Forum: Overview Allgemeines Forum -  자유게시판 RSS
n-tv: Gremium mit Experten aus Deutschland - Südkorea will Einheit mit Norden
Page:  previous  1  2  3  next  
This ad is presented to unregistered guests only.
Kuggi #16
User title: Currywurst
Member since Mar 2012 · 141 posts · Location: Düsseldorf
Group memberships: Benutzer
Show profile · Link to this post
In reply to post ID 43723
Quote by orosee:
Ein wiedervereinigtes Korea haette aber keinen Grund mehr, amerikanische Truppen im Land zu haben. Insofern waere das doch der perfekte Anlass, eine Vereinigung von China aus voranzutreiben  :-D



Es wird auf Vertragsbedingungen kommen. Japan hat auch amerikanische Truppen.
Ich denke, dass Amerikaner höchstwahrscheinlich auch nach der Wiedervereinigung ihre Truppen in Korea haben wollen.
Ich könnte mir gut vorstellen, Amerikaner würden mit Sicherheitsmaßnahmen begründen, dass sie Korea gerne vor Russland und China schützen wollen.
Aus der Sicht von Amerikanern wäre es doch die Machtabgabe, wenn sie ihre Truppen von Korea abziehen würden.Sie verlieren dadurch ihren Einfluss in Asien.

China würde sich wiederrum bedroht fühlen von Amerikanern (Siehe: Raketenabwehrsystem in Europa direkt vor Russland).
Die beiden Mächte sehen heutzutage kaum Möglichkeiten für ein wiedervereinigtes Korea, deshalb halten sie sich zurück, aber wenn es soweit kommt, dann würden die beiden Mächte vermutlich anders reagieren.

Just my 2 cents.
Flo-ohne-h (Moderator) #17
Member since Jul 2009 · 2032 posts · Location: 深圳
Group memberships: Benutzer, Globale Moderatoren
Show profile · Link to this post
In reply to post ID 43723
Quote by orosee:
Ein wiedervereinigtes Korea

...

 Demokratisch ist die aber nicht zu erreichen, dafuer braucht es eine Revolution. Verhandlungen mit NK fuehren nur dazu, dass sich unsere Seite noch weiter besudelt - wer mit NK verhandelt, steht auf der Seite der Verbrecher, nicht der Opfer.

Da stimme ich Dir überhaupt nicht zu. Es ist zwar eine Verbrecherbande, die in Pjöngyang regiert, aber trotzdem muß man sie soweit einbinden, daß sie nicht um den eigenen Hals zu retten anfängt Atombomben auf Seoul zu schmeißen. Der Zusammenbruch von NK muß von innen her kommen. Lange läßt sich das Volk nicht mehr dauerbelügen - die modernen Zeiten lassen sich nicht auf Dauer durch Landesgrenzen zurückhalten.

Quote by orosee:
Die D/D Wiedervereinigung war im Vergleich dazu ein Familienpicknick.

stimme da völlig zu.
Christian1989 (Former member) #18
No profile available.
Link to this post
In reply to post ID 43712
Quote by Soju:
Sowas kann man nicht unnkommentiert stehen lassen!!!
Entweder bist Du Chinese oder Du warst schon zu lange in China, ansonsten kommt mir Deine Meinung schon recht kommisch vor ...
Für Dich als Nachhilfe zum Geschichtsuntericht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeittafel_Tibet
Bestimmt ist nach Deiner Meinung, Taiwan auch kein eigenes Land oder ?
Also, ich wollte hier auf keinen Fall wie ein Freund der chinesischen Politik aussehen. Ich finde aber man sollte China nicht ständig provozieren und Tibet als Teil Chinas anerkennen.
Mit Taiwan ist das so eine Sache. Es war dumm, dass die "Republik China" 1971 aus der UNO ausgetreten ist. Aber ich finde es gut, dass die Taiwaner/Taiwanesen sich ihre Demokratie beibehalten....


