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Spiegelartikel: Grün, grüner, Seoul
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iGEL (Administrator) #1
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Subject: Spiegelartikel: Grün, grüner, Seoul
Moin!

Auf SPON ist heute ein Artikel über die Pläne Seouls veröffentlicht worden, eine grüne Stadt zu werden. Ich bin gespannt, wie es nachher aussehen wird. Besonders die Rekultivierung des Hangangs ist eine sehr gute Idee.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,676024,00.html

Mal sehen, ob die das Archipelage 21 wirklich bauen. ;-)

Gruß, Johannes
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Gummibein #2
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Korea wird es in atemberaubenden Tempo schaffen wenn auch an einigen Stellen dementsprechender "Pfusch" zu sehen sein wird.

Beim Überschrift zum Dinner in die Unterwelt musste ich eben schmunzeln. :)

Meine Begleiterin wollte bei einer Ausfahrt mit dem Rad unbedingt ein Mittagessen zu sich nehmen. Erinnere mich noch wie ich in voller Rennradmontur, also Trikot, kurze gepolsterte Radhose (ohne etwas drunter aber zum Glück blickdicht :)) und Pedalplatten unter steifer Sohle mit dem Rad auf der Schulter die Treppenstufen heruntergeeiert sind wo sich die Restaurants befanden. War doch etwas anderes als eine Eisdiele wo man sich nur vom Sattel erheben und sich in ein Stuhl fallen lassen muss. :)
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3do #3
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In reply to post #1
Interessantes Thema.
Autor Ertel dringt allerdings nicht sehr in die Tiefe.

Seoul ist Verkehr, Seoul ist Verdrängungswettbewerb. Fahrzeuge gegen Fußgänger. Mehr als 2,5 Millionen Autos sind allein in der Hauptstadt registriert, Zigtausende Busse und kaum noch zu zählende Motorräder und Roller bewegen die Menschenmassen durch die Stadt.

Die U-Bahn als DAS Massentransportmittel Seouls wird hier völlig außen vor gelassen. Sie ist schon heute eine wunderbare Alternative zu Auto und Bus. Klar, über der Erde tobt schon noch das Chaos.

Lee ließ zentrale Verkehrsknotenpunkte beruhigen und ein zubetoniertes Flüsschen im Zentrum reanimieren, den Cheonggyecheon. Er war 1961 erst begraben und dann durch einen mehrspurigen Expressway ersetzt worden. Die sechs Kilometer lange Autobahn führte auf Stelzen quasi durch die Wohnzimmer im Herzen Seouls. Für umgerechnet rund 300 Millionen Euro ließ Lee sie abreißen. Seit gut vier Jahren fließt der Bach wieder auf knapp vier Kilometer Länge und wurde zum Symbol des grünen Aufbruchs.

Es gibt Leute in Seoul, die sagen, die "Reanimierung" des Flüsschens sei ein einziger schöner Schein. Das Wasser, das da fließt sei nicht das (stinkende Wasser) des Cheonggyecheons sondern in Wirklichkeit Trinkwasser aus der Leitung! Was da wirklich dran ist weiß ich zwar nicht, aber zu denken gibt einem das schon. Hat vielleicht noch jemand davon gehört?

Nun soll der Strom [HAN] zum "neuen Symbol" werden. Oh will mit einer gewaltigen Kraftanstrengung die "Natur entlang des Flusses für die Menschen zurückgewinnen" und zum Paradies für Fahrradfahrer und Jogger entwickeln. Hochhausquartiere sollen zu Wasserfront-Vierteln und die "Hauptstadt zu einer Hafenstadt umgestaltet" werden.

Ist ja ganz hübsch. Allein, durch solche geldverschlingenden Insel-Prestigeprojekte wird die restliche Stadt nicht wirklich ruhiger. Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel für den Alltag z.B. wird als Alternative zum Auto nicht wirklich ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Da sind wir in Deutschland zum Glück ein wenig weiter, wenngleich auch da noch einiges zu tun ist. In Korea aber wird Radfahren doch höchstens als Freizeitsport gehandelt. Und viele Koreaner können ja gar nicht fahren... Bei den Kindern sieht's da allerdings schon besser aus. Das lässt hoffen ;-)
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iGEL (Administrator) #4
User title: 이글
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Moin!

