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was ist der sinn des lebens ?
warum ? wieso ? weshalb ?
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orosee #61
User title: Ernst ist anders.
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In reply to post ID 29357
Guter Link! Heute ist Taifun, da habe ich was Zeit zum lesen... ich hatte auch mal vorgehabt, die Bibel auf das zu reduzieren, was Sinn macht, die Arbeit kann ich mir jetzt ja sparen!
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karingel #62
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Hab ich vergessen zu erwähnen-
DIE Liebe des Lebens zu finden... :blush:
This post was edited on 2010-09-19, 18:17 by karingel.
diriii (Guest) #63
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Es gibt keinen Sinn des Lebens, jeder beschäftigt sich damit, was es wohl sei.....altah...lebe dein leben, geniess es und stirb.
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goom #64
Member since Mar 2010 · 352 posts
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zitat:
Es gibt keinen Sinn des Lebens, jeder beschäftigt sich damit, was es wohl sei.....altah...lebe dein leben, geniess es und stirb.

 :-D      :rolleyes:
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goom #65
Member since Mar 2010 · 352 posts
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Hallo diriii,

ich denke du verstehst nicht was ich meine.

Du sagst leb dein leben.
Unter gewissen umständen möchte ich nicht leben. Als Beispiel: Judenghetto, in dem Juden gezwungen waren zu leben.

oder vielleicht etwas aktueller: Joguslawienkrieg.

In so einer wiederlichen Welt möchte ich garnicht Leben. Verstehst du ? Deswegen frag ich mich, warum das ganze hier...

Da fällt mir doch gerade ein: Komischerweise ist die Sterbehilfe in Deutschland untersagt. Wenn das Leben keinen Sinn hat warum kann ich dann nicht einen Betrieb eröffnen wo jeder hingehen kann der sich durch Stickstoffvergassung das leben nehmen möchte ? Steht doch jedem frei was er aus seinem Leben macht und solange ich niemanden anderen dadurch schade...

Kann mir das jmd. beanworten ?
imnida #66
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@goom: Es ist ja fast Dein persoenlicher Thread hier und jetzt wollte ich auch mal etwas beitragen.

Grundsaetzlich habe ich keine Ahnung was der Sinn des Lebens ist. Den muss jeder fuer sich selbst finden oder eben auch nicht. Nicht alles muss einen Sinn machen. Lieber etwas ist sinnlos als krampfhaft kuenstlich mit Sinn behaftet. Und der gegebene Sinn kann etwas auch wieder veraendern und zu etwas formen, dass es vorher so gar nicht war.

Unter gewissen umständen möchte ich nicht leben. Als Beispiel: Judenghetto, in dem Juden gezwungen waren zu leben.

oder vielleicht etwas aktueller: Joguslawienkrieg.

In so einer wiederlichen Welt möchte ich garnicht Leben. Verstehst du ? Deswegen frag ich mich, warum das ganze hier...

Da begibst Du Dich auf gefaehrliches Terrain.
Natuerlich gibt es Lebensumstaende die schwierig oder sogar unmoeglich erscheinen. Aber hier per se von "nicht lebenswertem Leben" zu sprechen ist gefaehrlich. So ist man schnell dabei, manchen Menschen ein Leben ueberhaupt abzusprechen, ein Existenzrecht zu verleugnen.
Auch Menschen in Kriegsgebieten haengen am Leben und manche temporaeren Erfahrungen, koennen, trotz aller Schrecken, auch bereichernd sein. Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten haben auch ein Lebensrecht und wenn man mit Ihnen spricht hoert man selten, dass sie sich den Tod wuenschen und ihre komplette Existenz verdammen. Auch in den speziellsten Lebenslagen findet der Mensch noch Zeit und Muse seine Existenz zu geniessen oder zumindest zu leben.
Der Mensch ist ein extrem anpassungsfaehiges Wesen und kann sich mit unglaublichen Lebensumstaenden arrangieren. Ausserdem sind es meist schleichende Prozesse, die das Leben veraendern. Wer in diesen Prozessen drinsteckt redet ganz anders, wie jemand, der diese nur als Ergebnis von aussen sieht.
Beispiel: Krebskranke. Viele haben Hoffnungen und Wuensche und auch schoene Momente. Da wird jede Chance wahrgenommen das Leben, auch nur kurz, zu verlaengern, obwohl man als Aussenstehender denkt, die muessten doch froh sein zu sterben.

Zur Sterbehilfe: Eine Diskussion zu diesem Thema finde ich wichtig. Aber sie darf nicht leichtfertig gefuehrt werden. Ich lebe in der Schweiz wo das Thema relativ liberal gehandhabt wird. Es gibt hier Gesellschaften, die den Tod gegen ein Honorar organisieren.
Selbstbestimmtes Leben sollte auch selbstbestimmtes Sterben beinhalten. Den Selbstmord komplett als Suende zu verdammen oder sogar als strafbare Handlung zu definieren finde ich nicht hilfreich. Doch die Entstehung des Todeswunsches ist ein komplexer Prozess. Und oft liegen psychische Krankheiten wie Depressionen zu Grunde. Diese sind teilweise heilbar und nach der Heilung ist der Todeswunsch ploetzlich weg. Der Tod ist etwas endgueltiges und so sollte er absolut das letzte Mittel sein. Menschen, die sich den Tod wuenschen oder ihn bewusst herbeifuehren, sind immer auch Opfer ihrer Lebensumstaende. Es koennen die schlimmsten Lebenskrisen ueberstanden werden, wenn man ein gutes soziales Netz hat oder einfach nur einen liebenden Menschen.
Beispiel zum Nachdenken: In der Schweiz wurde letztes Jahr einem aelteren Paar zum Tod verholfen von einer Sterbehilfeorganisation gegen eine Gebuehr von mehreren 10 000 Franken. Sie waren seit 60 Jahren verheiratet und der Mann war seit Jahren schwer krebskrank, die Frau war koerperlich soweit gesund. Sie hatten beschlossen zusammen zu sterben und so wurde ihnen geholfen.
Wo beginnt der Respekt vor dem Willen des Menschen und wo kann/soll er enden?
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goom #67
Member since Mar 2010 · 352 posts
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Hallo Imnida,

ein sehr interssanter Beitrag wie ich finde und du hast in allen Punkten recht. Ich kenne eine Sterbehilfsgruppe seit längerem. Sie ist in der Schweiz vertreten, sowie in Deutschland. Die Sterbehilfsgruppen stoßen aber auch in deinem Heimatland, denke ich, oftmals auf Wiederstand.

Grundsätzlich ist es einfach so, das schreibst du ja auch : Der Mensch will von Natur aus alles mögliche tun um zu Leben.
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kororo #68
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In reply to post ID 25226
Der Sinn des Lebens besteht darin sein Leben zu leben, und möglichst viel Gutes zu tun.
Provehito in Altum!
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