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Neues Korea-Buch "Schlaflos in Seoul"
Buchempfehlung
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henchan (Former member) #76
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In reply to post ID 19781
Salve imnida,
stimmt, einen mohammed-karikaturen-streit aus diesem buch zu machen wäre falsch.
Ich finde das Buch o.k., aber mich hätte eine erste Korea Reise doch abgeschreckt, da
ich denke, dass die Autorin doch eher aus (wie sie selber schreibt) ihrer subjektiben
Sichtweiset schreibt und sie meinermeinung nach nicht ausgewogen schreibt.
Wer dieses Buch, ohne einmal Korea besucht zu haben, ernst nimmt und nicht
startet vielleicht mit falschen Voraussetzungen.
Wer aber nicht als Tourist, sondern als Student etc. längere Zeit in Korea ist,
kann da sicherlich doch einige Vergleiche anstellen.

Was Vegetarier betrifft (diese Fumpen essen eh meinem Essen das Essen auf ;-)) denke ich,
sollte nicht mehr Respekt als einfache preussische Tugenden "Jeder soll nach seiner Facon
glücklich werden". Mit "Respekt behandeln" halte ich für überflüssig.

Ich war einmal in Tokyo mit einer Vegetarierin essen. Wir assen ramen.
Da sie kein Fleisch ass, nahm sie die Fleischstücke mit den Stäbchen und legte es in
meine Ramen Schale.
Mit Vegetarierinen zu Essen hat so gesehen auch seine Vorteile. ^^

Ist es denn illusorisch zu glauben, dass man mit einfachen koreanisch Kentnissen nicht auch den Koch bewegen kann, eine leckere fleischlose Speise zu kochen ?
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Seoulman #77
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Subject: Diamond Dilemma von Tariq Hussain
Ich habe gerade einge Kapitel des Buches Diamond Dilemma von Tariq Hussain gelesen. Dieses Buch befasst sich mit den Fehlern (Fokus auf den wirtschaftlichen Bereich und Bildungssystem) die in Korea in der Vergangenheit -vor der Asienkrise -und auch danach gemacht wurden bis ca. Ende 2007. Der Autor übt Kritik an dem System der Chaebols der SKY Unis und den Fehlern des Staates. Im Einband stehen auf zwei Seiten Kritiken. Auf der einen internationale Kritiken von Professoren und Zeitungen auf der anderen Seite von allen großen koreanischen Zeitungen. ALLE Kritiken sind positiv.
Die Erstausgabe erschien 2006 und die Zweitausgabe 2008. Hat zufällig jmd. von euch mitbekommen ob das Buch damals für ähnlichen Wirbel gesorgt hat wie "Schlaflos in Seoul"? Immerhin kritisiert er sehr offen was geändert werden muss und zeigt ganz klar Fehler auf an den Grundpfeilern Wirtschaft und Bildung. Was mich wundert sind die positiven Kritiken.
z.B Yonhap News: This book reveals the key issues facing Korea today, not only in terms of the econom, but also for society as a whole.

oder Kookmin Ilbo: An outsider can look at us in a way we cannot, provide a fresh perspective and point out relevant issues for our society.
winona_forever (Guest) #78
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Ich habe "Diamond Dilemma" nicht gelesen und war zu der Zeit auch nicht in Korea - deine Frage kann ich also nicht beantworten.

Der Unterschied zu "Schlaflos in Seoul" ist aber wohl die Tatsache, dass niemand in Korea "Schlaflos in Seoul" wirklich gelesen hat, sondern viele Leute einfach den Unsinn aus dem Internet geglaubt haben - und das ist ja der eigentliche Skandal, dass so viele Leute ohne auch nur zu wissen, was in dem Buch steht, komplett ausgetickt sind und sich auf dem Blog der Autorin absolut inakzeptabel aufgeführt haben. Ich kann das immer noch kaum fassen!!!

