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Grenzgänger Robert Park
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Soju #31
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In reply to post ID 21976
Quote by Lutz:
Sorry aber diesen Film würde ich nicht als Realistisch und auf Tatsachen beruhend einstufen!

dann schau mal hier:
http://www.hancinema.net/film-crossing-selected-as-korean-…

Nur weil der Film in Hollywood nominiert war ( und durchgefallen ist ) muss er ja nicht realistisch sein!
Hast Du mal geprüft wie der Film in SKorea angekommen ist ? Wird unter die Kategorie "Flop" laufen....

Sorry, was ich meine ist das ich bezweifle das der Film nicht der Realität in NKorea wiederspricht.
Nachdem ich mir die ersten 10min angesehen habe und auch nochmals nach den sonstigen Filmen des Regisseurs gekuckt habe bin ich mir auch ziemlich sicher aus welcher Ecke der Film kommt ....soll aber jeder selber wissen was er davon halten soll oder nicht....

http://www.youtube.com/watch?v=IhahvxABPGQ

Nebenbei hatten wir 2008 schon mal über den Film "Crossing" diskutiert:

http://forum.meet-korea.de/thread/2125-Crossing
This post was edited 2 times, last on 2010-01-11, 08:12 by Soju.
Lutz (Guest) #32
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Nur weil der Film in Hollywood nominiert war ( und durchgefallen ist ) muss er ja nicht realistisch sein!
Hast Du mal geprüft wie der Film in SKorea angekommen ist ? Wird unter die Kategorie "Flop" laufen....

Sorry, was ich meine ist das ich bezweifle das der Film nicht der Realität in NKorea wiederspricht.

Diese Argumentation ist ziemlich haarsträubend. :rolleyes:
Wenn eine Handlung "auf Tatsachen" beruht, dann hat sie nun mal so oder so ähnlich - in der Realität - stattgefunden. Mittlerweile gibt es genügend Schilderungen von geflüchteten Nordkoreanern, die das objektivieren.

Scheint, dass manche solche Darstellungen nicht wahrhaben wollen...

(nebenbei wünschte auch ich den Menschen dort auch ein besseres Leben, als in dem Film gezeigt).
motchinchin.blogspot (Guest) #33
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http://www.20min.ch/news/ausland/story/11789352
Neues zu Robert

und trotzdem bin ich der Meinung sein Grenzuebertritt hat nichts gebracht, schlussendlich wir China sowieso verhindern das irgendwelche Massnahmen gegen NK ergriffen werden. Und wer will sich schon mit China streiten? Andere Interessen sind hier einfach zu gross als das man wegen NK mit China einen Streit anfangen wuerde.
Gummibein #34
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Wenn ich ehrlich sein soll hat es bei mir eher das Gegenteil bewirkt.

Als Berliner erinnere ich mich noch gut an Zeiten wo man bei Versuchen die Grenze zu überschreiten als ein Kreuz an der Mauer endete. Besonders hängengeblieben ist ein Fall wo einer wenige Tage vor der Mauerfall eine Flucht wagte und dabei erschossen wurde.

Nach Besichtigung der entmilitarisierten Zone und den den durchgehend abgesperrten Küsten im Süden dachte ich ganz Nordkorea wäre ein undurchdringliches Bollwerk so wie früher die DDR. Damit lag ich wohl falsch und es scheint sogar ein unkontrollierter Grenzverkehr zwischen China und Nordkorea nicht unmöglich zu sein.
This post was edited on 2010-01-11, 19:08 by Gummibein.
Mirror (Guest) #35
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In reply to post ID 21957
Quote by Soju on 2010-01-10, 12:21:
Quote by Mirror on 2010-01-08, 19:23:
http://www.youtube.com/watch?v=oRO2R-bQcG8
(ist zwar ein Spielfilm, beruht aber auf Tatsachen)

Sorry aber diesen Film würde ich nicht als Realistisch und auf Tatsachen beruhend einstufen!
Wie das tägliche Leben in Nkorea in Wirklichkeit ist weiss leider niemand von uns ...

Du behauptest einerseits, niemand von uns hier könne wissen, wie das Leben in Nordkorea wirklich ist ...
Andererseits kannst DU selbstverständlich (bereits nach den ersten 10 Minuten des Films?) einschätzen, dass es SO aber nicht sein kann. Überhaupt, der Film sei ein "Flop" und "aus welcher Ecke" der kommt, sei Dir schon jetzt klar...

Aus welcher Ecke kommt eigentlich jemand, der so über den Dingen steht?

Mit Verlaub, kann es vielleicht sein, dass Du da ein "bisschen" voreingenommen bist?  ;-)
Mirror (Guest) #36
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In reply to post #34
Quote by Gummibein:
es scheint sogar ein unkontrollierter Grenzverkehr zwischen China und Nordkorea scheint nicht unmöglich zu sein.

