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Deutsches Visum für Koreaner
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Lisa #1
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Subject: Deutsches Visum für Koreaner
Hallo ihr Lieben,
mein Freund beendet Ende des Jahres sein Studium (Elektroingenieur) in Korea und möchte hier nach Deutschland kommen und Fuß fassen.
Ich habe etwas Angst, dass wir das mit dem Visum nicht hinbekommen.
Folgende Möglichkeiten hatten wir uns überlegt:
- Er könnte erstmal einen Deutschkurs belegen und nebenbei etwas arbeiten, kann man dafür ein Visum erhalten?
- Er versucht ein Praktikum im Elektrobereich zu bekommen.    
Mehr ist uns bisher noch nicht eingefallen.
Problem ist natürlich, dass er noch fast kein Deutsch spricht.
Habt ihr Tipps, ich bin um alles dankbar, hauptsache wir bekommen ein Visum für ihn.

Viele Grüße Lisa
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딸기 티안 #2
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Hallo Lisa,

ich sehe dein Beitrag ist noch unbeantwortet. Ist leider auch so ein Thema wo du mit einem Anruf bei der Botschaft oder der Ausländerbehörde besser bedient wärst.

Es wird leider nicht so einfach sein, ohne einen Arbeitgeber ein Visa zu bekommen. Ich weiß nicht in wie weit die Regelung für Verlobte gilt (vorausgesetzt Ihr seid es).

Aber gibt es nicht auch Mittlerweile ein Work and Travel Visa ? Für Deutsche in Korea gibt’s sowas, dächte im Zuge des Programmes gibt’s das auch dann für Koreaner in Deutschland.
Rennfahrer #3
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In reply to post #1
Subject: Also...
Nach meiner Erfahrung, wenn dein Freund hier in Deutschland Arbeiten oder Praktikum machen moechte,
muss er Arbeitsvisum erwerben. Aber das ist fuer die meisten Auslaender sehr schwierig.
Dazu muss er bei einer Firma fest angestellt werden.. Aber dein Freund kann kaum Deutsch..oder?
Dann waere es sehr schwierig, dass er Arbeitsvisum erhaelt.

Andere Weise ist, dass dein Freund "Working-Holyday-Visum" kriegen.
(Falls er beim Praktikum etwas Lohn bekommen wuerde / moechte..)

Oder er kann einfach ein Visum fuer Sprachkurs / Bewerbung beantragen.
Dazu braucht dein Freund
-Urkunde der deutschen Versicherung.(Achtung! : mindestens 12 Monate)
 (Es gibt viele Versicherungen fuer die auslaendischen Deutschlernenden, und gar nicht teuer)
-Verpflichtungserklaerung(재정보증서) / Sperrkonto
-Zulassung zum Studienvorbereitenden Sprachkurs Deutsch(von der Sprachschule)

Man kann von der Auslaenderbehoerde normalerweise ganz einfach ein 2 Jahre lang gueltiges Visum kriegen. :)
Mit dem normalen Visum kann man leider kein Praktikum machen oder arbeiten.
Lisa #4
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Vielen Dank für eure Antworten.

Ob es das Work&Travel Visum auf für Koreaner in Deutschland gibt weiss ich nicht, da muss ich mich noch informieren. Das gilt ja aber dann höchstens für ein Jahr, und danach ?? :-(


@Rennfahrer: Man bekommt also ein Visum wenn man sich für einen Sprachkurs anmeldet, auch ohne dass man vor hat danach zu studieren? Somit könnte er den Kurs belegen, deutsch lernen und währenddessen nach einem geeigneten Praktikum bzw. Arbeitsstelle suchen. Wenn er dann einen Vertrag hat kann man das Visum ja zur Arbeitserlaubnis umändern lassen.
Rennfahrer #5
Member since May 2010 · 15 posts
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Fuer "das Working holy day Visum" braucht man
-Ein eigenes ueber 2000 Euro gutgeschriebenes Girokonto
-Reisepass
-Versicherungsschein (von der deutschen Versicherung)
-ausgefuehlten Visumantrag

Aber fuer Arbeitsvisum braucht man ja keine Dokumente von der Sprachschule.
Die Dokumente von der Sprachschule braucht man nur fuer Sprachkurs-visum.
Fuer das Arbeitesvisum braucht man..
-ausgefuehlten Visumantrag
-Arbeitsvertrag  (oder Berufung(Einladung?)) des deutchen Arbeitgebers.
 Darin muessen diese Punkte stehen,
        welche Arbeit der Beantragende machen wird, wieviel Gehalt er monatlich bekommen wird,
        und Einverstaendnis der sozialen Versicherung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Das ist alles!

Ach ja, 2 Passfotos auch :)

Lies mal diese Seite, wenn du Koreanisch verstehen kannst.
(Oder Teil deinem Freund einfach mit.)
http://www.seoul.diplo.de/Vertretung/seoul/ko/04/Visabesti…
This post was edited on 2010-05-28, 02:02 by Rennfahrer.
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딸기 티안 #6
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hae wieso braucht er denn das Geld aufm deutschen Konto und ne deutsche Krankenversicherung ist doch Quark.

Er kann gar keine Versicherung und gar keine Konto ohne Visum eroeffnen. Er muss Nachweisen das er genug Finanzen hat ja, dazu kann er aber auch sein koreanisches Konto nutzen. Lisa koennte auch fuer Ihn als Buerge eintreten oder Lisas Eltern. Bei der Versicherung braucht er eine Auslandskrankenversicherung die einen bestimmten Betrag sowie Ruecktransport absichern muss.

