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Deutsche und Koreaner im Ausland
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naja #1
User title: naja
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Subject: Deutsche und Koreaner im Ausland
ich möchte das Thema Kyopos gerne vertiefen, weil ich neugierig bin, auf die Einstellung von Deutschen auf ihre Gyopos. ich könnte über die Koreaner im Ausland mehr als google und wikipedia erklären.
Deshalb im Prinzip der Reziprozität.

zuerst terminologische Vergewisserung (oder du-bist-mein-deutschlehrer)
I. wie heissen diese Gruppen
1. Leute, die aus Russland stammen, in D. wohnen (oder leben)
2. Leute, die aus D. stammen, in Russland wohnen.
3. Leute, die aus D. stammen, in Russland wohnten und wieder nach D. gekommen sind
II. was bedeutet genau Aussiedler und Exklave? zum Beispiel?
III. vor und nach der Einbürgerung wird die alltägliche Bezeichnung verändert?

die erste konkrete Frage
viele Deutsche(?), die in Transilvanien wohnten, sind nach Deutschland (zurück?)gekommen, nach dem Umbruch des ostblocks. angeblich greift diese Geschichte auf die sehr grandiosen Kreuzzügen zurück. ungefähr vor einem Tausend jahren. Die Koreaner(?) mit ähnlicher Geschichte leben im tailändischen Berg. Wenn diese koreaner wären, wäre die Fliege auch Vogel. Niemand hält diese als Koreaner. Aber in D gehts anders. Was ist die Nabelschnur, die zws. diesen Draculas Nachwüchsen(sorry nicht bös gemeint) und dem Vaterland Deutschland anschließt? Gab es noch Kontakt zwischen Deutschen in DDR und die unter Chauseskus?

die zweite Frage
die Geschichte der Deutschen Zuwanderung nach Amerika beginnt meines Wissens mit dem Hessischen König (o. Herzog bitte korrigiere), der entgeltlich deutsche Jungs zum Krieg zws. Amerika und England abgesandt hat(aber leider für England).  Wenn diese Jungs den Krieg überlebt hatten, hatten sie auch Nachwüchse hinterlassen in A. oder danach im Krieg zws. Sud und Nord (wenn meine Erinnerung richtig ist, auch leider für Süd, wie heisst der berühmte General?) Diese Nachwüchse, die seit langem in A. leben, halten Deutschland besonders?  etwa eine Deutsche, die supermodell werden will und in A. nur arm wohnen, könnte eine Gefälligkeit von den Nachwüchsen finden? oder beim Sprachaustausch haben die deutschen Englischleher Schwierigkeiten, Partner zu finden. Würden diese Nachwüchse irgendwelche Anlässe darbieten überwiegend deswegen, weil sie aus Deutschland stammen?

Weiter geht es später
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딸기 티안 #2
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Hallo,

ich muss dich leider korrigieren, die ersten Deutschen Siedler waren bereits 1683 in Amerika Pennsylvania wenn dir Germantown das was sagt.

Das was du meinst ist der Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg ab 1775. Da sind 1776 bei der Schlacht von Trenton hessische Soeldner gestorben ja. Da gab es bereits schon einen deutsch-amerikanischen General "Friedrich Wilhelm von Steuben" btw war er preusse ole. Seine Geschichte ist im uebrigen ganz Interessant.

Der "richtige" Britisch-Amerikanischer Krieg war dann 1812.
Flo-ohne-h (Moderator) #3
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In reply to post #1
Quote by naja:
zuerst terminologische Vergewisserung (oder du-bist-mein-deutschlehrer)
I. wie heissen diese Gruppen
1. Leute, die aus Russland stammen, in D. wohnen (oder leben)
2. Leute, die aus D. stammen, in Russland wohnen.
3. Leute, die aus D. stammen, in Russland wohnten und wieder nach D. gekommen sind
II. was bedeutet genau Aussiedler und Exklave? zum Beispiel?
III. vor und nach der Einbürgerung wird die alltägliche Bezeichnung verändert?
I.1 Russlanddeutsche
2. Deutsche (bei den Russen), Russlanddeutsche (bei den Deutschen)
3. keine spezielle Bezeichnung

II. Aussiedler: Person, deutscher Abstammung, deren Vorfahren vor etlichen Jahrhunderten nach Osteuropa ausgewandert sind und die jetzt wieder nach D zurückwollen/gekommen sind.
Exklave: kleines Gebiet, in dem eine Nationalität lebt, die nicht die Nationalität des Landes hat, das die vorherschende Nationalität des Landes ist.

Quote by naja:
die erste konkrete Frage
viele Deutsche(?), die in Transilvanien wohnten, sind nach Deutschland (zurück?)gekommen, nach dem Umbruch des ostblocks. angeblich greift diese Geschichte auf die sehr grandiosen Kreuzzügen zurück. ungefähr vor einem Tausend jahren. Die Koreaner(?) mit ähnlicher Geschichte leben im tailändischen Berg. Wenn diese koreaner wären, wäre die Fliege auch Vogel. Niemand hält diese als Koreaner. Aber in D gehts anders. Was ist die Nabelschnur, die zws. diesen Draculas Nachwüchsen(sorry nicht bös gemeint) und dem Vaterland Deutschland anschließt? Gab es noch Kontakt zwischen Deutschen in DDR und die unter Chauseskus?