@3do: Seoul plant ja durchaus, das Rad zum Alltagsverkehrsmittel zu machen. Siehe beispielsweise http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2009/05/117_44… - Allerdings hatte ich die Pläne wesentlich ambitionierter in Erinnerung. ;-)

Gruß, Johannes
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Gummibein #5
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U-Bahn in Seoul fand ich wenig prickelnd. Meist total überfüllt und erstaunlich langsam wenn man sich die kurzen Strecken vor Augen hält die durch die Verdichtung der Stadt auf kleinste Fläche ergeben. Schöne Bahnhöfe haben sie aber.

Weiß nicht wie das Gelände auf den typischen Pendlerstrecken aussieht aber als ich in der Stadt unterwegs war gab es doch erstaunlich steile Rampen. Zwar nicht mehr als 50m Höhenunterschied aber das mit mehr als 10% Steigung. Würde meinen, ein nicht halbwegs trainierter wird sie nicht mit dem Fahrrad meistern können. Auch sonst ist es selten einfach flach sondern es geht immer rauf und runter. Keine ideale Voraussetzung für eine fahrradfreundliche Stadt.
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딸기 티안 #6
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Also gibt doch schon lange Plaene Seoul gruener werden zu lassen, ich habe noch nen Prospekt aus 2004 wo schon die rede von war und bei mir im viertel hat man auch schon vor fast 2Jahren richtige Parks mit Wanderwegen auf Berg bauen lassen. Klar fehlt noch viel ... versaumt wurde auch viel ... aber zum Teil war es kein Wunder wenn nach dem Korea Krieg die Leute nach Seoul gestroemmt sind anschliessend eine korrupte Regierung und Militaerregierung am druecker war.


Allerdings haben sie schon seit vielen jahren CNG Busse und LPG Motorren, jetzt Wasserstoff Buse in Erprobung oder voll Elektrische ... Da eiert mir z.B. Deutschland zuviel rum da wird nur gelabert stat mal getan.
Flo-ohne-h (Moderator) #7
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Quote by 딸기 티안:
Allerdings haben sie schon seit vielen jahren CNG Busse und LPG Motorren, jetzt Wasserstoff Buse in Erprobung oder voll Elektrische ... Da eiert mir z.B. Deutschland zuviel rum da wird nur gelabert stat mal getan.

Das ist leider typisch deutsch. Man hat hochfliegende Pläne und dann wird viel Geld in eine innovative Technologie gepumpt. Wenn es dann soweit ist, gibt es ein paar Zweifler, die alles kaputtreden, z.B. den Transrapid. Wegen ein paar Vögeln und - angeblicher - Lärmbelästigung (stimmt gar nicht, der Transrapid in Shanghai ist leiser als ein Zug) wurden Milliarden Innovations- und Investitionskosten in den Sand gesetzt.

Das ist die schlechte Seite einer echten Demokratie - eine Minderheit kann etwas Gutes durch eine riesige Angst- und Lobbykampagne  kaputtmachen.
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딸기 티안 #8
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In reply to post #3
Es gibt Leute in Seoul, die sagen, die "Reanimierung" des Flüsschens sei ein einziger schöner Schein. Das Wasser, das da fließt sei nicht das (stinkende Wasser) des Cheonggyecheons sondern in Wirklichkeit Trinkwasser aus der Leitung! Was da wirklich dran ist weiß ich zwar nicht, aber zu denken gibt einem das schon. Hat vielleicht noch jemand davon gehört?

kann ich bestaetigen ist wirklich Trinkwasser, habe meine Frau gefragt und das kamm sogar schon in den Nachrichten ^^
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Soju #9
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In reply to post #7
Quote by Flo-ohne-h:
Quote by 딸기 티안:
Allerdings haben sie schon seit vielen jahren CNG Busse und LPG Motorren, jetzt Wasserstoff Buse in Erprobung oder voll Elektrische ... Da eiert mir z.B. Deutschland zuviel rum da wird nur gelabert stat mal getan.

Das ist leider typisch deutsch. Man hat hochfliegende Pläne und dann wird viel Geld in eine innovative Technologie gepumpt. Wenn es dann soweit ist, gibt es ein paar Zweifler, die alles kaputtreden, z.B. den Transrapid. Wegen ein paar Vögeln und - angeblicher - Lärmbelästigung (stimmt gar nicht, der Transrapid in Shanghai ist leiser als ein Zug) wurden Milliarden Innovations- und Investitionskosten in den Sand gesetzt.

Das ist die schlechte Seite einer echten Demokratie - eine Minderheit kann etwas Gutes durch eine riesige Angst- und Lobbykampagne  kaputtmachen.

