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Direkt nach dem Studium in Korea arbeiten?
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magnolia #1
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Subject: Direkt nach dem Studium in Korea arbeiten?
Hallo.

Ich bin etwas verzweifelt was meine Zukunft betrifft.

Vorgeschichte:
Ich (m, 24) hab im fünften Semester (Erasmus) in Frankreich eine tolle Koreanerin (22) kennengelernt. Wir sind jetzt seid 6 Monaten ein Paar. Nach Frankreich (3 Monate) war sie zwei Wochen für Weihnachten und Neujahr bei mir zuhause in der Schweiz. Seit 01. Januar leben wir also in einer Fernbeziehung, was abgesehen davon, dass es eben eine Fernbeziehung ist, gut klappt. Ich hab ihr versprochen im Sommer nach Korea zu gehen, um mal zu sehen wie sie lebt und wie es halt in Korea ist. Vor einer Woche hab ich gebucht: Meine letzte Prüfung ist am 10. Juli, mein Flug (One-Way) einen Tag später... Ich freu mich natürlich, sie endlich wieder zu sehen!

Nun mach' ich mir natürlich auch Gedanken, wie es bei mir beruflich weitergeht. Ich habe nach einer Lehre als Kaufmännischer Angestellter (Berufsmaturität) zwei Jahre auf einer Gemeindeverwaltung im Büro gearbeitet. Danach war ich ein Jahr weg in Ozeanien und Südostasien (Sprachschule, Arbeiten, Reisen). Jetzt steht der  Studienabschluss bevor. Ich wär dann "Bachelor of Business Administration (ehemals Betriebsökonom), Major in Communications und Marketing" (wie bescheuert klingt das denn). Ich hab zur Zeit wenig Bock auf eine weitere Ausbildung, sondern möchte einfach mal arbeiten und Geld verdienen. Ich denke es wäre jetzt eine gute Chance mal eine fremde Kultur, ein fremdes Land, eine fremde Sprache richtig kennenzulernen. Deshalb mach ich mir ernsthaft Gedanken in Korea zu arbeiten (ab ca. September).

Jetzt meine Frage an euch: Denkt ihr, dass ich auf meinem Gebiet (eben Business Communication und Marketing allgemein, aber auch recht viel Medien im Allgemeinen) in Korea etwas finden kann? Wie stehen da die Chancen? Wie sollte ich am Besten vorgehen? Das wäre natürlich der Idealfall, denn ich möcht' auch gerne auf dem arbeiten was ich studiert hab.

Falls das sehr schwierig wäre, welche Jobmöglichkeiten hab ich mit meinen doch recht theoretischen Qualifikationen überhaupt? Was schlagt ihr? Und noch zur Info: Ich spreche Englisch auf Stufe C2, Französisch auf C1. Betreffend Koreanisch kenne ich soweit nur die Zeichen, aber möchte bis zum Abflug aber noch richtig Fortschritte machen.

Also, vielen Dank im Voraus für eure Anregungen und Tipps!
Bin im Moment echt unsicher wie alles weitergehen soll.

Magnolia
MikeNess #2
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Kommt mir bekannt vor.  :-D

Fliege erst mal nach Korea und schau dir das Land an und entscheide dich dann...  ;-)

Einen "guten" Job zu finden wird sehr schwer werden, mach dir da bloß keine Illusionen. Ein großes
Problem könnte sein, dass du noch keine Berufserfahrung nach deinem Studium gesammelt hast. In
Korea mangelt es nicht an Uniabsolventen und die sprechen alle koreanisch und haben dir gegenüber
damit einen entscheidenden Vorteil. Kann auch gut sein, dass du kein Visum bekommst, da die Berufserfahrung
fehlt, bin mir nicht sicher, habe aber mal was in die Richtung gelesen.

