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Spracherziehung bei Kindern aus Deutsch-Koreanischen Beziehungen???
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Holgi #1
Benutzertitel: Lost in" sparkling" Korea
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Betreff: Spracherziehung bei Kindern aus Deutsch-Koreanischen Beziehungen???
Hallo leute,
mal ne kurze Frage:
Ich habe vor einigen Wochen erfahren, das meine(koreanische Frau) schwanger ist. :-p
Es ist zwar noch ein laaanger Weg bis zur Geburt, aber trotzdem vorab schonmal ne kurze Frage an die Leute, deren Partner/Partnerin Koreaner ist:
Wie wuerdet Ihr das mit der Sprache bei Eurem Kind regeln:
Wuerdet Ihr permanent auf Deutsch mit Eurem Kind reden und Euer Partner permanet nur koreanisch oder wie?
Hinzu kommt "erschwerend", das meine Frau und ich nur auf Englisch kommunizieren.
Wenn alles irgendwie klappen sollte, haette ich gerne, das unser Kind 3sprachig(Deutsch/Englisch/Koreanisch) aufwaechst. Habt Ihr da igendwelche Vorschlaege, Anregungen oder Tipps?

Desweiteren hat wohl meine Goettergattin gestern irgendwo gelesen, das man wohl als Deutscher Staatsbuerger auch ausserhalb der EU Kindergeld bzw. Elterngeld in Anspruch nehmen kann oder zumindest beantragen kann.
Ob mann's dann bekommt ist ja ne andere Frage.
Weiss da irgendwer was naeheres drueber???

Gruss
Holgi
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dergio #2
Benutzertitel: Rückkehrer
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Hallo Holgi!

Mein Sohn ist zweieinhalb und wir machen es so ähnlich wie du es beschrieben hast.
Also meine Frau redet ausschließlich auf koreanisch mit ihm und ich auf deutsch.

Natürlich ist die Umgebungsprache immer die "starke" Sprache. Und da er auch schon in den Kindergarten geht, ist er natürlich im Moment viel fitter auf deutsch.

Wohnt ihr denn gerade in D oder in Korea?
Wir haben bis vor einem Jahr in Korea gewohnt. Da war ich natürlich der einzige der mit ihm auf deutsch gesprochen hat. Jetzt ist es halt umgekehrt.

Ich muss aber dazu sagen, dass meine Frau fließend deutsch spricht und mein Koreanisch auch ganz okay ist. Wenn wir zu dritt sind, reden wir meistens auf deutsch aber ab und zu auch mal auf koreanisch.

Englisch als dritte Sprache macht meiner Meinung nach nur Sinn wenn einer von euch beiden Muttersprachler ist oder ihr in einem Englischsprachigen Land wohnt. Ich habe auch mit 10 angefangen Englisch zu lernen und hab nie in einem englischsprachigen Land gewohnt und trotzdem kriege ich es ziemlich fließend hin. Ich würde da eher an so Optionen denken wie Austauschsemester oder so.

Was ich noch ganz wichtig fand, sind Kinderlieder, Bücher, Filme usw.
Wir haben eine ganze Menge koreanische Kinderbücher und Liederkassetten und DVDs damit die Sprache immer präsent ist.
Auch in Korea kann man recht kostengünstig deutsche Bücher und Musik oder sowas bekommen.
z.B. über www.globalbooks.de Die liefern ab 50Euro Bestellwert umsonst nach Korea.

Kindergeld bekommst du, soweit ich weiß nur wenn du in Deutschland wohnst. Vielleicht gibt es Sonderregelungen wenn du von einer deutschen Firma geschickt wirst und in Deutschland deine Steuern zahlst. Aber genaues weiß ich nicht.

Ach ja,, herzlichen Glückwunsch übrigens :)
Holgi #3
Benutzertitel: Lost in" sparkling" Korea
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Hi Dergio,
vielen Dank, mit diesen Info's hast Du mir schonmal sehr weitergeholfen.
Meine Frauund ich leben z.Zt hier in Seoul und Ihr Deutsch bzw. mein koreanisch reicht einfach nicht aus, um sich zu verstaendigen. Also belibt uns nur English uebrig, was ich fast wie ein Muttersprachler spreche.
Wenn alle Stricke reissen, rede ich halt einfach nicht mehr mit meiner Frau und wir kommunizieren nur noch mit Hilfe von selbstgeschriebenen Zetteln miteinander :-p  :-p
Ist ja immerhin alles zum Wohl des Kindes.
Und vielen Dank fuer den beigefuegten Link, diese Seite sieht echt klase aus.
Was das Kindergeld/Elterngeld betrifft setz ich einfach mal meine Eltern in Deutschland drauf an, werde mich aber auch mal mit der Botchaft hier in Seoul in Verbindung setzen.
Sobald ich irgendwelche Info's bekommen sollte poste ich hier.

