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Koreanistik-Studium
Ich bin am verzweifeln :(
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lalelu #61
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In reply to post ID 36929
@Seamus, mich würde die Koreanistik in Tübingen auch interessieren :) Wie ist denn dein Eindruck so? Und weißt du etwas über das Aulandsjahr das dort pflicht ist? Ich hab gelesen dass das erst neu abgemacht wurde und deswegen findet man noch nicht sehr viele Infos darüber. Außderdem würde mich interessieren was du für ein Nebenfach gewählt hast? Vielen Dank im Vorraus :)
Brausefeechen #62
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Ich will auch Koreanistik studieren. :) Mit Sinologie im Nebenfach .... (ob ich dann damit auch mein täglich Brot verdienen kann, wird die Zeit dann zeigen :D) Als was arbeitet man hinterher eigentlich genau? Gibt es hier schon "fertige" Koreanistikstudenten, die dazu ne Auskunft liefern könnten?
In Hamburg gabs schon eine Sofortzulassung, aber ich würde auch viel lieber nach Tübingen, allein schon wegen der Stadtgröße und weil ich lieber weiter von zuhause wegwohnen würde.
Jemand, der über Tübingen was erzählen könnte? Ist es wohntechnisch sehr teuer da (auch Lebensmittelkosten)?Sind die Profs nett? Ist Koreanistik mit Sinologie empfehlenswert? oô
Kigyo #63
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Hallo,

meines Wissens nach kannst du in Hamburg Sinologie NICHT mit Koreanistik kombinieren. Leider erfährt man das erst relativ spät, nachdem man schon zugelassen wurde, die Studiengebühren überwiesen hat, etc. pp. Vielleicht noch mal genau die Studienordnung oder so vom IBO-Studiengang Koreanistik lesen, da steht das irgendwo drin. Gab bei uns auch Fälle, bei denen Leute sich dann kurz vor Studienbeginn mal eben schnell ein neues Nebenfach suchen mussten (häufig nur noch die, die zulassungsfrei waren)! Ob das jetzt geändert wurde, also, ob das jetzt klappt mit Koreanistik HF und Sino NF kann ich nicht genau sagen, aber gehört habe ich davon nichts und bis zum letzten WS (2010/2011) ging das nicht.

Als was man hinterher arbeiten kann... das ist die große Frage ;) Generell solltest du wissen, dass Geisteswissenschaftlicher NICHT auf einen bestimmt "Beruf" hin studieren. Also meinetwegen... wenn du Physik studierst, ist es wahrscheinlich, dass du später was mit Physik am Hut hast ^^ Also Geisteswissenschaftler ist das nicht unbedingt der Fall, da ist Koreanistik keine Ausnahme.

Es gibt Möglichkeiten, das nötige Know-How (Nebenfach) vorausgesetzt, in der Wirtschaft unter zu kommen, bei deutschen Unternehmen, aber auch großen koreanischen Firmen. Im kulturellen Bereich gibt es auch viele Möglichkeiten - Tourismus, Kulturvermittlung, Bibliotheken, Museen, Vereine, Stiftungen, NGO, ...? Man kann auch n Masterstudium - auch in Korea! - dranhängen (und Weiteres) und in der Wissenschaft bleiben oder als Quereinsteiger in Richtung Übersetzen und Dolmetschen gehen (Zusatzqualifikationen vorausgesetzt).

In Deutschland ist es sicherlich nicht leicht, mit Koreanistik als Hauptfach nen Job zu finden. Aber es ist sicherlich leichter als mit... völlig überlaufenen Fächern. Wenn man nen rotzeschlechten BWL/VWL/Germanistik/Sozialökonomie/Pädagogik-BA Abschluss von 3,3 oder so hat, hat man auch wenig Chancen. Ich denke, man sollte nach Neigung studieren und nicht nach Arbeitsmarktlage. Trotzdem musst du dich als GeiWi mit dem Gedanken anfreunden, später nen Job zu haben, der wenig oder nichts mit deinem Studium zu tun hat - für mich kommt das allerdings nur im Notfall in Frage.

