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aemkei1982 #16
Mitglied seit 10/2005 · 21 Beiträge · Wohnort: Köln
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Antwort auf Beitrag ID 2190
Hallo,

Ich möcht nur nebenbei zu der Diskussion mal anmerken:

Im Falle der Schreibweise 다케시마 für Takeshima wird anscheinend von euch nicht beachtet, dass im koreanischen nicht ㄷ= d und ㅌ= t.
Wenn ihr ein wenig koreanisch könnt solltet ihr wissen dass das ㄷ härter ausgesprochen wird als das deutsche d, also ein laut zwischen d und t. Von daher relativiert sich der Einwand denk ich.
Ich kann zwar null japanisch aber es könnte doch sein dass das T in Takeshima auch nicht so hart wie ㅌgesprochen wird sonder ein wenig weicher.
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Martin #17
Benutzertitel: Fighting....
Mitglied seit 12/2005 · 447 Beiträge · Wohnort: München
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@Lex
Danke für Deine Erklärung! Glaube Du hast da recht obwohl viele Koreaner mir erklärt haben das dieses Problem mit C oder K schon daraus resultiert um im Alphabet vor Japan zu stehen.... und die Amerikaner haben so entschieden...
Die Italiener zum Beispiel schreiben Corea !

@Aemkei 1982
im Japanischen spricht man Takeshima mit T =た und nicht mit D!
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iGEL (Administrator) #18
Benutzertitel: 이글
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Moin!

Nun, Umschriften sind halt immer schwierig, oder generell fremde Aussprachen. Viele Franzosen stören sich sicher daran, dass wir Paris statt Parie oder so sagen. Und es gibt viele Deutsche, die meinen, 독일 klinge nach Togil. Koreaner scheinen da anderer Meinung zu sein. ;) Wie aemkei schon sagte, verbinden wir oft nicht exakt die selben Laute mit den Buchstaben, daher denke ich, dass es keinen Sinn macht, darüber zu streiten. :)

Falls sich jemand für den ursprünglichen Blogeintrag interessiert und nicht ausreichend Koreanisch spricht, hier ist eine Übersetzung: http://stefan-in-korea.de/korea/stefan_in_korea/…?blogid…

Gruß, Johannes
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Minnie (Gast) #19
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Antwort auf Beitrag #17
Früher hat der König in Bayern (Ludwig I oder II? habe vergessen.) Deutschland als Teutschland ausgesprochen. Wirkung der stärkeren Akzent, also linguistische Akzentuierung eines Staates, liegt an dem gewissen Nationalismus, oder Stolz, denke ich. Aber jetzt spricht Keiner Teutschland, schreibt auch nicht Teutschland. Korea und Corea, quasi buchstäblicher Unterschied zwischen germanischer Sprache und romanischer Sprache. Wer unbedingt Corea vor dem lächerlichen Pseudo-Nationalismus vor Korea stellen will, halte ich persönlich dämmlich und nicht mehr zeitgenössisch. Ich sehe die Buchstabierung (Spelling) der japanischen Sprache von den Koreaner im gleichen Sinne. Takeshima ist Takeshima, die Japaner sprechen nach wie vor Takeshima! Der Kanzler Japans Koizumi heißt Koizumi, nicht Goizumi,고이즈미 (liest die koreanische Zeitung in der koreanischen Sprache, sieht man nur Goizumi).
Was aber ich lustig finde, ist diese Tatsache den Japaner aber nicht bekannt ist. Meinstens von den Japaner können z.B. nur schwer richtig die koreanische Aussprache hinkriegen, weil es in der japanischen sprache keinen einem Vokal angefügten finalen Konsonanten gibt, z.B. 산책, da ㄴ und ㄱ, besonders ㄱkönnen Japaner, oder auch andere Ausländer nicht leicht aussprechen. Typisches Beispiel, Kimuchi, 김치(Gimchi). K ist höchstwahrscheinlich von einigen Koreaner oder den Leuten aus abendlichen Länder beigebracht worden. Ich meine, als Amerikaner die koreanische Kultur kennenlernten, die aber gerade Koreanisch miserabel aussprachen, fanden die Koreaner das exotisch. Sie hatten damals ein gewisses Verständnis für die amerikanische Akzent und ihre Spreacheart und sie mochten das sogar. Sie hatten auch vor 10Jahre ähnliches Verständnis gehabt gegen über den Koreaner, die lange Zeit in Ausland wohnte und daher gewissen linguistischen Einfluß bekamen. Aber jetzt hat keiner so was gegenüber weder Ausländer noch Koreaner, die den Stolz auf Koreanisch verloren, bloß der andere Sprache nachmachen und sogar Koreanisch mit anderer Sprache kombiniert sprechen . Koreaner halten das nur für lächerlich oder für verschlingene Zunge. Dahinter steht natürlich Neid, Eifersucht und Nationalismus.Trotzdem bringen einige Koreaner ihre Muttersprache immer noch als exotische Sprache mit der seltsamen Aussprache mit K und T den Ausländer bei, statt G und D! Ich verstehe nicht, woran das liegt.

