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Korea(nisches) in der deutschen Presse
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orosee #16
User title: Ernst ist anders.
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In reply to post ID 31926
Viel gesagt hat er aber nicht (leider). Ausser dass er in den grossen Staedten dieser Welt zu Hause ist, viele Meetings hat (er ist ja eine wichtige Person), die Gruende fuer den Mangel an (westlichem) Tourismus in Korea nicht kennt, und fuer einen kleinen Artikel auch nur ungern tief recherchiert.

Die Fotos sind schoen, aber alle Stock von Corbis. Ich nehme mal an, dass diese Kurzreise gesponsert worden ist (von wem kann man ja im Artikel erfahren).
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imnida #17
Member since Mar 2007 · 237 posts · Location: Basel
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Die Kolumne von Tyler Brule habe ich auch schon gelesen.
Ich wundere mich jedesmal ueber die Flachheit seiner Artikel und dass er trotzdem so "wichtig" ist.


Hier noch etwas aus der deutschen Presse...

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-61776.html

Das Verhaeltnis von Koreanern zu Tieren ist etwas gewoehnungsbeduerftig fuer Mitteleuropaeer.
Habe ich hier auch schon mal vom Gluehwuermchenfest in Muju berichtet.
Oder als ich im Busan-Aquarium war, konnte man dort kleine Goldfische in Plastikbechern mit Wasser kaufen. Zuerst wusste ich nicht was das sollte. Doch dann habe ich gesehen, wie die kleinen Fische in die Becken mit den grossen Fischen geschuettet wurden und schliesslich zum entzuecken der Besucher gefressen wurden.
Hier war ich mal mit 3 Koreanern in einem Wildpark. Weil die Tiere nur rumlagen haben sie laut gerufen und einer hat einen Stock geworfen, damit sie sich bewegen...
Gast (Guest) #18
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Quote by imnida:
Das Verhaeltnis von Koreanern zu Tieren ist etwas gewoehnungsbeduerftig fuer Mitteleuropaeer.

Das empfinde ich auch so, diesen Sommer war ich in dem großen Aquarium in der COEX-Mall in Seoul, auf Empfehlung des Reiseführers "Abenteuer Seoul". Ich hatte mit einem Aquarium gerechnet, wie  man es aus Deurschland kennt, doch es stellte sich als kitschig  wirkendes "Disney-Fishworld" heraus, und hat mich eher verstört. Die Tiere werden hier als "Event" inszeniert, und in nach mitteleuropäischen Maßstäben nicht nachvollziebarer Umgebung dargestellt: manche Fische schwammen in künstlichen Verkaufsautomaten, Waschbecken oder sogar Toiletten, in absolut nicht artgerechter Haltung. Dem deutschen Tierschutz würde es grausen. Ich fand diese ganze  Inszenierung absolut geschmacklos, und kann nur jedem davon abraten, sein Geld für dieses "Aquarium" rauszuwerfen.
Gummibein #19
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Ich empfinde dieses "Kostümfest" als unnötige, offen zur Schau gestellte Tierquälerei. Wenn schon Tierquälerei, dann bitte schön versteckt, damit wir unser Gewissen nicht damit belasten müssen.

Man scheint in Korea Natur pur nicht als ausreichend schön zu empfinden. Als ich ein paar Blumen kaufte wurden sie mit viel Firlefanz zu einem Strauß gebunden. Als ich sagte ich hätte die Blumen ohne den Schnickschnack hatte der Verkäufer mich mißverstanden und andere Beilagen für den Strauß genutzt. Auf die Idee, dass ich die Blumen an sich als schön genug empfand kam er nicht.

Als ich nach vielen Jahren einen sehr markanten Findling wieder besuchte war er verschandelt mit aufwendig eingemeißelten Schriftzeichen. Diese Vandalen! Da sind ja die Kids mit Spraydosen reine Waisenknaben.
imnida #20
Member since Mar 2007 · 237 posts · Location: Basel
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Mir ist vor Jahren schon eine Theorie durch den Kopf gegangen:
Natur wird in Korea nicht als Freund oder schützenswert empfunden, sondern als Macht, die es zu unterwerfen gilt.
Dies fängt bei den fast ununterbrochen laufenden Klimaanlagen an (auch wenn es wirklich nicht nötig wäre) und geht bis zu dem respekt- und sorglosen bis grausamen Umgang mit Tieren.
Vielleicht kommt es daher, weil die Natur zu den Koreanern auch nicht so gut ist wie zu den Mitteleuropaeern?
karingel #21
Member since Feb 2010 · 2048 posts
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Möglich..
Stürme , Überflutungen, Wetterkapriolen haben wir doch aber auch.
Und was 'wild' ist haben wir doch (fast) ausgerottet.
Und wenn ich noch an den 'Problembären' denke in Süddeutschland, hat Schafe gerissen.
Meine Güte,
der Wald soll für viele so bequem und sicher sein wie das heimische Wohnzimmer...
Im Zoo ist es für die Tiere angeblich nicht mehr artgerecht, aber im Wald dürfen sie
natürlich auch nicht sein, das wäre ja 'gefährlich für die Menschen'.