Das deutsche Blut, teilweise stark verwässert. Böse formuliert ist das deutscheste an einigen Aussiedlern der deutsche Schäferhund, den sie halten. Wirtschaftsflüchtling wäre hier angebrachter. Nach einigen Mißbrauchsfällen wurden die Regeln auch verschärft, inbesondere im Bezug auf die Deutschkenntnisse, die verlangt wurden.


Quote by naja:
die zweite Frage
die Geschichte der Deutschen Zuwanderung nach Amerika beginnt meines Wissens mit dem Hessischen König (o. Herzog bitte korrigiere), der entgeltlich deutsche Jungs zum Krieg zws. Amerika und England abgesandt hat(aber leider für England).  Wenn diese Jungs den Krieg überlebt hatten, hatten sie auch Nachwüchse hinterlassen in A. oder danach im Krieg zws. Sud und Nord (wenn meine Erinnerung richtig ist, auch leider für Süd, wie heisst der berühmte General?) Diese Nachwüchse, die seit langem in A. leben, halten Deutschland besonders?  etwa eine Deutsche, die supermodell werden will und in A. nur arm wohnen, könnte eine Gefälligkeit von den Nachwüchsen finden? oder beim Sprachaustausch haben die deutschen Englischleher Schwierigkeiten, Partner zu finden. Würden diese Nachwüchse irgendwelche Anlässe darbieten überwiegend deswegen, weil sie aus Deutschland stammen?

Die Sache mit dem am. Unabhängigkeitskriegen ist natürlich richtig (Fürst von Nassau (=Nordhessen), wenn ich mich nicht irre). Allerdings war das eine Welle, aber nicht die ersten. die ersten Deutschen sind rund um Pastorius 100 Jahre früher übergesiedelt (nach Pennsylvannia ins heutige Germantown)

Den meisten ist die dt. Abstammung nur noch begrenzt bewußt. Viele haben es auch bewußt versucht zu verschleiern, daß sie dt. Abstammung sind, besonders wegen der beiden Weltkriege. Ein Freund von mir, der Brasilianer dt. Abstammung ist, hat mir erzählt, daß die Familie während der Weltkriege alle Dokumente, die ihn als Deutschstämmigen identifizieren könnte, vernichtet haben.

Wieviel die Deutschstämmigen im Ausland von D. halten, ist unterschiedlich. Bei einigen ist der Kontakt nie abgerissen, weil sie entweder noch nicht lange dort leben oder in deutschen Gemeinden leben (es gibt ca. 500000 deutschstämmige Amerikaner, die deutsch zuhause sprechen). Bei anderen ist der Kontakt vollkommen abgerissen.

Ob die Deutschstämmigkeit eine Rolle spielt hängt sicher v.a. davon ab wie sehr sich die Leute als Deutschstämmige oder als Amerikaner, Russen, ... definieren. 



Ich bin überzeugt, daß es bei den Koreanern genauso ist. Meine Freundin hat einen Amerikaner mit koreanischer Mutter im Anfängerkurs Koreanisch -> Also keine Ahnung von der Muttersprache. Der hat sich selbst für amerikansiche Verhältnisse so sehr danebenbenommen, daß ihn der Lehrer aus der Klasse geworfen hat. Meine Freundin meint zu recht, daß es doch eindeutig zeigt, daß es bei dieser Familie keine Erziehung im koreanischen Sinn gegeben haben muß.
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딸기 티안 #4
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die Leute deren Vorfahren Deutsche sind, in Russland lebten und wieder nach Deutschland sind, nennt man #3 Spaetaussiedler
gast (Guest) #5
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Subject: 이젠 그랬으면 좋겠네
http://www.youtube.com/watch?v=E_V9EqNibgw
Yung-Ho (Guest) #6
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Die Spaetaussiedler aus der ehem. UdSSR werden im Allg. als Russlanddeutsche bezeichnet. Mittlerweile ist der Begriff jedoch ein wenig ins Negative verkommen.

I.1. Aussiedler (muessen keine deutschen Vorfahren haben)
II. Mittlerweile muesste diese Generation verstorben sein. Genauer gesagt handelt es sich Nachfahren von "Deutschen", die ab dem spaeten Mittelalter aus "DLand" in die ehem. UdSSR emmigriert sind und jetzt wieder in das Land ihrer Vorfahren (jetzt BRD) immigrieren.
Goodfriend #7
User title: ~굿프렌드
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Zuviel auf einmal!  @_@


Vielleicht gehst Du besser "induktiv" vor und stellst erst einmal Deine "Hauptfrage" in den Raum?

 ;-)
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goom #8
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Hallo,

wie auch immer, ich bin Deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland und war mehrmals in Korea. Beruflich und einfach "just 4 fun". Finanziell unabhängig.


Ich habe mich in meinem mehrmonatigen Aufenthalt 2x daneben benommen, gebe ich zu... schäme mich auch dafür.

Meine Meinung über Koreaner in Deutschland: zurückhaltend, manche trinken genau soviel wie in ihrem Heimatland, mögen Deutschland mehr als Korea, passen sich gut an
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