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Vorurteile über Koreaner und Religion der Koreaner?
Umbenannt von [Fragen an Euch ! =)]
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Flo-ohne-h (Moderator) #31
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In reply to post ID 36950

Wer sich den Abschnitt über Japan und noch dazu die Seite über Kotobagari http://en.wikipedia.org/wiki/Kotobagari durchliest, bekommt nur den Eindruck (um es mit Obelix zu sagen) "Die spinnen, die Japaner". Man kann es kaum komplizierter machen.
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orosee #32
User title: Ernst ist anders.
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Vom eigentlichen Thema ist man hier etwas abgekommen... oder es sind 3 Unterthemen aufgemacht worden  :-D

Ich wollte hier nur mal kurz mit dem Vorurteil aufraeumen, dass Buddhisten und Hindus kein Fleisch essen. Oder keine Lebewesen generell, oder nichts selber toeten. Leider, leider (oder zum Glueck) nicht korrekt, oder sagen wir mal so korrekt, wie ALLE Christen (oder auch nur die Mehrheit der Christen) am Freitag Fleisch essen oder sich and die Fastenzeit halten.

Das sind eher extreme Faelle und relativ selten zu finden.

Auch in Indonesien - immerhin das bevoelkerungsreichste islamische Land - wird man sich wundern, wieviele Frauen ohne Kopftuch herumlaufen, obwohl sie Moslems sind.

Hundefleisch wir in CKorea* zunehmend unpopulaerer werden (meine persoenliche Einschaetzung), da immer mehr koreanische Frauen zunehmend staerkere Bindungen zu ihren Schosshunden haben, als zu ihren Ehemaennern. Irgendwann wird da auch der Gedanke wegfallen, dass Hunde nur Spielzeug oder Futter sind. Einen politisch-moralischen Grund, Hundefleisch zu verbieten, sehe ich aber nicht. Der Markt soll das entscheiden.

  • Mein Vorschlag, "Korea" ab sofort "CKorea" zu schreiben, weil man hier so sklavisch markenbewusst ist  :-p

Im uebrigen wundert es mich, dass noch niemand die bekanntesten Vorurteile ueber Koreaner auf den TIsch gelegt hat? Oder geht es wirklich nur um Vorurteile, die in Deutschland existieren? Dann viel Glueck...
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딸기 티안 #33
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Quote by orosee:
Im uebrigen wundert es mich, dass noch niemand die bekanntesten Vorurteile ueber Koreaner auf den TIsch gelegt hat?

welche sind das? Alle Koreaner sehen gleich aus? Alle Koreaner sind suppi duppi schlau?
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orosee #34
User title: Ernst ist anders.
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Na, z.B. die Sachen mit dem Arbeiten und Trinken, oder das asienweite Image der Koreaner als manierenlose Lautmaeuler. Okay, vielleicht ist das kein Vorurteil im Sinne der Definition, ich habe ja selber das Wort "Image" benutzen muessen. Huh, eigentlich fast wie das Image der Deutschen  :rolleyes:
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sonbi #35
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Quote by orosee:
oder das asienweite Image der Koreaner als manierenlose Lautmaeuler.

interessant, und das, obwohl man im Westen doch immer von der ach so vielgerühmten "koreanischen Höflichkeit" spricht... ;-)
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orosee #36
User title: Ernst ist anders.
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Okay, sagen wir besser "das weltweite Image der Koreaner als manierenlose Lautmaeuler"  :-/

Wie gesagt, das ist ein Image, ausreichend bestaetigt aber keineswegs ohne Ausnahmen.

Das Koreaner und Deutsche sich so gut verstehen liegt einfach daran, dass wir die beiden einzigen Laender sind, die 4 Jahreszeiten haben!
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karingel #37
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Das mit den Jahreszeiten habe ich jetzt noch nicht so
verstanden..
Muss ich mal googlen. Wie das saisonale Klima bei Koreas Nachbarn ist..
Flo-ohne-h (Moderator) #38
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Quote by karingel:
Das mit den Jahreszeiten habe ich jetzt noch nicht so
verstanden..

In Belgien gibts auch 4 Jahreszeiten:
1. kalt und regnerisch
2. regnerisch und windig
3. regnerisch und ab und zu sonnig
4. regnerisch und windig
sonbi #39
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In reply to post #36
Quote by orosee:
Okay, sagen wir besser "das weltweite Image der Koreaner als manierenlose Lautmaeuler"  :-/

Wie gesagt, das ist ein Image, ausreichend bestaetigt aber keineswegs ohne Ausnahmen.

