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Frage:von Korea nach Deutschland
Mein Freund möchte nach deutschland umziehen-brauche hilfe
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Susann #1
Mitglied seit 10/2008 · 4 Beiträge · Wohnort: Bremen
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Betreff: Frage:von Korea nach Deutschland-WICHTIG
Hallo,

Also mein Freund ist Koreaner und wir haben beschlossen nach unserer Heirat in Deutschland zu leben.
Er lern jetzt in Korea auch Deutsch.
Ich habbe aber eine Frage:
Was für Forausetzungen muss er noch erfüllen (auser heiraten) um in Deutschland zu bleiben?
Ich bitte möglichst schnell um Infos ,wenn jemand bescheid weis.

Danke
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iGEL (Administrator) #2
Benutzertitel: 이글
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Moin!

Sobald ihr geheiratet habt, erhält er fast automatisch eine Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis. Zunächst nur für ein Jahr, aber nach 3 Jahren kann man auch eine unbefristete erhalten. Ich glaube, abgesehen vom Wahlrecht hat man damit fast alle Rechte wie jeder Deutsche...

Der schwierige Part ist, die Hochzeit in Deutschland anerkennen zu lassen bzw. die Erlaubnis zu bekommen, in Deutschland zu heiraten. Dazu gibt es mehrere Themen im Forum, etwa hier oder hier. Falls ihr in Korea heiraten wollt, schaut ihr am Besten nach den Informationen auf der Seite der Botschaft: http://www.seoul.diplo.de/Vertretung/seoul/de/04/Familiena…

Achja: Herzlichen Glückwunsch ^_^

Gruß, Johannes
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dergio #3
Benutzertitel: Rückkehrer
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Hallo Susann!

Wie weit seit ihr denn in eurer Planung?

Wollt ihr zusammen studieren? Wie ich sehe, bist du ja erst 18.
Da wäre es vielleicht ratsam wenn er mit einem Studentenvisum einreist.

Dann könnt ihr immernoch überlegen ob ihr später in Deutschland oder in Korea heiraten wollt.
Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig wird mit der Einwanderungsbehörde wenn ihr beide heiraten wollt aber keiner von euch ein geregeltes Einkommen hat.
Du musst ja angeben wovon ihr leben wollt.
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Yung Ho #4
Mitglied seit 11/2008 · 45 Beiträge · Wohnort: Heidelberg
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1) ohne heirat:
er kommt als student nach dland und kann hier bereits im vorfeld eines studiums an deutschkursen teilnehmen. in der regel werden auslaendern so 1,5 jahre deutschkurs berechnet -> folglich 1,5 jahre aufenthalt.

aber wie lange jeweils die aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wird, ist von budesland zu bl bzw. selbst unter landkreisen unterschiedlich. dies haengt teilweise auch von den sachbearbeitern ab.

bsp: fuer ausl. studenten in mannheim(bw) immer 1 jahr, in ludwigshafen (andere rheinseite rp) 2 jahre. in heidelberg (wenn man noch nicht immatrikuliert ist) fast immer nur 3 monate am stueck aufenthalt. anschliessend zum amt und neu erklaeren, was man macht.

ferner einen geregelten geldeingang auf deinem konto, meistens so um die 600 eur (in bw) und nachweis der teilnahme an sprachkursen.

2) mit heirat:

hier gibt es keine probleme mit der gemeinsamen einwanderung (auch wenn du in korea geheiratest hast). da du dt. staatsbuergerin bist hast du immer das recht, nach dland zurueckzukehren...und folglich dein ehemann. fuer den aufenthalt von auslaendern ist nur das auslaenderamt zustaendig, wobei dieses selbst bei einer illegalen einreise deines mannes ihm einen aufenthaltstitel geben muss, dass er dein mann ist (hierbei spielt geld keine rolle). ihr muesst jedoch quasi standesamtlich im korean. rathaus heiraten und bei der dt. botschaft in itaewon ein dokument einholen, dass die ehe vollzogen worden ist (ehe besteht). hiermit gehst du zu deinem standesamt, die deine ausl. ehe zwar nicht anerkennen, aber akzeptieren. faktisch das gleiche, juristisch jedoch ein wenig unterschiedlich. du wirst bei denen dann als verheiratet gefuehrt. die folgen liest du bei igel. du brauchst fuer korean. heirat lediglich deinen reisepass und ein dokument von deinem standesamt (nicht aelter als 3 monate), dass du nicht verheiratet bist.


heirat in dland ist ganz kompliziert von der aktenlage. folgende dokumente braucht dein mann in spe:

a) aktuelle identitaetsurkunde im original mit apostille (der heimatbehoerd zb. der stadt Seoul) und beglaubigte uebersetzung in deutsch
b) aktuelle familienurkunde mit original apostille und deutscher uebersetzung
c) aktuelle eheurkunde mit original apostille und deutsche uebersetzung (ist dann der familienstandsnachweis)
d) eigene eidestattliche versicherung ueber familienstand (angaben ueber religioesem rituelle, zivilrechtliche eheschliessung im ausland), abzugeben vor dem dt. standesamt.

