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PSYCHOLOGIE in Korea?
unterschiede zu Deutschland+Amerika und anderen Ländern
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Angelina (Former member) #1
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Subject: PSYCHOLOGIE in Korea?
Hallo,

In Deutschland ist dieses Thema teils- teils Tabuthema für manch einen..

Also die Koreaner haben völlig andere Sitten, Lebensgewohnheiten, Weltanschauungen, Kulturelle Bindung, Allgemein Bildung und Erziehungsgrundsätze die sich auf der gesellschaftliche psychologische Grundsätze enorm auswirken.ect..
Wie wirkt sich das auf die Psychologie dort aus? Gehen Menschen sehr offen mit ihren Problemen um oder wird eher verdrängt. Suizidrate ist dort sehr hoch.viele Menschen teilweise sehr vereinsamt. Was eigentlich in meinen Augen dafür spricht das die Probleme auch untereinander eher verdrängt werden.
Und man zusätzlich dennoch dem enormen perfektionistischen Druck der Gesellschaft dort ausgesetzt wird.
Was gang und Gebe in Korea ist. Es gibt sicherlich auch andere Ecken ruhigere Orte an dennen man nicht nur
von dieser Gesellschaftsform reden kann,...dennoch stelle ich mir nach dem ich mich in diesem Forum ein wenig
durchgelesen habe, über Gesellschaft/ und Sitten.
Stelle ich mir die Psychologie/ (unteranderem das umgehen mit Depressionen im Alltag) ect. dort etwas anders aufgenommen vor als in Deutschland.
 
Und es liegt auch an der ganz persönlichen Familieren Situation,...klar ist das man es Gesellschaftlich nicht verallgemeinern kann, über den Tellerrand gesehen.. aber einen gewissen Unterschied müsste es doch geben?
zu Deutschland.
Zumal man in den USA z.b. ( ein völlig verkorkstes Volk meiner Meinung nach )
ein gutes Beispiel für den extremen Unterschied sieht...
dort ist es eine völlige Normalität einen Therapheuten als Freund von
Neben an zu haben. (bekanntlich ist ja auch normal eine Waffe im Haus zu besitzen)
was mich wiederum nicht wundert in diesem Land denn bei diesem Vergleich.
Kann man nur einen in der Waffel haben...

Wenn hier schon in Deutschland der Stempel ,,Tabuthema'' aufgedrückt ist.
Wie sieht es dann in Korea bzw. Japan aus?

Welche Meinung/ Erfahrung habt ihr zu dem Thema sammeln können?
(meine Allgemeinbildung ist nicht aufs goldene Brett zu legen. Es ist nur ein Bild das ich mir persönlich gemacht habe. Weswegen ich sehr offen für Kontra-Meinungen ect.bin ;-)

netten Gruß!

Angelina
This post was edited on 2011-06-23, 20:37 by Unknown user.
bnz #2
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So ganz verstanden habe ich nicht worauf Du hinaus willst. Selbstverständlich gibt es kulturelle Unterschiede zwischen der westlichen Welt und Korea - sogar zwischen der restlichen asiatischen Welt und Korea. Und selbstverständlich wirken die sich darauf aus wie ein Mensch die Welt wahrnimmt in der er lebt. Dadurch gibt es empirische Unterschiede in den Verhaltensweisen und auch Unterschiede wie diese dann behandelt werden müssen. Ich glaube kaum, dass ein Deutscher in jedem Problemfall sinnvoll von einem Amerikanischen oder Koreanischen Therapeut behandelt werden kann und umgekehrt. In anderen Einzelfällen wiederum mag das kein Problem sein.

Und bevor man von einem verkorksten Volk spricht, sollte man sich darüber Gedanken machen warum diese so sind und was deren geschichtlicher Hintergrund ist. Eine einfache Aburteilung anhand von oberflächlichen Merkmalen im Kontext des eigenen kulturellen Hintergrundes ist grundsätzlich zu einfach. Wir Deutsche sind genauso verkorkst auf unsere Weise.
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딸기 티안 #3
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Werden das Fragen fuer eine Vergleichsarbeit fuer dein Studium? ;)

Die Fragen klingen fuer mich alle so "ich habe mal gehoert und mach mir daraus mein Bild" aber ich verstehe nicht was du mit der Frage bezweckst bzw was du hoeren willst.
Angelina (Former member) #4
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Subject: Hallo!
tatsächlich interessiert es mich eher Oberflächig, rein interessehalber. bzw. mit einem großen Interesse. Dafür das ich nichts damit zu tuen habe. es ist auch nicht für eine Vergleichsarbeit oder etwas in der Art. nein :-)

Ein wenig Chaotisch zusammengestellt vielleicht...mhm.

Im Grunde interessieren mich Persönlich Meinungen darüber wie man in Korea damit umgeht.
Wie die Gesellschaft damit umgeht wenn es um psychische Probleme geht.

Naja vielleicht sollte ich diese Frage in einem Medizinforum stellen. Da Psychologie ein sehr weit gefächertes Feld ist.
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dergio #5
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In reply to post #1
Quote by Angelina on 2011-06-23, 20:33:
Hallo,

Suizidrate ist dort sehr hoch.viele Menschen teilweise sehr vereinsamt. Was eigentlich in meinen Augen dafür spricht das die Probleme auch untereinander eher verdrängt werden.


