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Jobs in Seoul?
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sjlee (Guest) #1
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Subject: Jobs in Seoul?
Hallo zusammen,

wie viele andere hier, bin ich auf der Suche nach näheren Informationen - gerne von Leuten, die bereits in Seoul bzw. Korea leben.

Nach meinem abgeschlossenen Studium (Kommunikationswissenschaft, Germanistik, Marketing) arbeite ich schon seit einiger Zeit in einem internationalen Unternehmen (Presseabteilung). Ich spiele aber mit dem Gedanken, nach Seoul zu gehen und wäre über einige Startinfos sehr dankbar. Da mein Koreanisch nicht gerade überzeugend ist, wenn auch mein Englisch fließend, bin ich etwas verunsichert bzgl. der Chancen, in Seoul einen Job zu finden. Sehr gerne Bereiche, in denen Kommunikation, PR und/oder Koordination eine zentrale Rolle spielen. Komme ich mit wenig Koreanisch, dafür mehr Englisch überhaupt weiter? Wie ist denn da die Einschätzung? Vielleicht gibt es da schon Erfahrungswerte?

Für den Anfang würde ich auch als Deutschlehrer arbeiten, in der Hoffnung, dann doch irgendwann etwas zu finden, was eher meinem Berufsfeld entspricht.

Macht es Sinn, einfach Initiativbewerbungen auf Englisch verfasst an Firmen zu senden? Leider kenne ich die koreanische Arbeitswelt überhaupt nicht.

Vielen Dank im Voraus für eure Infos!
sjlee

Ihr könnt mir auch gerne direkt an firewalkwithme1000@googlemail.com antworten.
Uhu #2
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Hi...

Versuchs am besten bei ausländischen Unternehmen Initiativ. Adressen findest du hier:

http://korea.ahk.de/ oben auf Members klicken, links dann auf List of Members das Search feld blanko lassen und einfach Search klicken dann siehst du ne dicke Liste von ausländischen Unternehmen. Meist sogar deutschen, wenn mich nicht alles täuscht. Hast du schon Berufserfahrung? Dann könntest du dich ggf. an einen Headhunter oder dergleichen wenden. Soweit ich weiss suchen die meisten Koreaner über einen Headhunter einen neuen Job, wenn sie denn einen neuen brauchen oder wollen. Denke aber das ginge von Korea aus viel einfacher.

Hier gibts noch ne Jobbörse.... Ich kannte noch zwei, die links kann ich jedoch grad nimmer auftreiben.
http://global.seoul.go.kr/global/view/working/working01_01…

Das Problem düfte ein Visum sein. Vielleicht kannst du erst irgendwo nen bezahlten internship oder ähnliches machen und dich dann in der Zeit besser umzuhören für etwaige Jobs, bzw. eben nach Möglichkeiten ein Visum zu bekommen. Ebenso kannst du nen ersten Einblick in die Arbeitswelt dort erfahren.... Internship Programme findest du über die Kopra http://www.kopra.org/index.php?action=startsearch&site…

Viel Glück und berichte mal von deinen "Erfolgen" :)
sjlee (Guest) #3
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Subject: Jobs in Seoul?
Hallo Uhu,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Ja, ich denke, ich muss es einfach über Initiativbewerbungen versuchen - dein Vorschlag mit dem Headhunter finde ich auch nicht uninteressant, wobei dabei sicherlich die Frage ist, wie viel man für solch einen Dienst zahlen muss (aber wenn es sich lohnt, macht es natürlich total Sinn).

Ja, das Problem mit dem Visum ist mir auch bekannt. Mal gucken, wie es überhaupt für mich laufen wird - ich hoffe natürlich, dass ich es irgendwann im nächsten Jahr dort hin geschafft habe!

Vielen Dank noch mal und ich werde von meinen (Miss-) Erfolgen berichten.

Grüße!
sjlee
Holgi #4
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Hi Sjlee,
ich kann Dir zwar keinen Job anbieten, selbst wenn ich als Headhunter taetig bin, aber ich kann Dir folgendes sagen:
Die Dienste eines HeadH sind fuer die Kunden/Candidaten IMMER kostenlos, weil wir unsere Provision von den Auftraggebern bekommen, wenn wir erfolgreich einen Candidaten fuer die offene Stelle gefudne haben.
Also, kurz gesagt: Keine anfallenden Kosten fuer Dich  sondern nur fuer den Kunden.

