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Zu naja's Abschiedsgruß
Abgespalten von [ich frage]
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Pancetta (Gast) #1
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Betreff: Zu naja's Abschiedsgruß
Als ich den doch etwas verbitterten Abschiedsgruß von »naja« las, musste ich erst einmal die »schiefe Bahn« ein Stück weit zurückverfolgen, um nachvollziehen zu können, was hier passiert ist.

Der Ton hat sich doch merklich verschärft, seitdem ich vor anderthalb Jahren das letzte Mal auf diesem Forum war:
„zusammenhangsloses, unverständliches Geschwurbel, das man in 1000 Richtungen interpretieren kann“ (iGEL 01.01.2009)
Nicht gerade der höflichste aller Neujahrsgrüße!

Und es wird noch besser:
„Schreib einfach klar und verständlich, ohne Vergleiche, Andeutungen und Metaebene.“ (iGEL 01.01.2009)
Der klare Subtext: Lieber Fremder, es reicht nicht aus, dass Du versuchst, Dich auf unserer Sprache verständlich zu machen. Wir erwarten auch eine Anpassung an unserer Kommunikationsmuster.

Das Fremde kann wirklich eine Zumutung sein, es ist so anders! Aber ist das nicht auch gerade das Interessante? Und was ist so schlimm daran, wenn man »naja« nicht immer verstanden hat. Es handelt sich doch nur um Kommunikationsangebote. Wer keine Lust darauf hat, sich in die für uns etwas fremden Kommunikationsmuster von »naja« hineinzudenken, hätte doch seine Beiträge einfach überspringen können.

Warum sich darüber beschweren? Und warum in dieser Form? Wahrscheinlich liegt das auch an dem Medium des Internet. Ein interessantes Thema: »Kibun und Chemyon im Cyberspace«

@naja:
Bei allem Verständnis für Deine Enttäuschung, aber wer sich zu Bemerkungen wie
„eure blauaegige Arroganz“ (naja 11.12.2008)
oder
„Ihr könnt nur dann es verstehen, wenn es euch angetan wird, was ihr anderen angetan habt.“ (naja 31.12.2008)
hinreißen lässt, der darf sich über »Antifans« nicht wundern.

Jeder Mensch hat seine Reizthemen, doch muss man(n) denn wirklich immer den Stier spielen und auf jedes rote Tuch losgehen. So manche Muleta ließe sich mit etwas Geschick zu einem roten Faden auflösen, der dann zur weiteren Orientierung dienen könnte. Aber das ist wahrscheinlich eine weibliche Domäne.

pancetta@gmx.de
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Soju #2
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Liebe(r), Pancetta,

finde es schon Lustig das Du dich zu diesen Thema äusserst, wenn Du Dich seit, wie Du hier schreibst anderthalb Jahren nicht mehr in diesem Forum blicken hast lassen ;-)

Hier jetzt ein paar Sätze zu zitieren ist auch nicht fair wenn Du eben den Zusammenhang nicht kennst.
So wie man in den Wald reinschreit kommts halt eben manchmal zurück ;-)
 
Ich bin hier im Forum schon Jahre, habe mich mit manchen auch mal gefetzt und bin immer noch da und glücklich, dann aber gleich die beleidigte Leberwurst zu spielen und die Gründe des zukünftigen wegbleibens auf alle anderen schieben, zeugt auch nicht gerade von grosser Toleranz ;-)

Meiner Meinung ist hier jedermann(frau), Willkommen :-)
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iGEL (Administrator) #3
Benutzertitel: 이글
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Antwort auf Beitrag #1
Moin!

Zitat von Pancetta:
Der klare Subtext: Lieber Fremder, es reicht nicht aus, dass Du versuchst, Dich auf unserer Sprache verständlich zu machen. Wir erwarten auch eine Anpassung an unserer Kommunikationsmuster.

Es ist ein Forum, wo sich Menschen austauschen wollen. Wenn offenbar mehr als 50% der Benutzer die Beiträge von naja nicht verstehen (ich gehöre dazu), geht das am Sinn des Forums vorbei und erzeugt Unzufriedenheit auf allen Seiten. Weder ich noch jemand anders erwartet hier, dass sich Koreaner hier perfekt ausdrücken. Ich vermute aber, dass die Beiträge von naja wesentlich einfacher verständlich gewesen wären, wenn er meinen Vorschlägen gefolgt wäre. Am Ende des Tages möchte ich jedenfalls verstehen, was er ausdrücken wollte, schließlich möchte naja auch eine passende Antwort haben.

Dass naja sich entschlossen hat, das Forum zu verlassen, ist schade, da er ja auch einige hilfreiche Beiträge verfasst hat. Angesichts des Gegenwindes kann ich es aber durchaus verstehen.

Gruß, Johannes
PS: Wie lange jemand hier schon im Forum schon aktiv ist, spielt für mich keine Rolle.
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Dieser Beitrag wurde am 02.02.2009, 10:30 von iGEL verändert.
henchan (Ehemaliges Mitglied) #4
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@pancetta,
ich fand den Ton insgesamt nicht unfair. Sicherlich wurde es hier und da auch ernster und strenger,
aber nun einmal auf beiden Seiten.
Deine Behauptung, "Fremde" müssen sich hier anpassen, ist daneben. Das, was naja auf deutsch
geschrieben hat, war nicht fehlerfrei, aber ich habe es hier nicht erlebt, dass dies ihm zur Last
gelegt wurde. Ich fand es gut, dass er hier argumentierte.
Nur leider war es nicht selten schwer, seiner Argumentation zu folgen. Also erst einmal zu verstehen,
was er meint.
nunsaramengel #5
Benutzertitel: 언제나 행복하세요
Mitglied seit 12/2006 · 219 Beiträge · Wohnort: Mannheim
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Betreff: mein Senf
Ich hab nicht alles mitgekriegt, aber sporadisch habe ich die Kommentare von naja auch gelesen.
Auf der einen Seite fand ich naja's Bemühungen sehr löblich und bewundernswert, mir haben sich seine Formulierungn doch so dargestellt, als würde er stundenlang im Wörterbuch (oder anderen Quellen) nach raffinierten Ausdrücken, Formeln, Redensarten etc. suchen, um seine Gedanken möglichst lebendig und genau umzusetzen; aber ich bin auch genau so der Meinung, dass er mit seinen sehr großen Anstrenungen über das Ziel hinaus geschossen hat, seine Kommentare waren mehr als unverständlich; und größtenteils überhaupt nicht zu verstehen oder nachvollziehbar. Scharfe Bemerkungen, seitens naja, habe ich auch hier und da wahrgenommen, dass dann Kritik zurückkommt und das zu Auseinandersetzungen führen kann bedarf wohl keines Philosophiestudiums; und dass in einem Streitgespräch dann auch andere Dinge zu Wort kommen, die mit dem eigentlichen Streitthema nichts zu tun haben und in die persönlichen Sphären greifen, ist auch nichts Außergewöhnliches.
Und mal ganz ehrlich, wenn jemand eine Sprache wirklich gut beherrschen möchte, ist er auf die Kritik und Korrektur von Muttersprachlern angewiesen; wer aber lieber auf veraltete Wörterbücher vertraut und mit der negativen Resonanz nicht umgehen kann, ist selbst schuld. Das hat überhaupt nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern spielt sich alles auf der zwischenmenschlichen Ebene ab.
Die letztendliche Flucht aus dem Forum zeugt in meinen Augen von wenig Rückgrat und der Unfähgkeit mit Kritik umzugehen; das passt aber ganz und gar nicht zu jemandem der auch gerne mal austeilt.
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