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Neues Korea-Buch "Schlaflos in Seoul"
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Seoulman #61
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In reply to post ID 19711
Aber wenn Koreaner so tolerant wären wir ihr schreibt, dann würden sie doch wohl anders mit dem Buch umgehen, oder?
naja #62
User title: naja
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Quote by Seoulman:
dann würden sie doch wohl anders mit dem Buch umgehen, oder?

hast du gelesen auf koreanisch, wie Koreaner darauf reagieren?
umgekehrt auch gleich. sehr selten kann unter koreanern deutsch verstehen. klar. oder?. fast niemand hat das buch gelesen. die, die eine intermediäre Position hat, haben abwechselnd die aufgeregt, die nur eine sprache von koreanisch und deutsch verstehen können. ausser den Hassverkäufern-wie gesagt, kann man verschiedene Meinungen mindestens im Internet lesen. pro-europäisch, nationalbewußt, selbstreflektierend, usf. meiste haben aber keine ahnung und meinung, weil, wie sie wissen, "angeblich blabla" umsonst ist. es klingt nur von denen, die äussern.

zitiere einen Para. sie hat z.T. recht.
“Seoul ist keine schöne Stadt - das kann man ohne Bosheit sagen.

In Seoul wurde nie für die Ewigkeit gebaut. Was an alter Bausubstanz noch übrig ist, wurde entweder ungeschickt restauriert und schrill angemalt, daß es westliche Besucher nicht mehr begeistern kann oder es ist so geschickt versteckt, daß man lange danach suchen muß. Alles andere sind in größter Eile hochgezogene Wolkenkratzer - grau in grau, mit nur wenig grün dazwischen."
ich emphehle aber, http://blog.hani.co.kr/bonbon/

das Wort toleranz gefällt mir - wie gesagt - nicht so sehr. aber auf die Frage, ob koreaner tolerant oder toleranter sind- antworte ich mit der Frage so, wer stärker ist von Siegfried und Terminater? oder wer hübscher ist von heidi klum und ...

PS an Chungchi
Du bist meine gute Deutschlehrerin. Du führst mich zu Worten, die ohne dich nie gehört werden.
This post was edited 2 times, last on 2009-08-28, 15:11 by naja.
henchan (Former member) #63
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@naja,
könntest du bitte deine Behauptung aus einem deiner vorhergehenden Postings etwas erläutern, dass der deutsche und der koreanische Nationalismus nicht vergleichbar sind ? Wäre nett.
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Seoulman #64
Member since Sep 2008 · 443 posts · Location: Seoul
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Seoul ist keine schöne Stadt - das kann man ohne Bosheit sagen.