Des Weiteren - habe ich gehört, bitte ggffs. um Richtigstellung - ist es als Koreanistikabsolvent, die nötigen Noten vorausgesetzt - nicht so schwer in Korea einen Job zu finden wie hier in Deutschland. Dort gilt ein leicht anderes Prinzip. Mit quasi "Training on the Job" können auch Geisteswissenschaftler in koreanischen Unternehmen unterkommen, weil sie das nötige Know-How in 3 oder 6 Monaten in der Firma selbst lernen, quasi "angelernt" werden.

PS: Hierzu würde ich allerdings auch gerne mehr wissen... ist das nur ein Gerücht oder steckt dadrin ein Fünkchen Wahrheit?

PPS: Ich kenne mindestens einen Koreanistikabsolvent, der direkt nach seinem Abschluss nen Job in ner PC-Spiele-Entwicklungsfirma oder so gekriegt hat und ganz passabel lebt. Für mich keine schlechte Sache :)
Brausefeechen #64
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@Kigyo

Danke für die Antwort! :) Irgendwie machst du mir ja Mut ... meine ganze Familie + Freundeskreis ist hier schon total am Ausflippen, seit ich denen eröffnet habe, dass ich Koreanistik studieren will ("was? total brotlos! mit deinem schnitt! wer spricht denn schon katalanisch (original wortlaut)?! die bomben sich weg und du willst dahin!" usw)

Sinologie wäre nicht sooo schlimm, wenns nicht als NF klappen würde, aber danke fürs Draufhinweisen. Mein Plan B wäre vermutlich Soziologie oder Germanistik, mit BWL habe ich leider so überhaupt nichts am Hut. .___. Ich hab mich irgendwie schon damit abgefunden, später mal nicht soo leicht einen Job zu finden, und egal, was die anderen sagen: Ich habe auch kein Bock todunglücklich Jura oder BWL oder Physik zu studieren, nur um später vielleicht einen Job sicher zu haben. *augen verdreh*

Tübingen wurde jetzt genau durchgerechnet und ich stelle fest: Vermutlich leider zu teuer. Andererseits werden einem in Tübingen, wenn ich jetzt richtig gelesen habe, die Studiengebühren und die Unterkunft für das Koreastudienjahr gestellt, während ich in Hamburg nur ein halbes Jahr machen könnte (wenn ich es richtig gelesen habe, aus dem ganzen Zeug werde ich auch nicht so wirklich schlau) und nicht weiß, wie ich das finanzieren würde. Hat Hamburg überhaupt eine Partneruni in Korea so wie Tübingen? Und müsste ich alles selbst organisieren?

Zum Masterstudium: Geht das echt in Korea? Ich hab darüber bereits nachgeforscht, aber auch da werde ich nicht wirklich aus den zig verschiedenen Internetseiten einfach nicht schlau, weil jede was anderes erzählt. Studierst du selbst Koreanistik oder woher hast du so gute Infos? :O

Ich würde ja am liebsten entweder in Kultureinrichtungen oder in Korea arbeiten. Ich weiß zwar, dass das total utopisch ist und jeder einem erzählt, dass es mordsschwer ist, aber mich zieht es schon so lange in dieses Land und ich hatte nie eine Möglichkeit dazu.... wäre ja schön, wenn ein Fünkelchen Wahrheit dran wäre. ;)

Vielen Dank auf jeden Fall schon mal für diese Antwort! Bin echt froh um jede Information!! :)
mirasol #65
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Hallo Brausefeechen!

Ich möchte auch Koreanistik studieren. Ich weiß, was du damit meinst, wenn du sagst, dass die Familie ein wenig am Rad dreht. Meine Freunde halten mich auch entweder für verrückt oder aber mutig.
Ich habe mal in einem Forum irgendwo gelesen, dass jemand sagte: "Man studiert Koreanistik nicht wegen der Berufschancen. Die gibt es am Ende immer." Ich finde, das trifft es ganz gut. Wenn du das machst, was dir Spaß macht und was dich interessiert, dann bist du automatisch auch gut darin. Und wenn du einigermaßen gut bist, dann findest du auch einen Job. Es kommt nur auf die richtige Motivation an. :)