Die Frage mit der Ausspracheweise und Buchstabe habe ich gestellt. Ich finde immer noch komisch, dass Koreaner die Sprache Japanisch in so einer Art und Weise despektieren,wobei die Koreaner eben es wütend, lächerlich oder genauso komisch finden, wenn anderes Volk die Koreanisch aber falsch verwenden. Durch diese Gelegenheit wollte ich nun auch die anderen Koreaner auch mal zur Diskussion bringen, die angeblich unser Forum regelmäßig anschauen. Aber soweit ich weiß, hat sich keiner als Koreaner geäußert, welche Meinung er hätte. Koreaner finden das nicht relevant oder viellicht nicht Diskussionswert. Oder meine Frage war für die Koreaner eben nicht Funny.

 Als ich mir ein Laptop in Korea  kaufen wollte, habe ich mal den Bekannten, Koreaner, gefragt, wie die Produkte von Toshiba sind, Er sagte mir bißchen lächelnd, Doshiba! Doshiba!, und erzählt nicht vom Grund, obwohl ich danach fragte.

Meine Frage ist nicht nur aus meiner persönlichen Erfahrungen ausgestellt.

Gruß. Minnie
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Hong Hu #20
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Es gibt irgendwo an der Donau...hab vergessen wo genau....eine Halle ich glaub Rumeshalle oder so ähnlich...da gibt es einen Text in dem Teutschland steht...das ist eine riesige Halle mit Statuen und in der Mitte ist ein Kreis und da steht irgendwas vom gelobten Teutschland.....

Aber nochwas...wie wird Hyundai ausgesprochen???? Ich hab mich mal mit nem Koreaner unterhalten und wir haben irgnedwann über Autos gesprochen^^ und da hab ich Hyundai so ausgesprochen, wie wir das hier sagen....weiss jetzt nich,wie ich es schrieben soll.... hyundei (wie ei) <--- so ungefähr^^....
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Dieser Beitrag wurde am 03.05.2006, 22:33 von Hong Hu verändert.
Stefan Martin (Ehemaliges Mitglied) #21
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Betreff: Ruhmeshalle Walhalla
Hallo Hong Hu,

Du meinst wahrscheinlich die "Walhalla" in der Nähe von Regensburg. Ich war niemals dort, aber es kann gut sein, dass das dort so geschrieben steht. Denn obwohl im 19. Jahrhundert, als die Walhalla gebaut wurde, längst offiziell "Deutschland" geschrieben wurde, liebte man damals linguistische und architektonische Rückgriffe auf das Mittelalter - Schloss Neuschwanstein, welches erst 1881 halbwegs fertig wurde (und dann direkt zum Museum umfunktioniert wurde, weil der Bauherr, König Ludwig II., unter ungeklärten Umständen ertrunken war) ist auch so ein Fall, mittelalterlicher Baustil im Zeitalter der industriellen Revolution.

