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Geschlechtsneutrale Sprache
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Goodfriend #16
User title: ~굿프렌드
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In reply to post ID 30372
Subject: ?
Danke für all die Kommentare (auch wenn sie nicht direkt an mich
gewendet [gewandt] waren).

Gibt es einen "goldenen Mittelweg", den man/frau zitieren kann?

Brockhaus, Duden oder so?
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iGEL (Administrator) #17
User title: 이글
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Moin!

http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachberatung/…?id=36

Gruß, Johannes
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Faustkeil #18
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Wie waere es denn wenn man anstatt dieser haesslichen und beleidigenden IN-Form einfach einen kleinen Umweg ueber das Verb geht.Wird aus einem Verb ein Substantiv gemacht bleibt die Endung geschlechtsunspezifisch gleich (z.B. arbeiten wird zu der Arbeitende/ die Arbeitende, studieren zu der Studierende/ die Studierende). Deswegen heisst z.B. auch die ansonsten als "Studentensekreteriat" bezeichnete Einrichtung an der Uni Koeln Studierendensekreteriat. Bei Reden wuerde sich das dann etwa so anhoeren: "Verehrte Studierendengemeinschaft" oder "Liebe Studierende".Damit muss sich dann auch keiner dumm vorkommen wenn er angesprochen wird und auf Formularen muss man nicht immer das -in wegstreichen weil man ja bloss ein Mann ist :nuts: ...
Flo-ohne-h (Moderator) #19
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Quote by Faustkeil:
Wird aus einem Verb ein Substantiv gemacht bleibt die Endung geschlechtsunspezifisch gleich (z.B. arbeiten wird zu der Arbeitende/ die Arbeitende, studieren zu der Studierende/ die Studierende). Deswegen

möglich ist es, aber nicht wirklich besser. Es wird eine umständliche Formulierung durch eine andere ersetzt. Ergo, verbessert sich nicht wirklich etwas.
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iGEL (Administrator) #20
User title: 이글
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Moin!

Ein Student, der gerade eine Rede hört, ist doch kein Studierender, sondern ein Reden-Hördender, oder? Es würde ja auch niemand in einer Rede darauf kommen, die Bäckerinnen und Bäcker als Backende anzusprechen...

Ich stimme Eddy zu, wenn man beide Geschlechter ansprechen will, sollte man das der Einfachkeit halt auch tun, anstatt hier auf Teufel komm raus die Sprache zu verdrehen.

Gruß, Johannes
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damm #21
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Quote by iGEL:
Ein Student, der gerade eine Rede hört, ist doch kein Studierender, sondern ein Reden-Hördender, oder?

omg kompliziert  8-(
Flo-ohne-h (Moderator) #22
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Quote by damm:
omg kompliziert  8-(

Mach Dir keinen Kopf drum, das sind linguistische Spitzfindigkeiten. Die spielen im Alltag keine wesentliche Rolle
damm #23
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Quote by Flo-ohne-h:
Quote by damm:
omg kompliziert  8-(

Mach Dir keinen Kopf drum, das sind linguistische Spitzfindigkeiten. Die spielen im Alltag keine wesentliche Rolle

das ist aber gerade mein Interessenfeld. ;) kompliziert aber spannend XD
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Nomou #24
User title: Koi
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In reply to post ID 30392
Quote by iGEL on 2010-09-30, 09:35:
dass idR. nur bei positiv besetzten Begriffen auf politische Korrektheit geachtet wird. Niemand schreibt Ladendiebe und -diebinnen oder MörderInnen (Obwohl die Frauen unter den Ladendieben vielleicht sogar in der Mehrheit sind).

Ich kann mich an eine TV-Debatte mit Herrn Gysi erinnern, in der er beim Thema Terrorismus durchweg "Terroristen und Terroristinnen" gesagt hat.
War schon irgendwie ulkig.
Goodfriend #25
User title: ~굿프렌드
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Subject: Klärungsfrage
Also: In Deutschland gibt es keine gesetzlichen oder vorgesetzlichen
Regelungen über die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache??
karingel #26
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Im Bundesland Berlin:

..„Die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen
und Männern ist zu beachten.“
(§ 2 Abs. 2 Satz 1GGOI und Anhang I.Nr.5Abs.1, II.Nr.12 GGOII)

Diese Regelung der Gemeinsamen Geschäftsordnung
für die Berliner Verwaltung (GGO) ist weit
mehr als eine formale Bestimmung. Sie schreibt
die sprachliche Gleichbehandlung als Pflicht für
den amtlichen Sprachgebrauch im Land Berlin
verbindlich fest. Abgeleitet ist sie vom Gleichheitsgrundsatz
des Grundgesetzes und der Berliner
Verfassung. ..
Quelle:www.berlin.de
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