Gruss
Holger
johny #4
Mitglied seit 11/2008 · 20 Beiträge
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hi holgi

ich bin 3 sprachig auf gewagsen deutsch.englisch.koreanisch ich kann sagen es ich nicht verkert wenn dein kind auch 3 sprachig auf wegst weil hat ein grossen vor teil wenn du mit dein kind in deutschland wohonst und dein kind zur deutsch und koreanische schule schickst dann hat spaeter dein kinder. grossere chance eine vernueftige abeit zu finden hir in korea als so hoere auf deine herz was dir sag und hoere nicht auf andere du und deine frau ihr muest wiessen was gut fuer eure kinder ist als so nur auf dein herz hoeren wir koennen dir nur ratschlaege geben aber die erziehung und andere dinge must du es ganz alleine machen und natuerlich deine frau eingeschlossen mgf john  :-p  :-D
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iGEL (Administrator) #5
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Moin!

Unsere Kinder sind noch nicht mal angesetzt, aber ich plane auf jeden Fall auch, sie mindestens 2-Sprachig zu erziehen. Ich habe dazu gelesen, dass man dem Kind am besten feste Regeln gibt. Bisher planen wir das so: Ich spreche mit unseren Kindern nur deutsch und meine Frau nur Koreanisch. Wichtig dabei ist auch, dass man nur antwortet, wenn das Kind in der entsprechenden Sprache spricht. Zumindest habe ich von mehreren Halbkoreanern gehört, dass sie zwar koreanisch gut verstehen, aber Probleme haben, selbst zu sprechen, weil sie es nie geübt haben und der Mutter immer auf deutsch geantwortet haben. Ob man das auch in der Gegenwart von dritten durchzieht, ist wohl eine gute Frage. ;-)

Ich persönlich würde nicht zu früh mit der dritten Sprache anfangen. Wenn man das überhaupt möchte und das Kind dann mit den beiden keine Probleme hat, kann man vielleicht mit 5 oder 6 damit anfangen. Möglich wäre hier z. B., in der Woche Deutsch/Koreanisch und am Wochenende Englisch zu sprechen. Mein Vater hat das mal versucht, durchzusetzen, aber da war ich schon 12 oder 14 Jahre alt und habe das rundweg blockiert. Heute finde ich das natürlich schade... ;-)

Soweit meine Gedanken, ohne praktische Erfahrung.

Gruß, Johannes
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Goodfriend #6
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Antwort auf Beitrag #4
Hallo Leute,

das mit der Zwei- oder Mehrsprachigkeit ist m.E. ein
zweischneidiges Schwert und es gibt keine Patentrezepte.

Was uns die Forschung mitteilt, ist meist auf Minderheiten
begrenzt (Skandinavien, USA etc., eine Ausnahme ist Kanada).

Die Dokumentation von erfolgreichem Bilingualismus ist generell anekdotaler Art
(z.B. Kinder von DiplomatInnen oder LinguistInnen) und daher oft auf
Privilegierte abgestimmt. Verallgemeinern kann man da nicht viel.

Man sollte also eher fallweise vorgehen.

Ich selbst bringe 3-7 Sprachen zu Papier (wenn man Latinum und
Graecum mitrechnet...  :-D ) -- meine Tochter 3-5 Sprachen.

Aber das Ganze war auch ein wenig Versuch-und-Irrtum.
Wahrscheinlich war ich auch ein wenig naiv.  :nuts:

Es ist gutgegangen -- aber im Ernstfall passieren so schreckliche
Dinge in der Spracherziehung wie die doppelte Halbsprachigkeit,
d.h. das Kind beherrscht keine Sprache richtig!

Wenn jemand ernsthaft in die Thematik einsteigen will und
in Korea/Seoul sesshaft ist -- ich kenne einen deutschsprachigen
Psychologen, der sich teils mit Bilingualismusfragen, interkulturellen
Fragestellungen etc. auseinandergesetzt hat.