Sollte das Buch jemals in Korea von professionnellen Literaturkritikern rezipiert werden - und nicht von 13-jährigen Internet-Nerds und Schmierenjournalisten - vielleicht wären die Kritiken dann gar nicht so schlecht. Das Buch ist ja gut geschrieben und - zumindest aus deutscher Perspektive - witzig.

Abgesehen davon, es kann sein, dass die Kritiken zu "Diamond Dilemma" nicht ganz so positiv waren und der Verlag eben nur den einen positiven Satz aus einer eher durchwachsenen Kritik genommen hat. Das machen Verlage ja sehr oft, kein Verlag wird eine negative Kritik abdrucken :)

Um henchans Frage zu beantworten, koreanisch sprechende Vegetarier können im Restaurant natürlich erklären, was sie essen und was nicht. Allerdings verstehen die Köche oder Köchinnen das oft nicht und mischen trotzdem Fleisch oder Fisch ins Essen. Das ist eher eine Einstellungssache. najas Kommentar hat ja auch bewiesen, dass viele Koreaner einfach nicht kapieren, was einen Vegetarier ausmacht und dass man dessen Einstellung und Essgewohnheiten einfach so akzeptieren muss wie sie sind. Von daher, kann ich nur bestätigen: das Kapitel über Vegetarier in "Schlaflos in Seoul" ist nicht übertrieben.
naja #79
User title: naja
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Subject: spreche nicht über das Buch sondern über euch
Nur in Südkorea leben 50 Millionen, die - leider - sehr abgekürzt wirtschaftlich und politisch erfolg haben. koreanische Gesellschaft ist nicht einfach zu verstehen. Bücher, die Korea beobachteten und ins Koreanisch übersetzt oder selbst auf Koreanisch geschrieben wurden, füllen Regalwände. Viele darunter sind ätzend kritisch. für uns? ja, bitter, den Schatten der wirtschaftlichen Aufschwung zu gucken oder unangenehmen Verwestlichungsvorschlag zu hören. ich hab mal in 90er jahren eine Korea-Kritik von einem japanischen Korrespandent gelesen, der in Korea über 10 Jahre "gelebt" hatte. aber überall einstimmig und aufschlussreich. Solche kritiken bereichern uns sehr. Beim lesen fand ich mich herzlich dankbar. Ohne solchen Kritiken von aussen kann eine bunte Kultur einer gesellschaft nicht gelingen.

Nun über die Frau, die vermeintlich als eine der Schönheiten genannt wird. - zuviel Fotomontage ist für Haut ungesund. Sie hätte ein Buch(nennenwert?) mit oberflächlicher beobachtung und im sinnlichen Styl geschrieben.
Quote by winona_forever on 2009-09-03, 04:42:
Sollte das Buch jemals in Korea von professionnellen Literaturkritikern rezipiert werden ... aus deutscher Perspektive - witzig.
dagegen ist schon oben genug erklärt. Das Buch gehört also zum anderen Liga. Oder soll ich weiter aufklären, warum dein Gesang in Noräbang nicht von Dieter Bohlen begutachtet werden kann?
Wenn sie andererseits auf Koreanisch genau so geschrieben hätte, würde der Wut von "13-jährigen Internet-Nerds" nicht provokatiert.
Quote by winona_forever on 2009-09-03, 04:42:
das Kapitel über Vegetarier in "Schlaflos in Seoul" ist nicht übertrieben.
Es kann sein. Na dann? (soll Koreanische Regierung die Kioske subventionieren, die den ausländischen Vegetariern dummerweise trotz des betriebsverlusts massgeschneiderte gerichte anbieten?  dies wäre zuviel. Wer von Humor und Witz vorschnell spricht, der muss auch satire hinnehmen.) Wenn sie mit Insicht, Niveau und perspektive diese Gesellschaft beobachtet hätte, würde sie die Weisheit einer anderen Tradition oder kollektiver Intlligenz finden. die Welt ist nicht überall gleich. Es könnte auch noch eine Kuriosität sein, also, wie so viel beschworen, witzig sein könnte das Buch schlaf gut in seoul. Ohne solchen geistigen Vermögen zu schreiben, führt dazu, über eine andere Kultur oder über eine andere person nur lustig zu machen, und zwar mit der zwiegespaltenen Zunge hinter dem Rücken. sonst verdient es denn nichts.

