Subject: Das siebte Kind
"Das Siebte Kind"
Kein Land der Welt hat so viele Babys exportiert wie Südkorea: zur Adoption für Eltern im Westen, die diese Kinder aus dem Elend holen und sich ihren Kinderwunsch erfüllen wollen. Nun schämt sich Korea dieser Geschichte, wirbt um die Exilierten - und hofft, sie kehren zurück. Von Sandra Schulz
So lautet der Einführungstext eines berichtes aus dem Spiegel vom 21.2.2009 (Nr. 9)
Wie oft habe ich mich gefragt, warum ich und wie oft habe ich Minuten später festgestellt, dass ich niemals eine Antwort auf das langersehnte "Warum?" bekommen werdeEr ist um fünf Uhr morgens aufgewacht. er weiß, was er fragen will. Er will wissen: Warum ich? Warum war ich es, das siebte Kind, das abgegeben wurde? Er glaubt zu wissen, was seine Mutter will. Sie will ihn um Vergebung bitten an diesem Tag, 24 Jahre nachdem sie ihn verließ. Seither haben sie sich nicht gesehen.
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"First Trip Home" lautet der offizielle Name dieser Reise nach Seoul, zu der sie aufgebrochen sind, Melanie und Kiel und 40 andere Adoptierte. 42 von 160.000 Kindern, die Korea seit 1953 in die Fremde geschickt hat, so viele, wie kein anderes Land.
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Korea hat angefangen, sich seiner ehemaligen Staatsangehörigen zu erinnern. Eine koreanische Stiftung, in Kooperation mit dem koreanischen Außenminsiterium, zahlt Melanie, Kiel und den anderen ihren Flug, lädt sie ein ins Luxushotel nach Seoul. Man wolle, so steht es in der Broschüre der Overseas Koreans Foundation, die Adoptierten darin unterstützen, ihre Herkunftsfamilien wiederzufinden, "als beispielhafte Bürger und Führungsprsrönlichkeiten im Adoptionsland heranzuwachsen und Stolz zu empfinden, Koreaner zu sein".
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Ja, ich bedaure es auch oft... vielleicht viel zu oft, ich weiß es nicht ......, als sich der damalige koreanische Präsident Kim Dae Jung offiziell bei den Adoptierten entschuldigte: "WEnn ich euch anschaue, bin ich stolz auf so kultivierte Erwachsene, doch ich bin auch überwältigt von dem Gefühl enormen Bedauerns über all den Schmerz, dem ihr ausgesetzt wart ...
Der Grund für die Adoption waren vorrangig ökonomische Schwierigkeiten. Wir sind euren Adoptiveltern dankbar, aber wir sind ebenso erfüllt von Scham."
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Korea, das ewige Opfer, seit Jahrzehnten geteilt, immer wieder von Großmächten bedrängt, unterdrückt, will auf seine Wunden schauen. Koreanische Filme, Theaterstücke, Popsongs, sie alle machen internationale Adoption zum Thema. Die Regierung führte einen "Adoptionstag" im Mai ein, um das eigen Volk zu ermutigen, koreanische Kinder bei sich aufzunehmen. Solche Kampagnen sind nötig in einem konfuzianisch geprägten Land, wo Blutsbande und Ahnenlinien alles sind und die Menschen davor zurückschrecken, ein fremdes Kind als ihres anzusehen.
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1999 hat die südkoreanische Regierung die Adoptierten als Auslansdskoreaner anerkannt, sie dürfen nun zwei Jahre in Korea arbeiten. Die abgeschobenen Kinder von damals sind heute Humankapital - in einem Land mit überalteter Bevölkerung und niedriger Geburtenrate. Etwa 500 Adoptierte haben sich scin im Land ihrer Vorfahren niedergelassen.
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Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich werde das sicherlich nicht in Anspruch nehmen. Ich weiß, dass ich niemals meine Eltern kennen lernen werde. Ich war auf Spurensuche, aber ich habe meinen Namen nichtmal von meinen Eltern bekommen.
Wenn ich Zeit habe, werde ich den Artikel mal einscannen, vllt auch gut lesbar, vllt findet jemand auch den Artikel im Internet, ich hab ihn nicht gefunden
Einige Tiere unterhalten sich.
Prahlt der Gepard: "Wenn ich brülle, zittert die ganze Steppe".
Der Löwe tönt: "Ha! Wenn ich brülle, zittert die ganze Wüste".
Piepst ein kleines Vögelchen: "Was wollt Ihr eigentlich? Wenn ich huste, zittert die ganze Welt"
Prahlt der Gepard: "Wenn ich brülle, zittert die ganze Steppe".
Der Löwe tönt: "Ha! Wenn ich brülle, zittert die ganze Wüste".
Piepst ein kleines Vögelchen: "Was wollt Ihr eigentlich? Wenn ich huste, zittert die ganze Welt"

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