In Bezug auf Manieren muss ich sagen, dass ich persönlich den Nimbus der koreanischen Höflichkeit für leicht übertrieben halte. Sicher, es gibt genau festgelegte Umgangsformen in Bezug auf Hierarchie und sozialen Status, doch im alltäglichen Leben, also beim Einkaufen, in Restaurants, im Nahverkehr usw. finde ich, dass man in Korea nicht höflicher behandelt wird, als in Deutschland.
Wie seht ihr das?
This post was edited on 2011-05-24, 12:45 by sonbi.
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orosee #40
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Kommt drauf an, wie man "hoeflich" definiert. Das ist meistens eine kulturelle Sache.

Gemessen an deutschen Standards, erscheinen Koreaner als extrem unhoeflich.

Gemessen an koreanischen Standards, erscheinen Deutsche als extrem unhoeflich.

Wie Koreaner untereinander hoeflich sind, ist peinlich genau festgelegt. Bei Deutschen sind es eher allgemeine Regeln.

Im Servicebereich finde ich die koreanische Form wesentlich hoeflicher als die deutsche.

Im zufaellig anonymen Bereich (auf der Strasse) liegt Deutschland vorne.

Dazu kommt, dass Korea gesellschaftlich gerade an der Schwelle zu den 1960er Jahren ist - die sexuelle Revolution zeigt sich am Horizont - und wir wissen, wie gewisse gesellschaftliche Themen dieser Zeit im Westen behandelt worden sind (Rassismus, Gleichberechtigung, ...).

Koreaner im Ausland - sollte erst nach einer 12 monatigen Schulung mit Pruefung zugelassen werden, und die ersten 3 Jahre nur unter entsprechender Begleitung.

Aber in ein oder zwei Generationen werden sich die meisten Koreaner angemessen in der Welt bewegen koennen, ohne unangenehm aufzufallen.  ;-)

Zu weiter oben: Koreaner glauben (es wird ihnen in der Schule beigebracht?), dass Korea (neben anderen Unikaten) eines der wenigen Laender, wenn nicht das einzige ist, das vier ausgepraegte Jahreszeiten hat (F/S/H/W). Der Offenbarung, dass z.B. Deutschland diese auch hat, wird meist mit Ueberraschung, Unglauben und dann echter Freude begegnet (true story!).

Seltsam, bedenkt man dass so viele Koreaner z.B. in Kanada eine laengere Zeit verbringen.
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Flo-ohne-h (Moderator) #41
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Quote by orosee:
Im Servicebereich finde ich die koreanische Form wesentlich hoeflicher als die deutsche.

Im zufaellig anonymen Bereich (auf der Strasse) liegt Deutschland vorne.

Ich würde es etwas anders formulieren.

Koreaner behandeln Leute so höflich, wie es der Status gebietet, der daher kommt, in welche Kategorie man gesteckt wird. Wenn man also bekannt ist, wird man in die Kategorie "unbekannt und unwichtig" gesteckt und dementsprechend behandelt - sprich unhöflich angerempelt o.ä..

Edit: als potentieller Kunde wird man natürlich in die Kategorie "Kunde" gesteckt und entsprechend hofiert.

Mir ist übrigens aufgefallen, daß die Seouler wesentlich unhöflicher sind als die Leute aus Jeonju, auch wenn ich natürlich in Jeonju eher bekannt bin als in Seoul. Nichtsdestotrotz rennen in Seoul alle mehr und rempeln jeden an - in Jeonju nicht oder selten.
This post was edited on 2011-05-25, 04:22 by Flo-ohne-h.
sang-kyung #42
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In reply to post ID 36921
Dann hätte ich mal eine Frage. Ich habe von vielen Koreanern ein Vorurteil gegen "Exil-Koreaner" gehört. Allgemein lässt sich zusammenfassen, dass die Koreaner ihre Landsleute im Ausland als etwas rückständig empfinden.