Auf jeden Fall ist das T in "Teutsch" historisch bedingt.

Das Wort "Deutsch" bezieht sich nämlich ursprünglich gar nicht auf das Land "Deutschland" (den Begriff kannte man im Mittelalter gar nicht), sondern auf die Sprache. Es ist abgeleitet vom germanischen Wort "theodisk", welches "allgemein" oder "gewöhnlich" heißt.

Die "theodisk"-Sprache war also die allgemeine Sprache, die Volkssprache - im Gegensatz zum Latein der (außerordentlich dünnen) Bildungsschicht.

Erst im Spätmittelalter wurde der Begriff auf das Volk übertragen - also Deutsche in Abgrenzung von den Franzosen und Italienern, die im Mittelalter z.T. innerhalb der Reichsgrenzen wohnten, da diese sehr weit ausgedehnt waren (einschließlich ganz Ostfrankreich und Norditalien - kein Scherz). Man sprach erst ab ca. 1350 vom "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation", also de facto erstmalig vom deutschen Volk.

Der Begriff "Deutschland" kam erst in der Neuzeit mit dem Widerstand gegen die französische Besatzung in den napoleonischen Kriegen auf. Im Zeitalter des Nationalismus (ab dem Wiener Kongress in den Jahren 1814/15) wurde er von denjenigen, die durch ein neues Reich an die hochmittelaterliche Glanzperiode des alten Reiches unter Barbarossa und Heinrich VI. anknüpfen wollten, in rückwärtsgewandter Weise zu "Teutschland" verballhornt. Allgemeiner Sprachgebrauch war das aber keineswegs, sondern eine Grille von deutschtümelnden, äh teutschtümelnden Nationalisten.

Das zweite deutsche Kaiserreich kam dann im Januar 1871 ja auch. War aber nur ein sehr vorübergehender Erfolg, es dauerte gerade mal knapp 48 Jahre (bis November 1918). Aber immerhin noch länger als der dritte Versuch - der brachte es nämlich nur noch auf 12 Jahre.

Noch ein weiteres Mal sollten wir es wohl besser nicht versuchen - es könnte dann ja noch kürzer werden. Das lohnt sich ja dann gar nicht mehr...

Beste Grüße

Stefan Martin
Stefan Martin (Ehemaliges Mitglied) #22
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Antwort auf Beitrag #20
Betreff: Hyundai
Hong Hu,

ich empfehle eine Aussprache ungefähr wie Chondää. Wer es noch genauer weiß, soll mich korrigieren.

Grüße und gute Nacht für heute

Stefan Martin
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iGEL (Administrator) #23
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Moin!

Auf koreanisch wird es 현대 geschrieben, was umgeschrieben Hyeondae ergibt. Wenn man sich daran erinnert, dass eo wie das o in offen geschrieben wird, ergibt das meiner Meinung nach die Aussprache schon gut wieder (Natürlich wie bei Hyundai das H wie ein ch aussprechen, also praktisch "Chyeondä"). Bei Stefan fehlt das y.

Gruß, Johannes
PS: Warum haben wir eigentlich nur einen Buchstaben für zwei O? Dafür aber haufenweise Buchstaben, die wir nicht wirklich brauchen. Q zum Beispiel, man könnte genauso gut Kwalle und Kwelle sagen und das Q sinnvoller einsetzen... ;) X brauch man auch nicht und könnte für ck verwendet werden, einzelne C durch K, V durch F, Sch durch V und ch durch C. Das wäre mal eine Reform nach meinem Geschmax, nicht so halbe Sachen. ;)
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Hong Hu #24
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@ Stefan Martin vielen Dank, jetzt hab ich sogar was von der deutschen Geschichte gelernt^^

@iGEL joo die Idee ist nciht schlecht, aber leider kaum realisierbar...schad eigentlich^^
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