Deine Hauptmotivation scheint deine Freundin zu sein, kann das sehr gut nachvollziehen, stecke selbst in einer ähnlichen Situation. Was die Zukunft eurer Beziehung angeht, kommt viel auf die Eltern an. Sollten die dich als
Freund nicht akzeptieren, dann wird es sehr schwer die Beziehung auf Dauer halten zu können.
Vielleicht möchte sie ja auch in die Schweiz zu dir kommen, könnte unter Umständen sogar leichter für euch sein.
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딸기 티안 #3
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erm "One-Way" Fly ? ohoh~
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orosee #4
User title: Ernst ist anders.
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Also, erst einmal gibt es hier im Forum schon aehnliche Fragen mit einer Menge Kommentaren (auch nuetzlichen oder sinnvollen), da solltest Du mal mit anfangen. Titel wie "Auswandern nach Korea" etc., leicht zu finden.

Und jetzt, aus Zeitmangel in nicht geordneter Reihenfolge, ein paar Kommentare von mir, die nicht identisch sind mit dem, was ich schon anderswo geschrieben habe.

- grosse koreanischen Unternehmen wie z.B. Samsung, LG, Hyundai, Daewoo usw. haben spezielle Einstellungsprogramme fuer junge Auslaender vor allem in den Bereichen Engineering, Marketing, Finance und Management. Dabei wird nach Hochschulabgaengern oder Berufseinsteigern gesucht (sagen wir mal, 0-5 Jahre Erfahrung). Da das ganze dazu dient, diese Unternehmen auf eine mehr internationale Basis zu stellen, sind Koreanischkenntnisse nicht erforderlich, sicher aber hilfreich in der spaeteren Karriere. Die Stellen sind natuerlich von der Anzahl begrenzt und die Einstellungsperioden sind genau definiert, oft gibt es nur ein Fenster von 4 Wochen pro Jahr fuer Anmeldung, gefolgt von einer Periode fuer Interviews und Auswahl. Einfach mal die koreanischen Webseiten der Unternehmen abklappern (also .com oder .co.kr Domaene) und in der englischen Version unter "Career" und "Recruitment" nachsehen. Leider sind viele koreanische Webseiten offenbar von Wahnsinnigen gestaltet, daher hilft manchmal auch eine Google Suche besser als das Menue. Ich kenne ein paar wenige Leute, die in so ein Programm reingekommen sind - die Anforderungen an Qualifikation sind sehr hoch (aber eben nicht so sehr Berufserfahrung). Du koenntest da aber Chancen haben.

- "One Way Ticket"...?  :rolleyes:  Das kann, muss aber nicht, Probleme bringen. Beim Check-In in CH oder beim Passcheck in KR. Und dann jedesmal, also auch z.B. alle 90 Tage, wenn Du das Land verlassen musst (solange Du dann noch keine Arbeitserlaubnis und ein Jahresvisum hast).

- Alternativen: Praktikum bei einer Firma (egal ob kor. oder nicht), Weiterfuehrendes Studium (Wirtschaft, Design, Koreanisch), Sprachurlaub, normaler Urlaub... erst einmal den Fuss ins Wasser stecken, bevor Du reinspringst.

- Fernbeziehungen: Wird. Nicht. Gutgehen. Spreche aus Erfahrung, es ist besser, Du stellst Dir ein Foto von Selma Hayek ans Bett und bildest Dir ein, sie waere Deine Fernbeziehung. Nach einem Jahr gibt es technisch keinen Unterschied mehr zu einer echten Freundin. Und Du kannst das Bild ja auch austauschen.

- Wegen der Frau nach _____ auswandern: Keine gute Idee. Aber es ist mir klar, dass in solchen Situationen jeder gute Rat ignoriert wird und wohl auch werden muss, denn so ist die Liebe  :-D  Der korrekt Ansatz ist jedoch: Wegen der Frauen nach _____ auswandern. Wenn Du also bereit und in der Lage bist, nach einer eventuellen Trennung der Beziehung weiterhin auf eigenen Beinen zu stehen, solltest Du hier kein Problem haben. Persoenlich wuerde ich gueltige Motivationen heute so sortieren: 1. Geld 2. Erfahrung/Abenteuer 3. nicht-romantische Notwendigkeit 4. Frauen 5. Flucht vor einer Frau 6. Eine Frau. (1-5 habe ich schon mitgemacht, 6... wer weiss)

- "Sie ist ja ploetzlich ganz anders, als ich sie kennengelernt habe": Oder auch nicht. Wirst Du erst hier herausfinden. Daher nicht sofort alle Bruecken abbrennen.

