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Kyopos
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딸기 티안 #31
Member since Jan 2010 · 1175 posts · Location: Seoul - Jungrang-gu
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Quote by orosee:
Wie passend: Ich sitze gerade anderthalb Stunden im Coffee Shop neben zwei weiblichen US Kyopos und hoere mir deren Gesabbele an ...

- abfaellige Bemerkungen ueber native Koreans, insbesondere Frauen, Taxifahrer, usw.,

- Unverstaendnis der lokalen Kultur (Amerozentrisumus),

- Aussagen wie "We're in tHe republic of Korea, we can do what we want!",

- Das Gefuehl, von einheimischen Koreanern bewundert zu werden.

...


Diese Punkte treffen leider nicht nur auf einige US Kyopos zu ... sondern auch auf eine vielzahl von anderen Mitgaesten. Dieses Gefuehl erhabener zu sein als andere nur weil man oefter Angeschaut wird beobachte ich oefter mal. Und da muss ich Orosee recht geben, ich finde es faellt bei US Buegern am meisten auf. Das ich sowas auch schon bei Deutschen beobachten habe, hatte ich schonmal geschrieben nur das es jetzt nicht heisst "immer auf die amis".

Da tut sich bei mir manchmal die Frage auf aus welchem Grund die Menschen nach Korea kommen, denn es herscht mangelndes Interesse an Kultur und Sprache, unverstaendniskeit ueber die Gegebenheiten, diskriminierung von Kimchi, etc pp ...
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iGEL (Administrator) #32
User title: 이글
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Moin!

Ich muss dem Gast recht geben, man sollte es mit der Veralgemeinerung nicht übertreiben. Es sind halt immer solche Leute, die besonders auffallend sind. In einem anderen Thema hatten wir doch beispielsweise gerade, wie man sich für das Verhalten mancher deutscher Touris schämt (glücklicherweise fahren die noch recht selten nach Korea). Mit denen möchte ich auch nicht in einen Topf geworfen werden.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Dogil saram #33
Member since Feb 2008 · 151 posts
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Auf der Insel Namhae können die Amerikanischen und die Deutsche Kyops zusammen leben. Die einen im Amerikanischendorf die anderen im Deutschendorf. Die Orte sind voneinander ca. 20 Km entfernt. Das die sich gegenseitig besuchen, kommt nicht vor. Ich habe gehört das auch ein Japanischesdorf errichtet werden soll. Das Deutschedorf wird von den Koreaner stark besucht, aber es gibt kaum Ärger, das die Besucher alles sehen wollen ist mir klar, wenn man das Haus nicht verschließt, schauen die auch in die Schränke und in die Töpfe. Bald bin ich wieder da, und wir, die Besucher und ich, haben wieder viel Spass .
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Soju #34
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
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In reply to post ID 23879
Quote by orosee:
Wie passend: Ich sitze gerade anderthalb Stunden im Coffee Shop neben zwei weiblichen US Kyopos und hoere mir deren Gesabbele an. In gewisser Weise kann ich verstehen, warum hier so viele Leute Kyopos hassen. Ich hasse die beiden schon seit 70 Minuten.

Das gleiche gilt auch für Chinese American, Taiwanese American....besonders ist mir diese Arroganz bei den Vietnamese American aufgefallen ...anscheinend bekommen die in den Staaten irgendeinen Chip verpasst und meinen immer das Recht zu haben andere Länder zu kritisieren, weil ja Ihre USA so toll und frei ist  :nuts:
Umsonst werden diese Maulhelden in diesen Ländern ja nicht umsonst als Bananas ( aussen Gelb, innen Weiss ) bezeichnet ....

