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Gesucht: JI Son Präsident und CEO LG. Philips Displays
Verantwortlich für die Auswirkungen der Insolvenz der LG. Philips Displays Glass Germany GmbH (Glasfabrik Aachen)
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Kimchi (Gast) #31
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Antwort auf Beitrag ID 4161
Ja, hatte meinen Kommentar ein bissel vermischt, weil mich das Verhalten von den Samsung-Mitarbeitern so wütend gemacht hatte...

Bei LG ist die Sachlage tatsächlich anders, wobei meine Kritik am Verhalten der Arbeiter auch hier bestehen bleibt.
Protest ja, aber nicht so. Gerade wenn man im Recht ist, sollte man mit solch blöden Aktionen nicht den letzten Funken Hoffnung kaputt machen.

Insbesondere in Korea wird man mit sowas höchstens bitterböse Kommentare ernten, aber kein offenes Ohr.

Habt ihr (Aachener Glasfront) mal probiert mit der koreanischen Gewerkschaftsbewegung Kontakt aufzunehmen? Gibt ja genug linke Bewegungen in Korea, die das an die Presse weiterleiten könnten.
Detlef (Gast) #32
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Betreff: CEO LG
Bitte besorge mir Adressen oder E-mail von der Gewerkschaft in Korea.

Wir nehmen gerne Kontakt mit den Kollegen auf.

E-mail an:   ORGALGPDAC@AOL.COM

DANKE!
Manfred Festa (Gast) #33
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Antwort auf Beitrag ID 4157
Betreff: Insolvenz Glasfabrik Aachen
Hallo Kimchi,

also ich vermute, wenn alle so denken würden wie Du, können wir in Deutschland beim Thema
Arbeitsplatzabbau sofort alle den Kopf in den Sand stecken. Schön, dass Du unsere Aktionen
als Karneval bezeichnest :-( Für uns war es ein Kampf ums Überleben, denn ohne Aktionen
wären wir alle lediglich auf unserem Insolvenzgeld sitzen geblieben. Und zur Aussage unser
Kampf hätte sich nur gegen LG und nicht gegen die andere Seite gerichtet, solltest Du Dir
die Aachener Glassfront noch einmal etwas intensiver anschauen. Dann werden sich
vielleicht auch Deine Kommentare etwas konkretisieren :-)
Manfred Festa (Gast) #34
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Antwort auf Beitrag ID 4161
Betreff: Insolvenz Glasfrabik Aachen
Hallo iGel,

die Verantwortung einer Homepage unterliegt in erster Linie dem Webmaster, auch wenn das
Impressum etwas anderes hergibt. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht (zumindest mit
größeren Teilen der Seite) identivizieren würde. Im Übrigen freue ich mich aber, dass Du
zumindest nun nachvollziehen kannst, dass uns eine abwartende Haltung nichts gebracht
hätte, sondern wir mit unserem Kampf nicht nur Fortschritte erzielt, sondern auch Signale
gesetzt haben das ruhig einmal Schule machen sollte. Eine Absicherung gegen Insolvenzen
über den Regierungsweg war leider - auch nach großen Bemühungen der Linkspartei -
nicht möglich. Hier sind also wieder diejenigen gefragt, die es in letzter Konseqenz am
härtesten trifft - die Arbeitnehmer, gemeinsam mit den jeweils angeschlossenen Gewerkschaften,
die sich übrigens in unserem Falle nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Aber wir lernen
ja alle jeden Tag dazu ... :-;
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Martin #35
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Antwort auf Beitrag #31
Protest ja, aber nicht so. Gerade wenn man im Recht ist, sollte man mit solch blöden Aktionen nicht den letzten Funken Hoffnung kaputt machen.
Insbesondere in Korea wird man mit sowas höchstens bitterböse Kommentare ernten, aber kein offenes Ohr.

Hallo Kimchi,
Protest ja aber nicht so ????Wie meinst Du das? Ohne diese Aktionen wird sich niemand dafür interessieren!!! Glaube mir!
Also ich finde die Aktionen der Glasfabrik Aachen sehr gut ...Respekt!
Zu deinen Kommentar das man in Korea mit sowas nur bitterböse Kommentare ernten wird gebe ich Dir recht .....noch schlimmer die Demonstranten werde dazu noch von der örtlichen Polizei verprügelt werden wie desöfteren in Südkorea :-(
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Martin #36
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Antwort auf Beitrag #34
Sehr geehrter Herr Festa,

Meine ein wenig Negative Haltung vor einigen Monaten gegen Sie war nicht gegen Ihren Arbeitskampf gerichtet, sondern gegen die nach meiner Meinung ein wenig einseitige Haltung gegen Korea...

