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Heirat, Kinder .... was bedeutet das bezüglich Staatsbürgerschaft?
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spooker #1
Mitglied seit 05/2006 · 5 Beiträge
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Betreff: Heirat, Kinder .... was bedeutet das bezüglich Staatsbürgerschaft?
Hi,
hab da mal ne Frage bezüglich Heirat. Ich und meine koreanische Freundin sprechen schon seit längerem übers Heiraten und nun fragen wir uns, wie das bezüglich Staatsbürgerschaft für uns ist (ändert sich was, oder bleibt alles beim alten?) und was für Vorteile sprechen für eine Hochzeit in Korea bzw. Deutschland.

Außerdem ist uns nicht ganz klar, was es heißt, wenn wir einmal Kinder haben werden. Wie läuft das dann mit deren Staatsbürgerschaft, wie ist das, wenn diese in einem dritten Land geboren werden?

Würden uns freuen, wenn wir ein paar Infos bekommen könnten. Vielen, vielen Dank!
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iGEL (Administrator) #2
Benutzertitel: 이글
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Hallo Spooker, willkommen an Board! ^_^

Ich bin natürlich kein Anwalt, und das über die Kinder habe ich mir auch gerade erst angelesen. Aber auf der offiziellen Seite der Bundesregierung über die Einbürgerung heißt es:
Wer als Kind deutscher Eltern geboren wird, braucht sich um seine Staatsangehörigkeit wenig Gedanken zu machen. Für ihn ist es selbstverständlich, seit seiner Geburt die Staatsangehörigkeit der Eltern zu haben. Das ist das so genannte Abstammungsprinzip.

Es funktioniert nach dem Grundsatz:

Ein Kind wird mit der Geburt Deutsche oder Deutscher, wenn wenigstens ein Elternteil deutscher Staatsbürger ist. [Sonderregelung bei nicht verheirateten Eltern gekürzt] Die Staatsangehörigkeit des anderen Elternteils spielt für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit keine Rolle. Allerdings wird das Kind in vielen Fällen mit der Geburt zugleich die ausländische Staatsangehörigkeit des anderen Elternteils erwerben. Das Kind besitzt dann mehrere Staatsangehörigkeiten. Es entsteht Mehrstaatigkeit. Das Kind ist unabhängig von der Mehrstaatigkeit ohne Wenn und Aber auf Dauer deutscher Staatsbürger. Auch das Optionsmodell (siehe Seite 12), das nach Volljährigkeit eine Entscheidung für eine Staatsangehörigkeit verlangt, gilt für dieses Kind nicht. Es kann daher nach deutschem Recht auf Dauer auch die andere Staatsangehörigkeit behalten.

Bei der koreanischen Staatsbürgerschaft sieht es wohl etwas anders aus (Quelle: korea.net (offizielle Regierungsseite)):
In accordance with the revised Nationality Law, children may acquire Korean citizenship even if only one parent is a Korean citizen. However, even if it is difficult to choose citizenships at an early age, the child must choose one before the age of 18. Even if the father does not have Korean citizenship, the child faces no problems in receiving educational and health insurance benefits.

Ergo läuft es (falls sich die Gesetzeslage bis zum 18. Lebensjahr eures Kindes nicht ändert) darauf hinaus, dass es entweder die koreanische oder deutsche Staatsbürgerschaft wählen müssen.

Für eine Heirat könnt ihr meines Wissens nach beide eure Staatsbürgerschaft beibehalten. Die Ehe ist meines Wissens in beiden Ländern recht problemlos möglich und ist eine gute Voraussetzung für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung des jeweils ausländischen Partners. Koreanischer Staatsbürger kann man werden, wenn man zwei Jahre lang nach der Heirat in Korea gelebt hat oder mindestens drei Jahre verheiratet ist und mindestens ein Jahr in Korea gelebt hat. Man hat als Ehepartner eines Deutschen einen Regelanspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn man mindestens drei Jahre in Deutschland gelebt habt und mindestens zwei Jahre verheiratet gewesen ist (Regelanspruch = Antrag kann nur in Ausnahmefällen abgelehnt werden). Gibt natürlich noch weitere Anforderungen, wie z. B. dass man sich nicht strafbar gemacht hat und die Sprache beherrscht. Das ist in Korea sicher nicht anders.

