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Neues Korea-Buch "Schlaflos in Seoul"
Buchempfehlung
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karingel #226
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In reply to post ID 23339
Der Server hat wohl nur 'kurze Aussetzer', beim dritten Klick hat er seine Infos preisgegeben.
Interessanter Artikel!

karingel
naja #227
User title: naja
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dazu noch ein Lied
http://www.youtube.com/watch?v=DHvmq6orF2s

mein lieblings aber: http://www.youtube.com/watch?v=3nkRDi5U3D4
This post was edited on 2010-03-10, 16:17 by naja.
DKG-Hamburg #228
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In reply to post ID 19073
Es gibt es jetzt auch als Ebook:

http://www.amazon.de/Schlaflos-Seoul-Korea-Jahr-…?ie=UTF…

oder auch bei Apple Ibooks(Ist sogar billiger).
Tuxedomoon #229
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In reply to post ID 19603
Subject: Schlaflos in Seoul
Ich habe das Buch ebenfalls gelesen. Ich lebe zwar seit knapp 5 Monaten in Korea, maße mir aber nicht an, beurteilen zu können, ob das treffend beschrieben ist oder nicht. Erstaunlich finde ich hingegen, wie viele Leute das Buch hier gut finden, weil es sie zum Schmunzeln gebracht hat. Nun denn: Humor ist auch ganz wichtig, gerade, wenn es ums Beschreiben fremder Erfahrungen geht. Allerdings frage ich mich, was da in der gegenseitigen Wahrnehmung nicht stimmt, wenn ein Gros der Koreaner - Hohleitner musste ja regelrecht abtauchen, nachdem sich im Netz wütende Proteste gegen die respektlose Darstellung Koreas verbreiteten - dieses Buch keineswegs amüsant fand, sondern ganz im Gegenteil repsektlos und übergriffig. Damit ist ja noch nicht entschieden, wer nun in seiner Wahrnehmung recht hat, aber ich frage mich, ob jemand seinen Status als Gast im Lande richtig angenommen hat, wenn er hinterher verärgerte Gastgeber hinterlassen hat. Das ist wirklich eine grundsätzliche interkulturelle Frage, wer sich hier nach wem zu richten hat (wenn man das überhaupt so sagen kann). Für meinen Eindruck waren viele Beobachtungen zwar auf den ersten Blick recht treffend, doch finde ich, dass die Autorin da insgesamt ziemlich unbedarft und unüberlegt ran gegangen ist und viele Dinge aus der eigenen Wahrnehmung dann doch generalisiert hat. Das musste für die empfindliche koreanische KollektivSeele einfach ein bisschen schräg rüber kommen. Entweder war sie dabei naiv, was die Reaktionsweisen der Koreaner anlangt - oder sie hat das bewusst in Kauf genommen, denn das Buch verkauft sich ja nicht zuletzt deshalb ganz gut...

A propos Humor: Weit gelungener und humorvoller als Hohleiters Buch finde ich "Korea unmasked", ein Comic von Rhie, Won-Bok, der eben nicht nur persönliche Wahrnehmungen zum Thema macht. Und wer sich wirklich für deutsch-koreanische Identitäten interessiert, dem sei das Buch "Berlin Seoul Berlin" von Miriam Yun Min Stein ans Herz gelegt. M.E. kann man da mehr raus ziehen als aus diesen doch ein bisschen unbekümmert hingeworfenen Bemerkungen Hohleiters...
Flo-ohne-h (Moderator) #230
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Quote by Tuxedomoon:
A propos Humor: Weit gelungener und humorvoller als Hohleiters Buch finde ich "Korea unmasked", ein Comic von Rhie, Won-Bok, der eben nicht nur persönliche Wahrnehmungen zum Thema macht. Und wer sich wirklich für deutsch-koreanische Identitäten interessiert, dem sei das Buch "Berlin Seoul Berlin" von Miriam Yun Min Stein ans Herz gelegt. M.E. kann man da mehr raus ziehen als aus diesen doch ein bisschen unbekümmert hingeworfenen Bemerkungen Hohleiters...