Hoffe, das konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Gruss
Holgi
Uhu #5
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Ah da fällt mir ein, ich hab vor kurzem bei Kopra gelesen, dass sie wen für das Lexington Hotel suchen nen Concierge oder wie man das schreibt. Ggf. könntest du diesen Job mit nem Sprachstudium verbinden, also nen Studentenvisum dadurch bekommen und dann erstmal Teilzeit in dem Hotel da anfangen. Dann hättest du nen Fuß in Korea und könntest dann nach anderen Möglichkeiten ausschau halten. Ggf. ist so ein internationales Hotel n ganz guter Anfang, um dann später bzw. nach ner Zeit auch in deine "ursprüngliche" Richtung zu gehen.
Hehe aber sicherlich Geschmackssache ;)

Holgi wie wird man denn Headhunter in Korea? Sprichst du fließend Koreanisch?

LG
Holgi #6
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Uhu,
ich arbeite hier fuer ne Koreanische Firma, momentan als Freelancer.
Also nur kleines Grundgehalt aber erhoehte Provision.
Da ich eigentlich hauptsaechlich mit Europaeischen bzw. internationalen Firmen hier in Seoul arbeite(oder zumindest versuche), sprechen die HR-Manager also wenigstend etwas English, aber fuer alle Faelle nehme ich mir zu Kundentreffen immernoch einen meiner koreanischen Kollegen mit.
Was dann die Kandidatensuche angeht, bin ich natuerlich groesstenteils auf die Hilfe meiner Koreanischen Kollegen angewiesen-nunja, mann wurschtelt sich halt irgendwie durch...

Gruss
Holgi
Uhu #7
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Hast du da nen bestimmten beruflichen Background gebraucht, oder konntest du da als "Quereinsteiger" einsteigen? Wie bist du an die Stelle rangekommen? Ggf. kannst du uns ja ein oder zwei Tipps mit auf den Weg geben? Hattest du vorab ein Visum, durch Heirat oder ähnliches?
Und ab wann wird jemand für dich interessant? Wenn er/ sie nen akad. Abschluss hat, oder sobald er ein Arbeitsvisum besitzt? Ich glaube wir hatten schonmal über E- Mail geschrieben und du hattest was erwähnt, dass du kein Akademiker bist~

Dann könnte ich ja ggf. nach meinem Sprachkurs und nachdem ich vor den Altar getreten bin mich wieder bei dir melden ;)
Holgi #8
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Hallo Uhu,

dann versuche ich mal Deine Fragen zu beantworten (wenn danach noch Fragen sein sollten, meld Dich ruhig per PN):

Ich bin in diesen HeadHunter Job in Seoul eigentlich mehr zufaellig reingerutscht.
Da bekannterweise Auslaender aus nicht Englisch-sprachigen Laendernlaut Immigration kein Englisch unterrichten duerfen, musste ich mich halt gezwungenermaasen nach Alternativen umschauen.
Dummerweise habe ich in meinem Leben nicht studiert und deshalb fiel also auch die Moeglichkeit,Deutsch als als Unterrichtsfach zu unterrichten aus, weil man dafuer halt auch irgendein Diplom oder einen Abschluss braucht.

Nun ja,diese Firma hatte also ein Jobposting  was meine koreanische Frau sah und Sie rief fuer mich bei dieser Firma an, erzaehlte ein bischen von meinem Background und anschliessend wollten die halt meinen Lebenslauf sehen und so bekam ich den Job.Auf jeden Fall ein schoenes Erlebnis, wenn der CEO kein einziges Wort Englisch spricht und mein jetziger Boss auch nicht wirklich gut ist, obwohl Sie angeblich mehrere Jahre in den USA war.
Nun ja,wie in meinem voherigem Posting beschrieben, arbeite ich momentan als Freelancer fuer diese Firma, bekomme also nur ein kleines Grundgehalt aber dafuer hohe Provisionen,was das ganze einigermaasen wieder rausreisst.

Als Deutscher bzw. Auslaender hier in Korea einen Job zu bekommen, ist normalerweise eigentlich unmoeglich.
Die meisten Auslaender sind entweder  als Englishlehrer hier und kommen aus den USA, Canada etc und unterrichten hier oder sind als Expat von Ihrer Firma hierher geschickt worden.
Laut Immigration ist es Nicht-Muttersprachlern verboten, Englisch zu unterichten, was die Jobsuche fuer den Rest hier umso schwieriger macht.

