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Auswandern nach Korea?
nach Studium?
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Karu87 (Former member) #1
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Subject: Auswandern nach Korea?
Hallo alle zusammen ^^

Ich bin Jurastudentin im 2ten Semester und bin 22 Jahre alt.
Ich hab mir überlegt evtl. nach dem Studium nach Korea auszuwandern. Was bringt mir eigentlich mein "deutsches" Jurastudium, wenn ich später 100%tig nach Korea auswandern möchte?
Jedoch möchte ich am liebsten schon morgen nach Korea fliegen und dort mein Leben beginnen. Aber ich hab in sehr vielen Foren verschiedene Themen diesbezüglich durchgelesen und hab fest gestellt das fast alle davon abraten. Man sollte also erstmal das Studium am besten abschließen und dann könnte man ja immernoch sich überlegen auszuwandern.

Ich weiß auch das es mit der Aufenthaltsgenehmigung etwas schwer werden kann. Ist es eigentlich möglich dort für immer zuleben ohne das man seine Deutsche Nationalität verliert? Oder verliert man diese automatisch, wenn man da heiratet?

Vielleicht ist es noch wichtig zu wissen, dass ich 5 Tage in Korea war und seitdem nur noch an dieses Land denken kann. Ich hab dadurch einige Bekanntschaften gemacht und habe übers Internet noch Kontakt zu diesen. Meine koreanischen Kenntnisse sind nicht sehr stark, ich kann nur lesen und schreiben und mich einigermaßen unterhalten (niedriges Niveau).

Über einige Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank!
This post was edited on 2010-02-27, 18:12 by Unknown user.
henchan (Former member) #2
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Respekt,
wenn du schon nach 5 Tagen Aufenthalt dich für ein anderes Land entschieden hast.
Mir wäre es doch zu kurz. Ich wünsch dir besten ERfolg.
Gummibein #3
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Im Grunde kennst Du die Antwort selbst. Sonst hättest Du sicher nicht gefragt.

Andererseits warum eine so endgültige Entscheidung?

Nimm Dir ein paar Monate Auszeit für einen längeren Aufenthalt kombiniert mit dem Besuch einer Sprachschule. Damit wirst Du auf jeden Fall eine solidere Ausgangsbasis für eine Entscheidung haben als jetzt.

Ich will nicht verhehlen, dass ich Dein Vorhaben vorschnell, naiv usw. usw. finde. Das einzige was ich von Dir weiß ist, dass Du noch nichts auf die Beine gestellt, bzw. die Fähigkeit etwas auf die Beine zu stellen nicht bewiesen hast aber bereit bist impulsiv alles hinzuschmeißen.

Trotzdem, angesichts der stromlinig durchgeplanten Lebensläufen wäre es mal erfrischend aber leicht wird so ein Leben, welches aller Voraussicht nach noch ca. 70 Jahre gelebt werden muss auch wenn Du es Dir momentan nicht vorstellen kannst, wohl nicht. Aber vielleicht wirst Du unter den vielen "gescheiterten" eine der wenigen "Erfolgsstories" die uns berühren und inspirieren.
This post was edited on 2010-02-27, 19:53 by Gummibein.
Talgitian (Guest) #4
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Moin moin,

also ich kann mich Eigentlich nur meinen Vorrednern anschliessen, moechte dir aber trozdem sagen das sowas nicht am Alter fesgemacht wird. Ich bin auch mit 21 nach Korea ich hatte aber Glueck durch meine Frau und deren Familie.

Abschliessend zu deinem Post:
Ist es eigentlich möglich dort für immer zuleben ohne das man seine Deutsche Nationalität verliert? Oder verliert man diese automatisch, wenn man da heiratet?

Es ist moeglich dauerhaft in Korea zu leben ohne seine deutsche Staatsbuergerschaft abzugeben ja.
Durch die Heirat mit einem Koreaner/in erhaelt man nicht automatisch die Staatsbuergerschaft.
Doppelte Staatsbuergerschaft ist moeglich, bedarf aber einiger Anstrengungen :)

btw. ich habe mein User PW vergessen ...
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dergio #5
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Quote by Talgitian:
Ist es eigentlich möglich dort für immer zuleben ohne das man seine Deutsche Nationalität verliert? Oder verliert man diese automatisch, wenn man da heiratet?



Ich habe noch nie gehört, dass jemand seine Nationalität verloren hat.
Und ich habe auch noch nie gehört, dass jemand durch Heirat eine automatisch bekommen hat.
Die Staatsbürgerschaft zu wechseln ist immer ein immenser bürokratischer Aufwand und bedeutet viel viel Papierkram. Außerdem sind die Einbürgerungskriterien in Südkorea meines Wissens nach und einiges höher als in Deutschland.
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딸기 티안 #6
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Quote by dergio:
Quote by Karu87:
Ist es eigentlich möglich dort für immer zuleben ohne das man seine Deutsche Nationalität verliert? Oder verliert man diese automatisch, wenn man da heiratet?


