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Job in Korea wer kann helfen?
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zandiSebastian #1
Member since Dec 2009 · 5 posts · Location: Jena/Pyeongtaek
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Subject: Job in Korea wer kann helfen?
Ich beabsichtige ab Anfang April 2010 für mindestens 2 Jahre nach Pyeongtaek in Südkorea zu gehen. Ich habe ein festes Jobangebot von einem deutschen Technologiekonzern. Da meine Frau mich begleiten möchte sind wir auf der Suche nach einer Beschäftigung für Sie in Südkorea. Bisher sind wir von Deutschland aus nicht fündig geworden.
Meine Frau hat in Deutschland BWL studiert mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement. Mittlerweile hat sie knapp drei Jahre Berufserfahrung + Zusatzstudium in mehreren Betriebswirtschaftlichen Sparten.

Gibt es überhaupt Chancen für deutsche Frauen mit gutem Bildungsstand in Korea eine Arbeit zu finden?

Die Arbeitsstelle sollte sich möglichtst in der gleichen Stadt oder in Seoul -zumindest aber in der Provinz Gyeonggi-do befinden.
 
Wir hoffen über dieses Forum Kontakte knüpfen zu können und sind für jeden noch so kleinen Hinweis sehr dankbar.
This post was edited on 2010-01-13, 08:59 by zandiSebastian.
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orosee #2
User title: Ernst ist anders.
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Hmmm, ich kenne unter meinen Freunden hier kein Paar, wo beide arbeiten. Ich habe mal mehrere Jahre mit meiner ehemaligen Frau (auch BWL, auch 3 Jahre Erfahrung) in Thailand gelebt, sie hat die Zeit genutzt, um sich weiterzubilden (Sprache, Handwerk usw.) und in verschiedenen Organisationen mitgewirkt. Heute denke ich, dass das ein Superzeitpunkt gewesen waere, Kinder zu haben.

Ihr seid da schon etwas weiter von Seoul weg, Osan Airbase ist natuerlich da, also gibt es wohl eine Menge Amis. Ihr solltet zumindest eine Zeit in Seoul verbringen um Kontakte mit anderen Deutschen zu knuepfen, vielleicht hat da jemand ein paar Tips.

Dann ist da ja auch die Visum/Work Permit Frage. Sie muesste ja nen Job machen, den ein Koreaner nicht machen kann. Deswegen sind ja soviele Ingenieure hier, bei BWL bin ich etwas skeptisch. Mal sehen was die anderen sagen.

Gruesse,

Oliver
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zandiSebastian #3
Member since Dec 2009 · 5 posts · Location: Jena/Pyeongtaek
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Dann ist da ja auch die Visum/Work Permit Frage. Sie muesste ja nen Job machen, den ein Koreaner nicht machen kann. Deswegen sind ja soviele Ingenieure hier, bei BWL bin ich etwas skeptisch. Mal sehen was die anderen sagen.

Hallo vielen dank für die schnelle Antwort.

Was meinst du mit Visum/Work Permit Frage?
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iGEL (Administrator) #4
User title: 이글
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Moin!

Sie wird wahrscheinlich kein Visum bekommen, mit dem sie arbeiten darf, wenn der potentielle Arbeitgeber nicht erklären kann, warum er keinen Koreaner dafür einstellen kann.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Uhu #5
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Hat sie nicht automatisch ein Visum mit Erlaubnis zum Arbeiten? Oder nur für den Aufenthalt?
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orosee #6
User title: Ernst ist anders.
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Normalerweise nur fuer den Aufenthalt, gebunden an das Visum des Ehemannes. Korea ist im Vergleich mit anderen Laendern sehr kulant bei Visum und Arbeitserlaubnis, aber mehr als ein Zusatzvisum (d.h. Aufenthaltserlaubnis ohne Arbeitserlaubnis) werden die hier auch nicht rausgeben.

Ich konnte inzwischen zweimal problemlos einen 90 Tage Einreisestempel (also kein richtiges Visum!) in ein Jahresvisum mit Arbeitserlaubnis umwandeln, also wuerde ich doch sagen: Erst einmal hierhin kommen, umschauen, lernen und Kontakte machen, und dann sehen was angeboten wird.
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zandiSebastian #7
Member since Dec 2009 · 5 posts · Location: Jena/Pyeongtaek
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Vielen Dank für die Antworten.
Ich wusste gar nicht, dass das mit der Arbeitserlaubnis so ein Problem ist.