Hallo 페터 ich lebe immer noch in Deutschland und ich habe die Erfahrung gemacht. Hierbei muss man bedenken dass die meisten Coreaner zwischen den 60zigern und 70zigern mit den damaligen Einstellung und Denkweise nach Deutschland gekommen sind. Ich bin 1975 nach Deutschland gekommen und lebe seit dem hier.Wir kannten nur das Leben der 60ziger und 70ziger, wärend die Menschen in der Heimat " sich weiter entwickelten" sind wir mit der Entwicklung stehen geblieben. Das gleiche gilt auch für die anderen Gastarbeiter z.B Türken. Das wäre doch eine Doktorarbeit wert.

Ich habe auch eine sehr kränkende Erfahrung mit einen jungen Coreaner in Corea gemacht.

Er meinte, wir, die in Deutschland lebende Coreaner wären Verräter. Auf meine Frage warum er der Meinung sei antwortete er, wärend die anderen in Corea bleiben und hart für ihren  Lebensunterhalt arbeiten mussten hatten wir hier in Deutschland ruhiges Leben und hatten gut.

Er hatte überhaupt keine Vorstellung was für ein Leben wir hier hatten.
Warscheinlich wissen nur die Wenigsten, dass die coreanischen Krankenschwestern und die Bergwerkarbeiter in Deutschland zu einem Drittel für den aufbau der coreanischen Wirtschaft veranwortlich war.

Mit den Geld was meine Mutter und Ihre LeidensgenossInen (ca 30000) nach Corea geschickt haben konnte Corea ja die dringend notwendige Besorgungen (Maschinekauf etc) machen.

Vietnamkrieg und die Bauarbeiten der Hyundai in den arabischen Ländern waren ebenfalls dafür veranwortlich.

Meine Mutter meinte ihr Lohn damals war höher als der Lohn eines coreanischen Ministers.

Soweit ich weiß hat meine Mutter ca 500 DM pro Monat nach Hause geschickt. Rechne das x ca 30 000 pro Monat x 12 im Jahr x ca 10 Jahre.

Es war eine Menge Geld.
Flo-ohne-h (Moderator) #43
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Quote by sang-kyung:
Ich habe auch eine sehr kränkende Erfahrung mit einen jungen Coreaner in Corea gemacht.
[...]

eine ganz klare Dumpfbacke. Ein Deutscher, der solche Ansichten vertritt würde wahrscheinlich mit Bomberjacke und rasiertem Schädel herumlaufen.

Quote by sang-kyung:
Es war eine Menge Geld.

Es war mir nicht bewußt, daß es so viel war. Was Du für Korea beschrieben hast, trifft aber auf viele Entwicklungsländer zu. Ich weiß z.B. daß Ägypter im Ausland genausoviel Geld nach Hause schicken, wie sie Einnahmen durch Erdöl haben (geteilter 3./4. Platz bei den Wirtschaftszweigen nach amerikanischem "Mubaraktaschengeld" (2.) und Tourismus (1.) )
sang-kyung #44
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In reply to post #40
Zu weiter oben: Koreaner glauben (es wird ihnen in der Schule beigebracht?), dass Korea (neben anderen Unikaten) eines der wenigen Laender, wenn nicht das einzige ist, das vier ausgepraegte Jahreszeiten hat (F/S/H/W). Der Offenbarung, dass z.B. Deutschland diese auch hat, wird meist mit Ueberraschung, Unglauben und dann echter Freude begegnet (true story!).

Wenn ich gefragt werde ob Deutschland auch 4 Jahrenzeiten hat, antworte ich meistens, die Deutschen behaupten das aber ich persönlich denke nicht.

9 Monate nasskalt/kalt
3 Monat vielleicht warm, manchmal sehr warm aber vier ausgeprägt Jahreszeiten wie in Corea, nein.

Es gibt Leute die behaupten Corea hat 5 Jahreszeiten.
Frühling, Sommer, Herbst, Winter und die 5 Wochen Regenzeit zwischen Juni und Juli.
sang-kyung #45
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In reply to post #43
Es war mir nicht bewußt, daß es so viel war. Was Du für Korea beschrieben hast, trifft aber auf viele Entwicklungsländer zu. Ich weiß z.B. daß Ägypter im Ausland genausoviel Geld nach Hause schicken, wie sie Einnahmen durch Erdöl haben (geteilter 3./4. Platz bei den Wirtschaftszweigen nach amerikanischem "Mubaraktaschengeld" (2.) und Tourismus (1.) )

Nur mit dem Unterschied, dass wir das Geld für den Aufbau benutzt haben.
Wärend Mubarak und Familie in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. pfuuu 60 Mrd. auch nicht wenig.
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