Und wegen Kosten usw. usw. usw. kannst Du ja spaeter weiterfragen. Steht aber auch schon viel heir im Forum drin.

MikeNess hat am Schluss den besten Tip, aber anscheinend ist die Schweiz bei der Visumaustellung manchmal sperrig.
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딸기 티안 #5
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ich sehe orosee, du magst solche Themen :)

zum Theme "Fernbeziehungen" ... es gehoeren ja immer 2 dazu. Ich habe selber auch fast ein Jahr lang von meiner Frau getrennt gelebt und wir sind deswegen nicht geschieden. :D

Vor meiner Visazeit hat man mich fast immer nach meinem Rueckflugticket gefragt, bzw musste ich angeben wann der Rueckflug ist und welcher.
Deluk #6
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Zum Thema Frauen/Fernbeziehungen hat orosee ja schon alles gesagt. ;-)

"Fliege erst mal nach Korea und schau dir das Land an und entscheide dich dann...  ;-)"
Auch wenn es abgedroschen klingt: Es ist etwas anderes in einem Land 4 Wochen Urlaub zu machen, als dort zu leben und zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Dir der Urlaub mit deiner Freundin gefällt, aber davon auf den Alltag zu schließen ist schwer.

Da ich selbst in Korea arbeite kann ich dir nur empfehlen dir das nochmal genau zu überlegen. Ich sags mal ganz deutlich: Du hast als Berufseinsteiger (besonders bei den großen Konzernen) in Korea Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen, Bezahlung,...) die nach westliche Vorstellungen  "unzumutbar" sind. Dazu kommen hohe Mieten, Sprachprobleme, die Verkehrssituation zur Arbeit,... usw.
Da Deine Freundin im Ausland studiert hat, wäre es naheliegender, dass Ihr in der Schweiz arbeitet/lebt.

Wie stellt sich eigentlich Deine Freundin und ihre Eltern Eure Zukunft vor?
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Highfish #7
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In reply to post #4
Zum Thema "Arbeit in Korea finden" kann ich nichts sagen, aber Deine Beweggründe der Liebe wegen ins Ausland  zu gehen kommen mir sehr bekannt vor^^

Ich wünsche euch beiden wirklich alles gute und hoffe dass ihr einen Weg finden werdet. Allerdings spreche ich aus eigener leidlicher Erfahrung, dass das Feuer der Liebe schon ein echter Waldbrannt sein muß, um den dauerhaften Regenschauer(genannt Alltag) auch zu überdauern. Selbst wenn ich Dinge wie "Kulturschock und mögliche soziale Isolation" einmal außen vor lassen würde, so ist der Übergang von einer Fernbeziehung zu einer echten Beziehung schon eine schwere Hürde an sich. Ich kenne in meinem Freundeskreis nicht einen, dessen Fernbeziehung zwischen Deutschland nach Japan wirklich den Übergang in den Alltag geschafft hat. Vor Ort haben sie sich aber wieder neu verliebt und so dreht sich dieser Kreislauf um Ausland irgendwie im Kreis. Natürlich macht Liebe blind und Du wirst alle Ratschläge verständlicherweise über Bord werfen, aber dennoch warne ich davor, mit nem One-Way-Ticket zur Liebe ins Ausland zu fliegen, davon gibt es schon zuviele Bücher  ;-)
(Als Buchtip an dieser Stelle: "Wohin du auch gehst" von *Benjamin Prüfer)

Damals war ich jung und naiv, heute jedoch, bin ich nur noch naiv und kann Dich daher sehr gut verstehen.^^

Auch wenn mich nun einige hier hassen werden, mein Tip: MACH ES, denn die Liebe ist es wert, aber vergiss den Schirm für den Regenschauer nicht  ;-)

Cheers und viel Glück
Mein letzter Remix von Oceana feat. Wu-Tang Clan: http://www.sendspace.com/file/habpc0
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orosee #8
User title: Ernst ist anders.
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In reply to post #5
Ich kann es einfach nicht lassen... habe nur den Unterstrich geaendert  :-p

Quote by 딸기 티안:
zum Theme "Fernbeziehungen" ... es gehoeren ja immer 2 dazu. Ich habe selber auch fast ein Jahr lang von meiner Frau getrennt gelebt und wir sind deswegen nicht geschieden. :D