Ich finde Ihre Aktionen wirklich gut und hoffe das letzendlich die Bosse von LG zahlen werden, so wie es sich auch gehört!

Grüsse und Toi Toi!

P.S. Vieleicht wäre es nett wenn die Koreanische Fahne auf Ihrer Website mit dem LG Logo verändert würde!!!
Manfred Festa (Gast) #37
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Betreff: Insolvenz Glasfabrik Aachen
Hallo Martin,

besten Dank für Ihren Eintrag. Keineswegs bin ich böse, wenn es auch einmal konstruktive, negative Kritik gibt und wie in Ihrem Falle glaubte, dass sich nun alle Glaswerker aus Aachen gegen Korea verschworen haben. Dies ist, wie ich nun mehrfach erwähnt habe mit Sicherheit nicht so. Unsere Aktionen richteten sich ausschließlich gegen den Konzern LG. Electronics (und halt gegen Royal Philips) und dies steht nun
einmal unter koreanischer Flagge.

Aber um noch einmal klarzustellen: Ich bin nicht der Betreiber der Webseite, der als Impressum den Betriebsrat der Glasfabrik aufzeigt und selbst am 3. August 2006 aus persönlichen Gründen vom Amt des stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden zurück getreten (dies zur Info auch einmal an iGEL).

Trotzdem bin ich aber nach wie vor bei meinen Kollegen, und eindeutiger Verfechter unserer Rechte,
also Einhaltung von Sozialplänen und Vereinbarungen, die der Konzern als solches locker aus der Portokasse gezahlt hätte, würde dies nicht Signalwirkung auf alle anderen - auch von der Insolvenz betroffenen Firmen - haben. Also macht man es sich in Korea (sorry, dass ich das Land wieder erwähnen muss, aber von dort aus regiert halt nun einmal LG) recht einfach und zeichnet sich als "nicht verantwortlich".

Ein seinerzeit herausgebrachter "Verhaltenskodex" sagt allerdings anderes aus und ich frage mich, warum der Konzern hier nicht zu seinem Wort stand. Erst den Mitarbeitern vorschwärmen, in welchem tollen Unternehmen man doch arbeitet und sich dann nach vollzogener Insolvenz schnell aus der Affäre ziehen.
Als Nicht-Insider muss man sich da einfach fragen: Ist dies koreanische (Konzern-)Kultur ?
Dies und mehr wollte ich gar nicht wissen und eben auf die Situation der Glasfabrik aufmerksam machen.
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Martin #38
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Sehr geehrter Herr Festa,

Was jetzt bei BENQ Siemens abläuft erinnert mich doch sehr an Ihr Ex-Unternehmen!
Also nicht typisch Koreanisches Konzern Kultur sondern einfach eine Riesensauerei von BENQ , Siemens, LG und Philips!
Ich hoffe auf Ihre Solidarität auch für dieses Unternehmen !

Grüsse  ;-)
Manfred Festa (Gast) #39
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Betreff: Insolvenz Glasfabrik Aachen
Hallo Martin,

genau richtig erkannt und selbstverständlich zeigen wir uns auch gegenüber den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern von BENQ solidarisch. Ein wenig verwunderlich allerdings ist, warum BENQ - Siemens
relativ schnell überregional in den Medien auftauchte. Wir haben Wochen gebraucht, bis überhaupt
ein überregionales Blatt auf uns aufmerksam wurde. Lag es vielleicht am Verhältnis der betroffen Beschäftigten 3000:400 ? Oder lag es an der Produktionspalette ? Handys sind halt nach wie vor in den Regalen der Geschäfte zu finden, während sich unsere Produktion nun mehr oder weniger in den Schwellenländern wieder findet.

Aber die Ähnlichkeit mit unserem Fall ist unverkennbar. Auch Royal Philips hat sich wohl
seinerzeit vom Bildschirmgeschäft getrennt, um diese Sparte los zu werden und gleichzeitig
noch eine Menge Geld hinein gesteckt. Frage also: Hätte also hier nicht auch Gerard Kleisterlee
gehen müssen ? Wer so mit seinen Mitarbeiter umgeht und Ihnen auch noch durch LG. Electronics
das Blaue vom Himmel verspricht, der sollte auch die Konsequenzen ziehen. Aber auch
der Kopf des Philips-Unternehmens hielt sich sehr bedeckt und ließ nichts von sich hören.
Eine Schande :-( ... und so etwas nennt sich Welt-Konzern !