es kann euch wundern, weshalb ich hier bislang soviel geschreiben habe, aber ohne Lust, das Buch zu lesen. Einfach. eure perspektive ist - grob zu sagen, was ich finde - nicht viel anders als ihre.
This post was edited 2 times, last on 2009-09-08, 19:00 by naja.
henchan (Former member) #80
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Quote by naja:
.... soll Koreanische Regierung die Kioske subventionieren, die den ausländischen Vegetariern dummerweise trotz des betriebsverlusts massgeschneiderte gerichte anbieten?  dies wäre zuviel.

@naja,
könntest du bitte aus dem Buch (das ich gelesen habe) die Passagen zitieren, in denen von der Autorin verlangt wird, dass, wie du hier schreibst, die koreanische Regierung vielleicht Kioske subventionieren sollen, damit sie vegetarische Gerichte bieten ?
Vielleicht habe ich diese überlesen. Ihr Vorwurf geht eher in die Richtung, dass es von einigen Leuten nicht akzeptiert wird, dass sie kein Fleisch essen möchte.

Das Buch "Schlaflos in Seoul" ist kein wissenschaftliches Buch, sondern subjektiv geschrieben. Da ich bei meinen Reisen durch Japan, Korea und anderen Ländern ja auch erst einmal subjektive Eindrücke sammle, finde ich es
interessant, auch von anderen von deren Eindrücke zu lesen.

Warum sollte es nicht auch in Korea ein Buch "Schlaflos in Berlin" geben, in dem eine Koreanierinn Ihre Eindrücke
von Deutschland schreibt.

Gut, ich bemängle an diesem Buch auch, dass der Schwerpunkt eher auf das Kritisieren bzw. die aus ihrer
Sicht unangenehmen Erfahrungen gelegt wird. Deshalb würde ich es auch keinem unbedingt empfehlen,
der noch nie in Korea war. Aber bitte, nur Hofberichterstattung kann es dann doch auch nicht sein.
Nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen. Ja naja, man kann auch wie du vorgeschlagen hast über die
"Weisheit einer anderen Tradition" schreiben. Aber es gibt auch eine "Alltagskultur" hier, da und überall.
Aber vielleicht gibt es ja den "Paris Schock" oder "Paris Syndrom" bei Japanern und sicherlich auch bei
anderen Touristen aus Asien, die vorher nur über die "Weisheit einer anderen Tradition" gelesen haben
und dann Vor-Ort im wunderschönen und reizendem Paris eine ganz andere Situation vorfinden.

Ich persönlich habe eine sehr gute Meinung über Korea, die sich aber aus der "Touristenbrille"
ableitet. Viele Jahre hat mein Cousin mit seiner koreanischen Frau in Japan gelebt.

Vielleicht ist die Sichtweise eines Japaners, der 10 Jahre in Korea "gelebt" hat, auch noch einmal eine
andere, als die einer Europäerinn.
Deluk #81
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@naja:
es kann euch wundern, weshalb ich hier bislang soviel geschreiben habe, aber ohne Lust, das Buch zu lesen.

naja, ich hab das nicht ganz verstanden, hast Du das Buch "Schlaflos in Seoul" gelesen, oder nicht?
naja #82
User title: naja
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In reply to post #80
ich ändere den Satz: "Wer von Humor und Witz vorschnell spricht, der muss auch satire hinnehmen"
so: "Wer von Humor und Witz vorschnell gesprochen hat, der muss diesmal seinerseits aber auch satire hinnehmen." noch nicht verständlich? dann frage deine Schwägerin.

übrigens: die Schreibfähigkeit von mir oder das Leseverständnis von zwei? that is the question an alle, die gute augen haben.