Wenn Du auf den Transrapid in München ansprichst muss ich aber dagegegen schiessen lieber Flo :-)
Die Idee eine Transrapidstrecke vom HBF München - Flughafen ( 37km ) zu bauen war ja wohl eine Schnapsidee und hätte in München fast niemand geholfen, ausser man würde direkt vor dem HBF wohnen ;-)  
In meinen Fall ( wohne zentral) hätte ich erst mal 20 min zum HBF fahren müssen um danach in den Transrapid umzusteigen, das doppelte Fahrgeld bezahlen um nach weiteren 10 min
http://www.youtube.com/watch?v=bMUxRA4B9GE&feature=rel…
am Flughafen zu sein ....das heisst mit umsteigen und warten bestimmt nicht schneller als in 45min anzukommen....derzeit brauche ich nebenbei 35min mit der Standard S Bahn zum Flughafen!!! Daher ist die Entscheidung das viele Geld lieber in eine Express S Bahn zu stecken vollkommen richtig! Nebenbei waren in München mehr als 70% gegen den Transrapid also nix mit paar wenigen Vögeln ...vieleicht solltest Du Dich in Zukunft erst mal richtig informieren ;-)

Wenn es aber um eine Transrapidstrecke zwischen München : Augsburg oder z.b Berlin: Hamburg geht, würde ich doch wesentlich anders darüber Denken ;-)

Nebenbei ist die Transrapidstrecke in Shanghai nicht so beliebt und auch verdammt laut wenn der Zug vorbei rattert...ich war in Shanghai und bin auch mit dem Maglev gefahren :-)
Flo-ohne-h (Moderator) #10
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Quote by Soju:
Wenn Du auf den Transrapid in München ansprichst muss ich aber dagegegen schiessen lieber Flo :-)
Die Idee eine Transrapidstrecke vom HBF München - Flughafen ( 37km ) zu bauen war ja wohl eine Schnapsidee und

genau, des meint ich nich.

Quote by 딸기 티안:
Wenn es aber um eine Transrapidstrecke zwischen München : Augsburg oder z.b Berlin: Hamburg geht, würde ich doch wesentlich anders darüber Denken ;-)

Nebenbei ist die Transrapidstrecke in Shanghai nicht so beliebt und auch verdammt laut wenn der Zug vorbei rattert...ich war in Shanghai und bin auch mit dem Maglev gefahren :-)

Also die Transrapidtechnik lohnt sich eigentlich erst ab 100 km Länge, alles drunter is a G'Schmarri.

Für mich ist das Lärmproblem v.a. ein aerodynamisches. Es gibt einfach noch zuviele Löcher durch die Luft saust.  Mit etwas Bemühungen ließe sich der Transrapid geräuschmäßig auf fast 0 runterschrauben. Aber das Problem ist einfach, daß die Erfahrung fehlt.
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iGEL (Administrator) #11
User title: 이글
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In reply to post #6
Moin!
Quote by 딸기 티안:
Allerdings haben sie schon seit vielen jahren CNG Busse und LPG Motorren, jetzt Wasserstoff Buse in Erprobung oder voll Elektrische ... Da eiert mir z.B. Deutschland zuviel rum da wird nur gelabert stat mal getan.
Naja, Wasserstoffbusse gibt es in Hamburg auch schon seit Jahren im Testbetrieb (6 Busse werden im Regelbetrieb getestet). Dieses Jahr wollen sie welche mit Brennstoffzelle anschaffen.

Der Transrapid ist auch nicht an irgendwelchen Vögeln gescheitert, sondern weil die normale Schiene wesentlich mehr Geschwindigkeitpotential als man beim Start der Entwicklung des Transrapid geglaubt hat. Der TGV POS hat einen Rekord mit 574,8 km/h hingelegt und fährt im Regelbetrieb 320 km/h. Deutlich mehr kriegt man mit dem Transrapid trotz 30 Jahren Forschungsbetrieb nicht hin und mehr lohnt sich in Deutschland wegen der kurzen Entfernungen auch kaum. Und dann ist das Netz des Transrapid eben komplett inkompatibel zum bestehenden Netz und kann im Bezug Frachttransport nur mit dem Flugzeug mithalten. Gerade Deutschland als Transitland braucht ein möglichst leistungsfähigen Gütertransport.