Sprachmaessig werden, falls man es irgendwie schaffen sollte einen Job zu bekommen, mindestens Grundkenntnisse in Koreanisch erwartet, da die Leute in den Firmen normalerweise kaum bis garkein Englisch sprechen.
Ich bin in der gluecklichen Lage, das einige meiner Kollegen etwas Englisch sprechen, aber ansonsten sitze ich mit  Leuten im Buero, zu denen ich vor einigen Monaten mal "Hallo" gesagt habe, danach aber niewieder ein Wort mit Ihnen gewechselt habe weil es einfach nicht moelich ist.
 Da kommt man sich schon manchmal ziemlich als Aussenseiter vor, zumal mein Koreanisch wirklich Sch*** ist, weil ich irgendwie den Hang zu dieser Sprache nicht finde..

Was das Visa angeht, ist natuerlich das F2-1 Visa (Korean Spouse) das allerbeste, weil man damit offiziell auf Jobsuche gehen kann und keine weiteren Probleme hat.
Wie Du ja sicherlich weisst, ist das Visa immernur fuer ein Jahr gueltig, sodass Du jedesmal vor Ablauf des Datums wieder zur Immigration rennen musst um das ganze zu verlaengern.
Das ganze habe ich jetzt 2mal hintermir und kann mich jetzt fuer ein permanent Visa bewerben und koennte, wenn ich verrueckt genug waere, nach 5 Jahren die koreanische Staatsbuergerschaft beantragen.
Aber erstens werde ich dan wahrscheinlich nicht mehr hier in Korea sondern wieder in Europa sein und wer ist schon so bloed, seine Deutsche Staatsbuergerschaft gegen die Koreanische zu tauschen????
Wenn ich dann solche Fragen lese, wie ich als Deutscher die Koreanische Staatsbuergerschft erwerben kann etc, denke ich nur :nuts:  :nuts:  :nuts:  
Lasst es leiber bleiben, da tut Ihr Euch garantiert keinen Gefallen mit!!!!!!!!!!!!!!
Ansonsten sind normalerweise de Arbeitgeber bei der Visabeschaffung behilflich, sodass es da eigentlich kein Problem geben sollte.
Ich empfehle den Leuten immer, sich das Membership Directory der Deutschen bzw.Europaischen Chamber of Commerce zu besorgen.
Dort sind eigentlich alle Deutschen bzw. Europaischen Firmen in Seoul bzw. Korea gelistet und die entsprechenden Kontaktpersonen in HR. Wen man diese Personen per Email bzw.Telefon kontaktiert, sind diese eigentlich immer relativ hilfsberreit und nennen einem gerne die richtige Person in HR, wo man seinen CV hinschicken kann.
Wenn Du Interesse haben solltest und in Seoul bist, koennen wir uns meinetwegen gerne mal irgendwo auf nen Kaffee treffen und ich zeige Dir das Europaische Verzeichnis.

So, mein Essen wird kalt, wenn Ihr noch fragen haben solltet schickt mir einfach ne PN und antworte Euch sogut wie ich kann.

Gruss
Holgi
This post was edited on 2009-09-09, 15:56 by Holgi.
Uhu #9
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Danke Holgi für die ausführliche Antwort. Darfst du denn an ner Hakwon auch kein englisch Unterrichten? Ich meine irgendwann von Dergio gelesen zu haben, der ja deutsch- italiener ist, dass er in Korea auch an nem Kindergarten, ich nehme an einem privaten Kindergarten, Englisch unterrichtet hat. Dann müsste das doch an nem privaten Institut möglich sein, oder? Dachte immer, dass es als Ausländer schon naja sagen wir mal so... nicht sehr schwer ist einen Job in Korea zu finden, sofern man ein Arbeitsvisum hat. Vielleicht sehe ich das aber auch ein wenig zu blauäugig. Ich spiele da natürlich nur auf die großen koreanischen Firmen an, bzw. internationalen, also mit HQs im Ausland.