Ich glaube, Du hast ohne es zu wissen den Kern der Sache getroffen.

die beiden Autoren sind Koreaner, Vera nicht. Deshalb reagieren sie (Koreaner) so empfindlich.
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Shinta73 #231
Member since Aug 2010 · 38 posts · Location: Penzin
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Ich hab mir das Buch auch gekauft, war auch flott zu lesen und stellenweise zum Schmunzeln. Richtig zufrieden war ich jetzt aber irgendwie nicht, es war so... hmmm.... oberflächlich irgendwie. Ich kann's leider nicht richtig ausdrücken. Außerdem hat's mir zu aprupt geendet. Bin jetzt auf ebay für "Berlin Seoul Berlin" am bieten, hoffe ich bekomme den Zuschlag und bin gespannt wie das zu lesen sein wird. Kann mir vielleicht jemand sagen woher ich "Korea unmasked" herbekomme. Hab's bisher nur beim ami amazon gesehen.
Desideria #232
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In reply to post ID 19603
Ich habe das Buch auch gelesen und konnte viele meiner eigenen Erfahrungen wiederfinden. Störend empfand ich aber, dass man beim Lesen des Buches das Gefühl hat, dass die Kultur und die Menschen grundsätzlich so sind, wie beschrieben wurde, und dass es stark schien, als überwiegten die Macken deutlich in Qualität oder Quantität (oder beidem).

Der Schreibstil ist amüsant und reißerisch, was sicher viele Menschen fesselt und zum Weiterlesen anregt, so dass man es zügig durchhat. Auffallend war aber auch, dass die Autorin sich eine ganze Zeit lang schwer tat, Korea einfach als ein anderes Land zu akzeptieren statt als ein "schlechtes Deutschland". In Korea ist es z.B. nun einmal üblich, auch einfach zu sagen "die schöne Vera" o.ä. und da versteht es wohl niemand als unpassend. Da hat die Autorin verständlicherweise sehr deutsch gedacht, aber wenn man in ein so fremdes Land geht, sollte man im nächsten Schritt einfach bedenken, dass in anderen Ländern andere Floskeln üblich sind und man sich nichts bei denken muss...

Nichtsdestotrotz konnte ich mich in die Autorin immer gut hineinversetzen, auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung war. Habe mich als Halbkoreanerin auch oft genug über die koreanische Kultur aufgeregt und sie als befremdlich empfunden, wobei sie mir ja auch teilweise brutal eingeprügelt wurde. ;) Ich denke oder besser gesagt hoffe (denn man weiß ja nie!), dass ich, wenn ich jetzt (als Erwachsene) aber freiwillig  in ein anderes Land gehe, mehr Toleranz und Nachsicht mitbringen kann auch für die völlig ungewohnten Eigenarten.

Meine Freundin, die jetzt erstmalig in Korea war (5 Wochen), konnte übrigens nichts Böses über Korea erzählen. Ich kenne sie als einen sehr liebenswürdigen, verständnisvollen und bemühten Menschen. Ich denke, dass da auch galt: Wie es in den Wald schallt....

Und bevor es falsch verstanden wird: Wie gesagt, ich verstand und verstehe Vera. Und ihr gebührt auch mein Respekt, dass sie ihre individuelle Persönlichkeit in Korea erhalten konnte (dem Buch zufolge).
NIWO #233
Member since Aug 2011 · 9 posts
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In reply to post #229
Quote by Tuxedomoon on 2011-07-04, 13:29:
A propos Humor: Weit gelungener und humorvoller als Hohleiters Buch finde ich "Korea unmasked", ein Comic von Rhie, Won-Bok, der eben nicht nur persönliche Wahrnehmungen zum Thema macht. Und wer sich wirklich für deutsch-koreanische Identitäten interessiert, dem sei das Buch "Berlin Seoul Berlin" von Miriam Yun Min Stein ans Herz gelegt. M.E. kann man da mehr raus ziehen als aus diesen doch ein bisschen unbekümmert hingeworfenen Bemerkungen Hohleiters...

Gibt es Leseproben zu "Korea unmasked" und "Berlin Seoul Berlin" im Netzt zu diesen zwei Büchern?
am besten auf Deutsch. :)

MfG, NIWO.
karingel #234
Member since Feb 2010 · 2048 posts
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Hi

es war so... hmmm.... oberflächlich irgendwie. Ich kann's leider nicht richtig ausdrücken. Außerdem hat's mir zu aprupt geendet.
Habe gerade die Möglichkeit gehabt es zu lesen..* dachte das Buch ist dicker..
Komme zu der Einschätzung wie im Zitat.
Also man wird neugierig gehalten, aber der Schreibstil ist nichts für mich. Aber es waren ja ihre Erfahrungen.
Also ich fand es nicht so reflektiert. Wie ein an der Oberfläche plätscherndes Gespräch.
 
*also das alte Buch
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