Aber mit Betonung auf "nicht" ist es ja fast auch so  :huh:

Und ich war ja doppelt solange getrennt  :cool:  Je frischer die Beziehung ist, desto laenger kommt es einem vor. Der Trick ist, immer wo man gerade ist, eine frische Beziehung zu haben. Das hilft natuerlich nicht sehr mit der ersten...  :rolleyes:
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딸기 티안 #9
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In reply to post #7
@orosee  :rolleyes:

@Thopic
schliesst doch nicht immer von euch auf andere ... genug Ehrgeiz muss dabei sein, also nicht gleich beim ersten Rueckschlag den Kopf in den Sand stecken. Ausserdem was heisst hier soziale Isolation ? Man sollte schon den Willen zur Integration zeigen. Den Kulturschock kann man etwas daempfen, indem man sich vorher mal ein bisschen Informiert ggf. wie gesagt Urlaub macht.

Beware of the korean toilet's~
This post was edited on 2010-03-30, 08:11 by 딸기 티안.
gianola82 #10
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In reply to post #1
Kommst du aus ZH oder Umgebung !? Wenn ja, kannst du hier Koreanisch lernen:
http://swisskimchi.blogspot.com/2010/03/koreanisch-lernen-…

Den Direkteinstieg in Korea als Frischling von der Uni ist beinahe unmoeglich. Ich habe in der Schweiz auf BA Stufe studiert (FH) und in Korea nen Master gemacht (finanziert durch ein Stipendium der CH und ROK) und bin mittlerweile wieder in der CH, da ich in Korea mittelfristig keine berufliche Zukunft sehe. Das heisst natuerlich nicht, dass es per se unmeoglich ist fuer dich.

In die Auslaender recruitements der grossen Chaebols (inbs. Samsung, Hyundai, SK, Posco, LG) sind in erster Linie Kandidaten aus den emerging markets gefragt. Ich kenne einige Inder, Russen und v.a. Chinesen, welche dort reingekommen sind. Selber habe ich Praktika in Chaebols gemacht, allerdings war dies nur moeglich, weil ich als Student an einer koreanischen Uni eingschrieben war. Leider habe ich BA auf Wirtschaftsrecht studiert, was meine Chancen mindert in die foreign recruitements reinzukommen. Ich denke, dass du mit einem BBA bessere Chancen hast.

Schweizer Firmen in Korea gibt es einige, aber normalerweise arbeiten dort nur Expats, welche vom Hauptsitz nach Korea 'gesandt' wurden. Evtl. geht da was mit Praktika. Schau dich um auf www.swisskimchi.blogspot.com , ich habe da einige Infos diesbezueglich und auch Kontaktadressen.

Bedenke auch, dass du in Korea in der Regel einen Lokalvertrag kriegst..das duerften dann so um die 3-3,5 Mio KRW sein...ohne BVG, KK etc.

Da du Marketing studiert hast, wuerde ich dir raten in der Schweiz bei einer grossen int'l. Bude zu arbeiten, die auch Operations in Asien hat. Evtl. kannst du dort im Asia Consumer Marketing arbeiten, u.a. sind die Uhrenmarken (Rolex, TagHeuer, Swatch etc), Johnson/Johnson, Kosmetikfirmen fuer Korea interessant.


viel glueck

cheers
Uhu #11
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Ehm 3- 3,5 Mio KRW? Ich weiss nicht, aber ich sehe die Zahl als etwas zu übertrieben als Bachelor Absolvent. Wenn ich mir die Leute anschaue, die mit mir in einem europ. Unternehmen mit ca. 50 Mann gearbeitet hatten.
Koreaner, alle mit Bachelorabschluss 4 Jahre, ca. 2 Mio KRW mit 2 Jahren Berufserfahrung. Diese 3- 3,5 bekommst vielleicht bei den großen Unternehmen, ohne Berufserfahrung.
Aber der "Normalfall" ist das glaube ich nicht, oder? KK war bei diesem Lokalen Vertrag allerdings inklusive.
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Chung-Chi #12
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In reply to post #10
Also wegen des one-way-tickets wuerde ich auch noch mal genau nachfragen ... als ich mit einem one-way-ticket nach Korea gereist bin, hiess am Flughafen auch erst mal: "oh ... one-way-ticket!!!". Da ich dann aber ein Visum fuer zwei Jahre vorweisen konnte, war es kein Problem. Aber ohne Visum ... hm ... warum hast du nicht einfach open-return gebucht? irgendwann wirst du sowieso noch mal in der Schweiz vorbeischauen wollen, egal wie's laeuft. Ein one-way-ticket unterscheidet sich preislich auch nicht sehr viel von hin-und-zurueck ... ist ja nicht so, dass das jetzt nur noch die Haelfte kostet ... aber nun ist es wohl zu spaet. wie dem auch sei, frag unbedingt noch mal beim flughafen oder der botschaft nach!