Das das Visum nur ein Jahr gültig ist, wusste ich nicht. Dachte wenn man verheiratet ist, dass man dann ggf. alle 2-3 Jahre mal wieder zur immigration muss, aber jedes Jahr... Naja~~ Hehe die koreanische Staatsbürgerschaft anzunehmen ist denke ich was für die absoluten hardliner. Gut, wer das mag... Ich bleib wohl lieber bei meiner deutschen, aber hier im Forum gabs mal jemanden, der diese annehmen wollte, obwohl er glaube noch nicht in Korea war. Ich stempel das jetzt mal als jugendliche Naivität ab, da hat man denke noch so im Hintergedanken, dass das cooler ist weiss der Geier :)

Bin derzeit nicht in Seoul, solltest du aber in knapp nem halben Jahr noch dort sein, können wir das gern mal bei nem Kaffee näher erörtern :) Aber brauch noch n bissl, bis ich hier ne kleine finanzielle Grundlage für meinen Sprachkurs geschaffen habe~~ Ehm und das Flugticket natürlich

Viele Grüße
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dergio #10
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Quote by Uhu:
Ich meine irgendwann von Dergio gelesen zu haben, der ja deutsch- italiener ist, dass er in Korea auch an nem Kindergarten, ich nehme an einem privaten Kindergarten, Englisch unterrichtet hat. Dann müsste das doch an nem privaten Institut möglich sein, oder?

Ich habe gut zwei Jahre Englisch in Kindergärten unterrichtet. Ohne Native Speaker oder Hochschulabsolvent zu sein. Aber natürlich mit Spouses Visum. Ich meine, bei mir hiess das F-2-1.

Wenn ich mich irgendwo zur Arbeit vorgestellt habe, war immer die erste Frage ob ich ein Visum habe. Und wenn ich gesagt habe, dass meine Frau Koreanerin ist, bekamen sie immer ganz glänzende Augen. Denn ein Englischlehrervisum bekommt man nämlich nur mit den zwei oben genannten Kriterien.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich bezweifle, dass alles ganz sauber ablief. Einen richtigen Arbeitsvertrag hatte ich nicht. Und Steuern habe ich glaube ich auch nicht richtig bezahlt.
Verdienen kann aber ganz gut. Ich habe eine 20 Stunden Woche gehabt und 2.2 Mio/pro Monat bekommen. Ich hätte zusätzlich noch in einem Kindergarten eine Stunde pro Woche für je 50.000 arbeiten können.
Ausserdem wurde ich teilweise auf der Strasse von fremden Leuten angesprochen, die dann irgendwann fragten, ob ich nicht ihrem Neffen, Enkelin oder einmal sogar ihnen selber Englisch unterricht geben könnte.
Ob das heute noch so ist weiss ich nicht.

Bei Schulen oder Hagwons hat man wohl eher weniger Chancen als bei Kindergärten, da sie schon etwas anspruchsvoller sind. Allerdings arbeitet man in Hagwons meistens von 16 bis 22 Uhr oder später für das gleiche Geld worauf ich gar keine Lust hätte. Irgendwann wurde ein Gesetz erlassen, dass Englischunterricht für Schüler nach 22 Uhr verbietet, da Hagwons teilweise exzessiv Nachtschichten betrieben haben und die Schüler dann im Unterricht am nächsten Tag durchpennten.

Am Anfang hatte ich mich im Gyeonggi English Village beworben da ich direkt daneben gewohnt habe.
In kurzen Ausschnitten übrigens hier zu sehen http://www.youtube.com/watch?v=wpcDPr6b5o4 ;)
oder hier http://www.youtube.com/watch?v=1DHIUSxqm7M
Die durften mich gar nicht einstellen, da sie staatlich gefördert sind und schärfere Regelungen haben.
Holgi #11
User title: Lost in" sparkling" Korea
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@UHU:
Ich werde bin stimmt in 6 Monaten hier noch in Seoul rumhaengen.
Wenn Du es also ueber den grossen Teich geschafft haben solltest, lass von Dir hoeren und wir
treffen uns dann auf nen Kaffee.