Aber, ähm, kommen wir zu den Fakten... ^-^:
In Tübingen studierst du nur 6 Semester "Koreanistik", während der "IBO Ostasien, Schwerpunkt Koreanistik" in Hamburg 8 Semester dauert. Ein Auslandsstudium ist in Hamburg im 7. Semester integriert. Außerdem wählst du eine 2. Fremdsprache ab dem 3. Semester. In Tübingen hingegen ist ein einjähriger Aufenthalt am TUCKU in Seoul im 4. und 5. Semester integraler Bestandteil des BA-Hauptfachstudiums.
In beiden Fällen ist es so, dass du während deines Auslandaufenthaltes nur Studiengebühren in Deutschland zahlst und die Studiengebühren in Korea dafür entfallen.
Ich habe mal eine Übersicht über alle Unis , die meines Wissens Koreanistik anbieten, angefügt. In der PDF-Datei habe ich die verschiedenen Standorte nach mehreren Aspekten verglichen. ^-^ (Ja, ich mag Übersichtlichkeit, hihi)
(--> Ich habe mich übrigens wegen dem einzigartigen Auslandsprogramm der Tübinger Uni mit der Außenstelle TUCKU für Tübingen entschieden.)
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DKG-Hamburg #66
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Es gibt neben der Sinologie an der Hamburger Uni auch seit ein paar Jahren den Studiengang:

Wirtschaft und Kultur Chinas:

http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/fb03/…
http://www.aai.uni-hamburg.de/BAMA/WIKU-CH.pdf
Brausefeechen #67
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Hey mirasol,

wow, die Studienübersicht ist echt klasse! Die hat mir jetzt schon mal ein bisschen weitergeholfen. Ich surfe immer auf so vielen Uniseiten, dass ich total den Überblick darüber verliere, welche jetzt was anbietet und so ... deswegen: danke!  :-p

Tübingen klingt für mich auch echt super interessant, gerade wegen dem einjährigen Auslandsaufenthalt. *seufz* Was mich da so abschreckt, sind eher die hohen Studiengebühren + Semestergebühren + Wohnkosten. :( Ich müsste ungefähr genauso lange fahren wie du (687 km waren es bei mir, glaube ich) und habe irgendwie Angst, dass ich mir die Uni vorher nicht einmal kurz anschauen kann. Ich müsste quasi "die Katze im Sack" kaufen (so fühle ich mich jedenfalls). Und ich wüsste nicht so richtig, was ich da für ein Nebenfach wählen könnte.

In Bochum habe ich mich für Koreanistik und Medienwissenschaften beworben, da jedoch der NC für Medienwissenschaften dieses Wintersemester vermutlich bei 1,1 liegt, mache ich mir mit 1,9 nicht so große Hoffnungen. :/ Dafür wäre Bochum recht nah bei, ich könnte hinfahren und mir alles anschauen. Es gibt keine Studiengebühren - aber leider auch keinen Auslandsaufenthalt.  :rolleyes:

Und Hamburg hat bis jetzt die besten Aussichten für mich. Ich müsste nur noch mal einen Prof an die Strippe kriegen und mal fragen, was es außer Sinologie noch für Möglichkeiten gibt und lauter solche Sachen ... preislich wäre Hamburg das Mittelfeld.
@DKG-Hamburg, der Link ist echt interessant. Und das alles klingt super interessant und auch ziemlich vernünftig, aber .... BWL! VWL! Ich glaube, ich würde das nie hinkriegen. Nicht, dass ich mich nicht dafür interessiere, aber ich war in der Schule echt immer ziemlich grottig in Mathe, schwankte so im Dreierfeld hin und her (äußerst selten mal ne zwei) .... keine Ahnung, ich trau mir das irgendwie nicht so richtig zu. Auch, weil gerade so unglaublich viele Leute das abbrechen. oô

Berlin - never ever ever. :D

Und trotzdem reizt mich natürlich Tübingen am meisten. Ich meine: EIN JAHR!  :-O Und die Umgebung fände ich auch super. Schwäbisch und ein bisschen kleiner ... so scharf bin ich nicht auf Großstadt.
Kigyo #68
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Hallo,

also... kommst du aus Hamburg?

Studiengebühren haben wir hier in HH auch noch - jedenfalls noch mindestens zwei Semester. Und von den Lebenshaltungskosten und Mietpreisen ist Hamburg wohl eine der teuersten Städte Deutschlands ;) Wie Tübingen dagegen aussieht, weiß ich nicht.