Bleibt nur noch zu hoffen, dass man sich bei den Beschäftigten von BENQ eines Besseren
besinnt und die nun scheinbar erwachte Politik den nötigen Druck auf den Konzern
ausübt. Der Befreiungsschlag "Insolvenz" könnte ansonsten schnell zum Alltag werden,
insbesondere um nicht mehr erwünschte Produktionszweige inkl. der dort arbeitenden
Menschen einmal schnell los zu werden. Möglichkeiten sich einmal schnell "arm" zu reden,
gibt es ja genug. Viel Glück und Kampfgeist also Richtung BENQ !!!
Tamiru #40
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Hallo erstmal an allen beteiligten hier.

Ich habe mir alles gründlich durchgelesen und mir ein paar Gedanken gemacht. Dabei kann ich mich nicht komplett auf eine Seite berufen. Aber bin größtenteils auf
der Seite von LG Displays und ein klein wenig auch
auf der Seite vom Herrn Manfred Festa. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich in dieser Sparte zu 100% auskenne, doch glaube grobzüge der Markt und Industrie Welt zu kennen.

Dabei ging mir gleich ein Gedanke:
Und zwar, ist LG Displays wirklich hier der Bösewicht? Die Firma, die sich wohl in der Fernseh-Sparte befindet, muss genauso wie andere Firmen auf die Marktsituation reagieren. Und ich würd sagen, das sogar ein Blinder erkennt ,das die LCD und Plasma Technik sich in der Zukunft wohl am besten verkaufen lässt. Der Konsument von Heute wird wohl kaum Technik von Gestern kaufen.
Was ich damit sagen will ist, wenn das Konzern sich nicht nach den Konsumenten richtet, werden Verluste in Milliarden höhe wohl auf sie zu kommen.
Außerdem kommt noch die Konkurrenz dazu, denn Sony, Samsung, Toshiba, Grundig, BenQ ,etc. wollen größtmöglich ihre Gewinne steigern. Und nach dem Prinzip wer zu Spät kommt, verpasst das Beste, wollen die Konzerne sich diesen Marktbereich sich zu Eigen machen und größtmögliche Gewinne erziehlen.

Die Methode von LG Displays kann ich auch wieder teils verstehen und dann auch wieder nicht. Die Firma beschäftigt hier in Deutschland 400 Arbeitnehmer, für eine Technologie die wohl keine wirkliche Zukunft mehr hat. Außer vielleicht in Schwellenländern, aber die Einnahmen sind in Schwellenländern nicht hoch genug wenn man hier in einem Land, der so viel verlangt von den Unternehmen (ich meine damit Löhne, Arbeitstunden, Zuschläge für Ferientage, Gehaltsforderungen, etc), diese Röhren-Fernseher produziert.
Man sollte auch die Ausgaben der Firma sehen und nicht nur die vermeintlichen Gewinne von LG Displays.
Mit den Gehältern hier in Deutschland, für diese 400 Arbeiter, könnte man in Entwicklungsländern 4.000
oder noch mehr Arbeiter einstellen und auch an Steuern sparen.
Das heißt, wenn ich verantwortlich für die Firma LG Displays gewesen wäre, hätte ich auch so gehandelt.
Kosteneinsparungen durch Umzug der Betriebsstelle nach einem Land mit geringerem Produktionskosten, umstieg auf neuere und aussichtsbessere Technologien und auch sofortiger halt der Produktionen von überflüssigen, veralteten Produkten die keine Umsätze mehr bringen.

Für die Arbeiter der Firma LG. Philips Displays Glass Germany GmbH (Glasfabrik Aachen) tut es mir natürlich Leid. Aber die Firma muss halt Schritte machen die vielleicht nicht jedem gefällt.
Meiner Meinung nach verlangen die Arbeitnehmer auch zu viel von ihren Arbeitgebern (in Deutschland). Kein Wunder das so viele Jungunternehmer so schnell Pleite gehn wenn sie schon nur für 1 Arbeiter so viel investieren müssen. Aber das ist ja auch wiederrum eine andere Geschichte.

Zu deinem konkreten Fall kann ich nur sagen, tut mir Leid was bei dir passiert ist. Aber kämpfe nicht mit der Vergangenheit sonder gehe ein Schritt und schau nach vorne in die Zukunft. Versuch doch mal selber dein Glück auf dem Markt! Oder suche dir einen noch besseren Job, der dich ausfüllt und zu frieden stellt.
Manfred Festa (Gast) #41
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Betreff: Insolvenz Glasfabrik Aachen
Hallo Tamiru,

