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Beziehung: koreanischer Mann - deutsche Frau : Suche nach Gleichgesinnten, Erfahrungen
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kiki #61
Member since Mar 2009 · 21 posts
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In reply to post ID 20978
Mein Freund ist auch der Erstgeborene. Seine Eltern sind herzallerliebst zu mir und seine Mutter nennt mich vor Freundinnen schon zukünftige SChwiegertochter ^^.
Der Gedanke gefällt mir, allerdings bedrückt er mich zugleich ein wenig. Ich liebe meinen Freund, fühle mich bei seiner Familie und Freunden wohl und mag es sehr, Koreanisch zu lernen. Das ist auch die größte Hürde, denn da mein Freund nicht gut Englisch kann und ich erst seit einem Jahr Koreanisch lerne....ist das  manchmal so ein Problem - aber machbar. Oft bin ich aber auch sehr deprimiert deswegen. Aber eins ist klar : Wir lieben uns über alles (für alle, denen das jetzt wegen Sprachproblemen unmöglich erscheint - ich hätte es auch erst nicht gedacht - klappt aber!) und das motiviert mich immer wieder weiterzumachen. Jetzt hoffe ich, dass es nächstes Jahr mit dem Auslandsjahr klappt - das gibt der Sprache SChub und beim gemeinsamen Zusammenwohnen (nach bisher zusammengerechneten 7 Wochen Urlaub in Korea und 3 Wochen in Deutschland) mit meinem Freund lernen wir so sicher gegenseitig die eine oder andere Macke kennen ;) Ich sehe das als Herausforderung und freue mich auf die Zeit!

Was die Eltern angeht scheine ich ja echt einen Glücksgriff gemacht zu haben - was meinen Freund angeht natürlich auch ㅋㅋㅋ

an alle anderen: 화이팅! ^^
Gummibein #62
Member since Feb 2008 · 881 posts
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In reply to post ID 20980
Quote by Chung-Chi:
@Gummibein:
So sehr ich es begruesse, dass Du hier Deine Lanze fuer die koreanischen Schwiegereltern brichst, die es wirklich nicht immer leicht haben (mit Schwiegertoechtern UND SchwiegerSOEHNEN gleichermassen) - und das sollte auch mal gesagt werden - finde ich, dass Dein Kommentar jetzt gerade hier an dieser Stelle nicht unbedingt sein musste, vorallem, da Du die Betreffende ja gar nicht kennst und ueberhaupt nicht beurteilen kannst, wie sie sich ihren Schwiegereltern gegenueber verhaelt.  <_<

Oh, ich wollte eigentlich Mut machen aber das ist wohl nach hinten losgegangen.

Wenn ältere Menschen in der Lage sind sich an neuen Situationen anzupassen auch wenn es ihnen noch so fremd erscheint müsste es doch für jüngere die noch nicht so festgefahren sind leichter möglich sein?

Jedenfalls habe ich nur geschildert was ich erlebt habe. Wenn einer in meiner Schilderung sich selbst zu erkennen glaubt, nicht mein Problem.
Naicha #63
Member since Jan 2010 · 5 posts
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Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und führe seit 8 Monaten eine Beziehung mit einem Koreaner.
Wir haben uns in China kennengelernt, wo wir an der selben Universität studiert haben und seine Eltern durften überhaupt nicht wissen, dass wir zusammengewohnt haben (ich musste immer den Mund halten, wenn er mit seiner Mutter telefoniert hat). Genauso verhielt es sich mit den Beziehungen seiner Freunde (alles koreanisch-koreanische Paare). Er hat gesagt, falls seine Eltern davon wüssten, würden sie nach China kommen und ihn mit nach Hause nehmen (habt schonmal jemand von so einem Fall gehört?).
Im Moment bin ich in Korea, darf aber nicht mit ihm zu seinen Eltern fahren, weil die in einer Kleinstadt leben und Angst haben vor Gerüchten, der Sohn würde keine Koreanerin abbekommen und würde deshalb eine ausländische Freundin haben.
Ihm sind seine Eltern richtiggehen peinlich, vor allem weil er weiß, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt (ich habe das jedenfalls noch nie mitbekommen).
Es ist gut, ähnliche Fälle hier im Forum zu lesen, die meisten Leute stempeln das Thema immer als "Skurrilitäten der Welt" ab, raten mir eher, die Finger vom Osten zu lassen, helfen mir damit aber nicht wirklich weiter. Auch weil sie von der ganzen Materie keine Ahnung bzw. keinen Bezug dazu haben.
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Soju #64
Member since Jan 2007 · 2277 posts · Location: München
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Hallo Liebe Naicha,

Wenn ich das so lese würde ich Dir doch abraten diese Beziehung so weiterzuführen!
Falls Dein Freund nicht den Mut hat diese Beziehung Publik zu machen, wirst Du immer nur sein Spielball bleiben ...
Also wenn Du weiter Spass haben willst und keinen Wert auf eine Ernsthafte Bezeihung legst ist das O.K, ansonsten gibt es in dieser Welt noch viele hübsche Söhne die vieleicht eher an einer ernsthaften Beziehung Interesse haben:-)