Was ich noch sagen kann; in HH ist ein Auslandsaufenthalt inbegriffen, der ein Semester geht. Es ist aber nicht unmöglich, auch zwei Semester drüben zu verbringen! Man muss dann halt dementsprechend nur vorarbeiten und das ganze mit den Dozenten absprechen. Ein Vorteil der Koreanistik: alles ist schön klein und übersichtlich; jeder kennt jeden, das Dozenten-Studenten-Verhältnis ist gut und man ist eher zu Flexibilität und Improvisation in der Lage, als in größeren Fachbereichen mit mehr Studenten. Zusätzliche Kosten (koreanische Stud.Gebühren) entstehen durchs "Aufstocken" auf ein Jahr nicht (außer natürlich dein Essen, Unterkunft, ...). Also: es ist auch in HH möglich, 1 Jahr nach Korea zu gehen! Vllt. nicht ganz einfach, aber möglich!

Was einen vielleicht noch dazu bewegen könnte, nach Tübingen zu gehen ist die Tatsache, dass Hamburg seine Uni vergleichsweise besch***** finanziert und kleine Fächer - wie die Koreanistik in absehbarer Zukunft vielleicht nicht mehr angeboten werden.
Seamus #69
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Nur kurz zur Klarstellung wegen dem Beitrag von weiter oben: 1. Ab dem nächsten Ws gibts in Tübingen keine Studiengebühren mehr, soweit ich weiß. 2. In Korea werden einem nur die Studiengebühren erlassen, man kann nur auf dem Campus in den Wohnheimen unterkommen, das wird einem aber nicht per se zur Verfügung gestellt sondern man muss es entweder selbst oder über Stipendien regeln. (Wohnheimspreise auf dem Campus sind vergleichbar wie in D). Während man im Ausland ist, ist man beurlaubt in Tübingen, heißt du zahlst soweit ich weiß gar keine Studiengebühren.
Allgemein noch so als Tipp für Leute die sich überlegen Koreanistik anzufangen: Ne weitere asiatische Sprache zu studieren halte ich genrell für nicht so geschickt (wenn man bei beiden bei 0 anfängt). Die Leute die ich kenne, die das gewählt haben, setzen bei einem Fach den Sprachkurs aus und verlängern ihr Studium, weil sie 2 Sachen auf einmal einfach nicht stämmen können. Koreanistik ist ja eine Regionalwissenschaft, da bieten sich Methodenfächer eher an als ne zweite Regionalwissenschaft. Also Geschichte, Politik, Soziologie, Wirtschaft...
Tübingen ist aber super - würd jederzeit wieder hin ^-^
Brausefeechen #70
Member since Jun 2011 · 5 posts
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Okay - überzeugt von Tübingen. Wenn die mich wollen, will ich da hin. :D

Danke Kigyo und Seasmus für die tollen Informationen! Ich bin echt froh, dass ich hier an ein paar geraten bin, die mir ein bisschen weiterhelfen können. Wenn man so gerade Abitur hat und einfach nur null Plan vom Leben, gestaltet sich das einfach total schwer. x'D

Warum es jetzt Tübingen ist: Ich habe noch einmal genauer nachgeforscht, was die Wohnkosten angeht und muss sagen, dass ich bis jetzt (was die wg-angeboten angeht, ich will auf gar keinen fall alleine wohnen) in Tübingen wirklich DEUTLICH günstigere Angebote gefunden habe. Ich hatte mich wohl einfach dabei zu sehr auf den Mietpreis pro Quadratmeter versteift, den man zahlt, wenn man alleine lebt. ;)
Und über Hamburg habe ich jetzt schon einige Berichte gelesen ... tatsächlich soll die Uni recht veraltet sein. Die Berichte waren zwar ziemlich alt, aber ich glaube dir auch einfach mal, Kigyo. :)

Die Studiengebühren werden nicht zum Ws abgeschafft, da hab ich jetzt nachgeschaut. Es sollte so gemacht werden, aber da die Formsache noch nicht ganz geregelt ist, wird es das Sommersemester 12 werden. Das reicht mir aber ehrlich gesagt, denn ich habe etwas gespart und wäre in der Lage das bis dahin locker (und auch noch etwas länger, wenn es sein muss) zu ziehen.

