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Psychologe in Seoul gesucht
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MikeNess #1
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Subject: Psychologe in Seoul gesucht
Hallo... :-)

Ich habe etwas ungewöhnliche Frage an euch...

Und zwar suche ich in Seoul einen empfehlenswerten Psychologen, da sich mir eine koreanische Freundin anvertraut und mich um Hilfe gebeten hat und eine professionelle Betreuung nötig ist. Aus ihrem persönlichen Umfeld hat sie keine Hilfe zu erwarten und psychologische Hilfestellung wird eh nicht ernst genommen. Damit sie nicht allein damit
klarkommen muss und ihre schlimmen Erlebnisse verarbeiten kann, suche ich nach einer vertrauensvollen Person, an die sie sich wenden kann. Bin zwar gerade in Seoul, aber ich habe keine Ahnung wie ich an geeignete Adressen/Telefonnummern kommen kann um diese an sie weiter zu leiten.

Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar!
Dogil saram #2
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Vieleicht bekommst du, als Deutscher, gute Adressen von der D - Botschaft.
Tel. Seoul 7484114 oder, Notfall Handy, 011 2407124 .
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Chung-Chi #3
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Hallo Mike!

Ich finde es super von Dir, dass Du Deine Freundin/Bekannten helfen willst.
Du solltest aber wissen, dass Psychologen in Korea sehr teuer sind und die kosten nicht von der Krankenkasse uebernommen werden. Sollte die Hilfesuchende daher zufaellig Studentin sein, waere der beste Tipp, zu der Psychologischen Beratungsstelle an ihrer Uni gehen, die beraten gewoehnlich umsonst, koennen aber keine Medikamente verschreiben.

Ansonsten kann man zu jedem beliebigen groesseren Krankenhaus gehen - z.B. zum Severance Hospital - und sich dort Addressen von niedergelassenen Psychologen geben lassen. Ich weiss nicht, wie gut Dein Koreanisch ist, aber falls nicht koenntest du notfalls auch bei der internationalen Klinik im Severance vorbeischauen, die sprechen dort sehr gut Englisch.
Psycho-Dienstleistungen in Korea (Guest) #4
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Subject: Kosten?
Quote by Chung-Chi:
Du solltest aber wissen, dass Psychologen in Korea sehr teuer sind und die kosten nicht von der Krankenkasse uebernommen werden.

WIE teuer sind Psychologen in Korea, wenn ich fragen darf?

Und gibt es hier nicht auch sowas wie ein Delegationsprinzip von Arzt zu
nicht-medizinischen Professionellen, bei dem die Kosten auch von der KK getragen werden?

Danke schonmal,

Psycho-Neugierig
MikeNess #5
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@Dogil saram

Danke, für den Tipp!


@Chung-Chi

Habe einfach das Gefühl ihr helfen zu müssen, mir ging das sehr nahe als sie mir davon erzählte. Sie wird nie ein normales Leben führen können wenn ihr nicht jemand diesen seelischen Schmerz abnimmt.
Die Kosten könnten natürlich das nächste Problem werden, da sie das Geld mit Sicherheit nicht selbst hat und ich nicht glaube, dass ihre Eltern dafür aufkommen würden, für die ist das geschehene schon lang vergessen. Ich glaube die Eltern sehen das Leid ihrer Tochter nicht so recht. Wenn ich nicht so intensiv mit ihr geredet hätte, dann hätte
sie ihr "Problem" wohl selbst nicht erkannt.

Sie ist übrigens Studentin, aber ich bin mir nicht sicher ob die Sprechstunde in der Uni da wirklich helfen kann, es
ist ein sehr sensibles Thema und sie möchte sich einem Profi anvertrauen.

Wie hoch die Kosten sind, würde mich auch mal interessieren. Wenn es nicht anders geht, dann werde ich versuchen sie in der Hinsicht zu unterstützen, es muss was geschehen.
This post was edited on 2010-02-27, 06:56 by MikeNess.
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Chung-Chi #6
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@Mike
Wenn eine Psychotherapie wirklich wirken soll, ist es mit ein-zwei Sitzungen ja nicht getan. Das ist natuerlich bei jedem Patienten verschieden. Was ich von Bekannten und anderen verschiedenen Quellen gehoert habe, dauert es im Durchschnitt so zwischen ein und zwei Jahren (oder auch laenger) mit jeweils einer Sitzung pro Woche. Von 15 Wochen Minimum sollte man aber mindestens aus gehen.

Was es genau kostet, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich vermute auch mal, dass ist von Psychologe zu Psychologe verschieden. Was ich gehoert hatte waren glaub ich so 70,000 Won per Sitzung. Aber das koenntet ihr ja vorab bei den Psychologen nachfragen.

Mit der Qualitaet von Uni-Psychologen ist das natuerlich so eine Sache. Die sind vielleicht manchmal zu Forschungs/Theorie- und weniger Praxisorientiert. Ein anderes Problem ist, dass die Psychologen dort auch meist gleichzeitig Dozenten sind, und wenn es um Uni-bezogene Probleme geht, haben sie vielleicht nicht immer die noetige Distanz zu dem Thema. Aber bei deiner Freundin scheint es ja was anderes zu sein. Andererseits koennte es natuerlich sein, dass sie Schwierigkeiten hat, sich einem Professor zu oeffnen, auch wenn es nicht ihr eigener ist. Dass die Uni-Therapeuten auch Dozenten sind bedeutet auch, dass sie in dem Sinne keine "Profis" sind, dass sie nicht ihre komplette Zeit damit verbringen, Patienten zu therapieren. Das noetige Fachwissen sollten sie an sich schon haben.