Bis dann,

 :-)

Goodfriend


P.S. Vielleicht ist dies ein gutes Thema zum Seoul-Stammtisch Februar 2009...
da will ich nochmal die Werbetrommel schlagen.  :-D
Yana (Ehemaliges Mitglied) #7
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Antwort auf Beitrag #1
Mach was sich als richtig anfühlt. Lüge das Kind nicht an (z.B. indem dass Du vorgibst eine der Sprachen nicht verstehen zu können, wenn Du es kannst), und zwinge das Kind nicht, eine spezielle Sprache zu sprechen. Kinder sind in der Lage mit vielen Sprachen aufzuwachsen (in vielen Gebieten der Welt ist Mehrsprachigkeit der Normalfall), und sich auch veränderten Angelegenheiten anzupassen (z.B. Umzug Korea nach Deutschland).
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iGEL (Administrator) #8
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Moin!

Das sehe ich anders. Es ist ja kein Lügen, das Kind wird schnell mitbekommen, dass ich halbwegs koreanisch kann. Ich werde das auch erklären, wenn es mich fragt (kommt bestimmt).

Aber ich kenne so viele Halbkoreaner, die sich im Nachhinein gewünscht hätten, dass ihre Mutter sie gezwungen hätte, mit ihr koreanisch zu reden. Viele verstehen es zwar halbwegs, sprechen aber nur schlecht. Aber Kindern wollen gern genauso sein wie ihre Umgebung, und Jugendliche wollen ihre Grenzen ausprobieren. Trotzdem glaube ich, dass das Kinder, sobald sie aus der Pubertät raus sind, dankbar dafür sind, dass man ihnen die Sprache dann beigebracht hat, wenn sie sie am einfachsten lernen konnten.

Gruß, Johannes
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Dieser Beitrag wurde am 12.02.2009, 13:59 von iGEL verändert.
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dergio #9
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Antwort auf Beitrag #7
Zitat von Yana:
und zwinge das Kind nicht, eine spezielle Sprache zu sprechen.

Da gehen eben die Meinungen auseinander. Mir haben schon mehrere Halbkoreaner bzw. Kyopos gesagt, dass sie nur deswegen perfekt koreanisch sprechen können, weil sie als Kinder gezwungen wurden auf koreanisch zu antworten wenn sie gefragt wurden.
Die, die ihren Eltern immer auf deutsch geantwortet haben, sind in der Regel nicht ganz so flüssig mit dem Sprechen.

Als Eltern müsst ihr euch entscheiden was für euch wichtig ist. Mir ist wichtig, dass mein Sohn einen positiven und spielerischen Zugang zu beiden Sprachen und Kulturen bekommt. Ich gucke auch sehr gerne mit ihm 뽀로로 oder singe mit ihm 곰새마리.

Was uns noch fehlt ist eine koreanische Community hier, also Gemischte Familien oder auch koreanische Familien. Aber da haben wir uns auch selber nicht genug drum gekümmert.
Goodfriend #10
Benutzertitel: ~굿프렌드
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Antwort auf Beitrag #7
Hallo Yana, hallo Alle!

Nach dem Bauchgefühl zu gehen ist IMHO
sehr riskant. Das ist gerade die Versuch-und-Irrtum-
Handlungsweise die man/frau Kids nicht antun sollte.

Es gibt einige Daumenregeln:

1)
Vielsprachigkeit ist nicht simultan sondern konsekutiv.
D.h. man lernt Sprachen nicht "gleichzeitig" sondern
hintereinander, auch wenn es so aussieht, z.B. wenn
Sprache (S) 1 auf S2 folgt, S1 weiter gelernt wird, dann
S2 etc...

2)
S1 muss firm sein, bevor mit S2 angefangen werden kann.
Wir z.B. haben konsequent nur Koreanisch mit unserem Kid
in Deutschland gesprochen, und sie konnte Koreanisch lesen
(und etwas schreiben) mit 3 Jahren. Deutsch hat sie danach
ganz schnell begriffen und gelernt als sie in den Hort kam.

3)
Welche Strategie man auch immer verfolgt:
Konsistenz ist extrem wichtig.
(siehe auch den folgenden Punkt...)

4)
Konsistenz ist das Ein und Alles!