Zur potentiellen Wiedervereinigung der beiden Koreas. China gilt zumindest als Land mit Einfluss auf Nordkorea. Ich finde deshalb sollte Südkorea versuchen, Unterstützung von China für eine Wiedervereinigung zu bekommen und dafür den Abzug der amerikanischen Truppen zu garantieren.

Es wäre schön, wenn China dann der nordkoreanischen Führung den Rücktritt vorschlagen würde und eine Wiedervereinigung unter südkoreanischer "Führung". Als Anreiz für einen Rücktritt könnte China dann ein Exil in bspw. Macao anbieten.

Es wird natürlich ziemlich schwer, die chinesische Regierung zu einen solchen Schritt zu bewegen. Die sind bisher nichtmal bereit, die nordkoreanischen Flüchtlinge nach Südkorea abzuschieben, sondern schicken sie wieder in den Norden, wo sie wohl hingerichtet werden... In der Beziehung sollte man mehr Druck auf China ausüben.
Avatar
Soju #19
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
Group memberships: Benutzer, Stammtische Süddeutschland
Show profile · Link to this post
Quote by Christian1989:
Zur potentiellen Wiedervereinigung der beiden Koreas. China gilt zumindest als Land mit Einfluss auf Nordkorea. Ich finde deshalb sollte Südkorea versuchen, Unterstützung von China für eine Wiedervereinigung zu bekommen und dafür den Abzug der amerikanischen Truppen zu garantieren.

Da bin ich Deiner Meinung, nur werden die Amis nicht eine Sekunde daran Denken Korea mit Ihren Truppen zu verlassen, im Moment wird nochmals kräftig aufgestockt....

was mir aber bei Dir nicht gefällt sind die Unwahrheiten mit der Du um Dich wirfst, wie auch im Fall von Tibet!!!
Nochmals für Dich als kleiner Geschichtsuntericht im Falle Taiwan ( ROC ):

am 21. Oktober 1971 wurde sowohl der Sitz in der Vollversammlung als auch im Sicherheitsrat auf die Volksrepublik (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung) übertragen. Seitdem wird die Republik China von den Vereinten Nationen nur noch als stabilisiertes De-facto-Regime angesehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliedstaaten_der_Vereinten…

Die sind also nicht aus der UNO ausgetreten sondern die ach so tolle UNO hat die Rechte auf die VR China übertragen.....
Christian1989 (Former member) #20
No profile available.
Link to this post
Quote by Soju:
Die sind also nicht aus der UNO ausgetreten sondern die ach so tolle UNO hat die Rechte auf die VR China übertragen.....
Dann verweise ich auf den Wikipedia-Artikel "Republik China" (http://de.wikipedia.org/wiki/Republik_China#Republik_China…):
Im Jahr 1971 wurde mit Hilfe der Sowjetunion, Indiens und Albaniens in der UNO der Antrag gestellt, dass die Republik China durch die Vertretung der Volksrepublik China ersetzt werden sollte. Bevor der Antrag besprochen wurde, trat die Republik China aus Protest aus der UNO aus.


Wenn man mal in Ruhe mit dem Herrn Obama spricht und den Chinesen nochmal sagt, die Aufrüstung zurückzufahren, dann werden die amerikanischen Truppen schon größtenteils abgezogen.
Aber vorher noch sollte sich Südkorea das Oberkommando über ihr Militär im Kriegsfall zurückholen, das ja aktuell bei den USA liegt. (http://world.kbs.co.kr/english/news/news_Po_deta…?No=736…) Wenn man sieht, dass die USA Befehlskommando über die südkoreanische Armee haben, kann das unter Umständen Antiamerikanismus fördern. Dadurch ist SKorea nämlich eig. kein richtig unabhängiger Staat... Man hätte das Übergabedatum von April 2012 beibehalten sollen...
Kuggi #21
User title: Currywurst
Member since Mar 2012 · 141 posts · Location: Düsseldorf
Group memberships: Benutzer
Show profile · Link to this post
Quote by Christian1989:
..........Wenn man sieht, dass die USA Befehlskommando über die südkoreanische Armee haben, kann das unter Umständen Antiamerikanismus fördern. Dadurch ist SKorea nämlich eig. kein richtig unabhängiger Staat... Man hätte das Übergabedatum von April 2012 beibehalten sollen...