Möchte aber eine Lanze brechen für die Deutschen Kyopos :-)
In München war ich früher paar mal mit einer "Hanja" Gruppe unterwegs wo es doch sehr viel Kyopos gab und alle wirklich alle waren alle O.K und sehr nett bis auf ein Mädel die mich unbedingt in eine Koreanische Gemeinde einladen wollte...die war ein wenig nervig :-O
In Berlin war ich mal in einen Club bei einer Noraebang ( Karaoke ) Veranstaltung wo sich ausschlieslich "Kyopos" eingefunden hatten und hatte eine tolle Zeit ....war aber schon lustig die 100% Koreanisch aussehenden plus 100% Koreanischen Modetrends ausgestatteten nur Deutsch sprechen zu hören ...zumindest wurde auf Koreanisch gesungen ;-)
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orosee #35
User title: Ernst ist anders.
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Ei verbibscht! Jetzt sind wir beim Konsensus "nette Menschen sind nett, Saecke sind Saecke". Universell wahr aber natuerlich auch kyopo-neutral. Ich war im uebrigen (wenn ich's nicht irgendwo schon gesagt habe) 16 Jahre lang in eine vietnamesische Familie "integriert", unser Dorfkontingent an 80er Jahre Boat People. Beste Zeit meines Lebens; es waren 4 Generationen mit allen moeglichen Kombis von der 1st Generation bis hin zur 2en in Deutschland geborenen. Was kann man sagen, die Familie macht den Unterschied. Interessanterweise und fuer das Thema vielleicht wieder wichtig: Die Generation, die vom Alter her quasi in Deutschland aufgewachsen ist (aber noch in VN geboren) hatte die meisten Probleme. Die in D geboren wurden, nicht. Hing aber sicher auch mit dem Schulalter zusammen; die aelteren waren alleine in rein deutschen Klassen, die juengeren gingen schon in Klassen mit >30% Auslaenderanteil und haben sich dann auch dieser Gruppe angeschlossen. Die waren dann zwar "cool", konnten aber schlechteres Deutsch als die aelteren Geschwister  :#:

Inzwischen sind alle Aerzte oder Ingenieure, bis auf den juengsten, der hatte ja von seinen Klassenkameraden gelernt, dass man seinen Eltern nicht gehorchen muss  :#:  Aber ein guter Mensch ist er trotzdem geworden (und auch Vater, da hatten sie wohl Kondome im Unterricht zu spaet erklaert).

Das wenige was an mir gut ist, verdanke ich dieser Familie!
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딸기 티안 #36
Member since Jan 2010 · 1175 posts · Location: Seoul - Jungrang-gu
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ueber deine 80er wusste ich noch nicht bescheid, aber ich lese gern von dir :)

Bevor ich in die Grundschule in den 80ern entlassen wurde waren meine Spielkamaraden ausm Haus ein Vietnamesiches 3Jahre aelters Maedchen und ein Junge aus einer Nordkoreanischen Familie mit dem ich auch zusammen in den Kindergarten ging. Die Eltern haben damals auch wie meine Eltern in Karl-Marx-Stadt Maschinenbau studiert. Mit der Wende wurde die Nordkoreanische Familie zurueck gerufen, wir hatten NIE wieder Kontakt.

Die Vietnamesische Familie ist geblieben, Vater ist mit Frau ende '98 nach Ho Chi Minh City gezogen er Arbeitet bei Siemens, sie Hausfrau. Tochter Studierte Int. BWL und ist nen recht huebsches Maedel geworden. Ich war 2003 in Vietnam bei der besagten Familie und holla Vatern verdient gut. Hatte reichliches Kulturprogramm u.a. bei einer Pangasius Auzucht im Fluss wo nur rechts und links ein Zaun gezogen war. In der Mitte ein Steg mit einem Loch wo der Zuechter reingekackt hat :D ... der Pangasius wurde auch nach Deutschland Exportiert :D
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orosee #37
User title: Ernst ist anders.
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Hahaha... gute Geschaeftsleute wissen, wie man aus Sch****e Gold macht  :-D

Ich finde Geschichten immer interessant, die die ersten Erfahrungen mit Asien und Asiaten beschreiben.

"Meine Generation" teilt sich sehr haeufig als gemeinsame Wurzel der Neugier die Erstaustrahlung von James Clavells "Shogun" im deutschen Fernsehen.

