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super............
beziehungsgeschichte
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korean newbie (Guest) #1
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Subject: super............
안 뇽
Annyeong hasseyo und guten Abend allen Lesern,

entschuldigung wenn ich hier so ein vl. fuer viele daemliches thema eroeffne aber ich brauche euren rat, wenn ihr einmal in einer aehnlichen Situation wart wie ich es grade bin. Wuerde mich ueber eure Antworten sehr freuen.

Vor einigen Monaten bin ich mit meiner Freundinn, Koreanerin, zusammen gekommen. Vl. erinnern sich einige, ich hatte, weil ich vorher ueberhaupt keinen Bezug zur asiatischen Kultur hatte, einige Fragen gestellt. Habe sehr interessante Antworten erhalten, die sich auch wirklich zum teil bewahrheitet haben. Nun zur Sache....
ich bin in Suedkorea, bin mit meiner Freundinn geflogen, und wir wohnen beide fuer die Urlaubszeit bei ihren Eltern,was durchaus nicht gewoehnlich ist, so wie ich das bisher gelernt habe.
Die Familie ist wirklich extrem gastfreundlich, das ist einfach toll, und trotz der sprachprobleme,(ich bin grade erst dabei es zu lernen, kann aber schon lesen, nichts besonderes aber immerhin,) ist die Stimmung echt gut, scheinabr ist mein Benehmen und Verhalten angebracht, und sie moegen mich auch tatsaechlich. Es ist wirklich sehr angenehm.
Bisher war alles gut, heute morgen jedoch hatte meine Freundinn (20) etwas streit mit ihrer mutter, wegen einer kleinigkeit, nichts besonderes. wirklich nicht. Es ging dabei auch am rande um das Verhalten meiner Freundinn zu mir. Die Mutter denkt, dass ich wirklich sehr nett bin, und ein guter Freund fuer die tochter bin. Jedenfalls sagte sie zu meiner Freundinn, dass sie sich spaeter gegenueber einem koreanischen boyfriend ehemann nicht so benehmen duerfe.

Autsch !!!!

Vl. denkt ihr jetzt dass das ja kein Weltuntergang ist, aber irgendwie hat das schon gesessen. Meine Freundinn hatte es erst hinterher erzaehlt und war selber auch sehr traurig draueber.
Was mich so verbluefft ist, dass sie so denkt, dass ich eh nur ein Freund bin, ihre Tochter zum ersten mal so richtig verliebt ist, aber sie spaeter "natuerlich" einen Koreaner heiratet, gleichzeitig aber so superfreundlich ist, das finde ich grade so zwiespaeltig, weiss nicht ob ihr euch da so reinversetzen koennt.
Meine Freundinn und ich sind jetzt ueber 7 Monate zusammen, und klar ist das noch nciht die Welt, aber es zeichnet sich schon als was ernstes ab. Fuer uns beide, wir ergaenzen uns super und haben echt ne tolle Zeit, ich koennte dass hier naeher ausfuehren, dann wuerde das aber zu lang werden. Auf jeden Fall ist es so toll, dass ich bereit bin gewisse Dinge dafuer in Kauf zu nehmen, die bei einer deutschen oder europaeischen Freundinn nicht vorhanden waeren. Und es lhtn sich ich war noch nie so gluecklich und ich glaube sie ist auch sehr verliebt in mich.

Meine Freundinn hat mir dann erzaehlt, dass  das mit dem heiraten in Korea echt ganz anders laueft als hier, und nicht nur das Lieben eine Rolle spielt, sondern auch die Familienbindung, status thematische dinge usw. Vor einigen Wochen erschien uebrigns im Stern ein Artikl ueber diese Thematiken bei Koreanern den ich eigentlich fuer misslungen und nicht fair hielt. Vl. habe ich mich da etwas geirrt.
Das macht mich grade so ein bisschen sauer und traurig auch wenn das wahrscheinlich bescheuert und naiv klingt.

Mich wuerde einfach eine Art Statement von euch dazu interessieren, was ihr so darueber denkt, egal ob gut oder schlecht lang oder kurz, einen Ratschlag, eine Warnung, was ihr wollt. Ich wuerde mich sehr freuen.