Das hier könnte auch noch interessant sein:
http://www.gembassy.or.kr/de/informationen/service/eheschl…

So, nun reichts ^^

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
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dergio (Moderator) #3
Benutzertitel: Rückkehrer
Mitglied seit 01/2006 · 1247 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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Hallo Spooker!

Bin seit zwei Jahren mit einer Koreanerin verheiratet und im Oktober bekommen wir unser erstes Kind. An eurer Staatsbuegerschasft wird sich mit der Heirat nichts aendern. Nur bekommt deine Frau ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland.
Wenn ihr in Deutschland heiratet, empfiehlt es sich erfahrungsgemaess, die Eheschliessung recht bald bei der Koreanischen Botschaft oder einem Konsulat in Bonn oder Frankfurt anzumelden. Sie wird dann ins koreanische Familienregister eingetragen.
Mit deiner Aufenthaltsgenehmigung in Korea ist das etwas schwieriger.  Du bekommst in Korea auch als Ehemann nur ein permanentes Visum wenn du einen festen Arbeitsplatz hast, oder finanzielle Sicherheit nachweisen kannst. Im Moment werden, glaube ich ca. 25.000 Euro verlangt.

Euer Kind hat, egal wo es geboren wird zunaechst beide Staatsangehoerigkeiten haben. Wieder empfiehlt es sich, die Geburt bei der jeweiligen Botschaft anzumelden.
Unser Kind wird in Korea geboren. Daher muss ich es bei der deutschen Botschaft anmelden. Es wir dann im Standesamt Berlin eingetragen sein.

Bin fuer alle Fragen jederzeit offen.
Wenn du moechtest, auch per Mail [gelöscht]

Gio
Dieser Beitrag wurde am 15.07.2011, 00:59 von dergio verändert.
spooker #4
Mitglied seit 05/2006 · 5 Beiträge
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Vielen Dank für die netten schnellen Antworten!

Grüße, Sebastian
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Molki #5
Mitglied seit 03/2006 · 188 Beiträge · Wohnort: Bad Aibling
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Servus,

ich würde Dir Empfehlen in beiden Ländern eine Hochzeitsfeier zu organisieren. Da es für beide Freundeskreise schön ist an einer Hochzeit teilzunehmen.

Ich habe 3 Hochzeiten wärend meiner Zeit in Korea miterlebt und fand sie interessant, habe mir aber gesagt sollte dies einmal für mich der Fall sein, dann Heirate ich auch auf alle Fälle in Deutschland, da man wie man uns Bayern ja kennt schön lange bis spät in die Nacht oder Morgen feiert.

Bei den Hochzeiten, die ich in Korea erleben durfte, war das so, dass nach der Trauung ein Essen und dann war noch für den engsten Kreis eine traditionelle Zermonie und dann war es auch vorbei.

Keine Brautentführung, keine Anspiele von Freunden etc. Deswegen beide Länder.
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards / 안녕히 계세요
Alexander Wolff

Geschäftsführer
DLS-Gruppe
Bjoern (Gast) #6
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Hallo zusammen

bzgl. der Regelung der Staatsangehörigkeit wird sich höchstwahrscheinlich etwas ändern, sodass das Kind nicht mehr zwischen den Staaten entscheiden muss, sondern - sofern das Kind nicht auf die ausländischen Rechte, z.B. im Falle von Militärdienst, pocht - beide bzw. alle Staatsangehörigkeiten unbegrenzt behalten darf.

http://www.korea.net/detail.do?guid=46202

Viele Grüße
Björn
donk #7
Mitglied seit 01/2011 · 19 Beiträge
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hallo
kleiner tip noch:geburt in den usa(andere klassische einwanderungsländer machen das vieleicht auch?)und schon ist die dritte staatsangehörigkeit möglich.
lionalil #8
Mitglied seit 09/2010 · 28 Beiträge · Wohnort: Daejeon
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Antwort auf Beitrag #3
@dergio