arbeitsmaessig sind schon einige meiner komilitonen direkt nach ihrem master abschluss in korea bei jaebeols untergekommen ... darunter eine russin, ein deutsch-franzose, ein brite und ein adoptierter "koreaner" aus deutschland. ich glaube aber alle (bis auf den briten) konnten schon recht ordentlich koreanisch. und alle sehr gut englisch. und praktika haben sie waehrend ihres studiums auch schon fleissig gemacht. Die hatten so was wie "International Cooperation" oder "International Trade and Finance" studiert.
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Highfish #13
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In reply to post #9
Quote by 딸기 티안:
schliesst doch nicht immer von euch auf andere ...

Ich möchte nicht respektlos erscheinen, aber nach 6 Monaten Fernbeziehung schon 100% sicher zu sein ist schonmal eine Sache. Sich dann auch noch sicher zu sein in Korea leben zu wollen, ohne zuvor jemals dort gewesen zu sein, finde ich doch etwas zu gewagt.
Mein letzter Remix von Oceana feat. Wu-Tang Clan: http://www.sendspace.com/file/habpc0
Uhu #14
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Wovon man sich ja nur etwa die hälfte der Zeit gesehen hat  ;-)

Bleib realistisch und schau dir die Sache erstmal vor Ort für mehrere Monate an. Internship oder Work and Travel würd ich hierfür empfehlen, dann bekommt man auch gleich mal einen Einblick in die Arbeitswelt was einen da so erwarten wird.

Viel Glück trotz allem~~
magnolia #15
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Hallo.

Allen vielen Dank für die teilweise sehr hilfreichen Antworten.

One-Way-Ticket: Hab das nicht gekauft weil ich jetzt urplötzlich auswandern will. Wir hatten vielmehr einfach keine Ahnung wie lang sie und ich überhaupt in Korea Zeit haben für Ferien/Reisen und was halt nach dem Sommer ist (da sie auch Uni-Abschluss hat). Deshalb wollte ich halt einfach alle Optionen offen lassen anstatt mich irgendwie schon wieder für's Heimkommen zu verpflichten. Da ein Return-Ticket nun wahrscheinlich ein MUSS ist, sieht die Sache wieder anders aus.

Danke für die Einschätzungen, die Links und Tipps. Die Antworten sind zwar zum Teil ernüchternd, aber ich kann das schon von wegen Job schon nachvollziehen. Also kann ich die Option "Direktberufseinstieg in Korea" für den Moment vergessen. Die Alternativen klingen zum Teil gut, wobei ich abklären muss ob ich zB einen Sprachaufenthalt überhaupt finanzieren könnte. Natürlich hoffe ich auch eher darauf, dass sie nach dem Sommer nach Europa kommt. Im Moment sieht das gar nicht mal so schlecht aus. Über den Einfluss der Eltern hab ich bereits ein wenig gelesen. Sie wissen von mir und finden das in Ordnung. Von daher bin ich gespannt wie das rauskommt.

Highfish: Dein erster Beitrag war teils ermutigend, beim zweiten denk' ich dass du mich falsch verstanden hast (oder ich hab mich beim One-Way halt nicht erklärt...): Ich hab nirgends geschrieben dass ich "100% sicher" oder überhaupt "sicher" bin, geschweige denn "sicher in Korea leben zu wollen". Ich erkundige mich in diesem Beitrag nach den Chancen und Möglichkeiten, da ich mir, wie beschrieben, "ernsthaft Gedanken mache".
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