Genau wie das Pan Korea Grand Waterway-Projekt von Lee Myung-bak ist der Transrapid zu recht an der echten Demokratie gescheitert. :p

Ich finde, dass Korea insbesondere im privaten Bereich deutlich technikfreudiger ist als Deutschland. Hier führen sie gerade mit großem Tamtam HDTV ein, Fernsehen auf dem Handy kommt langsam ("Auf dem Briefmarken-Display soll man was sehen?") und nächstes Jahr kommt bestimmt Videotelefonie mit dem Handy (mein Tipp fürs iPhone 4). Da lachen Koreaner doch drüber.

Gruß, Johannes
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3do #12
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Quote by iGEL on 2010-02-05, 23:34:
@3do: Seoul plant ja durchaus, das Rad zum Alltagsverkehrsmittel zu machen. Siehe beispielsweise http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2009/05/117_44… - Allerdings hatte ich die Pläne wesentlich ambitionierter in Erinnerung. ;-)

Immerhin haben sie Pläne...  ;-)
Da in Korea der Radverkehr buchstäblich noch in den Kinderschuhen steckt liegt darin natürlich auch ein großes Potential. So könnte es sein, dass sich im technikbegeisterten Korea Fahrräder mit Elektrohilfsmotor schneller durchsetzen als bei uns. Damit wären dann die kleinen Berge in Seoul auch kein großes Hindernis mehr  ;-)  
Studien für öffentliche Radstellplätze mit Photovoltaik Ladestation gibt es auch schon (siehe angehängtes Foto vom letzten August aus dem Gwacheon National Science Museum)
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딸기 티안 #13
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aber steckt der Radverkehr wirklich in den Kinderschuhen ? Ich meine in Seoul ist es ja kaum moeglich durch die vielen Autos aber meine Tante ist in so eine neue Satellitenstadt gezogen ... da gibs viele Radwege und anschliessmoeglichkeiten fuer Raeder, sowie wege wo Autos nicht laeng duerfen, solche sachen habe ich schon oefter gesehen~
Gummibein #14
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In reply to post #11
Generell fallen Entscheidungen in Deutschland sehr langsam. Es wird so lange diskutiert bis man schon an den Gedanken des Projekts zusammenzuckt. Irgendwann ist man so weit, dass man JEDE Entscheidung begrüßt damit das Thema vom Tisch ist. Danach wird drei mal nachgebessert und dann ist sie aber für tausend Jahre in Stein gemeisselt weil man dieses Thema nie wieder hervorholen will. Die Rechtschreibreform war ja so typisch Deutsch.

Oder der Palazzo Prozzo in Berlin Ost. Es war schon beschlossen, dass sie abgerissen werden aber bis sie wirklich abgetragen wurde... Oder BBI. Wie lange hat es gedauert bis man den ersten Spatenstich machen konnte? Oder immer noch unbebauten Lücken im Zentrum von Berlin. Wie lange ist noch einmal die Wiedervereinigung her?

Wenn man in Seoul mitten in der Stadt eine Chance zum Neubeginn gehabt hätte, man hätte die Stadt nicht mehr wieder erkannt.
Gummibein #15
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In reply to post #13
Quote by 딸기 티안:
aber steckt der Radverkehr wirklich in den Kinderschuhen ? Ich meine in Seoul ist es ja kaum moeglich durch die vielen Autos aber meine Tante ist in so eine neue Satellitenstadt gezogen ... da gibs viele Radwege und anschliessmoeglichkeiten fuer Raeder, sowie wege wo Autos nicht laeng duerfen, solche sachen habe ich schon oefter gesehen~

Ja. Während man hier unglücklicherweise versucht Auto- und Radverkehr durch Radwege auf dem Bürgesteigen zu trennen trennt man in Seoul in einigen Gegenden zumindest zu recht den Radfahrer komplett vom motorisierten Verkehr. So sind die Radwege eher Sport- und Erholungsanlagen denn Verkehrswege. Als ich einmal den Radweg verlassen musste musste ich mehrere KM an den Autos vorbei um eine Stelle zu finden wo ich wieder auf den Radweg konnte.

Man sollte auch die Steigungen nicht unterschätzen. Ein Auto bügelt die Landschaft komplett flach und man fängt an zu grübeln wenn man gefragt wird ob auf der Strecke Wellen waren. Mit dem Rad spürt man jeden Meter an Höhenunterschied. Wenn ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause fahre muss ich auch manchmal die 15m Höhe mit ca. 2% Steigung hochkämpfen. Habe sogar einen Polizisten auf Fahrrad gesehen der dieses Hügelchen hochschob was mir gottlob erspart geblieben ist. :)
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