Das ist einer von vielen Gründen, warum so viele Koreaner gegen das freie Handelsabkommen zwischen Südkorea und den USA sind.
Dieser Vertrag ist sei dem 15. März 2012 gültig, aber wenn ich mich nicht irre, kann man in diesem Jahr diesen FTA (Freies Handelsabkommen)-Vertrag noch zurückziehen.
Deshalb ist dieses Handelsabkommen noch ein großes Thema bei der nächsten Präsidentenauswahl.

Außerdem wäre es doch sehr naiv zu denken, wenn amerikanische Truppen einfach so nach der Wiedervereinigung das Land verlassen würden.
This post was edited on 2012-03-16, 22:14 by Kuggi.
Avatar
Soju #22
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
Group memberships: Benutzer, Stammtische Süddeutschland
Show profile · Link to this post
In reply to post #20
Quote by Christian1989:
Wenn man mal in Ruhe mit dem Herrn Obama spricht und den Chinesen nochmal sagt, die Aufrüstung zurückzufahren, dann werden die amerikanischen Truppen schon größtenteils abgezogen.

Nicht böse sein, aber wie naiv bist Du eigentlich ?
Ach ja, kurz mit Herrn Obama sprechen und die Amis ziehen ab :rolleyes:
Die Amerikanische Kriegsinsdustrie lebt von den Konflikten, da wird dann auch ein netter Herr Obama nichts drann ändern können, sonst ist er schnell mit einem Skandal oder andersweitig weggeräumt, so läuft das in der Politik der USA, nicht anders...
rae (Former member) #23
No profile available.
Link to this post
Subject: Kann mir jemand bitte meine zwei Fragen beantworten, die mich zu diesem Thema beschäftigen?
1. Ich habe einmal von ein paar Kommunisten gelesen, die behaupten, dass ganz Korea zuerst von der Sowjetunion "eingenommen" worden sein soll und, dass die (westlichen) Medien oft die Geschichte verfälschen (letzteres was auch insgesamt auch stimmt und sich hier und dort beobachten lässt). Ist das eine fanatische Minderheit, dass sie dem Glauben schenken oder stimmt es, dass damit nur die USA dafür verantwortlich für die Teilung Koreas ist (weil sie sich überall einmischt)? Wenn ich mir deren Propaganda und so anschaue, stelle ich fest, dass das nun nicht viel mit Traditionen der koreanischen Kultur zu tun hat. In meinen Augen hat Nordkorea eigentlich sogar eine eher "russischgeprägte" Atmosphäre (schon die Musik von früher).

2. Versuchte Anschläge auf Diktatoren wurden in der Vergangenheit aus den eigenen Reihen verübt. Ich weiß nicht, wozu man nun Diktatoren untereinander vergleichen sollte, um schlussfolgern zu müssen, wer "schlimmer" sei, aber alle haben sie etwas gemeinsam: Eigentlich schlechte Lebensbedingungen für Menschen in Umgebung, nicht wahr? Und diese scheint es auch für "Nahestehende" der Regierung zu sein, glaubt man einigen Flüchtlingen. Darum also, liegt es daran, dass Koreaner allzu sehr Respekt vor dem Höhergestellten haben, dass sie wahrscheinlich nicht so etwas Ähnliches tun, wie die "um Freiheit kämpfenden Europäer"? Aber vielleicht müsste man verzweifelt sein, denn würde es einen Sinn machen, nur den "Führer" loszuwerden? Vielleicht zieht ja eine Gruppe anderer die Fäden… Wie auch immer, es kann sein, dass dies bereits passiert ist, aber die "Welt" nicht davon erfährt. Ich wünsche Kim Jong-un nicht den Tod, hoffentlich wird er noch ein langes Leben vor sich haben, ebenso aber auch die Hungernden, das Volk. Ich "lerne aus der Geschichte" (nur was sie imstande waren als "Lösung" zu bringen).
Korea wird sich, "realistisch" gesehen, nie einigen. Möglicherweise wird oder ist sie bereits eine eigene Nation, sozusagen? Der Kommunismus hätte besser gerade ein Land wie Korea nie erreichen dürfen, weil man sieht wie an etwas festgehalten wird, was vor Jahren jemand "Großes" angeordnet hat.