Das mit den Schwierigkeiten bei der Aufenthaltsgenehmigung in Korea hab ich bisher noch nicht gehört. Bin selbst in Korea verheiratet (Hochzeit war auch hier) und mein Mann und ich hatten am Anfang beide keinen Job. Das einzige, was dann braucht ist eine Bürgschaft von den Schwiegereltern zum Beispiel und dann ist alles paletti. War keine große Schwierigkeit.
Jetzt muss ich nur jährlich mein F-2 Visum verlängern und in ein paar Jahren kann ich Permanent Residency beantragen, meines Wissens aber nicht gleich die Staatsbürgerschaft. DIe kriegt man erst, wenn man wiederum ein paar Jahre die PR hat. Bei der Staatsbürgerschaft muss man sich dann allerdings entscheiden, beide kann man nicht behalten.
In Deutschland kriegt der Ehepartner auch nur dann AUfenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis, wenn er/sie Sprachkenntnisse auf dem Niveau A1 nachweisen kann. In Korea braucht man diese Sprachkenntnisse als Ehepartner nicht nachweisen.
lionalil #9
Mitglied seit 09/2010 · 28 Beiträge · Wohnort: Daejeon
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Meine Güte, jetzt seh ich's erst: Der Post ist ja uralt!!!!

Naja, vielleicht hilfts trotzdem jemandem! ;)
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딸기 티안 #10
Mitglied seit 01/2010 · 1175 Beiträge · Wohnort: Seoul - Jungrang-gu
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Du musst dein F-2 aller Jahre neu machen lassen ? Nach dem ersten Jahr F-2 ist doch das naechste mal erst nach 2 Jahren das naechste mal dran.

Die Aussage mit der Doppelten Staatsbuergerschaft ist auch so nicht ganz richtig. Man kann in Deutschland beantragen seine Deutsche Staatsbuergerschaft zu behalten. Man muss nur die Notwendigkeit nachweisen.

Es gibt da irgendwo ein PDF von deutschen Seiten was ich mal vor 2 Jahren gelesen habe. Ein grund kann zB. Erbe eines Hauses und Grundstueckes sein.

In Deutschland kriegt der Ehepartner auch nur dann AUfenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis, wenn er/sie Sprachkenntnisse auf dem Niveau A1 nachweisen kann. In Korea braucht man diese Sprachkenntnisse als Ehepartner nicht nachweisen.

Wie neu ist diese Regel ?
Als meine Frau damals (2005-2008) in Deutschland gelebt hat kamm ja 2006 "der muss" dieses Integrations Kurses. Sie musste den Kurs nachtraeglich nicht machen da sie schon den Aufenthaltstitel hatte. Auch nicht bei der Verlaengerung des Visas 2008. Gab da ja auch nette Urteile die besagten das ein Ehepaar das Recht hat gemeinsam in Deutschland zu leben und daher einen Aufenthalt bekommt.

Ich weiss aber aus Bekanntenkreisen der Familie, dass Auslaenderbehoerden da ja gern frei nach Schnauze entscheiden und gerne Visas bei Osteuropaern nicht geben. Erst nach androhung hoeherer Gewalt wird dir da Visa ausgestellt.
Dieser Beitrag wurde am 03.03.2011, 04:44 von 딸기 티안 verändert.
lionalil #11
Mitglied seit 09/2010 · 28 Beiträge · Wohnort: Daejeon
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@ 딸기 티안

Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt zum ersten Mal verlängern muss, da ich erst knapp 12 Monate in Korea bin... Das mit den zwei Jahren hab ich erst jetzt hier im Forum gelesen und es freut mich natürlich sehr!
Weißt du zufällig, wie man das dann am Besten mit der Re-entry permit macht? Einfach beantragen wenn ich einen Urlaub in Deutschland plane oder wie lange vorher muss man daran denken? Und dann am Besten Multiple-Entry?

Mit der Staatsbürgerschaft hab ich bisher nur gehört, dass die koreanische Seite eine Bescheinung von der deutschen Botschaft oder so verlangt, mit der man seine deutsche Staatsbürgerschaft aufgibt. Erbe oder Grundstücke in Deutschland hab ich natürlich nicht, woher auch...