Gruss
Holgi
GOM = Bär (Guest) #12
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Subject: Englisch od.Koreanisch
Hallo,

ich habe fast die halbe Verwandtschaft in Seoul und Busan und war schon oft in Korea. Meine Erfahrung war immer, die jungen Leute (ab 8Jahren) sprechen Englisch sehr gut oder besser als wir in Europa, und sie werden keine Gelegenheit auslassen Dich zu testen. Die älteren Leute sprechen selten gut Englisch,
ist das auch kein Problem, die lachen Dich an und versuchen sonst weiter zu helfen.  Gruss Bär
Roma (Guest) #13
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Subject: Korea-Seoul
Hallo zusammen,

ich war leider noch nie in Korea, aber habe mich auch mal auf dem koreanischen Markt umgesehen, weil mich Korea sehr reizt. Was nicht so einfach ist, denn sprachlich scheint wie ihr alle schon angemerkt habt, nur koreanisch angesagt zu sein bzw. englisch...

Ich habe auch mal die Liste nach deutschen bzw. europäischen Unternehmen abgesucht in der Hoffnung, dass die jemanden suchen, was allerdings auch nicht so einfach ist, denn wie Holgi bereits schrieb, sind die meisten wohl eher als Expatriates dort.

@Holgi Ist es im Allgemeinen möglich im Recruiting/HR Bereich dort tätig zu werden? Ich meine ich spreche Englisch mehr als verhandlungssicher und habe über ein Jahr Recruiting-Erfahrung sammeln dürfen. Findet man hin und wieder nicht-Koreaner in Unternehmen (besonders nicht koreanischen Mutterunternehmen?).

Nun denn,

liebe Grüße
Roma
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orosee #14
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Hallo,

also einfach ist das generell nicht (mehr). Einige meiner Freunde habe ueber ein Jahr lang gesucht, wobei sie sich in Korea irgendwie ueber Wasser gehalten haben oder eben mehrmals im Jahr hier  hingereist sind. Im Moment ist der Trend sowieso eher, teure auslaendische Fachkraefte "gehen zu lassen" oder wieder ins Inland zu holen und die Position mit preiswerteren lokalen Kraeften zu besetzen. Das beste Geld kriegt man sicher noch als Expat, also mit einer Stelle in Deutschland und anschliessender Entsendung nach z.B. Korea. Aber so einfach wie frueher ist das auch nicht mehr, damals konnte man die Leute schlagen oder mit Geld locken, und es wollte niemand aus D weg. Da konnte man selbst als Quereinsteiger fast umgehend ins Ausland. Heute ist das in den meisten Unternehmen anders.

Einer meiner Freunde hat erst in einer koreanischen Firma in D gearbeitet, koreanisch gelernt, ist dann nach Korea gekommen und hat die KGCCI Liste abgearbeitet, hat dann in D wieder ALLE Unternehmen in seiner regionalen Handelskammer angeschrieben und schliesslich Erfolg mit einem Unternehmen gehabt, das in Korea noch nicht (!) vertreten war. Dann ging es fuer einige Zeit nach HK (wo die Firma schon ein Buero hatte) und danach nach Korea. Ihm gefaellt Korea sehr sehr gut, aber er wuerde auch ohne Zoegern sofort wieder nach HK ziehen  :-D

Ich selber bin nach 12+ Jahren SO Asien nach Korea gegangen, fuer ein deutsches Unternehmen, inzwischen arbeite ich als einziger Auslaender in einer koreanischen Firma in der man allerdings ziemlich gut Englisch spricht. Die Firma will auf den deutschen Markt, also passe ich da ausnahmsweise gut rein.Leider ist der Markt fuer unsere Produkte im Moment sehr schlecht (PV Zellen), daher weiss ich nicht, wie es weitergeht. Allerdings wuerde ich sowieso lieber wieder fuer ein auslaendisches Unternehmen arbeiten, oder mich mit ein paar Kumpels selbstaendig machen.

Eine gute Anlaufstelle fuer deutsch-deutsche Kontakte ist hier im Uebrigen der 3 Alley Pub, in dem sich viele deutsche Expats und Locals treffen. Mittwoch ist "Stammtisch". Wenn keiner dort ist, einfach einen Stocke hoeher gehen (Sam Ryan) und da schauen. Zwischen 19 Uhr und 22 Uhr sind die meisten noch nuechtern genug, um guten Rat zu geben  :rolleyes: Danach wird das kontaktieren einfacher, aber der Rat weniger und weniger gut (OBI, 0.5 Liter, 2,500 Won) und nach der zweiten Runde Jaegermeister...  :-/

Viel Glueck!

Oh, und meiner Meinung nach ist "Freund/Freundin lebt dort" alleine KEIN guter Grund, fruehzeitig nach Korea zu kommen!
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