@orosee was meinst du mit umwandeln?
bist du einfach zum Amt gegangen und hast dir das mit Nachweis vom Arbeitgeber upgraden lassen?
Muss man auf den Ämtern koreanisch können?

Ist es eigentlich schwer Kontakte mit potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen in Korea?
Ich habe gehört, dass viel auf dem Golfplatz geklärt wird.
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orosee #8
User title: Ernst ist anders.
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Also bei mir hat das der Arbeitgeber gemacht. Die hatten vorher keine Ahnung wie das geht, aber es hat nur 5 Tage gedauert jedesmal. Einmal wollte die Behoerde einen anderen Weg gehen, aber da muss man nur drauf bestehen: Es geht. Was ich damit sagen will ist, dass es kein Problem ist, ein Visum oder auch nur einen Einreisestempel im Land(!) umzuwandeln. Allerdings muessen die Umstaende stimmen, das geht sicher nicht in jedem Fall. Du wirst mit Sicherheit ein Arbeitsvisum bekommen (E oder D), Deine Frau wird ein Dependency-Visum oder aehnlich erhalten. D.h. wenn Sie arbeiten kann (mit allen Umstaenden korrekt), wird auch sie ein neues Visum brauchen, da man die Arbeitserlaubnis nicht mit jedem Visum bekommt.

Wegen Arbeitgebern: Auf dem Golfplatz werden die Millionendeals gemacht. Oder Zeit vertrieben. Ich denke nicht, dass das der beste Platz ist, um Leute auf Arbeit anzusprechen. Wenn man allerdings schon eingeladen wird (selber willst Du die Green Fees nicht bezahlen!), ist das ein guter Start, mal solche Dinge anzusprechen - der kennt wen der wen kennt usw. Persoenlich empfehle ich die Veranstaltungen der Handelskammer, Vereinigungen usw. (natuerlich fast alles in Seoul). Ich wuerde auch lieber Kontakte ueber deutsche Firmen knuepfen, es sei denn Du willst Deine Frau nur noch Sonntags sehen (die irren koreanischen Arbeitszeiten und so weiter).

Wird schon schiefgehen! Ihr muesst nur am Anfang oft genug zusammen sein, damit sie sich nicht zu schnell langweilt oder Heimweh kriegt. Irgendwann laeuft das dann alles von alleine, und Deine neuen Freunde werden die sein, die sie in ihrer Freizeit kennengelernt hat  :-D
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zandiSebastian #9
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Wie ist das mit den Ämtern. Kann man sich da auf Englisch verständigen?

Über die Veranstaltungstermine der Handelskammern wird doch sicher auch in diesem Forum informiert oder nicht?
Uhu #10
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Du könntest dich auf der Homepage der Koreanisch- Deutschen Handelskammer umsehen, da werden auch solche Termine Publiziert. Ansonsten fällt mir spontan noch die Xing- Community ein, da gibt es glaube jeden Monat oder alle zwei Monate einen Stammtisch in Seoul, da könnte man ggf. noch die ein oder anderen Kontakte knüpfen.
Flo-ohne-h (Moderator) #11
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In reply to post #6
Quote by orosee:
Korea ist im Vergleich mit anderen Laendern sehr kulant bei Visum und Arbeitserlaubnis

Solange man kein Chinese ist
Flo-ohne-h (Moderator) #12
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In reply to post #9
Quote by zandiSebastian:
Wie ist das mit den Ämtern. Kann man sich da auf Englisch verständigen?

Kommt drauf an, in Seoul vielleicht. In Jeonju, wo ich wohne, kann mans vergessen. Da gehe ich auch garantiert nicht ohne koreanische Begleitung hin (die anderen Ausländer übrigens auch nicht).
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dergio #13
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Ich würde es auch gar nicht erst versuchen.
Wenn man auf die Kulanz des Beamten angewisen ist und dann noch als Ausländer ankommt, der kein Wort versteht, hat man sicherlich wenig Chancen.

Am besten ist es einen Koreaner mitzunehmen, der genau weiß worum es geht und ein wenig Durchsetzungsvermögen hat.
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orosee #14
User title: Ernst ist anders.
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Quote by dergio:
Ich würde es auch gar nicht erst versuchen.
Wenn man auf die Kulanz des Beamten angewisen ist und dann noch als Ausländer ankommt, der kein Wort versteht, hat man sicherlich wenig Chancen.