Hallo Angelina,

Suizidrate ist besonders unter Jugendlichen hoch. Das hat aber mit dem massiven Erfolgsdruck der Gesellschaft zu tun. Wer nicht der beste in der Klasse ist, kann nicht auf das beste Gymnasium gehen, kann nicht auf die beste Uni und später nicht bei  Samsung, KIA, Hyundai oder LG arbeiten.
War Vereinsamung angeht, sind meine Beobachtungen eher umgekehrt. Ich meine mal gehört zu haben, dass es nirgendwo so viele Single Haushalte gibt wie in Deutschland. Koreaner sind sehr stark in Familie oder soziales Umfeld in Kirche, Arbeit und Uni eingebunden. Es ist auch unter Senioren noch üblich, sich zu regelmäßigen Ehemaligentreffen der Schule oder Uni zu verabreden.
Ich weiß im Moment nicht genau worauf zu hinauswillst. Mal sprichst du über Probleme im Alltag, dann wie „Psychologie aufgenommen wird“ (was immer das bedeutet), dann über Depressionen, psychische Probleme... Für mich sind das alles sehr unterschiedliche Bereiche, auf die es alle eine unterschiedliche Atwort gibt.
Und dann der Kommentar über die USA als „verkorkstem Volk“ , wo jeder eine Waffe hat und in psychologischer Behandlung ist... Naja, wenn man sich aus dem Fernsehen seine Stereotypen zusammenbaut, kommt das eben bei raus.
Generell würde ich sagen, dass psychische Probleme professionell behandelt werden. Es gibt psychotherapeutische Praxen die ähnlich arbeiten wie in Deutschland auch. Es stimmt aber, dass man darüber in der Regel nicht oder nur sehr wenig spricht wenn man selber oder die Kinder in Behandlung sind.

Vielleicht hilft dir das ein wenig :)
Angelina (Former member) #6
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Ich weiß im Moment nicht genau worauf zu hinauswillst. Mal sprichst du über Probleme im Alltag, dann wie „Psychologie aufgenommen wird“ (was immer das bedeutet), dann über Depressionen, psychische Probleme... Für mich sind das alles sehr unterschiedliche Bereiche, auf die es alle eine unterschiedliche Atwort gibt.
Und dann der Kommentar über die USA als „verkorkstem Volk“ , wo jeder eine Waffe hat und in psychologischer Behandlung ist... Naja, wenn man sich aus dem Fernsehen seine Stereotypen zusammenbaut, kommt das eben bei raus.

Naja. das Thema mit Amerika habe ich hinzugefügt um gewollt nur ein bisschen dem Diskusssionsstoff beizutragen.., mich dabei wohl ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt mit meiner Kontrabeschreibung zu dem Land und meiner  Meinungsäußerung..


Dem anderen Teil, der Depression hinzuzufügen meinte ich evtl. persönliche Meinungen die man so im Alltag mit Freunden sammelt. Wie es dort aufgenommen wird und wie man damit in Korea umgeht wenn jemand an einer solchen Krankheit der Depression erkrankt ist in der man vorallem der Überlegung ist die Öffentlichkeit fern zu halten oder es mitzuteilen. Und ob Bekannte Persönlichkeiten in den Medien schon einmal zu ihrer Krankheit standen wie es in Deutschland vorgekommen ist. Aus dem Zwecke um vielleicht eine Gegenbewegung zu erzielen um dazu zu stehen.


Ist das Thema wirklich so unverständlich aufgebaut? ansonsten würde ich es nochmals reinstellen und ganz anders formulieren.
This post was edited on 2011-06-28, 13:45 by Unknown user.
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dergio #7
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Hallo!

Vielleicht interessiert dich dieser Artikel.
http://articles.latimes.com/2011/jun/08/world/la-fg-korea-…
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딸기 티안 #8
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In reply to post #5
Quote by dergio on 2011-06-28, 11:04:
Hallo Angelina,

Suizidrate ist besonders unter Jugendlichen hoch. Das hat aber mit dem massiven Erfolgsdruck der Gesellschaft zu tun. Wer nicht der beste in der Klasse ist, kann nicht auf das beste Gymnasium gehen, kann nicht auf die beste Uni und später nicht bei  Samsung, KIA, Hyundai oder LG arbeiten.
Vielleicht hilft dir das ein wenig :)


Der Druck der Jugendlichen kommt weniger aus der Gesellschaft sondern eher aus der eigenen Familie. Eltern der alten Generation haben hier ganz entscheidend ihre Finger im Spiel. Da geht es meistens nur um die spaetere Finanzielle Absicherung und um als Elternteil nicht als Versager dazu stehen nur weil die Brut nicht bei Samsung arbeitet.

Sobald sie auf die Uni gehen und versuchen selbstaendig zu denken und zu handeln wird einem die Pistole auf die Brust gesetzt und damit gedroht einen rauszuschmeissen. Wer Korea kennt weiss das man als Student sich aus eigener Tasche keine Wohnung bezahlen kann da so ein Deposit exorbitant hoch ist. Man muss sich anhoeren wie schlecht man doch ist und das man ein vermoegen in die Ausbildung gesteckt hat. Da frage ich mich wieso man sich erst Kinder anschafft um es dann jenen vor Augen zu fuehren wie teuer man doch ist. Also beugt man sich Automatisch weil das Hirn einen Sicherheitsmechanismus ausloest um nicht ganz seelisch und psychisch einzuknicken.

Das Spiel laesst sich beliebig auf jede Lebenslagen uebertragen. (falscher Freund/Freundin etc.) Aber rollt erstmal der Won der Kinder sind die Eltern gluecklich jedoch wollen sie jetzt auch den Rest des Armes und weiterhin dein Leben bestimmen.


Ich weiss nicht woher diese Denkweise bei vielen alten kommt. Entweder hat es mit der Geschichte Koreas und dessen Unterdrueckung zu tun oder an einem Machthaberischen Gen. Mir tun viele Kinder/Jugendliche leid.

Aber zum Glueck sind nicht alle Eltern gleich und es gibt auch die modere Variante. :)
This post was edited on 2011-07-02, 12:17 by 딸기 티안.
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