Du darfst aber auch nicht alles und jeden Satz auf die Goldwaage legen! Fakt ist, dass Seoul im Vergleich zu anderen Großstädten dieser Welt einfach hässlich ist! Natürlich gibt es hier und da sehr schöne Flecken in Seoul. Wunderbare historische Paläste, Schreine, tolle moderne Bauten (z.B. Post Tower oder Jongno/Millenium Tower). Aber der Großteil der Stadt ist einfach hässlich! Die Skyline hat nichts besonderes zu bieten, überall sieht man die hässlich hoch gezogenen Wohnblocks der 재벌s. Insadong ist wirklich sehr schön oder Gangnam als Bsp. für moderne Gebäude (allerdings auch nur solange man auf der Gangnam oder Teheran Street bleibt) aber z.B Itaewon, Hongdae, Sinchon, hat doch wirklich nichts besonderes zu bieten und gilt eher als hässlich!
derfelix #65
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@alle die Seoul hässlich finden^^
Seoul ist bestimmt keine besonders schöne Stadt, es ist nicht vergleichbar mit Städten wie Vancouver oder Zürich, aber wer mal in Tokio war, oder in vergleichbaren Ballungsräumen, wird merken, dass Seoul viel zu bieten hat! Meiner Meinung nach gibt es zahlreiche Orte, an denen man der Großstadt entfliehen kann! Dies viel mehr, als es in Tokio der Fall ist! Besonders die zahlreichen Berge mitten in der Stadt, die unbebaut geblieben sind und die wenig kompakte Anordnung der Vororte um die Stadt, ermöglichen von jedem Ort in Seoul ein schnelles Erreichen der Natur!! Auch das Südufer das Han oder der Seoul-"Wald" sind Orte, an denen man abends mal entspannen kann!
Natürlich sind wir in Deutschland mit Parks und Natur in großen Städten recht verwöhnt aber eine Gegend, in der 22 Mio Menschen auf geringem Raum leben, darf man nicht mit deutschen oder europäischen Maßstäben bewerten! Ich fahre auch nicht ans Mittelmeer um Fachwerkhäuser zu sehen! Natürlich gibt es besonders nördlich des Han weniger "schöne" Orte aber trotzdem sind selbst diese Orte sehr interessant! Ich persönlich finde auch Wolkenkratzer durchaus schön! Des Weiteren gibt es viele Orte in Seoul, an denen die koreanische Kultur und Architektur relativ gut erhalten wurde! Sie Schönheit Seouls sollten wir also nicht durch unsere deutsche Brille beurteilen!!
henchan (Former member) #66
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Quote by derfelix:
..... aber eine Gegend, in der 22 Mio Menschen auf geringem Raum leben, darf man nicht mit deutschen oder europäischen Maßstäben bewerten! ...

Da ist was dran. Oberflächlich betrachtet ist Seoul wirklich keine schöne Stadt. Auch bei näherem Hinsehen wird Seoul wohl nicht den Schönheitspreis weltweit gewinnen. Aber es gibt verschiedene Details, die diese Stadt interessant und attraktiv machen.
Sehr schön an Seoul finde ich, das Abends auf der Stasse verschiedenste Stände ihre Speisen anbieten.
Durch die verschiedensten Stände, die ihre Speisen offen bruzelten, lag natürlich auch immer ein Duft
dieser Speisen in der Luft. Ich finde, in Seoul bzw. insgesamt in Korea spielt sich im Vergleich zu Tokio (Japan)
doch vieles mehr auf der Strasse ab. Nach Feierabend gehen die Leute noch was kleines Essen und den einen
oder anderen Soju zu trinken. Vieles findet im freien bzw. auch mal in einer Markthallte statt. In Japan werden
da wohl eher Isakaya genutzt. Störend ist dann früh morgens eher der Müll, der für die Müllabfuhr gesammelt
und zur Abholung am Strassenrand liegt. Aber eine Großstadt ist eben mal kein idyllisches Dorf.
Ich wohnte im Banana Backpackers. Zu Fuss konnte man problemlos zu den Hochhäusern (Shinjuku in Tokyo ist jedoch deutlich imposanter) laufen und schon war man in einer anderen Gegend. Vom Backpacker Hotel aus konnte man zwar entlang einer Hauptstrasse laufen, ich ging aber oft durch eine kleine Gegend in Rinchtung Cheonggyecheon in der einstöckige Häuser Standen und man durch enge kleine Gassen laufen musste.
Das war ein Kontrast zu den Hochhäusern.
Es lohnt sich auch den Cheonggyecheon entlang zu flanieren und auch nicht nur die ersten ein zwei Kilometer beginnend nahe der Hochhäuser, sondern immer weiter. Man erreicht Gegenden, die weniger hektisch
erscheinen und wohl eher Wohngegenden sind.
Was felix schreibt, stimmt. Will man mal einen Berg erklimmen, muss man nicht all zulange mit der Bahn oder
Bus aus Seoul fahren und schon kann man Seoul von oben betrachten.
Ich wanderte mal auf eine Berggruppe nahe der Station Dobongsan. Von oben konnte ich Seouler Hochhäuser
sehen, die das Wohnviertel Marzahn in Berlin doch recht klein aussehen liessen.
Fazit. Auf dem ersten Blick ist Seoul wirklich keine schöne Stadt, aber wer Korea berreisen will, sollte ein paar Tage für Seoul einplanen. Der zweite Blick lohnt sich auf alle Fälle.
By the way felix, auch Tokyo ist sehr vielseitig.
sonbi #67
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Quote by henchan:
By the way felix, auch Tokyo ist sehr vielseitig.