Seitdem wollte ich immer in Japan leben. Eines Tages komme ich vielleicht auch mal hin  :-p  Der Weg ist weit wenn man ueberall ein paar Jahre verweilt.
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딸기 티안 #38
Member since Jan 2010 · 1175 posts · Location: Seoul - Jungrang-gu
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ohh neues Bild ...

nimmst du aus den Laendern eigentlich auch die Sprachen mit ? Duerftest ja dann an die 5 Fremdsprachen sprechen ... da koenntest doch auch als Flugbegleiter arbeiten dann ist Japan nen stueck naeher :D
kaSJDskaJD (Guest) #39
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Mir kommen bald die Tränen über die Geschichten der "guten" Kyopos und sonstigen Einwanderern. Dass es solche gibt, wissen auch die intelligenten Menschen. Dass sollte ich vielleicht im anderen Thread schreiben, aber es gibt keinen Grund für Euch, auf Amis herabzuschauen. Ich bezweifele es nicht, dass es solche US Kyopos und Amis gibt, aber Ihr könnt euch dem Problem ein bißchen entziehen, indem man solche Plätze vermeidet (auch wenn es nicht immer geht), wo sich solche Menschen befinden, z.B. in Itaewon. Abgesehen davon gibt es auch hier einige dämliche Kommentare in anderen Threads, die tief blicken lassen. Aber Hauptsache man kann sagen, dass man kein Ami ist, sondern Deutscher. Dann ist man wohl aus dem Schneider? Schuld sind die Koreaner, die rein zwischen doof Ami und gut Deutscher unterscheiden, und nicht danach, wer man ist, wie man sich verhält und was man sonst so in der Birne hat. Und wenn ich schon dabei bin, auch mal ein Wort an die Kyopos, die dauernd mit ihrer Herkunft und Identität hadern. Die Welt dreht sich nicht nur um Herkunft und Abstammung.
naja #40
User title: naja
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Quote by kaSJDskaJD:
auch mal ein Wort an die Kyopos, die dauernd mit ihrer Herkunft und Identität hadern. Die Welt dreht sich nicht nur um Herkunft und Abstammung.
super. du hast mit einem wort dargestellt, was ich mit 2 seite von A4 sagen wollte.


Quote by kaSJDskaJD:
Schuld sind die Koreaner, die rein zwischen doof Ami und gut Deutscher unterscheiden
Dass einer sich als kein ami sondern als deutscher vorstellt, ist die Bemühung, an Stelle von Koreanern zu denken.
gleichgültig, ob es das Ziel trifft. Es ist jedenfalls versuch, mit Koreanern zu sprechen.
Amis sollten dann andere Weise ausdenken - obwohl sie in dieser Weise noch nicht kommunizierbar sind.
etwa durch solcher Selbstvorstellung: ich bin doof ami
Yush (Former member) #41
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In reply to post #39
Quote by kaSJDskaJD:
Mir kommen bald die Tränen über die Geschichten der "guten" Kyopos und sonstigen Einwanderern. Dass es solche gibt, wissen auch die intelligenten Menschen. Dass sollte ich vielleicht im anderen Thread schreiben, aber es gibt keinen Grund für Euch, auf Amis herabzuschauen. Ich bezweifele es nicht, dass es solche US Kyopos und Amis gibt, aber Ihr könnt euch dem Problem ein bißchen entziehen, indem man solche Plätze vermeidet (auch wenn es nicht immer geht), wo sich solche Menschen befinden, z.B. in Itaewon. Abgesehen davon gibt es auch hier einige dämliche Kommentare in anderen Threads, die tief blicken lassen. Aber Hauptsache man kann sagen, dass man kein Ami ist, sondern Deutscher. Dann ist man wohl aus dem Schneider? Schuld sind die Koreaner, die rein zwischen doof Ami und gut Deutscher unterscheiden, und nicht danach, wer man ist, wie man sich verhält und was man sonst so in der Birne hat. Und wenn ich schon dabei bin, auch mal ein Wort an die Kyopos, die dauernd mit ihrer Herkunft und Identität hadern. Die Welt dreht sich nicht nur um Herkunft und Abstammung.

Es ist Dir schon klar, dass die Threadueberschrift "Kyopos" lautet und Kyopos das Thema sind? Und dann nervt es Dich, wenn intensiv ueber Kyopos diskutiert wird?
Anstatt mit einer Schimpftirade auf Kyopos, Deutsche und Koreaner draufzuhauen und Schuld zu verteilen, wie waere es wenn Du Deinen Fokus auf konstruktive Beitraege legst und Dich am Thema beteiligst?