Seamus, du hast sicherlich auch recht damit, dass es zu hart werden wird. Ich musste bei der Bewerbung ein Nebenfach angeben und habe einfach etwas zu schnell gedacht, dass ich das schon packen werde. Aber mittlerweile denke ich auch, dass zwei asiatische Sprachen happig werden könnten (vor allem Chinesisch. Japanisch kann ich schon ein winziges bisschen, chinesisch gar nicht) oô Ich probiere es in Tübingen vermutlich erst einmal mit Medienwissenschaften. Auch total interessant fänd ich Germanistik oder Soziologie, vielleicht auch Politologie ... aber da bin ich mir wieder so unsicher, was ich damit später wohl machen könnte ...  :rolleyes: Ich kann einfach dieses "es wird schwierig sein"-denken noch nicht ganz absetzen, es bleiben immer die zukunftsängste, obwohl ich das unbedingt studieren möchte!

Echt blöd, dass ich mich erst so spät um die Zulassung bewerben kann. :( Die wollen ja immer wissen, was dieses Datum ist, an welchem ich meine Hochschulzulassung bekomme. Verstehe ich das falsch oder ist es das Datum, an dem ich echt das Abitur "in den Händen halte", quasi bei der Zeugnisvergabe? Weil die ist bei mir erst am 25.06 und es ärgert mich so, dass ich nicht jetzt schon irgendwas machen kann.

Ich danke euch auf jeden Fall für die Antworten, das hilft mir wirklich total! :blush:
lalelu #71
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So weit ich weiß ist es das Datum an dem du dein Zeugnis in den Händen hälst, sprich deiner Entlassung, zumindest hab ich das bei meiner Bewerbung angeben (ich gehör zum glücklichen letzten G9 Jahrgang in Bayern und wurde schon im Mai entlassen;))
Ich denke ich werde auch nach Tübingen gehen wenn die mich denn wollen und danke allen hier die so viele Infos gegeben haben, das hilft einem echt enorm bei der Entscheidung. Hab mir Tübingen auch schon angeschaut und finde die Stadt eigentlich recht nett, auf jeden Fall übersichtlich und die Busverbindung scheint auch ganz gut zu sein.
Das Problem mit den Zukunftsängsten kenn ich, aber auf der anderen Seite dauert so ein Studium ja auch mindestens drei Jahre, wer weiß schon wie sich die Arbeitsmarktverhältnisse in der Zeit ändern oder was sonst noch so passiert ;)
Brausefeechen #72
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Hi lalelu, danke für die Antwort und entschuldige, dass *ich* jetzt erst antworte ...  :blush:

Okay, ist zwar ein bisschen blöd, aber wird wohl hinhauen. Vermutlich bewerbe ich mich da jetzt für Koreanistik mit Medienwissenschaften/Germanistik, ich hör mich noch mal um. Ich fahr die Tage mit meiner Freundin runter und versuche mal irgendwen dort an die Strippe zu kriegen.
Dann sehen wir uns vermutlich zu Semesterbeginn in Tübingen! :D

Wie mache ich das eigentlich am besten, wenn ich mich immatrikulieren möchte? Ich kann nicht "mal eben so" nach Baden Württemberg düsen, ich wohne in Niedersachsen, aber scheinbar muss man dort doch echt persönlich vorbeidackeln und ein Autogramm geben, oder? Oder kann ich das per Post machen?  :scared:
Uhu #73
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Hey...

ihr solltet lesen, sofern ihr studieren wollt :P Nicht böse gemeint, aber bzgl. der Immatrikulation usw. ist alles auf der Seite der Uni Tübingen zu finden. Man muss nicht persönlich dort erscheinen... Bitte hier nachlesen http://www.uni-tuebingen.de/zielgruppen/studierende/studie…

Ihr solltet euch auch den Studienverlaufsplan anschauen. Soweit ich das mitbekommen habe, wird man neuerdings beim Studium Hauptfach Koreanistik für 1 oder sogar 2 Semester (obligatorisch) nach Korea geschickt, was ich für eine gute Sache halte.