Zum Thema Gerechtigkeit durch die USA möchte ich gerne folgendes erwähnen:

Bei einer Verhandlung ist es erforderlich, dass beide Seiten nachgeben, sofern man wirklich demokratisch ist. Seht euch doch einmal an, wie die USA verhandelt hatte, in der Politik zum Beispiel. Sie stellt die Regeln auf und umgeht sie nach ihrem Belieben. Man kann von der USA zudem keine gerechten Prozesse erwarten ("Nürnberger Prozesse" und weiter, es wurden ein paar von eigentlich mehreren Prozessen der Öffentlichen zur Schau gegeben, doch kriminelle Naziärzte durften weiterhin arbeiten, ich erwähne hier "Bayer" z.B.), zusätzlich wurde währenddessen (!) in Mittelamerika (? = ich weiß nicht mehr ganz genau wo unterhalb der USA) in einem Waisenhaus an Kindern Versuche gemacht wurden (die Opfer leiden daran heute noch psychisch wie auch körperlich) und gegen Menschenrechte verstoßen. Was ist mit den eigentlich allseits bekannten Entführungen von Kindern durch den Geheimdienst für Versuche? Die USA ist der Geburtsort der Euthanasie und verfolgt Ziele, die mit der Wahrheit schon "allein" in der Wissenschaft nichts zu tun hat (was Konsequenzen für die Menschheit bedeutet). Sie will alles für sich so zurecht biegen, wie sie es nur haben will und ignoriert Indizien aus anderen Ländern, dann soll die ganze Welt genau das lehren (dazu erwähne ich nur den Wissenschaftler Paul Kwan Chien und seine Untersuchung der "kambrischen Explosion" in der Provinz Yunnan, China, was Ideologien der USA in Frage stellt). Übrigens "westlich" gesehen ein eher kommunistisches Land, "deswegen" also ein Feind der USA, ein Feind der Freiheit in der Wissenschaft also auch oder wie? Ich glaube, es sollte keine Weltmacht "gerechte" Prozesse machen, weil ihr Hauptanliegen Macht und nicht Gerechtigkeit ist.
Kuggi #24
User title: Currywurst
Member since Mar 2012 · 141 posts · Location: Düsseldorf
Group memberships: Benutzer
Show profile · Link to this post
Quote by rae:
1. Ich habe einmal von ein paar Kommunisten gelesen, die behaupten, dass ganz Korea zuerst von der Sowjetunion "eingenommen" worden sein soll und, dass die (westlichen) Medien oft die Geschichte verfälschen (letzteres was auch insgesamt auch stimmt und sich hier und dort beobachten lässt). Ist das eine fanatische Minderheit, dass sie dem Glauben schenken oder stimmt es, dass damit nur die USA dafür verantwortlich für die Teilung Koreas ist (weil sie sich überall einmischt)? Wenn ich mir deren Propaganda und so anschaue, stelle ich fest, dass das nun nicht viel mit Traditionen der koreanischen Kultur zu tun hat. In meinen Augen hat Nordkorea eigentlich sogar eine eher "russischgeprägte" Atmosphäre (schon die Musik von früher).