Die Chinesen haben aber ein Abkommen mit NK, nordkoreanische Grenzgänger, die über die "grüne Grenze" nach China reinkommen an die Organe der nordkoreanischen Grenzsicherung zurück zu überführen. Und die Chinesen sind da wahrscheinlich wenig zimperlich. Mal davon abgesehen, wahrscheinlich kann der geliebte Führer sich auch eine derart hochgezüchtete Mauer wie an der innerdeutschen Grenze gar nicht (mehr) leisten. Nun steigt die Zahl der in Südkorea registrierten Flüchtlinge aus dem Norden pro Jahr zwar bemerkenswert an, andererseits wird damit auch die Zahl der "Rückläufer" ansteigen. Denn, mal eben quer durch China um dann vielleicht über Laos (!) ins (vermeintlich) sichere Thailand rüberzumarschieren gelingt halt doch nur den wenigsten. Vielleicht wird ja der "kleine Grenzverkehr" nach China als Überdruckventil sogar geduldet. Solange der Massenexodus ausbleibt, mag's funktionieren. Aber eine Schwachstelle im totalitären Überwachungssystem ist das auf jeden Fall.
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Soju #37
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Quote by Mirror:
Quote by Gummibein:
es scheint sogar ein unkontrollierter Grenzverkehr zwischen China und Nordkorea scheint nicht unmöglich zu sein.

Die Chinesen haben aber ein Abkommen mit NK, nordkoreanische Grenzgänger, die über die "grüne Grenze" nach China reinkommen an die Organe der nordkoreanischen Grenzsicherung zurück zu überführen. Und die Chinesen sind da wahrscheinlich wenig zimperlich. Mal davon abgesehen, wahrscheinlich kann der geliebte Führer sich auch eine derart hochgezüchtete Mauer wie an der innerdeutschen Grenze gar nicht (mehr) leisten. Nun steigt die Zahl der in Südkorea registrierten Flüchtlinge aus dem Norden pro Jahr zwar bemerkenswert an, andererseits wird damit auch die Zahl der "Rückläufer" ansteigen. Denn, mal eben quer durch China um dann vielleicht über Laos (!) ins (vermeintlich) sichere Thailand rüberzumarschieren gelingt halt doch nur den wenigsten. Vielleicht wird ja der "kleine Grenzverkehr" nach China als Überdruckventil sogar geduldet. Solange der Massenexodus ausbleibt, mag's funktionieren. Aber eine Schwachstelle im totalitären Überwachungssystem ist das auf jeden Fall.

Lieber Mirror,
Was willst Du den eigentlich?
Derzeit verbessern sich die Beziehungen zwischen SKorea und NKorea wieder, sogar zwischen NKorea und den USA tut sich wieder was!!!

http://www.20min.ch/news/ausland/story/21181838

Da ist solch eine Aktion wie von diesem US Bürger "Park" komplett daneben und bestimmt nicht hilfreich, als US Bürger sollte er lieber nach Irak oder Afghanistan mit der Bibel einmarschieren, was dann mit Ihm passiert ist wohl allen klar....
Den Willen zumindest was zu verändern kann man NKorea in moment nicht absprechen....
This post was edited on 2010-01-11, 21:03 by Soju.
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iGEL (Administrator) #38
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In reply to post #34
Moin!
Quote by Gummibein:
Nach Besichtigung der entmilitarisierten Zone und den den durchgehend abgesperrten Küsten im Süden dachte ich ganz Nordkorea wäre ein undurchdringliches Bollwerk so wie früher die DDR. Damit lag ich wohl falsch und es scheint sogar ein unkontrollierter Grenzverkehr zwischen China und Nordkorea nicht unmöglich zu sein.
Naja, die Grenzen der DDR Richtung der östlichen Bruderstaaten waren auch wesentlich schlechter befestigt als sie es zur BRD waren. Hinzu kommt, dass die Grenze zu China 1416 Kilometer lang ist, das lässt sich halt schwer so gut zu bewachen wie die 238 Kilometer zu Südkorea. Die innerkoreanische Grenze noch ist ja noch immer wesentlich undurchdringlicher als es die innerdeutsche Grenze je war.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
TheHouty (Guest) #39
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WIE ICH KIM JONG IL STÜRZTE…

Drama in 3 Akten

1. AKT

(Kim Jong Il liegt auf der Couch. Döst vor sich hin.)
Ein Bote erscheint.

BOTE: Hoch verehrter und geliebter Führer: Ihr habt eine Botschaft….
KIM JONG IL (knurrt): Hm…
(Stille)
KIM JONG IL: … von wem ?
BOTE: Von einem hochgestellten Amerikaner…
KIM JONG IL: Leck mich am Ar*** mit diesem Sch*** Obama…
BOTE. Hoch verehrter und geliebter Führer … – Robert Park…

(Kim Jong Ils Körper strafft sich, er nimmt Haltung an, salutiert.)