PS: an die leute, die Koreanisch verstehen. http://bbs3.agora.media.daum.net/gaia/do/story/r…?bbsId=…
es ist eine Werbung. aber nicht Lärmmarketing sondern Humormarketing. ja witzig.
This post was edited 2 times, last on 2009-09-09, 13:00 by naja.
Gummibein #83
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In reply to post #81
Ich staune schon über die Naivität der Autorin.

Zum einen beschwert sie sich, dass in dem Glauben Ausländerinnen würden sowieso kein Koreanisch verstehen über sie gelästert wird. Zum anderen beschreibt sie, wenn auch bemüht pointiert, unschöne Dinge in Korea. Tat sie das weil sie glaubte, dass Koreaner sowieso kein Deutsch lesen können? Wird aus einer Sache was sie verletzt zu einem Kompliment wenn sie es selbst anderen sagt?

Man stelle sich vor ein Deutscher würde aus den vielen Erlebnissen mit Türken die kuriosesten in einem Buch sammeln. Oder die hier lebenden Türken würden ihre wunderlichsten Erlebnisse in Deutschland veröffentlichen. Das funktioniert nicht. Markus Maria Profitlich kann keine Witze über Türken reissen. Das gäbe zu recht eine ordentliche Aufruhr. Solche Witze kann nur Kaya Yanar machen.

Man kann sagen, "ICH habe einen riesigen Hintern" aber man muss schon einen sehr feinen Gespür für die Situation haben wenn man sagen will "DU hast einen riesigen Hintern."

Ich erinnere mich an die Formulierung: Mein Atem wird mich hoffentlich vor allem schützen, denn ich habe jede Menge Kimchi gegessen. Ok, keine Meisterleistung aber wie anders klingt dagegen Kimchi stinkt bis zum Himmel?

Die Erzählungen tun natürlich umso mehr weh da sie jedes mal ins Schwarze treffen. Jeder Koreaner hätte so ein Buch hingekriegt bis auf die "ungezogenen" Tabuthemen und es wäre wahrscheinlich nicht einmal gedruckt worden weil es nur Banalitäten enthält von dem jeder weiss.

In dem Sinne, glücklich der noch nicht erfahren musste welche Waffe Wahrheit sein kann.
Silberdrache #84
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In reply to post #78
Quote by winona_forever on 2009-09-03, 04:42:
...der Unterschied zu "Schlaflos in Seoul" ist aber wohl die Tatsache, dass niemand in Korea "Schlaflos in Seoul" wirklich gelesen hat, sondern viele Leute einfach den Unsinn aus dem Internet geglaubt haben - und das ist ja der eigentliche Skandal, dass so viele Leute ohne auch nur zu wissen, was in dem Buch steht, komplett ausgetickt sind und sich auf dem Blog der Autorin absolut inakzeptabel aufgeführt haben. Ich kann das immer noch kaum fassen!!!

Sollte das Buch jemals in Korea von professionnellen Literaturkritikern rezipiert werden - und nicht von 13-jährigen Internet-Nerds und Schmierenjournalisten - vielleicht wären die Kritiken dann gar nicht so schlecht. Das Buch ist ja gut geschrieben und - zumindest aus deutscher Perspektive - witzig.

Ich habe Schlaflos in Seoul bis zur letzten Seite gelesen, bin kein 13-jähriger Internet Nerd und auch kein Schmierenjournalist, dennoch fällt meine Kritik zu dem Buch negativ aus. Der Schreibstil ist sicher nicht schlecht
und unterhaltsam und aus der Sicht eines Nicht-Korera-Kenners vielleicht sogar witzig. Aber aus meiner Sicht,
der sich nun doch sehr intensiv mit Südkorea befasst, ist es eine Ansammlung negativer Eindrücke ohne
positiven Ausgleich. Und das kann ich - siehe mein erstes Posting - so nicht stehen lassen, weil es Südkorea
nicht gerecht würde. Das Buch bietet lediglich eine sehr subjektiven Sichtweise.