Ganz meine Meinung. Ich denke Tokyo ist, was Ausflüge anlangt, genauso attraktiv wie Seoul, man denke an Hakone, Kamakura usw. Außerdem ist Tokyo, meiner Meinung nach, urbaner und futuristischer als Seoul, Stadtteile wie Shinjuku oder Akihabara, dass stark an 'Blade Runner' oder ähnliche SF-Filme erinnert, gibt es in Seoul nicht.
This post was edited on 2009-08-30, 09:47 by sonbi.
henchan (Former member) #68
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Jub. ^^
Und wie in Seoul findet man in manchen Vierteln neben grösseren Gebäuden plötzlich viele kleinere
privat genutzter Häuser. Mehrspurige Strassen von denen es in kleinere Viertel geht, in denen es
keine Bürgersteige mehr gibt, sondern Fussgänger und Autos sich eine engere Strasse teilen.
Kenne ich aus Deutschlan nicht. Fand ich aber schön.

Was man aber insbesondere zwischen den U-Bahn Stationen Jong no 1 ga und 5 ga finden kann,
sind diese vielen vielen kleinen Läden. Die haben vielleicht nur so 6 m Breite und 10 m Tiefe.
Keine Frontfassade sondern eine offene Front, die abends durch Metallrollscheiben verschlossen
werden. Offensichtlich finden sich immer gleiche Händlergruppen zu sammen.
Findet man einen Laden, der für das häusliche Bad Toiletten, Waschbecken etc. verkauft, kann
man sicher sein, die nächsten 10 Händler links und rechts von ihm verkaufen vergleichbare Ware.
Will man Lautsprecherboxen kaufen, findet man gleich mehrere Händler an einem Fleck, die
Lautsprecherboxen verkaufen.
Läuft man dann wieder auf der einen oder anderen Hauptstrasse, kann es schon mal wie für
eine Großstadt eher dreckig aussehen und man sieht einfache kleine Läden, die nix besonderes
verkaufen.
Läuft man diese Strecke aber unterirdisch einer Passage ab, stösst man auf edlere Geschäfte,
die traditionelle Kleidung, Uhren und Schmuck verkaufen und alles ist schön sauber.
Ja, Seoul ist schon vielseitig.
Und an alle Neidhammels.............bald bin ich wieder da. ^^
derfelix #69
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jaaa da werde ich wirklich neidisch!! =)
ihr habt beide recht...tokio hat auch viel zu bieten..ich persönlich fand es aber im vergleich zu seoul eher unschön..mag daran liegen, dass ich nur drei wochen dort verbracht habe!
ich denke, seoul ist, wenn man sich darauf einlassen kann, sehr interessant und gerade der fakt, dass nicht jede ecke supermodern ist (stellenweise allerdings viel moderner als tokio..z.b. u-bahn-system) , macht seoul zu einer sehr kontrastreichen stadt..genau wie henchan sagt!
sonbi #70
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Quote by derfelix:
(stellenweise allerdings viel moderner als tokio..z.b. u-bahn-system)
sorry, dass kann ich leider gar nachvollziehen, gerade das U-Bahn-System ist doch in Tokyo besser ausgebaut und viele Stationen moderner gestaltet als in Seoul. Auch ist mehr hilfsbereites Personal vorhanden, es gibt keine nervigen Verkäufer in den Wagen, und das Handyverbot wird strikt eingehalten.