Alles Gute und vielen Dank,
micnaumann #2
Member since Jun 2007 · 278 posts · Location: Bremen
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1. Es ist wirklich ein gutes Zeichen, dass du bei deiner Freundin wohnen darfst. Ich denke das, dass dies den Eltern sehr viel Überwindung gekostet hat.
2. Du musst ihren Eltern Zeit geben sich an die Situation zu gewöhnen. Ich denke, dass sie erst mal damit klar kommen müssen, dass ihre Tochter einen ausländischen Freund hat.
3. Wenn die Eltern wirklich so tolerant sind, werden sie später auch einer Heirat zustimmen.
motchinchin #3
Member since Jul 2009 · 3 posts
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1. Der Artikel im Spiegel ist Schrott, taugt nur bedingt als Klopapier.
2. Das du ihre Eltern nach 'nur' sieben Monaten schon kennengelernt hast ist doch schon mal was positives, bei mir hats einiges laenger gedauert, was jetzt aber nicht unbedingt was heissen muss. Fuer viele Eltern koreanischer Maedels bist du nicht Auslaender, sondern ein Alien. Die meisten Koreaner sind sich den Umgang mit Aliens nicht gewohnt, ganz speziel wenn es mit ihrer Tochter zusammen ist. Gib ihnen ein bisschen Zeit und lass sie zur Ueberzeugung kommen das du der perfekte Freund fuer ihre Tochter bist und sie sich nicht sorgen muessen euretwegen. Meine Schwiegereltern in spe sind ziemlich besorgt darueber das ihre Tochter Korea (und damit ihre Etern) verlassen koennte (was durchaus mal der Fall sein kann). Gib den Eltern ein bisschen Zeit und nimm es ihnen nicht uebel falls sie sich gerade nicht damit abfinden das du ein Alien bist und sie sich lieber einen Koreaner als Freund ihrer Tochter wuenschen wuerden.
3. Heiraten laeuft anders in Korea, ist ja auch weit weg von Mitteleuropa, von der Distanz wie der Kultur her. Eltern haben meist immer noch was zu sagen aber ich denke das die wenigsten ihre Kinder total ungluecklich machen wollen und eine Heirat verhindern (kann aber vorkommen).
4. Wuensch ich euch beiden viel Glueck!

M.f.G. Stefan
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iGEL (Administrator) #4
User title: 이글
Member since Jan 2005 · 3493 posts · Location: Berlin
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Moin!

Ganz so positiv sehe ich das nicht. Es gibt natürlich eine Reihe guter Anzeichen, aber das heißt keinesfalls, dass ihr den Eltern einfach nur Zeit geben müsst und dann klappt das schon. Wie du bemerkt hast, wirst du jetzt offenbar als Freund zum Liebhaben akzeptiert, aber zumindest aktuell sehen die Eltern offenbar keine langfristige Beziehung. Vielleicht gehen sie ja auch davon aus, dass sich das von selbst auflöst (was ja auch nicht völlig ausgeschlossen ist, beispielsweise müsst ihr ja ggf. eine Zeit in einer Fernbeziehung leben, was sehr schwer sein kann - kenne die Umstände aber nicht :)).

Allerdings haben koreanische Eltern bei Ihren erwachsenen Kindern eben auch noch deutlich mehr zu sagen als deutsche Eltern. Es kann durchaus sein, dass sie später erheblichen Druck auf deine Freundin ausüben, sich von dir zu trennen.

Es liegt sozusagen an euch, den Eltern zu zeigen, dass ihr es ernst meint und dass du ein guter Partner für ihre Tochter bist. Ich denke, die wenigsten koreanischen Eltern tun so was aus Böswilligkeit oder Egoismus, sondern um ihrer Tochter ein gutes Leben zu ermöglichen. Da geht es um ganz materielle Dinge, etwa dass du eine gute Ausbildung hast (Bildung wird in Korea wesentlich mehr angesehen als in Deutschland) und du genug Geld verdienen kannst, aber auch, ob du ihre Tochter wirklich liebst und gut mit ihr umgehst. Wie motchinchin schon gesagt hat, können sie deutsche Männer vermutlich kaum einschätzen, etwa so, wie du sie kaum einschätzen kannst.