Wenn er mit dem Work and Travel an richtige Arbeit kommt kann er sein Visum ja verlaengern lassen. Oder aber er macht sich Selbstaendig. Du gruendest das Unternehmen stellst und stellst Ihn ein ;)
Deluk #7
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Hallo Lisa,

딸기 티안 hat recht. Visumfragen beantwortet am ehesten eine Ausländerbehörde oder besser noch: die Deutsche Botschaft in Korea. Auf Aussagen in Internetforen würde ich nicht viel geben. (Außer es ist wie hier ein Link auf die Botschaft dabei :-) )
Du könntest aber mal "Deutsch als Fremdsprache" googeln um eine Sprachschule bei Dir vor Ort zu finden. Die bieten manchmal auch Visumsberatungen an, oder haben zumindest Erfahrung damit. Wo werdet Ihr denn wohnen?

Ich würde die Idee mit dem Praktikum aber weiter verfolgen. Dann hat auch gleich einen Fuß in einer Firma.
Ich würde dazu zuerst internationale Konzerne anschreiben. Da kommt er mit guten Englischkenntnissen und dem ernsthaften willen Deutsch zu lernen am ehesten rein. Je nach Firma könnte ich mir auch vorstellen, dass sie Ihn bei einem Sprachkurs unterstützen. (z.B. den Sprachkurs während der Arbeitszeit erlauben o.ä.)
Ich würde mich auf den R&D oder Kunden-Dokumentation (da könnten seine Koreanischkenntnisse gefragt sein) Bereich konzentrieren.
Du solltest ihm aber dabei helfen, eine Bewerbung zu formulieren (Deutsch) und zusammenzustellen. Eine Bewerbung "Koreanischen Stils" an eine Deutsche Firma zu schicken ist Portoverschwendung.
This post was edited on 2010-05-28, 06:22 by Deluk.
Mike-Maus #8
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Subject: Firma
In Dortmund gibt es eine Firma bei der er sich bewerben kann. Die Bewerbung sollte aber in Englisch verfasst sein Deutsch ist für den Anfang nicht zwingend notwendig.

Da ich nicht weiss ob ich hier den Name der Firma bekannt geben darf solltest Du dich bei mir per Mail melden und ich gebe Dir die erforderlichen Daten.

Falls notwendig ist auch ein Gespräch in Seoul möglich da ich mich Anfang Juni und den ganzen September dort aufhalten werde.

lg M.
Lisa #9
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Ich habe mich jetzt bei der Ausländerbehörde erkundigt und super news.
Es gibt einige Staaten mit Sonderstatus (Australien, USA, Japan, Korea, ...) denen es erleichtert wird nach Deutschland zu reisen und zu arbeiten.
Es gibt also einige Möglichkeiten für ihn.
- er kann hier einreisen, innerhalb 1 Woche seinen Wohnsitz anmelden, innerhalb der 3 Monate ohne Visum bei der Ausländerbehörde sein Interesse nach Arbeit bekunden, wenn er innerhalb der 3 Mon einen Vertrag erhalten hat bekommt er eine  Aufenthaltsgenehmigung, wenn er noch keinen Vertrag aufweisen kann erhält er erstmal eine befristetet Genehmigung von einem Jahr. In diesem Jahr hat er Zeit sich einen Job zu suchen. Je nach Sachbearbeiter kann es auch möglich sein, dass er alle paar Monate vorweisen muss, dass er sich um einen Job bemüht.
Auch kann er erstmal einen Sprachkurs belegen und einen Gelegenheitsjob machen um seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten.
- er kann bereits in Korea zur deutschen Botschaft und dort dort ein Arbeitsvisum beantragen, auch wenn er noch keine Arbeit hat wird ihm dies gestattet. In Deutschland wird er einem Sachbearbeiter der Ausländerbehörde zugewiesen, dort muss er alle paar Monate vorweisen, dass er sich bemüht einen Job zu bekommen.

Bzgl. Geld: Ich werde nachweisen müssen, dass ich alle Kosten übernehme bis er eine Arbeitsstelle hat. Aber das ist ja kein Problem für mich.

Das eröffnet neue Welten  :-) Bin ich froh dass mein Freund Koreaner ist und diesen Sonderstatus genießt :-D
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딸기 티안 #10
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Naja siehste, freut mich fuer dich. Glaube 2005 gabs eine Neuregelung mit Korea die das ganze Vereinfacht hat. Aber da sieht man mal wieder wie unterschiedlich die Auslaenderbehoerden arbeiten. Wenn ich daran denke wie es meiner Frau damals ergangen ist, obwohl wir verheiratet waren, war schon recht Auslaender feindlich.
Flo-ohne-h (Moderator) #11
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Quote by 딸기 티안:
Wenn ich daran denke wie es meiner Frau damals ergangen ist, obwohl wir verheiratet waren, war schon recht Auslaender feindlich.

Ich glaube, daß das eher am Sachbearbeiter lag als an der Zeit.

Dafür gibt es doch die drei ehernen Gesetze der Beamtenschaft:
§1. Das war ja noch nie da
§2. Da könnt' ja jeder kommen
§3. Wo käm' man denn da hin
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딸기 티안 #12
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jo klar, dass lag zum Teil am Sacharbeiter. Ich kannte ja zum Teil die leute da, u.a. ehml. Nachbarn und die ist ganz klar rechts gerichtet. Das solche Leute in Auslaenderbehoerden arbeiten ist eine Frechheit.

Das mit der Gesetzesaenderung, dass wussten die tatsaechlich nicht da diese neu war. Daher hatte ich die auch aufgeklaert. Haben dann mit dem Leiter gesprochen der sehr in Ordnung war.

Naja als meine Frau Deutschland wieder verlassen hat, wieder bei der Ollen gelandet ... VISA wird sofort ungueltig gemacht etc. pp.
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