Nix für ungut, will jetzt hier keinen Seoul-Tokyo Wettkampf eröffnen... Seoul rules!  :-)
This post was edited 3 times, last on 2009-08-30, 12:36 by sonbi.
derfelix #71
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ok =)
naja #72
User title: naja
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Subject: in erwartung auf "schlaf gut in Seoul"
ich hatte mal von einer Hotelspitze (sozusagen skylounge) in Tokyo den Berg Huji gesehen, um den zu erreichen aber stundelang dauert(würde jemand diesen Satz richtig korrigieren?). es war fantastisch. einerseits dank des klaren Wetters. andererseits bedeutet es, dass Tokyio auf dem flachen gebiet bis Huji liegt. In Korea, nicht nur in Seoul, findet sich solche Fläche nicht.
Seoul ist seit über 600 Jahren die Hauptstadt gewesen. damals herrschte die Hypothese von Pengsui(auf koreanisch zu lesen Pungsu, bedeutet Wind und Wasser), die als Faustregel besagt, dass Menschen vor dem Berg und hinter dem Wasser am besten leben. dafür sprechen viele modere Argumente. Aufgrund deren wurde Seoul als Standort der Hauptstadt von der Chosun-Dynastie "gewählt". es ist ja hunderte Jahren her.
sie hat eine rasche Verstädtung erfahren. Mit der damaligen diktatorischen Entwiklungsstrategie von konzentration wurde sie immer dichter geworden. Es gab keine Zeit, diesem Wandel ästhetisch zu begegnen. sondern nur mit Bagger. ein Wendepunkt war der Staudammbau von Sojangkang, einem zweig von Hangang, der den Sumpfgebiet in banpo und Jamsil an unterem Hangang - insgesamt jetzt kangnam - zur Bau-Gelände angeboten hat. mittlerweile hatten sich koreanischen Bauunternehmen anlässlich des Baubooms in arabischen Ländern natürlich einigermassen Bautechnik akkumuliert und inländisch auch davon verdienen wollen. So wurde Kangnam erschlossen, aber nicht nach dem Plan, sondern unternehmerischen Begehren. Wie der jetzige Präsident als Seouler Bürgermeister verspochen hatte, dass er Seoul dem Got -er sei sog. christian, ja wild christian- widme, verdachten Machtinhaber in Korea aneinander Seoul oder Korea als eigene Vermögen. es wäre eine weltweite diktatorische Krankheit. In Japan und in Korea gilt das Bau-Dreieck, wie es in America irontriangle gilt. Diese wollen unbedingt bauen. Lukrativ und massiv ist das Apparment. wie es aussieht, macht es ein Chaos aus. komischerweise - vor euren Augen - wohnen normalerweise wohlhabende in Apartsments und sehen die anderen abschätzig an.
Seouler Erdeenergie wäre schon erschöpft worden. ja seit 600jahren nur ausgeschöpft. der Expräsident, der auch einerseits sehr komisch war, wollte so oder so die Hauptstadt - genauer: Teilfunktionen von Verwaltung - umziehen. das heisst, die Immobilienblase platzt. viele wollten nicht. deshalb versagt.
die Planung, oder besser politische Absicht macht also Seoul hässlich. da wohnen aber Menschen, die ihrerseits das daheim pflegen wollen. dies macht Seoul bewohnbar. Wenn einer Seoul als Tourziel hält, ist es leider falsche Adresse. Seoul ist bewohnbar, und zwar gemütlich als Bewohner aber nicht als Tourist.