Es wird immer Beitraege geben, die eher sinnfreier Natur sind. Darauf mit einer Schmipftirade zu reagieren, ist der falsche Weg und loest rein gar nichts und ist kontraproduktiv zu konstruktiven Diskussionen.

Sicher, dass die Welt sich nicht nur um Herkunft und Abstammung dreht, wissen auch die intelligenten Menschen - um Deine eigenen Worte zu benutzen. Aber in einer drehenden Welt, ist die Identitaet der Anker.

Um das mal an einem Beispiel zu verdeutlichen:

Falls Du ein Kyopo sein solltest, beantworte mir doch bitte folgende Frage: In einem Krieg zwischen Deutschland und Korea - fuer wen wuerdest Du in den Krieg ziehen?

Es geht nicht darum, wie theoretisch bzw. "untheoretisch" diese Frage ist, sondern ob Du diese Frage eindeutig beantworten kannst. Wenn Dir das moeglich sein sollte, bist Du entweder 100% deutsch oder 100% koreanisch bzw. hast Dich bewusst entschieden einen Teil Deiner Identitaet "abzustossen".
sjakdhksajdh (Guest) #42
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Es ist Dir schon klar, dass die Threadueberschrift "Kyopos" lautet und Kyopos das Thema sind? Und dann nervt es Dich, wenn intensiv ueber Kyopos diskutiert wird?
Anstatt mit einer Schimpftirade auf Kyopos, Deutsche und Koreaner draufzuhauen und Schuld zu verteilen, wie waere es wenn Du Deinen Fokus auf konstruktive Beitraege legst und Dich am Thema beteiligst?

Es wird immer Beitraege geben, die eher sinnfreier Natur sind. Darauf mit einer Schmipftirade zu reagieren, ist der falsche Weg und loest rein gar nichts und ist kontraproduktiv zu konstruktiven Diskussionen.

Sicher, dass die Welt sich nicht nur um Herkunft und Abstammung dreht, wissen auch die intelligenten Menschen - um Deine eigenen Worte zu benutzen. Aber in einer drehenden Welt, ist die Identitaet der Anker.

Ich werde dazu nichts schreiben, weil es sonst zu endlosen Diskussionen kommen könnte. Manche Beiträge, hier und in anderen Threads, nerven mich einfach, weil ich sie dämlich finde. Beispiele werde ich nicht zitieren.

Um das mal an einem Beispiel zu verdeutlichen:

Falls Du ein Kyopo sein solltest, beantworte mir doch bitte folgende Frage: In einem Krieg zwischen Deutschland und Korea - fuer wen wuerdest Du in den Krieg ziehen?

Es geht nicht darum, wie theoretisch bzw. "untheoretisch" diese Frage ist, sondern ob Du diese Frage eindeutig beantworten kannst. Wenn Dir das moeglich sein sollte, bist Du entweder 100% deutsch oder 100% koreanisch bzw. hast Dich bewusst entschieden einen Teil Deiner Identitaet "abzustossen".

Ich finde allein schon die Frage unsinnig. In den Krieg würde ich schon mal gar nicht ziehen, weil ich von Krieg nichts halte. Ich würde versuchen zu flüchten. Ich zitiere mich selbst
Ich muss mich nicht entscheiden, ob ich mehr Koreaner oder Deutscher bin. Die anderen müssen auch akzeptieren, dass ich weder 100% deutsch noch koreanisch bin.
Yush (Former member) #43
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Quote by sjakdhksajdh:
Ich finde allein schon die Frage unsinnig. In den Krieg würde ich schon mal gar nicht ziehen, weil ich von Krieg nichts halte. Ich würde versuchen zu flüchten.

Ich habe nicht nach Deiner Einstellung zu Kriegen gefragt. Die Mehrheit der Menschen haelt nichts von Kriegen - inklusive mir. Ich habe auch nicht danach gefragt, ob Du kaempfen oder nicht kaempfen wuerdest.
Es geht bei dieser Frage darum, zu verdeutlichen, dass Koreaner und Deutsche diese Frage eindeutig beantworten koennen, weil sie eindeutig wissen welcher Identitaet sie sind - waehrend Kyopos in dieser Frage in der Regel in der Luft haengen. 
Aber eine ausweichende bzw. keine Antwort ist auch eine Antwort.