Good Luck ;-)
Flo-ohne-h (Moderator) #65
Member since Jul 2009 · 2016 posts · Location: 深圳
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In reply to post #63
Quote by Naicha:
Er hat gesagt, falls seine Eltern davon wüssten, würden sie nach China kommen und ihn mit nach Hause nehmen (habt schonmal jemand von so einem Fall gehört?).
Im Moment bin ich in Korea, darf aber nicht mit ihm zu seinen Eltern fahren, weil die in einer Kleinstadt leben und Angst haben vor Gerüchten, der Sohn würde keine Koreanerin abbekommen und würde deshalb eine ausländische Freundin haben.
Ihm sind seine Eltern richtiggehen peinlich, vor allem weil er weiß, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt (ich habe das jedenfalls noch nie mitbekommen).

Wie meine Beziehung mit meiner Freundin (Chinesin) angefangen hat, habe ich nicht gewußt wie meine Eltern darauf reagieren. Deshalb habe ich es ein paar Wochen herausgezögert. Als ich es schließlich meinen Eltern gesagt habe, waren sie spontan sehr positiv und haben nie auch nur den Anflug von Problemen gemacht.

Ich würde also Deinem Freund raten, mutig zu sein und es den Eltern schonen beizubringen (bevor es alle anderen wissen). Wenn aus Eurer Beziehung etwas werden soll, muß die Familie mitziehen. Man heiratet die schließlich mit.

Wenn er das nicht fertigbringt, ist er auch nicht der Richtige, weil er nicht zu Dir stehen will und das ist in einer Beziehung unabdingbar.
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iGEL (Administrator) #66
User title: 이글
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In reply to post #63
Moin!

@Soju, Flo: Das hier verstehe ich so, dass die Eltern jetzt schon davon wissen, aber ihr nicht erlauben, sie zu besuchen.

Quote by Naicha:
Im Moment bin ich in Korea, darf aber nicht mit ihm zu seinen Eltern fahren, weil die in einer Kleinstadt leben und Angst haben vor Gerüchten, der Sohn würde keine Koreanerin abbekommen und würde deshalb eine ausländische Freundin haben.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
lia23 #67
Member since Jan 2010 · 4 posts · Location: zuhause
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In reply to post ID 16823
hallo kiki

ich lebe ebenfalls mit einem koreanischen mann zusammen,wir sind mittlerweile eine kleine deutsch-koreanische familie(haben einen kleinen 2 jährigen sohn).wir kennen auch sehr,sehr wenige deutsch-koreanische paare,in denen der mann koreanisch und die frau deutsch ist.aber so wird man zu etwas besonderem, das merkt man schon oft.
wie kommst du mit der koreanischen kultur zurecht?
lg lia
kiki #68
Member since Mar 2009 · 21 posts
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Hallo lia,

^^ Sehr gut komme ich damit zurecht! Und: ich liebe das Essen!!!
Ich habe auch das Glück, dass uns seine Eltern sehr unterstützen und mich total lieb aufgenommen haben!
Bisher war ich dreimal über mehrere Wochen in Korea aber das war dann immer Urlaub.
In zwei Wochen gehts los in mein Austauschjahr, ich freue mich schon tierisch!!! Ich werde mit meinem Freund zusammenleben, würd bestimmt sehr spannend!
Wie lange seid ihr denn schon ein Paar und wie / wo habt ihr euch kennengelernt? Bist du momentan in Korea, oder er in Deutschland? Oder ganz woanders ;)

LG,
kiki
motchinchin.blogspot.com (Guest) #69
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Subject: Mal eine Statistik so nebenbei
Hier nur mal so was nebenbei was ich letzte Woche im Korea Herald gelesen habe betreffend Koreaner und Auslaender:

The survey conducted by polling agency at the request of the Oversea Koreans Foundation last November on 800 adults living in Seoul and six other metropolitan cities....
Over 45 percent of the respondents gave positive responses to their children getting married to a foreigner...

Da hab ich ja nochmal glueck gehabt, dass die Eltern meiner Freundin den 45% zugehoeren*^^*
Flo-ohne-h (Moderator) #70
Member since Jul 2009 · 2016 posts · Location: 深圳
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Quote by motchinchin.blogspot.com:
Over 45 percent of the respondents gave positive responses to their children getting married to a foreigner...

Da wären doch Vergleichszahlen aus D interessant. Ich glaube nicht, daß die besser sind. Die Frage geht eher doch dahin, ob sie es akzeptieren.
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orosee #71
User title: Ernst ist anders.
Member since Oct 2009 · 1429 posts · Location: Itaewon-dong, Seoul
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...wobei man aber im Kopf behalten sollte, dass diese koreanischen Statistikinstitute sich die Zahlen immer aus dem A**ch zu ziehen scheinen  :-D

Wie die 3% Koreanerinnen, die rauchen...