KIM JONG IL (militärisch): Das ist etwas anderes. Was schreibt er ?
BOTE: Er sagt, Ihr seid ein Diktator, der sein Volk knechtet. Er schlägt Ihnen Ihren Rücktritt vor…
KIM JONG IL: Hm…

(Kim Jong Il verfällt in tiefes, lang andauerndes Schweigen…)

2 Sekunden später.

KIM JONG IL: Jetzt, wo es Erwin Parker sagt – oder wie der Kerl heißt – ist ja auch egal … – fällt es es mir auch auf…
Ich befehle: Ich schenke meinem Volk die Freiheit – ich trete zurück…

2. AKT

Die Welt-West-Presse überschlägt sich.

BILD-Zeitung: „KOMMUNISTENSCHWEIN DANKT AB ! “
FAZ: “ Die Welt hat einen neuen Helden : Erwin Parker !“

3. AKT

Kim Jong Il furzt.

©2010 - TheHouty
henchan (Former member) #40
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Du hast das Libereto geschrieben, welch Komponist schreibt die Oper. ;-)
Gummibein #41
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In reply to post #38
Quote by iGEL on 2010-01-11, 21:07:
Naja, die Grenzen der DDR Richtung der östlichen Bruderstaaten waren auch wesentlich schlechter befestigt als sie es zur BRD waren. Hinzu kommt, dass die Grenze zu China 1416 Kilometer lang ist, das lässt sich halt schwer so gut zu bewachen wie die 238 Kilometer zu Südkorea. Die innerkoreanische Grenze noch ist ja noch immer wesentlich undurchdringlicher als es die innerdeutsche Grenze je war.

Andererseits war es offensichtlich gar nicht nötig denn mir ist kein Fall bekannt, dass ein DDR Bürger über die Bruderstaaten Republikflucht begangen hat. Gerüchteweise heisst es die DDR hätte fürstliche Kopfprämien gezahlt und einem unterbezahlten Grenzposten in den Bruderstaaten wäre so ein Fang wie ein Sechser im Lotto gewesen. So gesehen muss man keine Mauern bauen welche letztendlich nur den Personalaufwand verringern soll wenn mehr als genug motiviertes Personal vorhanden ist.

Jedenfalls musste ich zum Teil den Eindruck gewinnen der Grenzfluss wäre so etwas wie Ganges und Ötzital. Im Sommer schwimmen die Leichen erschossener Republikflüchtlinge den Fluss hinunter und im Winter ist das Eis übersäht mit mumifizierten Leichen.

Offenbar scheint es möglich zu sein sich mit dem Regime zu arrangieren wie etwa die meisten DDR Bürger oder die Südkoreaner bis zum Ende der Park-Ära.
Flo-ohne-h (Moderator) #42
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Quote by Gummibein:
Andererseits war es offensichtlich gar nicht nötig denn mir ist kein Fall bekannt, dass ein DDR Bürger über die Bruderstaaten Republikflucht begangen hat.

Einspruch:
Da DDR-Bürger (zumindest zeitweise) Reisefreiheit innerhalb des Ostblocks hatten, war die Befestigung auch nicht nötig. Es gab aber etliche Fälle, in denen die Republikflucht über die Bruderstaaten in den Westen stattfand. Die deutsche Perfektion der innerdeutschen Grenzbefestigung war nämlich die Ausnahme.
Gummibein #43
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Quote by Flo-ohne-h:
Einspruch:
Da DDR-Bürger (zumindest zeitweise) Reisefreiheit innerhalb des Ostblocks hatten, war die Befestigung auch nicht nötig. Es gab aber etliche Fälle, in denen die Republikflucht über die Bruderstaaten in den Westen stattfand. Die deutsche Perfektion der innerdeutschen Grenzbefestigung war nämlich die Ausnahme.

Oh, das wusste ich nicht.

Erstaunlich, dass einige ihr Leben und zum Teil das ihrer Familie dann selbst gebauten U-Booten, Flugzeugen etc. anvertrauten und dabei oft genug sterben mussten.
Flo-ohne-h (Moderator) #44
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Quote by Gummibein:
Erstaunlich, dass einige ihr Leben und zum Teil das ihrer Familie dann selbst gebauten U-Booten, Flugzeugen etc. anvertrauten und dabei oft genug sterben mussten.

Naja, es ist leichter eine Grenze zuhause zu umgehen, wo man sich auskennt als mit allen Sachen nach Bulgarien zu fahren und sich dann nach Griechenland abzusetzen. Vor allem wenn man nicht genau weiß, wie die Behörden in GR reagieren.

Ein bekanntes Beispiel ist übrigens Tagesschausprecherin Susanne Daubner, die im Schwimmkader der DDR war und dieses Können nutzte um durch die Donau in Jugoslawien zu schwimmen (übrigens im Juni 1989).
kg (Guest) #45
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In reply to post ID 21847
Subject: Eindrücke einer deutschen Entwicklungshelferin zur Situation in Nordkorea
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,671566,00.html
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