Übrigens wenn man in die früheren mitteleuropäischen Agrarländer betrachtet.. da ist das Verhältnis zu
Tieren immer noch pragmatischer als bei uns in D.
This post was edited on 2010-11-20, 00:10 by karingel.
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goom #22
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Hallo Gast,

was meinst du jetzt ? Die Piranias die sich Gegenseitig auffressen oder die Seelöwenshow? Naja , gut, die Krake hatte auch nicht viel Platz...
Gummibein #23
Member since Feb 2008 · 881 posts
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Am lustigsten fand ich einen Bericht über spanische Journalisten die während der Olympiade in Seoul einen zugegeben sehr niedlichen Hund vor dem Kochtopf gerettet hatten. Stiere finden sie wohl nicht so niedlich. Oder englische Journalisten, die sich über die "Hundemahlzeit" aufregten während in Good Old England noch Füchse nur so zum Spaß zu Tode gehetzt wurden.

Lautet der aktuelle Konsens nicht, Töten ohne unnötige Quälerei ist ok wenn man das Tier essen will?
imnida #24
Member since Mar 2007 · 237 posts · Location: Basel
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@Gummibein: Die Fuchsjagd in England ist abgeschafft und Stierkampf gibt es nur in einzelnen Gebieten Spaniens. Hunde werden dagegen ueberall in Korea gegessen und auch gerne vor dem Tode gequaelt da sie dann besser schmecken sollen...
mal #25
Member since Mar 2009 · 296 posts · Location: Bochum
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noch etwas aus der online Presse:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,730154,00.…
                                                                       
Flo-ohne-h (Moderator) #26
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Quote by mal:
was zum Thema Schönheitsoperationen

http://world.kbs.co.kr/german/program/program_qna_d…?No=419 behandelt das gleiche Thema.

Sehr aufschlußreich finde ich http://www.rjkoehler.com/2010/10/07/lawmaker-asks-why-are-….

Insgesamt ist mir aufgefallen, daß in Seoul wesentlich mehr westlicher aussehende Frauen unterwegs sind als im heimischen Jeonju. Ich schließe daraus, daß in Seoul wesentlich mehr geliftet wird. Eine meiner Studentinnen haben mir von ihrer Schönheits-OPs erzählt - ein wegoperiertes Karl-Dall-Auge.
mal #27
Member since Mar 2009 · 296 posts · Location: Bochum
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Quote by Flo-ohne-h:
...
Insgesamt ist mir aufgefallen, daß in Seoul wesentlich mehr westlicher aussehende Frauen unterwegs sind als im heimischen Jeonju. Ich schließe daraus, daß in Seoul wesentlich mehr geliftet wird. Eine meiner Studentinnen haben mir von ihrer Schönheits-OPs erzählt - ein wegoperiertes Karl-Dall-Auge.

Haha! westlicher geht es doch nicht mehr ;)
                                                                       
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Soju #28
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
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Quote by mal:
Quote by Flo-ohne-h:
...
Insgesamt ist mir aufgefallen, daß in Seoul wesentlich mehr westlicher aussehende Frauen unterwegs sind als im heimischen Jeonju. Ich schließe daraus, daß in Seoul wesentlich mehr geliftet wird. Eine meiner Studentinnen haben mir von ihrer Schönheits-OPs erzählt - ein wegoperiertes Karl-Dall-Auge.

Haha! westlicher geht es doch nicht mehr ;)

Ha Ha bin zwar kein Freund von Schönheitsoperationen aber da gebe ich Dir vollkommen Recht ;-)
henchan (Former member) #29
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,730286,00.html
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Soju #30
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
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http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,727943,00.html

jetzt erst Recht :-)

http://www.youtube.com/watch?v=F5Htyf0ZbQM
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