Ganz so düster, wie ich das jetzt aufgezeichnet habe, ist es wahrscheinlich auch nicht. Genau kann man das aber nicht wissen und völlig problemlos geht es wahrscheinlich auch nicht ab. Jedenfalls wünsch ich euch auch viel Erfolg.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Deluk #5
Member since Mar 2009 · 190 posts · Location: Seoul
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In reply to post #1
Hallo,

ich finde, Du siehst das sehr emotional und interpretierst zu viel rein.
Das ganze wurde im Streit auf Koreanisch gesagt und dir nachher ins Deutsche übersetzt. Vielleicht war es nicht so gemeint/gesagt, wie Du es jetzt interpretierst. (Sprich noch mal mit Deiner Freundin drüber)
"Es ging dabei auch am rande um das Verhalten meiner Freundinn zu mir."... "dass sie sich spaeter gegenueber einem koreanischen boyfriend ehemann nicht so benehmen duerfe."
Diese Aussage ging durch mehrere Filter: "einen Sprachlichen", "einen Interkulturellen" und "Deine Freundin" (Die alles andere als neutral ist). Was hat die Mutter auf der Sachebene denn gesagt?
Sie sagte: "Gegenüber einem Koreaner könntest Du Dich (später) nicht so benehmen". Womit Sie ja absolut recht haben könnte.

DU machst daraus, nur weil das Wort "später" drin ist: "Ich geb dieser Beziehung keine Zukunft, heiraten wirst Du eh einen Koreaner; Bei dem kannst Du das aber nicht bringen! Bis dahin viel Spaß mit deinem Deutschen Spielzeug."

Die Mutter könnte aber auch z.B. gemeint haben:
"korean newbie" ist sehr unkompliziert und Du bist "der Elefant im Porzellanladen" - deswegen passt Ihr gut zusammen. Ich befürchte aber folgendes: Wenn diese Beziehung in die Brüche geht, wirst Du (höchst wahrscheinlich) später einen Koreanischen Freund haben, dann wird es für Dich nicht mehr so einfach."

Oder Sie wollte DICH schützen:
"Ich finde es unmöglich, wie Du Dich gegenüber "korean newbie" benimmst. Ein Koreaner würde Dir das (später) nicht durchgehen lassen, also benimm Dich"

Kurzum:
Die Taten der Eltern sprechen doch dafür, dass Du akzeptiert wirst. Ich würde also nicht das Haar in der Suppe suchen und allzuviel in diese Aussage rein interpretieren.
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dergio #6
User title: Rückkehrer
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Ich denke auch, dass es schon ein gutes Zeichen ist, dass ihre Eltern nett zu dir sind und du bei ihnen bleiben darfst.

Bei meinen Schwiegereltern hat es auch laenger gedauert bis sie erkannt haben, dass ich nicht nur ein kurzfristiger Freund bin.
Ich hab meine Freundin damals zweimal im Jahr in Korea besucht. Das hat wahrscheinlich Eindruck auf die Eltern gemacht. Dazu immer mal wieder ein paar schöne Geschenke für die Schwiegereltern und fleissig koreanisch lernen und so langsam weicht ihr Herz auf.

Man muss aber auch ein gewisses Verständnis haben. Mein Schwiegervater hat zugegeben, dass es ihm bis vor kurzem noch unangenehm war, vor seinen Freunden zu erzählen, dass er einen ausländischen Schwiegersohn hat. Aber mittlerweile scheint er glaube ich ein bisschen stolz darauf zu sein.

Ich denke du machst es gut. Nutze die Zeit dort um einen guten Eindruck zu machen. Diskutieren bringt eh nix.

Good Luck!
Holgi #7
User title: Lost in" sparkling" Korea
Member since Jan 2009 · 112 posts · Location: Seoul
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Und wenn alle Stricke reissen, gilt ja immernoch das Motto " Andere Muetter haben auch schoene Toechter"!!! :-p  :-p
virginia (Guest) #8
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Ich kenne auch Fälle, wo koreanische Paare getrennt wurden, weil sie nach Ansicht der Eltern nicht zusammen passen. Daher solltest Du die Bemerkung nicht so persönlich sehen, auch wenn's schwer fällt. Jedenfalls ist es nicht wie in D, Hauptsach' sie lieben sich, sondern es muss halt äußerlich auch passen, z.B. gleicher Bildungsstand, ordentlicher Familienhintergrund, sonstiges Verhalten,... Im Übrigen haben manchmal die Eltern nicht unrecht, sowohl in D als auch in K, wenn sie dagegen sind. Natürlich nicht in eurem Fall.
korean newbie (Guest) #9
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Liebe Leute,