5)
Siehe Nr. 3)

BITTE, keine intuitiven Multi-Sprachlernversuche
mit Kindern veranstalten! (Ich bin ein Beispiel dafür,
wie's beinah schief gegangen ist)  :-/

Tschüssi

 :-)

Goodfriend
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iGEL (Administrator) #11
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Moin!

Warum ist das denn bei dir aus deiner Sicht fast schief gelaufen?

Gruß, Johannes
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Goodfriend #12
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Zitat von iGEL:
Warum ist das denn bei dir aus deiner Sicht fast schief gelaufen?

Hallo,

ich will hier keinen grossen Vortrag dazu halten  ;-)

Um es kurz zu machen:

- Keine geziele, geplante Bilingualismuserziehung
- Nichtexistenz einer geeigneten Sprach-Community
- Nichtexistenz von Sprach-Peers

Auf jeden Fall will ich nochmals betonen, dass ich gegen
jede Art erzieherischer Herumexperimentiererei und
Laissez-Faire-Einstellungen bzgl. Kindern bin!  :-/

Herzlichsts,

 :-)

Goodfriend
Dieser Beitrag wurde am 14.02.2009, 16:18 von Goodfriend verändert.
rabia (Gast) #13
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Antwort auf Beitrag #1
hallo!

nun um mal auf die frage zurück zu kommen.,..
ich würde erstmal mit dem kleinen nur koreanisch und deutsch sprechen , und sehe vorallem zu das es
beide sprachen gut  (geradezu sehr gut) spricht,
mit der dritten ( english) würde ich ne weihle warten, denn sonst bringt ihr den kleinen durcheinander.
das hätte man ya nicht gern, ^^.
Gummibein #14
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Ich denke am wichtigsten ist es das Potenzial der Kinder realistisch und hoffentlich passend einzuschätzen.

Ich sehe so viele unterschiedliche Ergebnisse.

Einige ohne "Migrationshintergrund" sprich Deutsche, die in Deutschland aufwachsen beherrschen zum Teil erschreckend schlecht Deutsch.

Andere, deren Eltern quasi nur Koreanisch beherrschen und in all den Jahren nur rudimentäre Deutschkenntnisse angeeignet haben verstehen Koreanisch zum Teil, können aber nicht sprechen. Sie sehen in Deutsch ihre Muttersprache mit dem sie virtuos umgehen.

Wiederum andere sind bilingual aber sprechen Deutsch mit einem grausamen Akzent.

Dann gibt es noch die, die keine Sprache richtig beherrschen.


Wenn ich meine Kollegin mit sehr gut Französisch und Deutsch sprechenden Kindern nach Spracherziehung frage sagt sie man solle sich nicht so stressen. Bei ihren Kindern wäre es von selbst gekommen. Deutsch im Elternhaus und nachher in der Schule, Französisch im Kindergarten in Frankreich.
Yana (Ehemaliges Mitglied) #15
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Antwort auf Beitrag #8
Also für mich gibt es einen klaren Unterschied zwischen zwingen und das Kind aufmuntern, in einer bestimmten Sprache zu sprechen. Ich kenne viele Kinder, die bis als Teenager einer Sprache nur verstehen konnten, aber dann aus freien Stücken die Sprache (sehr leicht) erlernen konnten.

Das mit dem Lügen habe ich erwähnt, weil das in meiner Familie so passiert ist. Es ist schrecklich als Kind, wenn die Eltern lügen... vorgeben etwas nicht zu verstehen, nur weil sie wollen, dass die Kinder eine spezifische Sprache sprechen. (Und die Sprache kann dann auch aktiv abgelehnt werden.)

Für sich selbst entscheiden, was sich als richtig anfühlt, hat doch nichts mit Experimenten zu tun. Es geht doch um eine Beziehung, wo alle (Eltern, Kinder) offen und positiv miteinander umgehen können.

Ich habe keine Ahnung, woher die Aussage kommt, dass Sprachen nacheinander gelernt werden. Ich kann dies in meinem Umfeld nicht so beobachten, und die Forschungsbeiträge die ich lese wissen nichts davon. Ich kenne Kinder die mehrere Sprachen nacheinander gelernt haben, andere, die sie miteinander gelernt haben.

Ich habe mich wohl nicht gut ausgedrückt, denn ich denke auch dass Konsequenz wichtig ist. Der Unterschied ist wohl, dass ich nicht glaube dass es einen allgemein gültigen oder richtigen Ansatz gibt; welcher Ansatz gewählt wird müssen die Eltern selber herausfinden.
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