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Reich werden in Korea
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딸기 티안 #31
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In reply to post ID 23701
Danke Igel, ich habe das gefuehl das hier so einige Gaeste ganz schoen daneben hauen.
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Highfish #32
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In reply to post ID 23726
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"Reich" werden, ist eigentlich ganz einfach. Allerdings gibt es da mehrere Möglichkeiten, die je nach Leistungsbereitschaft, Qualifikation und Köpchen variieren. Wer "Reichtum" an Bargeld/Einkommen misst, der verpasst meiner Meinung nach die schönen Dinge im Leben, denn er findet in seinem Freundeskreis nur ähnlich oberflächlich gestrikte Geselllen. Echte Freundschaften werde sich da nicht entwickeln...
Was ist also die Motivation reich zu werden? Mehr Frauen/Männer? Dicke Karre(was ja wieder nur mehr Frauen bedeutet)Mehr Ansehen(was nur falsche Freunde anlockt)...oder einfach ein sorgenfreies Leben?(was mit der richtigen Lebenseinstellung auch ohne Kohle möglich ist!)

Wie es in Korea ist, kann ich nicht genau sagen, denn dafür kenne ich das Land noch nicht und war auch noch nie drüben. Dennoch will ich den Versuch starten, diesen Topic etwas aus dem Lächerlichen zu ziehen:


Mann  könnte z.B. etwas aus der Heimat mitbringen und vor Ort unters Volk bringen. Made in Germany war zumindest in Japan ein Begriff, wie es in Korea ist weiss ich nicht genau. Als Beispiel nehme ich einfach mal Würste. Es gibt soviele Auswanderer, die im Ausland einfach deutsche Würste verkaufen und es damit tatsächlich zu finanziellen Reichtum gebracht haben. Natürlich stellen sich hierbei 1000 Fragen zum Visum, aber jede Idee muß mal gestartet werden. Was man dann daraus macht, liegt nur an einem selbst.

Ich hab schon so manch wirklich verrückte Dinge gemacht und damit Geld verdient. Entschieden habe ich mich für den Weg des DJ's, da mir Musik das wichtigste ist und ich darin sehr gut bin. Aber wer nicht dumm ist, der kann mit einer guten Idee immer zu Geld kommen.

Ich habe z.B. schonmal "No Name" Skateboards(ohne Marke/Label/Logo) für ca 10 Euro gekauft, sie dann von einem befreundeten Airbrush-Künstler für ca 6 euro individuell besprühen lassen. Dann Achsen und Rollen dranngeschraubt und sie für 150-180 euro als Einzellstücke im Internet verkauft. In Köln/Berlin/Frankfurt/Hamburg hätte ich einen Laden anmieten können, die Dinger gingen weg wie nix, aber auf die Dauer wäre mir das zu langweilig. Und irgendwann kommt man auch aus dem Alter raus und hört mit dem Skaten auf...

Wichtig ist nur eine gute Idee und etwas Neues zu schaffen, was es da wo man hinmöchte noch nicht gibt. Ich werde z.b. in den nächsten Jahren meine Kontakte zu Japan weiter ausbauen und dann deutsche Künstler/DJ's nach Japan, sowie japanische DJ's nach Deutschland hohlen. Für die Vermittlung kassiere ich eine kleine Provision und kann nebenbei kostenlos zwischen beiden Ländern pendeln. Es gibt soviele kleine Clubs, die alles dafür tun würden "ausländische Künstler" einladen zu können, aber die Stars der Szene können sie sich nicht leisten, denn deren Gagen sprengen das Budget des Clubs. Dennoch gibt es verdammt viele GUTE und Unbekannte DJ's, die auch alles dafür tun würden einmal in Japan aufzulegen. Ich bringe also beide zusammen:-) Das alles geht aber nur, wenn man selber auch mit Leib und Seele DJ ist und weiss wer gut ist und wer besser Zuhause bleibt.

Diese Konzept funktioniert eigentlich in jedem Land, mit ähnlich strukturierter Subkultur. Solange es Menschen gibt, solange werden sie auch ausgehen und Spaß haben wollen, was bedeutet: Clubs, Musiker, Parties, die fazination an dem Exotischen, das ferne Land und die Menschen die Spaß haben wollen wird es immer geben.

In Japan ist das ganze etwas schwieriger, da die Clubs/Bars/Nachtleben weiterhin von den Yakuza unterhalten werden, was viele ausländische Künstlerargenturen abschreckt(wobei das alles Kindergarten ist!). Man braucht also neben der Idee auch noch gutes Selbstvertrauen, was ich einfach mal als "Eier" bezeichnen würde. Eingeladen wird man nach Japan nur, wenn man schon einen so großen Namen hat, dass man sich seine Auftritte/Bookings eh aussuchen kann. Dennoch gibt es viel viel Spielraum dazwischen...

