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koreanische Staatsbürgerschaft vs. deutsche Staatsbürgerschaft
Vor- und Nachteile
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Lee-Mueller (Guest) #1
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Subject: koreanische Staatsbürgerschaft vs. deutsche Staatsbürgerschaft
Guten Tag,

auch wenn die Staatsbürgerschaft im Forum hier und da erwähnt wird, fänd' ich mal eine direkte Gegenüberstellung einiger Pro und Kontras beider Staatsbürgerschaften ganz interessant. Nehmen wir an, als ethnische(r) Koreaner(in), in Deutschland lebend, mit einer /einem Deutschen verheiratet, Kinder, vielleicht irgendwann nach Korea zurück wollend? Bin auf Eure Meinung sehr gespannt ...
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iGEL (Administrator) #2
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Moin!

Meiner Meinung tun sich beide nicht so viel. Klar, Deutschland ist noch bekannter als Korea, aber wirkliche Probleme mit der Einreise wird man wohl nirgends haben. Solange man nicht große Nachteile hat (wie ich sie mir z. B. mit irgendwelchen afrikanischen Staatsbürgerschaften vorstellen könnte) und damit zurecht kommt, dass man kein Wahlrecht hat, gibt es irgendwie kaum Gründe, warum man die Staatsbürgerschaft wechseln sollte. Gerade bei Ehepaaren hat man ja so alle Chancen offen, da Ehepartner ja praktisch überall recht einfach ein Visum bekommen. Und so kriegen die Kinder auch beide Staatsbürgerschaften und müssen sich erst mit 18 entscheiden (falls es bis dahin nicht einfach möglich ist, beide zu haben).

Gruß, Johannes
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KoreaEnte #3
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Bekommt man als Koreanerin, die einen Deutschen geheiratet hat, denn automatisch ein Visum mit einer uneingeschränkten Arbeitserlaubnis?
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dergio #4
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automatisch bekommt man gar nichts.
Aber wenn man eine Arbeitserlaubnis beantragt, bekommt man sie in der Regel problemlos wenn man verheiratet ist.
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orosee #5
User title: Ernst ist anders.
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Wehrdienst (wenn von deutsch auf koreanisch) - anscheinend gibt es in Korea aber auch Zivildienst.

Ansonsten wuerde ich selber mindestens 3-5 Jahre meinen Lebensmittelpunkt in dem Land haben wollen, bevor ich so eine Entscheidung treffe. In Korea kann man z.B. je nach Visumstyp bis zu 5 Jahre steuerfrei arbeiten (als Auslaender), das sollte man nutzen.
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딸기 티안 #6
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In reply to post #3
Quote by KoreaEnte:
Bekommt man als Koreanerin, die einen Deutschen geheiratet hat, denn automatisch ein Visum mit einer uneingeschränkten Arbeitserlaubnis?

als Koreanerin gibts es keine Probleme, allerding erhoeter Aufwand mit Unterlagen. Achso und nach neuster Regel, musst du einen Integrationskurs machen.


Ansonsten ist der einzigste Vorteil das Deutschland zur EU gehoert und man eigentlich fast ueberall in den EU Staaten durchgewunken wird, "EU citizen" Schleussen sei dank~
KoreaEnte #7
Member since Jan 2007 · 642 posts · Location: Seoul/Düsseldorf
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Wenn man ein Visum für Deutschland hat, kann man sich aber auch als koreanischer Staatsbürger völlig frei in der EU bewegen.
Wenn man verheiratet ist und dadurch ohne viel Aufwand sogar eine Arbeitserlaubnis bekommt, macht es fast keinen Sinn mehr die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Mit einer koreanischen Staatsbürgerschaft wird es wahrscheinlich wesentlich einfacher sein ein Haus/Wohnung in Korea zu kaufen oder ähnliche Sachen, die Option würde man sich durch ein Behalten offen halten.
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딸기 티안 #8
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Naja musst halt aller 3Jahre dein Visa verlaengern. Es gibt sicher hier und da paar Huerden aber keine Steine. Meine Frau hatte damals fast 0 Probleme~
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iGEL (Administrator) #9
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Moin!

Nein, das ist auch nicht richtig. Meine Frau kann im Oktober diesen Jahres ein dauerhaftes Visum beantragen, da wir dann drei Jahre verheiratet sind. Ist dann wohl gültig bis auf Widerruf.