erst einmal danke für Deinen Beitrag. Trotzdem bedaure ich sehr, dass Du größtenteils auf der Seite von
LG. Electronics stehst, denn dies würde bedeuten, dass auch Du Dich mit einer Insolvenz vom Markt der
veralteten Röhrentechnik verabschiedet hättest. Da ich Dir dies aber aufgrund Deines Textes nicht ohne
weiteres zutraue, gehe ich einml davon aus, dass Du den Grund der Kritik an LG. Electronics noch nicht
richtig verstanden hast. Also noch einmal: Es wird nicht die Verabschiedung von der Röhre zur
Technik LCD und Plasma kritisiert, sondern die Behandlungsmethoden des Konzerns gegenüber seinen
Mitarbeitern. Dies ist ein sehr großer Unterschied ! Jedem unserer Mitarbeiter war klar, dass eine Ende
der alten Technologien bevorstehen würde, aber man schaukelte uns im Stuhl der sozialen Verantwortung
mit Rückzahlungsversprechen von eingebrachten Geldern und vernünftigen Sozialplänen, die eine soziale
Abfederung ermöglichen sollen. Und trotzdem wurde über Jahre das Unternehmen weitergeführt, obwohl
bereits Zahlungsunfähigkeit vorlag und wir nur noch von Banken mit Geldern bedient wurden. Letzteres
geht in Richtung Management der Glasfabrik Aachen und mittlerweile wird auch in den Medien die Verantwortlichkeit dieser Leute gegenüber ihren Mitarbeitern diskutiert. Selbst im Fall BENQ wird nun vom
Staat die lückenlose Aufklärung der Insolvenzgründe verlangt. Von der Staatsanwaltschaft Aachen, bei der
wir auch Anzeige wegen Insolvenzbetruges erstattet haben, hörten wir bis zum heutigen Tage noch
nichts :-( ... Denke also bitte noch einmal genau nach und stelle Dir noch einmal die Frage: Hättest Du wirklich wie LG. Electronics gehandelt ???
Tamiru #42
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Hallo Herr Manfred Festa

ich würde gerne einiges klarstellen:
Und trotzdem wurde über Jahre das Unternehmen weitergeführt, obwohl
bereits Zahlungsunfähigkeit vorlag und wir nur noch von Banken mit Geldern bedient wurden.

Also liegt das doch auf der Hand, dass die Firma Pleite war?

dass auch Du Dich mit einer Insolvenz vom Markt der
veralteten Röhrentechnik verabschiedet hättest.

Wenn die Firma Pleite geht, ja!

Es scheint ja so, dass die Firma nicht mehr das Geld hatte seine versprechen zu halten. Was natürlich bedauernswert ist. 

Von der Staatsanwaltschaft Aachen, bei der
wir auch Anzeige wegen Insolvenzbetruges erstattet haben, hörten wir bis zum heutigen Tage noch
nichts

Ich würde sagen das die Staatsanwaltschaft es geprüft hat und eingesehen hat das die Firma Pleite war. Und wirklich Insolvenz beantragen musste.

Bitte klären sie mich auf, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Aber aus ihren Beitrag geht deutlich hervor das LG Displays Zahlungsunfähig ist/war.

Gruß, Tamiru
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iGEL (Administrator) #43
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Moin!

Naja, LG Displays ist bestimmt nicht pleite, die produzieren heute noch fröhlich. Aber sie haben eben die Tochter insolvent gehen lassen. Das ist zwar nicht schön, aber eben auch nicht der Kritikpunkt. So wie ich die Darstellung von Herrn Festa verstehe, haben die Mitarbeiter vorher auf Lohn verzichtet, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. LG und Samsung haben demnach im Gegenzug versichert, im Falle einer Insolvenz den Mitarbeitern mit Geld für Weiterbildungsmaßnahmen zu helfen. Und genau dieses Geld steht wohl noch aus, LG stellt sich in der Beziehung tot.

Gruß, Johannes
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Manfred Festa (Gast) #44
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Betreff: Insolvenz Glasfabrik Aachen
Hallo iGel,

Du siehst das völlig korrekt. Wenn ich mein Geld vergrabe und keine Rechnungen mehr bezahle bin ich auch schnell pleite ;-) ... Man darf nicht vergessen, dass hinter LG. Electronics ein riesen Konzern steckt, der
unsere uns zustehenden Abfindungen aus der Porto-Kasse bezahlt hätte. Umso trauriger, dass man seinerzeit (über das Management der Glasfabrik) unsere Kredite gerne entgegennahm. Man hätte ja auch der fairnis halber sagen können: Laßt es, - bringt eh nichts. Aber nein ! Schnell wurde dieses Geld auch noch vereinnahmt und nun, trotz Ehrenkodex, der wohl nur soviel Wert hatte, wie das Papier auf dem er geschrieben stand, stellt sich LG. tot und fühlt sich nicht verantwortlich. Da kann man nur sagen: Beschämend !
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