 :nuts:

Und die Frage ist natuerlich, welche Art Auslaender willkommen ist... die meisten haben doch sicher an einen reichen US-Amerikaner oder US-Koreaner gedacht  :-p
(\_ _/)
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Esther (Guest) #72
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In reply to post ID 18577
Subject: @ lionalil
Entschuldige die spaete Antwort! :-/
Ich hab leider keine Ahnung wie das laeuft, wenn man in Korea heiratet, da wir in Deutschland geheiratet haben... Aber vielleicht hast du das ja inzwischen auch schon rausgefunden?!
Esther (Guest) #73
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Subject: @ kiki
Entschuldige ebenfalls die superspaete Antwort!

Ich unterrichte in Korea Deutsch. Das ist zwar ein guter Job, aber leider gibt's davon nicht mehr sehr viele... Ich hab meinen Mann in Deutschland an der Uni kennen gelernt. Er konnte also sehr gut Deutsch!

Also, der aelteste Sohn wohnt heutzutage meines Erachtens meistens tatsaechlich nicht mehr mit den eigenen Eltern zusammen - u.a. weil das auch koreanische Schwiegertoechter naemlich auch nicht mehr wollen. Aber viele Eltern erwarten es trotzdem und das kann ggf. zu Spannungen fuehren. Egal, ob die Schwiegertochter jetzt Auslaenderin ist oder nicht.

Uebrigens hab ich in den letzten Jahren festgestellt, dass die Rolle als Schwiegertochter sich eindeutig auch mit der Zeit veraendert, denn in Korea gilt ja, je aelter, desto mehr Macht.  ;-) Der Stress, den man evtl. mit Anfang/Mitte/Ende 20 hat, muss also nicht ewig anhalten.

Allgemein finde ich, dass Korea sich wirklich superschnell veraendert und auch Familienstrukturen davon nicht ausgenommen sind. Entscheidend ist, m.E., wie deine Beziehung zu deinem Freund ist. Wenn du da ein gutes Gefuehl hast, dann lassen sich sicher auch moegliche familiaere Probleme loesen.

Ansonsten faellt noch ein, dass mir, bevor ich nach Korea umgezogen bin, mal jemand gesagt hat, dass man einfach viel Geduld braeuchte. Und das wuerde ich jetzt rueckblickend auch sagen. Sich an eine neue Kultur, Sprache, Essen usw. zu gewoehnen, ist kein leichtes Unterfangen und braucht einfach seine Zeit.

Das wird aber auf jeden Fall einfacher. Aber ganz wichtig ist meiner Meinung nach, die Sprache zu lernen - wenn ihr in Korea leben wollt. Sonst bleibst du beim Organisiseren des Alltags halt ewig abhaengig von deinem Mann - was eine Beziehung natuerlich auch sehr belasten kann. Koreanisch ist zwar fuer Deutsche eher schwer zu lernen, aber es geht tatsaechlich - wenn man sich Zeit laesst und ein bisschen am Ball bleibt.

Alles Gute, Esther

P.S. Meine Schwiegereltern wohnen allein und jetzt demnaechst, da sie ja leider klappriger werden, wird wohl jemand zwei, drei Mal die Woche nach ihnen sehen (d.h. eine Altenpflegerin). Heutzutage kann man das im Grunde auch wie in Deutschland regeln mit Pflege zu Hause usw.
Naicha #74
Member since Jan 2010 · 5 posts
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In reply to post #66
Die Eltern meines Freundes wissen von der Beziehung und sein Vater würde auch kein Problem haben mit meinem Besuch, nur seine Mutter ist dagegen.
Sie möchte, dass wir uns in Seoul bei Verwandten treffen (Die ich schon kennengelernt habe, von ihnen habe ich auch keine Ablehnung erfahren.).
Warscheinlich habe ich eine der traditionellsten oder konservativsten Mütter in Korea erwischt, selbst koreanischen Fast-Schwiegertöchtern gegenüber ist sie nicht freundlich gestimmt.
Flo-ohne-h (Moderator) #75
Member since Jul 2009 · 2016 posts · Location: 深圳
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Quote by Naicha:
... selbst koreanischen Fast-Schwiegertöchtern gegenüber ist sie nicht freundlich gestimmt.

Dann hast Du ein Problem, nämlich, daß Du ihr (in ihren Augen) den Sohn wegnehmen willst. Das ist zwar vollkommener Blödsinn, aber manche Eltern weigern sich einfach sich selbst einzugestehen, daß die Kinder erwachsen sind und ihres Weges ziehen können.

Eine Lösung habe ich nicht, aber es wird wohl am besten sein, zu versuchen sie davon zu überzeugen, daß Du ihr nicht den Sohn wegnimmst sondern eine gute Schwiegertochter sein willst.
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