Die Mieten in Tübingen sind m.E. allerdings sehr teuer. Ich habe jedoch auch keine Ahnung, wie das in Hamburg aussieht, an München kommt Tübingen allerdings nicht ran. Das Studentenwerk hat stellenweise recht gute Wohnungen und die Busverbindung ist in Tübingen auch echt gut. Wohnheime nahe der Tübinger Koreanistik wären z.b. Pfrondorfer Straße (recht altes Wohnheim dafür recht günstig, und die Wohnheime Neuhalde sind soweit ich weiss recht frisch renoviert, dafür aber etwas teurer). Das Wohnheim Mohlstraße ist auch recht nah dran, liegt aber etwas weiter entfernt, als die beiden anderen, dafür liegts näher an der Stadtmitte. Auch recht günstig hat jedoch Gefängnis- Charme und ist auch recht verranzt.
Die oder das WHO (Waldhäuser Ost) sind auch ganz ok zum leben, man wohnt dann allerdings etwas abgelegen vom Rest der Welt. Das tolle an den ganzen Wohnheimen ist eben, dass man freies Internet via Standleitung hat, zumindest im WHO woanders habe ich noch nicht gewohnt und man kein Wasser und Strom mehr extra zahlen muss, TV Anschluss ist im Normalfall auch enthalten. Die Kosten sind also fix alles inklusive. Deshalb ist das recht schön überschaubar, was monatlich auf einen zukommt und es kommen dann auch keine Nachzahlungen oder sowas. 
Falls ihr nach Tübingen fahrt und auf den Bus angewiesen seid, nehmt die Nr. 1 oder 7 in Richtung Pfrondorf und steigt an der Bushaltestelle Landhausstraße aus, sofern ihr euch mal das Gebäude der Sinologie und Koreanistik anschauen wollt. Einfach in die Richtung wo der Bus gefahren ist weiterlaufen und irgendwann stößt man auf der linken Seite auf ein recht unschön aussehendes gelbes Gebäude, wo sich die ganzen Sinologen und Koreanisten tummeln. Wenn man will kann man sich sicher auch mal den Prof oder einen seiner Mitarbeiter schnappen und mit ihm einen Plausch über das Studium halten, ist sicher nicht schlecht und die Mitarbeiter und natürlich auch der Prof sind echt nett und zuvorkommend. Wobei der Prof. glaub gerade im Forschungssemester ist (also abwesend).

Tübingen wird euch sicher wollen, da es dort für das Fach Koreanistik keine Zulassungsbeschränkung gibt (steht auch auf der Webseite), also gibt es wohl keinen Grund, weshalb ihr abgelehnt werden könnt, außer ihr habt keine ordnungsgemäße HZB oder zahlt den Semesterbeitrag nicht... Von den Studiengebühren kann man sich in BaWü befreien lassen, sofern man 2 Geschwister hat, die keine Befreiung in Anspruch genommen haben. Es gibt glaube noch andere Gründe, da würde ich mich mal erkundigen. Ich habe aber auch noch was im Ohr, dass die demnächst wohl wieder komplett abgeschafft werden sollen ehm zumindest in BaWü.

Noch zu dem Urlaubssemester für die Semester in Korea... Die Studiengebühren in Deutschland entfallen dann, du musst allerdings noch den Semesterbetrag bezahlen, der bei irgendwas um die 100 Euro liegt.

Wieso will man denn unbedingt in Korea arbeiten? Sofern du noch nicht in Korea warst und dort gearbeitet hast, würde ich diesen Wunschtraum vielleicht nochmal überdenken. So einfach ist das nicht, sofern du kein Kyopo bist (bzgl. Visum) und du müsstest dich auch mit der koreanischen Arbeitsmentalität arrangieren, was m.E. als "verwöhnter" Deutscher (sofern du das bist) nicht sonderlich einfach ist. Aber erstmal das Land für längere Zeit anschauen, dann kann man solche Sachen besser einschätzen (sofern du noch nicht min. 1 Jahr in Korea warst.. habe jetzt nicht den ganzen Threat gelesen).

Zu mir... Bin selbst Student in Tübingen für Sino im HF und Koreanistik im NF. Brauche noch bis Ende SS 2012 dann bin ich wohl auch fertig, wenn alles reibungslos läuft. Bin seit 2007 in Tübingen und war zwischenzeitlich für 9 Monate in Korea und habe dort ein Praktikum gemacht.
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xiaopengyou #74
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Ist ja schon etwas inaktiv geworden hier.
Wie sieht es denn mit euch aus? Habt ihr euch für Koreanistik beworben ^_^
Ich fange jetzt zum WS damit an *_*
Kann es kaum erwarten :D
Kigyo #75
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Hast du schon deine Zulassung? Wo wirst du anfangen? :)

Grüße
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