Ich muss mich nicht entscheiden, ob ich mehr Koreaner oder Deutscher bin. Die anderen müssen auch akzeptieren, dass ich weder 100% deutsch noch koreanisch bin.

Nein, muessen sie nicht. Wie Du am Beispiel von naja sehen kannst, gibt es Viele die das eben nicht akzeptieren, so stark Du es auch einfordern magst. Aber es gibt ja auch Viele, die uns Kyopos so akzeptieren wie wir sind - dass wir sowohl K als auch D sind.
Wenn Dir diese pauchale Erkenntnis als Identitaet ausreicht - schoen fuer Dich. Ich hingegen moechte es genauer wissen.

Ach so, noch etwas. Wieso ist es so ungewöhnlich, wenn ein Deutscher der Dich nicht kennt, ueberrascht ist, dass Du so gut Deutsch sprechen kannst? Woher soll er/sie denn wissen, dass Du auch Deutscher bist, wenn Du das Aussehen eines Koreaners hast? An dt. Flughaefen werde ich auch automatisch auf Englisch angesprochen. Meine Augen verdrehe ich dann, wenn die Typen mich weiterhin auf englisch ansprechen, obwohl ich auf deutsch antworte. Und auf kor. Flughaefen werde ich staendig auf koreanisch angesprochen - Frechheit! ;-)
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Flo-ohne-h (Moderator) #44
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Quote by Yush:
An dt. Flughaefen werde ich auch automatisch auf Englisch angesprochen. Meine Augen verdrehe ich dann, wenn die Typen mich weiterhin auf englisch ansprechen, obwohl ich auf deutsch antworte. Und auf kor. Flughaefen werde ich staendig auf koreanisch angesprochen - Frechheit! ;-)

ich habe in China einmal ein Paar getroffen, er Deutscher und Sinologiestudent, sie Japanerin ohne Chinesischkenntnisse. Sie wurde ständig auf Chinesisch angequatscht und er hat geantwortet.

man muß also mit Vorkategorisierungen vorsichtig sein. Unser Gesundheitsminister und der Obergrüne Cem Özdemir sprechen ja bekanntlich bestes Hochdeutsch, auch wenn beide eindeutig nicht deutsch aussehen. Genauso muß man auch aufpassen, daß man von jemand, der westeuropäisch aussieht, nicht unbedingt Deutschkenntnisse erwarten kann.

Gleiches gilt für Koreaner und andere ähnlich aussehende Asiaten - Chinesen, Japaner, Mongolen. Meine chinesische Freundin wird ständig auf der Straße auf Koreanisch angesprochen. In Jeonju gibt's so wenige Ausländer, daß die meisten Einheimischen bei anderen Asiaten nicht daran denken, sobald man etwas von der Uni weg ist.
Yush (Former member) #45
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@Flo-ohne-h

Stimme Dir vollkommen zu. Wollte nur in Reaktion auf einen vorangegangen Gast-Post deutlich machen, dass es fuer einen Kyopo nicht ueberraschend sein sollte, wenn es auf Grund seines koreanischen Aussehens zu Missverstaendnissen hinsichtlich seiner Sprache kommen kann. Man sollte solche Vorkommnisse nicht zu persoenlich nehmen.

Dass man auf Flughaefen, "international" angesprochen wird, wenn man Asiate ist oder anderes internationales Aussehen hat, ist fuer mein Empfinden normal. Dass ich in einem Fall auf englisch befragt wurde, während sie meinen dt. Pass begutachtete und ich jede englische Frage brav auf deutsch antwortete, fand ich zuerst irritierend aber dann amuesant (ich denke, sie war einfach ueberarbeitet und hat es nicht mal gemerkt). Und, dass ich in Korea auf koreanisch angesprochen werde, weil mein Aussehen koreanisch ist und das als Frechheit bezeichnet habe, war natuerlich scherzhaft gemeint. :-)
This post was edited 2 times, last on 2010-03-24, 17:03 by Unknown user.
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