Außerdem sind die Einbürgerungskriterien in Südkorea meines Wissens nach und einiges höher als in Deutschland.

Nein, kann ich so nicht stehen lassen jedenfalls nicht wenns es ums Ehepaar geht.
This post was edited on 2010-02-28, 08:16 by 딸기 티안.
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dergio #7
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Quote by 딸기 티안 on 2010-02-28, 08:15:
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Quote by Karu87:
Ist es eigentlich möglich dort für immer zuleben ohne das man seine Deutsche Nationalität verliert? Oder verliert man diese automatisch, wenn man da heiratet?


Außerdem sind die Einbürgerungskriterien in Südkorea meines Wissens nach und einiges höher als in Deutschland.

Nein, kann ich so nicht stehen lassen jedenfalls nicht wenns es ums Ehepaar geht.

Zumindest habe ich noch von keinem Deutschen gehört der Koreaner geworden ist.
Aber ich kenne schon einige Koreaner die Deutsche geworden sind.
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딸기 티안 #8
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Also ich habe einen Antrag auf doppelte Staatsbuergerschaft gestellt. Normalerweise muss man seine deutsche Staatsbuergerschaft abgeben es sei denn, man kann nachweisen das man diese noch weiterhin braucht. Da gibts viele aussnahme regeln u.a. Erbe von Haus und Grundstuecken, dass ist bei mir der Fall.

Anschliessend wird ueberprueft wie lange man verheiratet ist, um Heiratsschwindlern den Wind aus den Segeln zu nehmen. In meinem Fall bin ich jetzt 6 jahre Verheiratet. Das ganze dauert ein bisschen, aber soll ja demnaechst alles schneller gehen durch Online verfahren etc. Es spielt glaube ich auch eine grosse Rolle wo man Geheiratet hat und wo die Kinder geboren sind. Ich habe zB. in Korea geheiratet ich glaube da is der aufwand dann auch Geringer wenn es Rueckfragen mit dem Standesamt geht usw. Aber auch hier is der Papierkram nicht gering.

Sollte wer wirklich Interesse an diesem Verfahren haben kann ich gerne mal ins Detail gehen.


Gibt ja auch viele koreanische Maenner die Frauen aus Vie, Thai, Philipinen haben und da gibts einige die Ihre kor. Staatsbuergerschaft bekommen haben. Da gibs sone Sendung ... da zeigen die immer Auslaenderpaare da wurde das schonmal erwaeht.
Koreafan (Guest) #9
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In reply to post #7
Subject: auswandern
"Zumindest habe ich noch von keinem Deutschen gehört der Koreaner geworden ist."

Das stimmt nicht ganz - es gibt in der Tat jemand. Geboren wurde Lee als Bernhard Quandt im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach, der 1978 als Student nach Korea reiste und im Jahr 1986 nicht nur die koreanische Staatsbürgerschaft, sondern auch den Namen Cham Lee annahm.

http://www.touristikpresse.net/news/25942/People-Geburtige…        August 2009

Hat mich schwer beeindruckt!
Gummibein #10
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Quote by Koreafan:
"Zumindest habe ich noch von keinem Deutschen gehört der Koreaner geworden ist."

Das stimmt nicht ganz - es gibt in der Tat jemand. Geboren wurde Lee als Bernhard Quandt im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach, der 1978 als Student nach Korea reiste und im Jahr 1986 nicht nur die koreanische Staatsbürgerschaft, sondern auch den Namen Cham Lee annahm.

http://www.touristikpresse.net/news/25942/People-Geburtige…        August 2009

Hat mich schwer beeindruckt!

In diesen Dingen bin ich Opportunist. Umso mehr da mir Begriffe wie Staat und Volk nichts bedeuten und ich mich als Bürger der Erde begreife.

Wenn man also sein Lebensmittelpunkt im Land x sieht, warum sollte man sich nicht die ewigen Behördengänge ersparen und die Gelegenheit auch am politischen Leben teilzunehmen entgehen lassen?
blaue brille (Guest) #11
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ich bin auch am überlegen ob ich dort hin ziehen soll.
aber die schule ist hart.
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Hermonystra #12
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Ist schon cool

Aber dieser Herr hat es glaube ich am weitesten gebracht ^^

Wikipedia : http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Georg_von_M%C3%B6llendorff
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딸기 티안 #13
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steht Herr von Möllendorff nicht sogar im National Museum ?
goom (Guest) #14
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ja, ich glaub ich hab ihn auf einem bild gesehen im museum gesehen

mfg
björni
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goom #15
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ich finde immer arbeit im süd-koreanischen indusrtiegebit. am meer, unterhalb von seoul.

und es ist schön dort zu arbeiten und leben.


 :-)
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