vielen Dank fuer eure Antworten. Ich denke das war von allen ein ganz gute und ehrliches feedback.
Ich muss natuerlich eingestehen, dass ich das ganze zu einem zeitpunkt aufgeschrieben habe, als ich da noch ein bisschen emotional  geladen war.
Ich denke auch, wie viele von euch geschrieben haben, dass es ein paar echt gute anzeichen seitens der eltern gibt, die sind nach wie vor sehr sehr nett zu mir und es ist wirklich angenehm hier.
Ich wage zu behaupten, dass das was die materiellen verhaeltnisse angeht, ungefaehr bei unseren Familien etwa gleich sind, und der bildungsstand ...naya wir studieren das gleiche und das auf unsere art auch beide ganz erfolgreich.
Heute hatte uns eine Freundinn der Mutter zum Essen eingeladen, die lange Zeit ins Deutschland gelebt hat, und wirklich sehr gut deutsch gesprochen hat. Sie hat mich, ich war natuerlich nicht boese, so ein bisschen aushorchen wollen, was wir beide so in unserer freizeit machen, und auch so ein bisschen nachgefragt, wie das so im vergleich zu einer deutschen freundinn ist....tricky, aber ich habe ehrlich gesagt was ich so empfinde und denke, und wie ernst es mir ist. und ich konnte mithoeren, dass die mutter meiner Freundinn erwaehnt hat, dass meine Freundinn mich heireaten will. Sie wusste nicht, dass ich die entsprechenden vokabeln wusste, und mir das nachweislich richtiug zusammenreimen konnte. und sie hat es nicht grade abfaellig gesagt. Das sagt natuerlich ueberhaupt nichts aus, ich weiss, aber es ist ein anfang.
Silberdrache #10
Member since Aug 2009 · 210 posts
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@korean newbie

Wärst Du denn (schon) bereit, Deine Freundin zu heiraten ? Falls ja, kannst Du das Deiner Freundin und ihren Eltern
ja ganz offen mitteilen. Oder hast Du Angst, abgelehnt zu werden ? Als "Zwischenlösung" wäre vielleicht auch eine Verlobung möglich - wobei den Eltern dann vermutlich ganz klar ein baldiger Hochzeitstermin in Aussicht gestellt
werden muss.

Falls es Dir aber momentan darum geht, ob Dich ihre Eltern überhaupt als "Schwiegersohn" akzeptieren würden, sehe ich aus Sicht der koreanischen Eltern vor allem folgende Bedenken:

1. Will der Mann unsere Tochter wirklich heiraten, meint er es ernst, wird er sie gut behandeln und kann er sie und eine Familie versogen
2. Wie sollen wir uns mit ihm verständigen, teilt er unsere (koreanischen) Werte
3. Wo werden die beiden leben

Ich denke, wenn Du diese Bedenken entkräften kannst, sieht das alles schon recht positiv für Dich aus.
Mein koreanischer Schwiegervater war ein strenger Verfechter der "Nur einen Koreaner für meine
Tochter"-Einstellung. Da ich aber alle oben genannten Punkte schnell lösen konnte, war das innerhalb
kürzester Zeit kein Thema mehr (vor allem nach einer gemeinsam geleerten Flasche 40-prozentigem Sojus
nicht mehr).

Ich drücke Euch fest die Daumen !
Uhu #11
Member since Jun 2008 · 401 posts
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Soju hat doch keine 40%, knapp bissl mehr als die hälfte vielleicht ;)
Silberdrache #12
Member since Aug 2009 · 210 posts
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@Uhu

"Andong-Soju", meinem Schwiegervater nach der einzig wahre, hat mehr als 40% ! ;-)
Siehe auch: http://www.andongsoju.co.kr/eng/index.html
motchinchin #13
Member since Jul 2009 · 3 posts
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erzaehl das mit dem Soju bloss nicht dem Vater meiner Freundin...
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Smileys: :-) ;-) :-D :-p :blush: :cool: :rolleyes: :huh: :-/ <_< :-( :'( :#: :scared: 8-( :nuts: :-O
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