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Krieg mit Nordkorea
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Cassius1 (Guest) #1
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Subject: Krieg mit Nordkorea
Wie steht ihr alle zum Thema Krieg mit Nordkorea ? Wärt ihr zu einem Krieg bereit um Nordkorea zu befreien, oder meint ihr man sollte die Sache weiterhin aussitzen, bis die Diktatur zusammenbricht, so wie es halt schonmal des öfteren bei Diktaturen vorkommt ?

Bitte keine Antworten auf koreanisch :p
Oh my God (Guest) #2
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Aber sonst gehts Dir gut ?
Geh an Deinen Computer und übe schon mal ....mann oh mann :-(
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iGEL (Administrator) #3
User title: 이글
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Moin!

Ein Krieg mit Nordkorea wäre die schlechteste aller Lösungen. Ließ dir mal den Wikipedia-Artikel über den Koreakrieg durch, dann weißt du, dass das schon versucht wurde. So ein Krieg wäre wesentlich schwieriger als die in Afghanistan oder gar dem Irak und würde tausende, wenn nicht Millionen Opfer fordern. Nordkorea besitzt ein im Vergleich zum Rest des Landes sehr hochgerüstetes Militär und das Land ist extrem gebirgig - Die USA könnten also die Vorteile ihrer Ausrüstung wesentlich schlechter ausspielen als in der Wüste.

Seoul und die umgebenen Städte liegen mit 20 Millionen Einwohnern in der Reichweite der nordkoreanischen Artillerie. Sowohl Südkorea als auch Japan liegen in Reichweite der zahlreichen Kurz- und Mittelstreckenraketen und nicht zuletzt: Nordkorea hat inzwischen bewiesen, dass es Atombomben in der Größenordnung von Hiroshima besitzt.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
2Face #4
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In reply to post #2
Quote by Oh my God:
Geh an Deinen Computer und übe schon mal

Watt bis du denn für ein Hirnstein :nuts:
Sorry für die Beleidigung ich meine natürlich CDU/CSU Wähler ;-)
Bevor du was verteufelst , setzt dich  erst mal richtig damit auseinander!!!!
Und um dich zu zitieren "Aber sonst gehts Dir gut ? "
kueni #5
Member since Sep 2006 · 119 posts · Location: Burgdorf, Schweiz
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In reply to post #3
bedenkliche frage...  :scared:
ein krieg mit nordkorea wäre für die koreanische zivilbevölkerung eine katastrophe. seoul liegt beispielsweise in reichweite der nordkoreanischen artillerie, stellen wir uns lieber nicht vor, wieviele menschen alleine durch artilleriebeschuss sterben würden.
wahrscheinlich würde südkorea/usa einen konventionellen krieg gewinnen (da die nordkoreanische armee hauptsächlich völliges schrottmaterial verwendet und südkorea eine der bestgerüsteten truppen ostasiens besitzt), aber dass ist ein schwacher trost bei millionen von zu erwartetenden zivilen (aber natürlich auch militärischen) opfern.
wir können nur beten und hoffen, dass es nie soweit kommt (und dafür sollte  die jetztige südkoreanische regierung von ihrem hardliner-kurs lieber abweichen, bevor irgend ein nordkoreanischer general den roten knopf drückt..)
This post was edited on 2009-06-09, 17:18 by kueni.
2Face #6
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Quote by kueni:
wir können nur beten und hoffen, dass es nie soweit kommt (und dafür sollte  die jetztige südkoreanische regierung von ihrem hardliner-kurs lieber abweichen..)

100% Zustimmung von mir!!!
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Soju #7
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
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Aber Hallo,
Was ist den das für ein blödes Thema?

Niemand braucht einen Krieg !!!
Auf ein neues Korea kann man nur durch Diplomatie hinarbeiten :-)

2Face
was ist den an dem Kommentar von "Oh my God" schlimm ?
finde dieses Thema auch zum kotzen ...Krieg zur Befreiung NKoreas ...kommt mir bekannt vor ...Operation Iraqi Freedom"...
Cassius1 (Guest) #8
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Das da schonmal Krieg war weiss ich. Das es nicht die beste Lösung ist, weiss ich auch.
Aber den Nordkoreaner geht es richtig dreckig unter der Dicktatur, dagegen war die DDR das reinste Schlaraffenland.

Hunger unter der Bevölkerung, hunderttausende in Arbeitslager unter tödlichen Bedingungen interniert, neulich ging sogar China auf Distanz zu Nordkorea.
Da war ich neugierig wie die Südkoreaner zu einer militärichen Befreiung Nordkoreas stehen.
Gummibein #9
Member since Feb 2008 · 881 posts
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Aus reiner Menschenliebe werden die wenigsten in den Krieg ziehen. Somalia war ja so ein Fall. Mit besten Absichten und eigentlich auch ausreichend Mitteln losgezogen und eine Katastrophe geerntet.