Am besten ist es einen Koreaner mitzunehmen, der genau weiß worum es geht und ein wenig Durchsetzungsvermögen hat.

Das kann man sich auch auf 'nem Zettel schreiben und in jedes Land mitnehmen (natuerlich einen Einheimischen mitnehmen, nicht jedesmal nach einem Koreaner suchen). In Deutschland hat man ja auf dem Amt selbst als Deutscher oft genug Probleme  :-D

Klar, Seoul ist natuerlich viel besser ausgestattet. Aber wenn sich die Firma nicht darum kuemmert, gehoeren die erst einmal in den A... getreten. Ich bin noch kein einziges Mal bei einer Behoerde gewesen! In Seoul gibt es auch spezielle Zentren fuer Auslaender, da wird Englisch gesprochen.

@zandiSebastian: Kauft Euch mal Vera Hohleiters Buch "Schlaflos in Seoul". Das ist zwar nicht ausreichend zur Vorbereitung, wird Euch aber bei den "Aha!", "Oho!" und "Iiiih" Erlebnissen helfen. Lustig ist es auch.

Wegen Kulturunterschieden wuerde ich mir keine grossen Sorgen machen; man kann sich ein paar Sachen leicht merken und den Rest vergessen. Als Auslaender hat man einen "Idiotenbonus" fuer die meisten Situationen. Ihr solltet aber lernen, mit den duemmsten Staebchen Asiens zu essen. Korea war mal so arm, dass sie die Staebchen der Laenge nach in der Mitte durchgeschnitten haben (sind aus reibungsfreiem Metall (wenn es damals schon Teflon gegeben haette... au Weia!), weil wiederverwendbar) um Material zu sparen, und sind daher fuer Fortgeschrittene gedacht. Naj gut, ausser mir kan anscheinend jeder gut damit umgehen.

Beispiel: Es gibt (oder gab mal) einen Japaner in Lederhosen in Deutschland, der auch noch wunderbar Jodeln konnte. Aber "integriert" war er dadurch auch nicht, lediglich eine (wenn auch interessante) Kuriositaet. Das ist eigentlich alles, was Ihr im Hinterkopf behalten solltet, wenn es ums Verbeugen usw. geht. Koreaner finden nur eine westliche Sache wirklich abscheulich: Wenn man sich am Tisch die Nase schneuzt! Absurderweise ist die korrekte Verhaltensweise, dass man den ganzen Schlabber (auch gerne laut und mit Genuss) hochschnieft. Kein Scherz! Mache ich auch lieber. Kein Scherz!

So, Wasserrohre sind wieder "entfroren", muss ins Buero!

Gruesse,

Oliver
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iGEL (Administrator) #15
User title: 이글
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Moin!
Quote by orosee:
@zandiSebastian: Kauft Euch mal Vera Hohleiters Buch "Schlaflos in Seoul". Das ist zwar nicht ausreichend zur Vorbereitung, wird Euch aber bei den "Aha!", "Oho!" und "Iiiih" Erlebnissen helfen. Lustig ist es auch.
Es ist ja auch eher ein Buch zur Unterhaltung, keine Einführung in die Koreanische Kultur. Dafür kenne ich aber auch kein empfehlenswertes, deutsches Buch. Auf Englisch würde ich in diesem Fall vielleicht "Korea Unmasked" von Rhie Won-bok empfehlen. Das ist ein Sachbuch als Comic [sic!] und auch keine Kultureinführung, aber man versteht die Denkart der Koreaner besser zu verstehen.
[Image: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DN2S3CD3L._SL500_AA240_.jpg]
Koreaner finden nur eine westliche Sache wirklich abscheulich: Wenn man sich am Tisch die Nase schneuzt! Absurderweise ist die korrekte Verhaltensweise, dass man den ganzen Schlabber (auch gerne laut und mit Genuss) hochschnieft.
Naja, die korrekte Verhaltensweise ist es auch nicht, es machen aber sehr viele. Für Koreaner ist das Nase-Hochziehen in etwa so wie bei uns Gähnen ohne Handvorhalten. Man kann übrigens auch den Kopf wegdrehen und sich mit einem Taschentuch die Nase abputzen (ohne nicht blasen, es muss geräuschlos bleiben).

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
This post was edited on 2010-01-15, 13:22 by iGEL.
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