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Lebensmittelpreise in Korea/Seoul
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Chung-Chi #1
Member since Jul 2005 · 658 posts · Location: 서울
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Subject: Lebensmittelpreise in Korea/Seoul
Ich wollte gestern selber ein paar koreanische Beilagen kochen, um ein bisschen Geld zu sparen und habe auf dem Markt unter anderem eines von diesen koreanischen Wurzelgemuesen (도라지) gekauft. Das Rezept hatte ich aus dem Buch: Beilagen fuer 500 Won. Ich musste aber 5.000 Won bezahlen!  8-( Wenig spaeter habe ich dann die gleiche Menge fuer nur 2.000 Won gesehen. Erst habe ich gedacht, ich sei ueber den Tisch gezogen worden, aber etwas Nachforschung hat ergeben, dass die teuren Wurzeln original koreanisch waren, die billigen aber aus China ...! Frage mich, was auf Dauer aus der koreanischen Landwirtschaft werden wird ...
Flo-ohne-h (Moderator) #2
Member since Jul 2009 · 2023 posts · Location: 深圳
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Quote by Chung-Chi:
Frage mich, was auf Dauer aus der koreanischen Landwirtschaft werden wird ...

Mit Fleisch isses doch genau dasselbe. Das Koreanische kostet 2-3 mal so viel wie das importierte.

Wenn die nationalismusinduzierte Skepsis abgebaut wird oder sich aus biologischen Gründen auflöst, wird dieser Markt zusammenbrechen.

Wenn man sich die Art und Weise anschaut wie in K Landwirtschaft betrieben wird, ist vollkommen klar,
1. warum Bauer (und Fischer) nicht besonders attraktive Berufe sind
2. daß die Lebensmittelpreise so hoch sein müssen - die Bauern wollen auch überleben
3. daß ein großes Höfesterben unausweichlich ist.

Andererseits ist der Import aus China nicht immer das Gelbe vom Ei. Meine Schwiegermutter (Chinesin) nimmt lieber den Weg in ihr Heimatdorf auf sich um Gemüse zu bekommen als den in den Supermarkt. Ersteres ist eine halbe Tagesreise. Der Grund sind die vielen Lebensmittelskandale in China.
Gummibein #3
Member since Feb 2008 · 881 posts
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Lebensmittelindustrie wird doch aus politischen Gründen immer vom Markt entkoppelt. Erinnert sich noch jemand an die Milchseen und Butterberge der EG? Heutzutage schaffen es solche "Kleinigkeiten" nicht einmal in die Nachrichten.

Der wichtigste Grund dafür dürfte wohl sein, dass man heutzutage nicht tolerieren will, dass zu irgendeiner Zeit ein Engpass entsteht.

Zum anderen soll wohl die Unabhängigkeit, etwa vom Ausland, gewährleistet sein und in Korea und anderen asiatischen Ländern dient es wohl auch zu Verschleierung der versteckten Arbeitslosigkeit.

Dass das dann zu Verwerfungen führt wie etwa 1 Liter Milch kostet weniger als 1 Liter abgefülltes Leitungswasser ist eine andere Geschichte.
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