Ansonsten, wo soll man anfangen und wo aufhören? Myanmar? Zimbabwe? Cuba? China? Russland? USA?
sieja #10
User title: sieja
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im krieg gibt es keinen gewinner nur verlierer da, egal wie ein krieg gelaufen ist...
Cassius #11
Member since Jun 2009 · 3 posts
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In reply to post #9
Also wo ich Anfangen würde wären Härtefälle wie Nordkorea, wo die Regierung die Bevölkerung von einer Hungersnot in die nächste treibt sie in Arbeitslager/Todeslager steckt ohne guten Grund und sie an der Ausreise hindert.

Die Kubaner leben in einem anderen System, nach unseren Vorstellungen zwar nicht unbedingt frei, aber man kann Castro auch nicht gerade nachsagen, dass ihm das Land und Wohlergehen der Bevölkerung egal war. Ausserdem hat er später auch die Ausreise erlaubt. Dort zu versuchen auf friedlichem Wege eine Änderung duchzusetzen würde währenddessen nicht ein forwährendes Leiden für die Kubaner bedeuten.
Ich würde aus humanitärer Sicht eine militärische Lösung in Erwägung ziehen in Systemen wo es den Menschen so schlecht geht, dass die wenigsten dem alten System hinterhertrauern würden und auf Zeit zu spielen und über langwierige Prozesse Änderungen zu erzielen ein Märtyrium für die Bevölkerung wäre.
Soju ohne Nick (Guest) #12
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Sorry Casius aber was Du da schreibst ...
Arbeitslager etc. bla bla bla ...
das der Typ in NKorea nicht alle Tassen im Schrank hat ist klar aber LEUTE wie Du sind da auch nicht besser!
Christof #13
Member since Apr 2008 · 112 posts · Location: Heilbronn
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In reply to post #11
Quote by Cassius:
...aus humanitärer Sicht eine militärische Lösung...

Ein klarer Widerspruch...


Ansonsten mein Senf:

Die DPRK mit Gewalt zu "befreien" würde in einem Fiasko enden: Vermute zwar, dass Kim Jong Il nicht die Mittel hätte, eine Niederlage zu verhindern, aber die Auswirkungen auf Südkorea wären verheerend. Dass Seoul in Artilleriereichweite des Nordens liegt, wurde ja schon erwähnt, und dieses Risiko wird hoffentlich niemand eingehen.
Abgesehen davon sind Kriege aus sog. "humanitären Beweggründen" selten so problemlos von statten gegangen, wie man es sich zuvor gewünscht hat. Aus Somalia sind die westlichen Streitkräfte geflohen, nachdem getötete Amerikanische Soldaten durch die Stadt geschleift wurden... weil es zuhause nicht mehr vermittelbar war, warum die USA sich überhaupt dort engagieren. Dieser "Schock" führte übrigens dazu, dass sich die NATO in Afrika nicht mehr engagieren will, obwohl es weiterhin massivste Menschenrechtsverletzungen gibt, z.B. im Sudan.
Der Kosovokonflikt, der ja mit präzisen Luftschlägen schnell beendet werden soll, schwelt immer noch. Meiner Meinung nach, würde es sich dort sofort wieder zum heißen Konflikt entwickeln, wenn die NATO-Truppen abzögen. Die sind also immer noch dort gebunden und werden es auch noch eine Weile sein.

Genausowenig denke ich, dass Kim Jong Il an einem bewaffneten Konflikt liegt. Letztendlich betreibt er die ganze Aufrüstung, um sein eigenes Überleben und seine Macht zu sichern (bzw. für seinen Nachfolger). Einen Krieg könnte er nur verlieren und der wäre damit für ihn nicht erstrebenswert.

Und davon mal ganz abgesehen wüsste ich nicht, wer - sollte der Willen vorhanden sein - im Moment in der Lage wäre, Nordkorea mit den erforderlichen Mitteln anzugreifen. Die USA sind mit Irak und Afghanistan beschäftigt, die Chinesen dürften kein Interesse daran, und Südkorea sowieso nicht. Denke es wird also alles beim alten bleiben.
Cassius #14
Member since Jun 2009 · 3 posts
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In reply to post #12
Wenn das bla bla ist, dann ist das was über die Medien verbreitet wird auch bla bla.
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iGEL (Administrator) #15
User title: 이글
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In reply to post #8
Moin!
Quote by Cassius1:
Hunger unter der Bevölkerung, hunderttausende in Arbeitslager unter tödlichen Bedingungen interniert, neulich ging sogar China auf Distanz zu Nordkorea.
Da war ich neugierig wie die Südkoreaner zu einer militärichen Befreiung Nordkoreas stehen.
Bin zwar kein Südkoreaner, aber soweit ich weiß sind viele sogar gegen eine schnelle Wiedervereinigung unter friedlichen Bedingungen, etwa so wie das in Deutschland passiert ist. Viele fürchten, dass Südkorea mit dem Wiederaufbau wirtschaftlich überfordert sein würde. Nun stelle man sich vor, dass da nicht noch die Kriegsschäden oben drauf kämen, sondern auch noch die Opfer. Ich glaube, die Bereitschaft für einen Krieg ist auch in Südkorea sehr gering.

Gruß, Johannes
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