2. Versuchte Anschläge auf Diktatoren wurden in der Vergangenheit aus den eigenen Reihen verübt. Ich weiß nicht, wozu man nun Diktatoren untereinander vergleichen sollte, um schlussfolgern zu müssen, wer "schlimmer" sei, aber alle haben sie etwas gemeinsam: Eigentlich schlechte Lebensbedingungen für Menschen in Umgebung, nicht wahr? Und diese scheint es auch für "Nahestehende" der Regierung zu sein, glaubt man einigen Flüchtlingen. Darum also, liegt es daran, dass Koreaner allzu sehr Respekt vor dem Höhergestellten haben, dass sie wahrscheinlich nicht so etwas Ähnliches tun, wie die "um Freiheit kämpfenden Europäer"?

Zum Thema Gerechtigkeit durch die USA möchte ich gerne folgendes erwähnen:

.......

Zum ersten Punkt:  Auf welchen Zeitpunkt bezieht sich deine Aussage? Die Sowjetunion gibt´s nicht mehr.
Außerdem führt deine Aussage nur noch zu weiteren Fragen, weil ich nicht weiß, welche Kommunisten du meinst.
Sind das irgendwelche Kommunisten ohne Belege und Beweise oder Kommunisten, die sich mit diesem Thema intensiv und fachspezifisch auseinandergesetzt haben?

Zum zweiten Punkt: Da kann man wenigstens eine Frage hinwerfen, ob das eigene Reihen vllt. von einer anderen Gruppe kontrolliert wurde/wird.
Siehe den Tod vom ehemaligen koreanischen Präsidenten Park Jeong-Hee (박정희). Er wurde von einem der engvertrauten Politikern ermordet (Ob das sein eigener Plan war, den Präsidenten Park zu erschießen????).
Koreaner haben also nicht allzu sehr Respekt vor dem Höhergestellten oder Regierung. Koreaner kämpften auch für die Freiheit. Siehe weitere Demonstrationen wie z.B. Gwang-Ju Proteste (광주사태)

Zum dritten Punkt: Wenn jedes Land genauso mächtig wäre wie die USA, dann wäre jedes Land genauso wie die USA heutzutage.
Ich bin zwar weder Ami-freundlich noch Ami-feindlich, aber die Geschichte "Kinder-Versuche" hat nichts mit diesem Thema zu tun (Auch wenn du betonen wolltest, dass die Gerechtigkeit in diesen beiden Themen fehlt).
Auch wenn die Meinungsfreiheit herrscht, sollte man aufpassen (Gerade in den westlichen Ländern), was man sagt.
Das soll keine Warnung sein oder so, aber ich habe schlimme Erfahrungen von anderen Menschen miterlebt.
rae (Former member) #25
No profile available.
Link to this post
Zum ersten Punkt:  Auf welchen Zeitpunkt bezieht sich deine Aussage? Die Sowjetunion gibt´s nicht mehr.
Außerdem führt deine Aussage nur noch zu weiteren Fragen, weil ich nicht weiß, welche Kommunisten du meinst.
Sind das irgendwelche Kommunisten ohne Belege und Beweise oder Kommunisten, die sich mit diesem Thema intensiv und fachspezifisch auseinandergesetzt haben?

Ich dachte natürlich an die Zeit vor der Teilung Koreas. Sowjetunion/Kommunismus… Hat der Kommunismus nicht denselben Ursprung und daraus Entwicklungen je nach Umgebung im Laufe der Zeit? Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht weiter Lust mit ihnen zu kommunizieren, ich habe nicht das Bedürfnis manche verstehen zu wollen, war nur aus Neugier. Aber was spielt es für eine Rolle wer sie sind? Propagierende nordkoreanische Kommunisten eben. Auf die Frage, was davor gewesen ist/ob dies so stimmt, könnte vielleicht trotzdem geantwortet werden. Ich finde nichts Eindeutiges oder bin ich nicht die einzige, die darüber nicht informiert ist? Steht aber noch offen.

Ja natürlich tun sie es im Süden, für die Freiheit kämpfen. Interessant nur, ob die Menschen woanders auch demonstrieren würden, da sie wissen, was mit ihnen passiert, falls sie es tun. Solch eine Freiheit gibt es dort nicht, eine andere Gesellschaft. Gut, dann ändert sich eben nichts, weil es heute einfacher geht Menschen mit besseren Vernichtungswaffen zum Schweigen zu bringen, warum auch immer. Tatsache ist, dass einer dort offiziell "verehrt" wird.