Ich weiß nicht, wie neu diese Regel ist, aber ich weiß, dass sie uns dazu veranlasst hat, am Anfang in Korea zu leben und nicht in Deutschland. Vielleicht kann der Ehepartner in Deutschland leben, aber Arbeitsgenehmigung gibts meines Wissens nur bei Vorlage des Zertifikats. Aber du magst recht haben, dass das wohl auch sehr von der Stimmung des Beamten abhängt.

Danke vielmals für deine Infos, wenn du noch mehr darüber weißt, würde ich mich freuen! BIsher war ich froh, dass wir durch den koreanischen Behördendschungel durch waren, aber derzeit denke ich auch über die Möglichkeit nach in D zu leben.
Weißt du zum Beispiel wie das ist, wenn man in beiden Ländern lebt und arbeitet? Also etwa 50/50?
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딸기 티안 #12
Mitglied seit 01/2010 · 1175 Beiträge · Wohnort: Seoul - Jungrang-gu
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Zitat von lionalil:
@ 딸기 티안

Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt zum ersten Mal verlängern muss, da ich erst knapp 12 Monate in Korea bin... Das mit den zwei Jahren hab ich erst jetzt hier im Forum gelesen und es freut mich natürlich sehr!
Weißt du zufällig, wie man das dann am Besten mit der Re-entry permit macht? Einfach beantragen wenn ich einen Urlaub in Deutschland plane oder wie lange vorher muss man daran denken? Und dann am Besten Multiple-Entry?

Also, jetzt wenn du verlaengerst ist dein Visa 2 Jahre gueltig. Mit einem F-2 brauchst du auch kein Re-entry permit, dass F-2 beinhaltet das Ein- und Ausreisen nach Korea ohne Antraege. In deinem Reisepass wird schliesslich auch kein neues Visa eingetragen sondern einfach deine AlienID verlaengert die du bei der Einreise einfach vorzeigst.

Zitat von lionalil:
Ich weiß nicht, wie neu diese Regel ist, aber ich weiß, dass sie uns dazu veranlasst hat, am Anfang in Korea zu leben und nicht in Deutschland. Vielleicht kann der Ehepartner in Deutschland leben, aber Arbeitsgenehmigung gibts meines Wissens nur bei Vorlage des Zertifikats. Aber du magst recht haben, dass das wohl auch sehr von der Stimmung des Beamten abhängt.

Also bei einem Koreanischen Ehepartner bekommt man einen Aufenthaltserlaubnis nach AE gemaess §28 Abs.1 Satz 1 Nr.1 AufenthG mit Erwerbstaetigkeits gestattet egal wie gut jemand Deutsch spricht.

Zitat von lionalil:
Weißt du zum Beispiel wie das ist, wenn man in beiden Ländern lebt und arbeitet? Also etwa 50/50?

Du meinst du Arbeitest in Korea und in Deutschland ? Was genau willst du da wissen, zweiter Wohnsitz ist ja laut Behoerden nur in Deutschland moeglich.
Flo-ohne-h (Moderator) #13
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Antwort auf Beitrag #11
Zitat von lionalil:
@ 딸기 티안

Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt zum ersten Mal verlängern muss, da ich erst knapp 12 Monate in Korea bin... Das mit den zwei Jahren hab ich erst jetzt hier im Forum gelesen und es freut mich natürlich sehr!
Weißt du zufällig, wie man das dann am Besten mit der Re-entry permit macht? Einfach beantragen wenn ich einen Urlaub in Deutschland plane oder wie lange vorher muss man daran denken? Und dann am Besten Multiple-Entry?

Als Deutsche brauchst Du die Re-entry Permit nicht. Es gibt ein Abkommen, nach dem man unter Vorlage der Alien Registration Card bei der Grenzkontrolle, einfach ein- und ausreisen kann.