Ich weiss von einer Bekannten, dass sie mit ihrem Uni-Psychologen total zufrieden war und es ging ihr nach der Therapie auch wirklich sehr viel besser. (Es ging dabei um einen sexuellen Missbrauch durch ihrem Highschool Lehrer und ihren Ex-Freund, der sie misshandelt hatte.)

Ich wuerde deiner Freundin raten, einfach mal mit dem Uni-Psychologen ausprobieren. Sie wird dann schnell merken, ob der was draufhat, oder nicht, bzw. ob er/sie als Therapeut zu ihr passt. Wenn es nicht passt, dann kann ihr der Uni-Psychologe auch mit Adressen von externen Psychologen weiterhelfen. Wenn sie Sorgen hat, es koennte sie jemand beobachten, wie sie dort hingeht, sag ihr eifach, dass auch viele Leute dort hingehen, weil sie sich psychologisch testen lassen muessen, da sie das fuer eine Bewerbung brauchen und man also nicht von ihrer Anwesenheit dort darauf schliessen kann, dass "was mit ihr nicht stimmt".

@Psycho-Neugierig
Das mit der nicht-Uebernahme der Krankenkasse weiss ich daher, dass es an der Yonsei Uni mal einen Vortrag von einer Anthropologin zu dem Thema gab (allerdings bezogen auf Kinder als Patienten). In dem Vortrag wurde argumentiert dass die Nicht-Uebernahme der Krankenkasse ein Fluch und ein Segen zu gleich ist. Einerseits wird es auf diese Weise fuer einige Leute unbezahlbar, andererseits ist dadurch die Anonymitaet gewaehrleistet, was ja extrem wichtig ist, weil psychische Krankheiten in Korea immer noch ein grosses Tabuthema sind.
Der Vortrag war vor ungefaehr zwei Jahren, vermute aber mal nicht, dass sich da inzwischen viel geaendert hat. Koennte aber natuerlich sein.

Gruss,
Chung-chi
Talgitian (Guest) #7
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Hi, versuche es mal im Seoul National University Hospital da gibts auf jeden fall mehr als 4 Psychologen ... wenn du durch den Haupteingang "oben" kommst und dich links haelst kommst du an eine Grosse Wand wo alle Doktoren nach Stationen aufgefuehrt sind da kannst du dir einen Aussuchen ... die teuresten stehen oben ... danach an den gegenueberliegen Tresen Termin machen.

Du kannst aber auch den Dienst fuer Auslaender in Anspruch nehmen, woo dir nen Dolmatcher zur seite steht der dir alles erklaert und zeigt ... der is Kostenlos ... is alles in der unteren Etage zu finden.

Allerdings halt dich fest, ist es Teuer ...
Talgitian (Guest) #8
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@Chung-Chi

weisst du welche Krankenkasse in Korea psychische angelegenheiten uebernimmst ?
Ich habe mal vor Jahren eine gesucht und ewig nichts gefunden. Im moment sind wir bei der kor. Allianz
aber die uebernehmen auch nur Krebs, Unfaelle usw.
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Chung-Chi #9
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Nein, leider kenne ich keine.
Goodfriend #10
User title: ~굿프렌드
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Subject: Hinweis
.

Tach allerseits!


Hab grad MikeNess pm'd wg. eines potenziellen Kontakts.

Attachments gehen in diesem meet-korea.de-System wohl nicht via E-Mail.  :rolleyes:


Ich hab den Flier eines sehr engen Freundes durchgesehen.
Er hat die Aufnahme in die Ärzteliste der dtsch. Botschaft/des Konsulats Seoul
beantragt, aber noch keine Rückmeldung.


Über seine Qualitäten, Kosten und/oder Qualifikationen kann ich mir ebenfalls
kein Urteil anmassen.


Für andere, die es ggf. interessiert habe ich hier -- da ich meinen Freund
z.Z. nicht erreichen kann -- eine anonymisierte Version angehängt.

"W" ist auch Mitglied hier im Forum. Ich bitte alle, die ihn anhand der Beschreibung
u.U. identifizieren können, über seine Identität (noch) Stillschweigen zu behalten,
da seine Tätigkeiten offiziell erst in einigen Wochen beginnen.


 :-)


Goodfriend
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This post was edited on 2010-02-28, 02:50 by Goodfriend.
Edit reason: Flier modified
MikeNess #11
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@goodriend

Danke, aber leider stimmt das Aufgabengebiet nicht mit ihrem Bedarf überein und es muss definitiv ein Profi auf dem Gebiet ran.

Falls sie sich wieder etwas beruhigt werde ich mit ihr mal in das Seoul National University Hospital gehen, ich hoffe sie
ist tapfer und nimmt meine Hilfe an, bin da grade nicht so optimistisch.  :-/
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딸기 티안 #12
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Hi Mike,

im Seoul National University Hospital wird dir auf jedenfall geholfen, ich war mit meiner Frau auch mal wegen psychologischen Angelegenheiten dort. Es kann aber deiner Freundin passieren das der Arzt sagt, dass er sie gerne dabehalten moechte.

Wuensche euch beiden viel Glueck~
MikeNess #13
Member since Jul 2009 · 135 posts
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Quote by 딸기 티안:
Hi Mike,

im Seoul National University Hospital wird dir auf jedenfall geholfen, ich war mit meiner Frau auch mal wegen psychologischen Angelegenheiten dort. Es kann aber deiner Freundin passieren das der Arzt sagt, dass er sie gerne dabehalten moechte.

Wuensche euch beiden viel Glueck~

Danke!

Leider verweigert sie plötzlich die angebotene Hilfe.
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