Zum dritten Punkt: Wenn jedes Land genauso mächtig wäre wie die USA, dann wäre jedes Land genauso wie die USA heutzutage.
Ich bin zwar weder Ami-freundlich noch Ami-feindlich, aber die Geschichte "Kinder-Versuche" hat nichts mit diesem Thema zu tun (Auch wenn du betonen wolltest, dass die Gerechtigkeit in diesen beiden Themen fehlt).
Auch wenn die Meinungsfreiheit herrscht, sollte man aufpassen (Gerade in den westlichen Ländern), was man sagt.
Das soll keine Warnung sein oder so, aber ich habe schlimme Erfahrungen von anderen Menschen miterlebt.

Genauso schlimm (wissen kann man allerdings nicht), nur auf andere Weise, aber ist vielleicht schon aufgefallen, dass es die USA ist, die darauf besteht, ein "edlerer" Mensch zu sein, sich also dadurch mehr "Freiheiten" in der Wissenschaft erlauben zu dürfen. Ich finde nur, dass das zusammenhängt, sobald damit begonnen wird, anders/selbstständig denkende in diesem Bereich zu "unterdrücken" und war also nur ein Beispiel für die sogenannte Gerechtigkeit dieses Systems.

Tut mir leid, ich versteh nicht ganz, was damit gemeint ist, "gerade in den westlichen Ländern aufzupassen, was man sagt"? Gibt es hier irgendwo ein Tabu, eine Grenze, ich ich überschritten habe? Ich glaube, man muss nicht selbst leiden (falls es dies ist), um beurteilen zu können. Außerdem kann man Leid nicht untereinander vergleichen ("wer hat das Schlimmste erlebt, wer weniger"), um mitreden zu dürfen (falls es das ist).
Kuggi #26
User title: Currywurst
Member since Mar 2012 · 141 posts · Location: Düsseldorf
Group memberships: Benutzer
Show profile · Link to this post
@rae.

Danke für deinen Beitrag. Es gibt kein Tabu oder keine Grenze, die du überschritten hast. Aber es kann durchaus sein, dass sich sehr viele als Westliche angegriffen oder angesprochen fühlen. Wir sind im Westen und Deutschland ist nun mal ami-freundlich (Größtenteils oder in der Politik).
Ob du Recht haben magst oder nicht, ist nicht hier das Thema. Deine Meinung ist für mich persönlich interessant und würde mit dir unter vier Augen weiter diskutieren können, aber es kann sein, dass einige AmerikanerInnen auch in diesem Forum unterwegs sind. 

Und nein, mir ist nicht aufgefallen, dass es die USA sind, die darauf bestehen, ein "edlerer " Mensch zu sein.
Ich weiß zwar nicht, was du unter "edlerem" Mensch verstehst und wie du darauf kommst.
Aber deine Aussage mit der Wissenschaft wie z.B. Kinder-Versuche hat nichts mit der Wiedervereinigung zu tun, daher würde ich es sein lassen und bleiben wir beim Thema.
Außerdem leide ich nicht selbst, sondern habe ich Toleranz.

Schönen Abend noch.
This post was edited on 2012-03-17, 22:20 by Kuggi.
henchan (Former member) #27
No profile available.
Link to this post
In reply to post #25
Quote by rae:
Genauso schlimm (wissen kann man allerdings nicht), nur auf andere Weise, aber ist vielleicht schon aufgefallen, dass es die USA ist, die darauf besteht, ein "edlerer" Mensch zu sein, sich also dadurch mehr "Freiheiten" in der Wissenschaft erlauben zu dürfen. Ich finde nur, dass das zusammenhängt, sobald damit begonnen wird, anders/selbstständig denkende in diesem Bereich zu "unterdrücken" und war also nur ein Beispiel für die sogenannte Gerechtigkeit dieses Systems.