Ich habe keine Re-entry Permit und bin mit Reisepass und der Alien Registration Card schon ca. 15 mal ein- und ausgereist - immer ohne Probleme. Mach Dir also deshalb keine Gedanken.
Dogil saram #14
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Seit einigen Jaren sind wir in Korea gemeldet. Pendeln immer hin und her. Da im Pass ein R vermerkt ist, weis der Zoll das ich eine Karte habe und will diese sehen. Ein und Ausreise. Ist die Karte bei der Ausreise nur noch einige Zeit gültig, frägt der Beamte wann ich wiederkomme, liegt das in der Frist bekomme ich die Karte wieder. Bei der Einreise nach Korea brauche ich kein Einreise Fomular mehr ausfüllen. Erste Jahr bekam ich 1 Jahr, danach für 2 Jahre, dann weiter 2 Jahre. Ist die Frau Ex Koreanerin, bekommt sie auch erst 1 Jahr danach 2 Jahre, dann 3 Jahre.

 Beim Führerschein ist das anders. Nach Angaben, die ich aber nicht traue, kann ich mit den Internationalen ein Jahr in Korea fahren, danach benötigt man einen Koreanischen. Den Deutschen Führerschein ins Koreanische übersetzen, kann man selber, von einen Notar beglaubigen lassen, ( warum habe ich auch nicht verstanden ) bei der Führerschein Stelle  einen Gesundheitstest machen, lesen, Kniebeugen. Antrag ausfüllen 2 Bilder abgeben und in einer Stunde den Führerschein abholen. Der Deutsche Führerschein wird bis eine Woche vor Rückflug, einbehalten. Scheinbar wird dieser in der Zeit geprüft. Bei der Nächsten Einreise muss der Deutsche Führeschein nicht mehr abgegeben werden. Ein Führerschein ist in Korea 10 Jahre gültig, kann aber einfach wieder verlängert werden. Nach 7 Jahren Unfallfrei fahren,wird man von der Polizei angeschrieben und kann dann einen LKW Führeschein erhalten.
Flo-ohne-h (Moderator) #15
Mitglied seit 07/2009 · 1826 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von Dogil saram:
Beim Führerschein ist das anders. Nach Angaben, die ich aber nicht traue, kann ich mit den Internationalen ein Jahr in Korea fahren, danach benötigt man einen Koreanischen. Den Deutschen Führerschein ins Koreanische übersetzen, kann man selber, von einen Notar beglaubigen lassen, ( warum habe ich auch nicht verstanden ) bei der Führerschein Stelle  einen Gesundheitstest machen, lesen, Kniebeugen. Antrag ausfüllen 2 Bilder abgeben und in einer Stunde den Führerschein abholen. Der Deutsche Führerschein wird bis eine Woche vor Rückflug, einbehalten. Scheinbar wird dieser in der Zeit geprüft. Bei der Nächsten Einreise muss der Deutsche Führeschein nicht mehr abgegeben werden. Ein Führerschein ist in Korea 10 Jahre gültig, kann aber einfach wieder verlängert werden. Nach 7 Jahren Unfallfrei fahren,wird man von der Polizei angeschrieben und kann dann einen LKW Führeschein erhalten.

Bei mir was so, daß ich eine Übersetzung der dt. Botschaft bekommen habe (25€)*, damit die Prozedur (nur bei mir ohne Kniebeuge - ich bin offensichtlich so gesund aussehend, daß sie es seingelassen haben) durchgezogen. Dann habe ich mein Flugticket nach D gezeigt (2 Monate später) und meinen Reisepaß mit den vielen Ein- und Ausreisestempeln. Ich durfte dann meinen dt. Führerschein behalten.

Laut meiner Übersetzerin hätte ich auch einen LKW-Führerschein machen können, das wäre aber etwas aufwändiger gewesen (und wozu brauch ich das? Ein 12 Tonner ist mir groß genug zum Umziehen und alles, was größer ist, fahre ich lieber nicht selbst).

*Eigentlich muß man mit dem Führerschein zur Botschaft, Wisch beantragen, dann eine Woche warten und nochmal hin. Von Jeonju aus ist das jeweils ein Tagesausflug. Wir haben zumindest dann den ersten Ämtergang elektronisch erledigen können.
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