem Wohnen aus? Gibt's da


die universitäten bieten wohnmöglichkeiten auf dem campus an an (ähnl. wohnheim). einfach auf die angebote der unis achten.
es gibt aber auch zahlreiche private anbieter, meist in der nähe der uni, die ein zimmer untervermieten (하숙), sogar inkl. verpflegung. hierbei sollte man darauf achten, daß man nicht über's ohr gehauen wird. vor allem, wenn der interessent keine oder kaum koreanisch-kenntnisse hat. daher besser, wenn ein koreanisch-sprachler dabei ist…
desweiteren gibt es sog. "offistel" (오피스텔), bei der es sich um eingerichtete apartements handelt. diese sind natürlich teurer (http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,431874,00.html).
oder die etw günstigere variante eines h(m)otels "여관".
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yuki #6
Mitglied seit 11/2005 · 82 Beiträge
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Ich habe irgendwo einmal gelesen das Yonsei ziemlich fest auf Grammatik setzt, und weniger auf sprechen. Kannst Du Deine Erfahrungen und Eindrücke mit uns Teilen?
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dergio (Moderator) #7
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Ich wuerde schon sagen, es ist beides. Im Textbuch gibt es fast nur Dialoge. Daraus wird die Grammatik besprochen. Es ist aber nicht wie Vorlesung sondern schon ein Unterrichtsgespraech. Das ist bei einer Kursgroesse von 6 Leuten wie in meinem Fall ganz angenehm.

Die Grammatik ist als Grundlage natuerlich wichtig. Zum Sprechenueben und Anwenden hat man ja noch den ganzen Tag Zeit. Wer in seiner Freizeit mit anderen Studenten aber nur auf Englisch oder in seiner Muttersprache spricht, ist selbst Schuld, wuerde ich sagen.

Vor allem das Sommerprogramm, wo immer viele Kyopos aus der ganzen Welt teilnehmen, hat so einen gewissen Ruf, dass dort nicht viel gelernt wird, da sie in ihrer Freizeit nur auf Englisch reden.
Ob es wirklich so ist, weiss ich nicht.
Ich kann es mir aber gut vorstellen.
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