Ansonsten kann ich Gummibein nur zustimmen.
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Soju #85
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Der Schreibstil ist sicher nicht schlecht und unterhaltsam und aus der Sicht eines Nicht-Korera-Kenners vielleicht sogar witzig. Aber aus meiner Sicht,der sich nun doch sehr intensiv mit Südkorea befasst, ist es eine Ansammlung negativer Eindrücke ohne positiven Ausgleich. Und das kann ich - siehe mein erstes Posting - so nicht stehen lassen, weil es Südkorea nicht gerecht würde. Das Buch bietet lediglich eine sehr subjektiven Sichtweise.

Na, da haben wir ja wieder einen TOP Südkoreakenner :-)
Inwieweit beschäftigst Du Dich den mit Korea wenn Du das schon so rausstellst?
Ich habe das Buch auch gelesen und ich dachte ..Wow~ was Sie schon nach 3 jahren über das Koreansiche Leben versteht ist Top...
Da muss ich bei manchen "Südkoreakenner" schon schmunzeln ;-)

Alles in allem ist es nur ein Buch, das man kritisieren kann oder gut finden kann wie man will aber Sie dann als "German Witch etc." von ein paar Internetfreaks aus SKorea zu bezeichnen geht halt dann wirklich zu weit ...
Erinnere da gerne mal an manchen Internethorror den sich manche Koreanische Schauspieler anhören müssen ...
This post was edited 2 times, last on 2009-09-09, 15:00 by Soju.
imnida #86
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@Silberdrache
Ist das auch von Dir?
http://www.occidentalism.org/?p=1030
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dergio #87
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In reply to post #85
Quote by Soju:
Erinnere da gerne mal an manchen Internethorror den sich manche Koreanische Schauspieler anhören müssen ...

Von denen einige übrigens nicht mehr leben... aber anderes Thema

Hab länger nicht in das Thema reingeguckt und spar mir jetzt die letzten 5 Seiten zu lesen.

Ich denke mir nur, gerechtfertigt oder nicht,,, taktlos oder nicht,,,
Heute schimpfen alle über Buch und Autorin, in ein paar Jahren wird das Buch ein Klassiker sein.
Der ganze Aufruhr zeigt doch nur, dass sie genau den Nerv getroffen hat.

Aber viel Spass beim weiterdiskutieren ;)
Gummibein #88
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Quote by dergio:
Ich denke mir nur, gerechtfertigt oder nicht,,, taktlos oder nicht,,,
Heute schimpfen alle über Buch und Autorin, in ein paar Jahren wird das Buch ein Klassiker sein.

Die Qualität hat das Buch nicht.

Selbst Mark Twains noch weiter ins humoristische gehenden Stories über Eskimos werden ja heutzutage eher als kleine Sündenfälle gnädig verschwiegen.

Das Fatale ist, dass sie offenbar die Literatur früherer Jahrhunderte verpasst hat als europäische Kolonialherren über die rückständigen Afrikaner berichtet haben.

Wie schon gesagt, sie trifft oft genug Mitten ins Schwarze aber ist nicht erfahren genug die Geschichten so zu drehen, dass man von selbst auf die dahinterliegende und berechtigte Kritik kommt. Aus der Sicht eines Gastes etwa, der sich ungeschickt anstellt angesichts ungewohnter Sitten in einem fremden Land, wäre genauso entlarvend gewesen und hätte diese von ihr nicht gewollten Anfeindungen erspart aber sie hatte wohl nicht die Mittel dies zu erkennen.
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Soju #89
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
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In reply to post #86
Quote by imnida:
@Silberdrache
Ist das auch von Dir?
http://www.occidentalism.org/?p=1030

@silberdrache
Oh la la ~ Dein Kommentar ( wenn Du das bist ) ist ja unter aller Kanone....
as a german i am ashamed of it...;-)
This post was edited 2 times, last on 2009-09-10, 03:13 by Soju.
Uhu #90
Member since Jun 2008 · 401 posts
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Finde das net sonderlich wild, ist ja seine Meinung bzw. sein Gefühl darüber ehm oder ihrs ;)
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