Das mal so als Beispiel, wie man mit Köpchen zu Geld kommen kann und dabei auch noch ne Menge erlebt. Ob sich dieses Konzept auch auf Korea übertragen lässt, kann ich heute nur mit einem "vermutlich JA" beantworten, da ich wie gesagt noch nicht in Korea auf Tour war.




*EDIT -Drogen Topic-*

Drogen wird es auch in Korea auch geben, aber vermutlich eben nicht in jedem Shop um die Ecke. Dort wo Menschen zum Feiern zusammen kommen und Musik genießen, dort gibt es auch Drogen. Das war vor 3000 Jahren schon so und wird auch immer so sein. In Japan hieß es immer es gäbe keine Drogen, aber ich hab noch nie ne VIP lounge gesehen die nicht nach Gras gerochen hat. Der Unterschied zu Deutschland ist nur, dass die Japaner keinen Unterschied zwischen "harten" und "weichen" Drogen kennen und da es auch keine Toleranzgrenze bzw. Eigenbedarf gibt. Ob du mit 2 Gramm oder mit 200 Gramm erwischt wirst, macht kaum einen Unterschied.
Korea wird das vermutlich ähnlich handhaben. Gekifft wird in Japan zwar nicht an jeder Ecke, aber hinter verschlossener Tür wird auch da gekifft.

Die Drogen unterscheiden sich auch jeh nach sozialer Umgebung. In Managerkreisen wird z.B. viel Koks konsumiert, da es einer starken Charakterbildung dienlich ist und Selbstvertrauen(Eier!) schafft. Andere konsumieren wiederum (nicht nur zum Spaß) Amphetamine, da sie dem Leistungsdruck oftmals nicht gewachsen sind. In Bars/Club/Konzerten wird dagegen hauptsachlich gesoffen und vielleicht auch etwas gekifft.

Auch die Musikrichtung hat unmittelbaren Einfluß auf die Art der Droge. Wärend im Techno/House Bereich viel Amphetamine konsumiert werden, säuft man auf dem Rockkonzert und kifft eher wenn es in Richtung HipHop geht. Trance/Goa Liebhaber bevorzugen dagegen eher halluzinogene Drogen.
LSD und ähnlich stark halluzinogene Drogen bilden das Schlußlicht der "Szene" und sterben langsam aber sicher aus, da LSD nicht mehr produziert wird. Dennoch gibt es weiterhin "Bewusstseins-erweiterte-Drogen" wie z.B. "Stropharia cubensis", die allerdings wesentlich schwächer sind.

Ok ich mach hier Schluss, sonst wirds echt noch en Buch^^

cheers*
Mein letzter Remix von Oceana feat. Wu-Tang Clan: http://www.sendspace.com/file/habpc0
This post was edited on 2010-03-20, 14:26 by Highfish.
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iGEL (Administrator) #33
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Moin!

Ich finde, da hat sich doch durchaus noch ein diskussionswürdiges Thema draus entwickelt, das nun in einem eigenen Thema zu finden ist: Drogenkonsum in Korea. Die Beiträge, ob nun betrinken oder bekiffen gefährlicher ist, findet ihr nun hier: Alkohol vs Gras.

Viel Spaß bei der weiteren Diskussion.

Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
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딸기 티안 #34
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zum Thema deutsche Produkte ... sind in einigen Kreisen gefragt keine Frage, aber Reich wird man dadurch nicht. Ich hatte ne weile lang Importiert.

Auch wenn ich was fuer 100eur in Deutschland einkaufe was man in Korea fuer 400eur verkauft, heisst es nicht das ich eine Gewinnspanne von 300eur habe denn:

A: ich muss auch in Korea steuern fuer ein Unternehmen abfuehren ... Trick17 ueber 60Jahre zahlt man weniger Gewerbesteuern also einfach auf die Schwiegereltern angemeldet ;)
B: Einfuhr Zoelle
C: Frachtkosten
D: Geschaeft
E: etc. pp.

Man kann die kosten minimieren:

A: Internet verkauf - aber auch hier muss man als Gewerbe angemeldet sein
B: Ware selber aus Incheon abholen
C: Freunde die ware in Deutschland einkaufen lassen

Es gibt noch ein paar tricks die ich hier aber nicht verraten werde, aber ganz sicher wird man dadurch nicht Reich wenn ich den Leuten nicht deutsche Produkte aufzwinge. :)
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