PS. Das polemische Thema Nationalismus möchte ich nicht hier eröffnen, obwohl meine Meinung fest ist. Ich würde eher - vielleicht -in meinem eigenen Buch verantwortlich schreiben. noch eins. wenn einer so schnell mit dem Wort "unverständlich" oder "unglaublich, würde meine Schwägerin fragen" - aber nicht den Gesprächpartner - zurückgeht, verliert man noch die Lust, mit ihm weiter zu "quatzen".
PS 2. wer Seoul besichtigt, sollte Paläste besuchen. nicht als Machtsymbol sondern als Gärten. dann kann die Gartenästetik koreanischer Art "verständlich" sein.
This post was edited on 2009-08-31, 13:33 by naja.
henchan (Former member) #73
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Quote by naja:
ich hatte mal von einer Hotelspitze (sozusagen skylounge) in Tokyo den Berg Huji gesehen, um den zu erreichen aber stundelang dauert(würde jemand diesen Satz richtig korrigieren?).

Ein Versuch:
Ich hatte mal von der obersten Etage eines Hotels in Tokyo den Berg Huji gesehen, um den zu erreichen, es aber stundenlagn dauern würde.
(Hotelspitze kann man meiner Meinung nach nicht sagen, aber beispielsweise Bergspitze).

O.K., lassen wir das Thema unterschiedlicher Nationalismus. Aber lieber naja, wenn man schon ein Argument hervorbringt, kann man ruhig auch einmal auf dieses eingehen und sich nicht davor drücken. ^^
This post was edited on 2009-08-31, 16:50 by Unknown user.
sonbi #74
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'Huji' ist glaube ich eine uralte, sonderbare Umschrift, ich denke 'Fuji' ist moderner und geläufiger.
imnida #75
Member since Mar 2007 · 237 posts · Location: Basel
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Super, mal wieder eine aktive Diskussion hier.
Zufällig bin ich darauf gestossen, 2 Minuten nachdem ich einen Kommentar in einem anderen Thread über besagtes Buch geschrieben habe.

Mein Senf:
1. Nichtvegetarier sollten Vegetarier einfach akzeptieren wie sie sind. Vielleicht sogar mit Respekt behandeln, weil sie eigentlich fuer eine positive Sache eintreten und teilweise auch muehsam dafuer kaempfen. Nach der Wende habe ich eigenartige Diskussionen mit Ostdeutschen darueber gehabt, die es auch ueberhaupt nicht nachvollziehen konnten, dass jemand kein Fleisch essen will. Erschreckt hat mich dabei vor allem die fast aggressive Art der Nicht-Vegetarier den Vegetariern gegenueber. (Ich bin uebrigens kein Vegetarier)
2. In jedem Land ist der Grossteil der Menschen hypersensibel gegenueber Kritik von "fremden" Menschen die unter Ihnen leben. Sofort kommt dann das obligatorische "Dann geh doch!" Dabei koennte man wunderbar von dieser Kritik profitieren die mal aus einer anderen Sichtweise geboren wurde. Das kann man auch in Deutschland erleben oder wie ich, als Deutscher in der Schweiz. Allerdings kommt es mir so vor, wie wenn die Qualitaet und Heftigkeit der Reaktion auf Kritik, diametral zum Selbstbewusstsein des jeweiligen Volkes ist.
3. Der Vergleich Tokios mit Seoul ist garantiert nichts, was fuer Koreaner die Schaerfe aus der Diskussion nimmt. Im Gegenteil. Das ist ein ultrasensibles Thema. Und zur "Schoenheit" einer Stadt faellt mir hier Koeln ein. Eine geile Stadt, die aber niemand ernsthaft als schoen bezeichnen kann.

Ich finde das Buch gut und kann die meisten Kritikpunkte nachvollziehen oder unterstuetzen. Ausserdem ist es sehr unterhaltsam geschrieben und macht Spass beim lesen. Ich habe es im Schwimmbad in einem Rutsch durchgelesen. Wenn einfache Menschen die neuen Mohammed-Karikaturen daraus machen wollen, sollte man sie ignorieren. Zuendler gibt es ueberall. Das Kritik ueberwiegt, empfinde ich als voellig normal fuer ein Buch dieser Art. Wer was anderes sucht soll sich einen Bildband ueber das Land der Morgenstille kaufen.
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