Gruß, Johannes
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딸기 티안 #10
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aha naja ... Behoerden halt ... jeder erzaehlt was anderes denn bei Ihr war es nicht so. Denn Ihr neues Visa wurde 2008 wieder nur bis 2011 verlaengert (3J.) und da waren wir bereits 5J. verheiratet. Der Hammer, beim verlassen von Deutschland wollte man Ihr das Visa wieder ungueltig machen.
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iGEL (Administrator) #11
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Moin!

Und ward ihr auch die ganze Zeit in Deutschland? Meine Frau hat erst ein Jahr bekommen, jetzt drei und kann bald unbefristet kriegen.

Was meinst du mit "wollten"? Haben sie das Visum nicht ungültig gemacht?

Gruß, Johannes
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Lee-Mueller (Guest) #12
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In reply to post #2
Quote by iGEL:
Und so kriegen die Kinder auch beide Staatsbürgerschaften und müssen sich erst mit 18 entscheiden (falls es bis dahin nicht einfach möglich ist, beide zu haben).

aha, d.h. auch in Deutschland geborene Kinder dt.-kor. Mischehen sind gleichzeitig koreanische Staatsbürger? Wie geht das? In dem man sie einfach beim nächstbesten Koreaaufenthalt behördlich meldet? Oder hier in Deutschland in der koreanischen Botschaft?
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딸기 티안 #13
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In reply to post #11
Quote by iGEL:
Moin!

Und ward ihr auch die ganze Zeit in Deutschland? Meine Frau hat erst ein Jahr bekommen, jetzt drei und kann bald unbefristet kriegen.

Was meinst du mit "wollten"? Haben sie das Visum nicht ungültig gemacht?

Gruß, Johannes

also sie ist 2005 nach Deutschland gekommen und hat gleich fuer 3Jahre ein Visa bekommen. Wir haben allerdings nie erwaehnt, dass wir auch oefter mal fuer 6Monate in Korea waren. Da es ja eigentlich so ist, dass wenn man die naechsten 6 Monate nicht wieder nach Deutschland geht das Visa ungueltig gemacht wird. So 2008 hatte Sie dann ein neues Visa fuer 3 Jahre erhalten. 2008 ist Sie aber wieder dauerhaft nach Korea wegen Arbeit usw. Auslaenderbehoerde wollte daraufhin bei der Abmeldung Visa entwerten. Da hatte ich die gefragt ob die noch ganz Acker sind ...  Ausgestellt ist ausgestellt und ausserdem da Sie meine Frau ist hat Sie auch das Recht. Das Ding ist naemlich sobald die das Visa entwerten musst du Deutschland verlassen. Da Sie 2009 einen neuen Reispass bekommen hatte, weil der alte Abgelaufen ist waren wir auch gleich bei der Deutschen Botschaft und haben gesagt das Sie im moment nicht mehr in Deutschland Wohnhaft ist. Wurde aufgenommen zur Auslaenderbehoerde Durchgegeben und fertig.

Aber ich wusste ja schon vorher das die Auslaenderbehoerde aus unserer Stadt bzw. eine Sachbearbeiterin recht "Rechts" eingestellt ist, und es zu Problemen kommen koennte. 2005 gab es doch eine Aenderung mit Korea und 90Tagen Aufenthalt, also das Koreaner nach ihrer Einreise das Visa beantragen koennen und somit keine Einladung usw. benoetigen. Tja das wussten die damals gar nicht, und ich musste es Ihnen erst mit Auszuegen vom Auswaertigen-Amt verklickern.
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iGEL (Administrator) #14
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In reply to post #12
Moin!

@Lee-Müller: Ja, das ist mein Kenntnisstand. Und du kannst das sicherlich bei der Botschaft bzw. dem zuständigen Konsulat in Deutschland melden. Das Verfahren ist wohl in Deutschland und Korea weitgehend gleich. Wenn du sicher gehen möchtest, informiere dich aber lieber bei der Botschaft/einem Konsulat.

@Tian: Guter Tipp, wir hätten uns das Visum vielleicht abnehmen lassen, falls wir (irgendwann) nach Korea gehen.

Gruß, Johannes
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