Interessante Theorie. Ein Staat besteht darauf, ein edlerer Mensch zu sein. ;-)
Ich frag mal mein Auto, ob es nicht ein besserer Stürmer sein will. Könnten wir z.Z. bei Hertha gebrauchen.
micnaumann #28
Member since Jun 2007 · 278 posts · Location: Bremen
Group memberships: Benutzer
Show profile · Link to this post
In reply to post #23
Ich habe einmal von ein paar Kommunisten gelesen, die behaupten, dass ganz Korea zuerst von der Sowjetunion "eingenommen" worden sein soll und, dass die (westlichen) Medien oft die Geschichte verfälschen (letzteres was auch insgesamt auch stimmt und sich hier und dort beobachten lässt). Ist das eine fanatische Minderheit, dass sie dem Glauben schenken oder stimmt es, dass damit nur die USA dafür verantwortlich für die Teilung Koreas ist (weil sie sich überall einmischt)? Wenn ich mir deren Propaganda und so anschaue, stelle ich fest, dass das nun nicht viel mit Traditionen der koreanischen Kultur zu tun hat. In meinen Augen hat Nordkorea eigentlich sogar eine eher "russischgeprägte" Atmosphäre (schon die Musik von früher).
Falls du den Koreakrieg meinst, haben die Kommunisten recht. Nordkorea hatte bis auf Busan gesamt Korea überrannt. Erst dann landeten die Amerikaner und drängten die Nordkoreaner wieder zurück. Und hätten nicht die Mao´s Chinesen eingegriffen, wären die Amis wohl bis nach Pjongjang vorgerückt.
Flo-ohne-h (Moderator) #29
Member since Jul 2009 · 2032 posts · Location: 深圳
Group memberships: Benutzer, Globale Moderatoren
Show profile · Link to this post
Quote by micnaumann:
Falls du den Koreakrieg meinst, haben die Kommunisten recht. Nordkorea hatte bis auf Busan gesamt Korea überrannt. Erst dann landeten die Amerikaner und drängten die Nordkoreaner wieder zurück. Und hätten nicht die Mao´s Chinesen eingegriffen, wären die Amis wohl bis nach Pjongjang vorgerückt.

stimmt nicht ganz. Die Amis sind fast bis nach China gekommen und dann von den Chinesen wieder zurückgedrängt worden.
Kuggi #30
User title: Currywurst
Member since Mar 2012 · 141 posts · Location: Düsseldorf
Group memberships: Benutzer
Show profile · Link to this post
Quote by Flo-ohne-h:
Quote by micnaumann:
Falls du den Koreakrieg meinst, haben die Kommunisten recht. Nordkorea hatte bis auf Busan gesamt Korea überrannt. Erst dann landeten die Amerikaner und drängten die Nordkoreaner wieder zurück. Und hätten nicht die Mao´s Chinesen eingegriffen, wären die Amis wohl bis nach Pjongjang vorgerückt.

stimmt nicht ganz. Die Amis sind fast bis nach China gekommen und dann von den Chinesen wieder zurückgedrängt worden.

Dann wollte MacArthur mit Atomwaffen China angreifen, aber sein Vorschlag wurde von dem US-Amerikanischen Militär und der Regierung abgelehnt.
Ich meine, dass er trotzdem seinen Plan durchziehen wollte, weshalb er dann endgültig von der US-Regierung entlassen wurde.
This post was edited on 2012-03-18, 03:52 by Kuggi.
Close Smaller – Larger + Reply to this post:
Smileys: :-) ;-) :-D :-p :blush: :cool: :rolleyes: :huh: :-/ <_< :-( :'( :#: :scared: 8-( :nuts: :-O
Special characters:
Page:  previous  1  2  3  next  
Go to forum
Not logged in.
Lost password · Register
Current time: 2020-02-19, 18:02:10 (UTC +01:00)  ·  Impressum  ·  Datenschutz