diese urkunden gehen ersteinaml zum oberlandesgericht, wo sie auf ihre echtheit geprueft werden. dies dauert in bw in der regel so 5 - 8 wochen. anschliessend, wenn alle papiere richtig und vollzaehlig sind, kann man dann beim standesamt einen termin festsetzen, der dann in der regel mind. 8 monate in der zukunft liegt. also insgesamt darf man so mit 4 monate vorbereitungspahse in dland rechnen.

huh...ich glaub ziemlich kompliziert geschrieben...
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Yung Ho #5
Mitglied seit 11/2008 · 45 Beiträge · Wohnort: Heidelberg
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haha... 8 wochen nicht monate hahaha...
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Vita500 #6
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Der Papierkrieg für die Heirat in Deutschland sieht komplizierter aus, als es eigentlich ist. Sowohl Du, als auch Dein Mann muss verschiedene Dokumente einreichen. Wichtig dabei sind drei Dinge:

a) Wie oben bereits erwähnt, muss ein Einkommensnachweis vorliegen. Wenn Dein Mann keine Arbeit in Deutschland hat, musst Du für ihn verpflichtend aufkommen, dafür brauchst Du allerdings wiederum einen Einkommennachweis. Sinn hierbei ist die Absicherung des Staates, dass ihr ihm nicht nachher auf der Tasche sitzt.
b) Die Dokumente von Deinem Mann müssen ins Deutsche übersetzt werden. Die angesprochene Apostille (so ne Art Beglaubigung) ist übrigens ein Begriff, der Dir zwar nicht unbedingt geläufig sein dürfte, der aber im Behördenkreis (in Korea) bekannt ist.
c) Du brauchst für die Durchführung der Hochzeit einen Dolmetscher, falls Dein Mann kein Deutsch spricht. Hierbei gibt es von Standesamt zu Standesamt große Unterschiede. Bei einem muss man einen super-teuren staatlich anerkannten Dolmetscher engagieren. Bei meiner Hochzeit durfte mein Trauzeuge die Funktion übernehmen (Deutsch auf Englisch). Einfach nachfragen...

Nach Abschluss der offiziellen Heirat seit ihr leider noch nicht am Ende angelangt, es gilt noch einen weiteren, wichtigen Schritt zu organisieren: die sog. Familienzusammeführung.
Diese muss bei der dt. Botschaft in Seoul beantragt werden und dauert "etwa 6 bis 12 Wochen" (offizielle Aussage des Ausländeramtes in Stuttgart). Wenn ihr in Korea seit: perfekt! Wenn ihr bereits in Deutschland seit, ist es total deppert. Meine Frau muss jetzt nämlich für genau diese Zeit zurück nach Korea fliegen und kann erst nach Erhalt ihres Visums wieder zurück nach Deutschland kommen. Die Familienzusammenführung beinhaltet neuerdings übrigens auch einen Deutschtest!!!
Wird der Test nicht bestanden, gibt's auch kein Visum... traurig, aber wahr.

Wie Du siehst, es steckt viel Organisation im Prozess. Mein Tipp: informieren, informieren und viel Geduld mitbringen!

Viel Erfolg!

Gruß,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
Chri as guest (Gast) #7
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Wenn ich es richtig deute, ist Dein Freund noch in Korea. Wenn Ihr in Deutschland heiraten wollt. Dann könnt Ihr die nachträgliche Familienzusammenführung (FZF) umgehen, indem Ihr direkt ein Visum zur Heirat beantragt und er mit diesem Visum nach Deutschland kommt (anstelle des 'automatischen' Touristenvisums). Natürlich braucht Ihr dafür die selben Unterlagen. Aber nach der Hochzeit kann er direkt seine Aufenthaltserlaubnis erhalten.

Mein Tipp ist, auf jeden Fall vorher mit der Ausländerbehörde zu sprechen und, falls Ihr in Deutschland heiratet, mit dem zuständigen Standesamt. Die Ausländerbehörde kann Euch auch im Voraus den Weg weisen, der für Euch am besten ist. Das Standesamt kennt die Unterlagen die Ihr braucht.

Wenn Ihr erstmal verheiratet seid, habt Ihr übrigens ein Anrecht darauf in Deutschland leben zu dürfen, wenn Dein Lebensmittelpunkt in Deutschland liegt und er einfache Deutschkenntnisse nachweisen kann.

Gruß
Christoph
Susann #8
Mitglied seit 10/2008 · 4 Beiträge · Wohnort: Bremen
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Antwort auf Beitrag #3
ja das stimnt ich bin erst 18 er aber 27 hehe...
also...zurzeit lern er schon deutsch als kurs in korea...so das er hier schneller arbeit finden kann.(natürlich wissen wir das er zuerst zertifikate bestehen muss)...
hmm meine eltern sind einverstanden ,dass wir vorerst bei dennen leben.
Susann #9
Mitglied seit 10/2008 · 4 Beiträge · Wohnort: Bremen
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Antwort auf Beitrag #6
ich hätte noch hinzufügen sollen das ich keine deutsche staats angehörige bin.
ich wurde zwar in de geboren wohnte aber später in polen(mein vater ist deutscher -meine mutter ist polin).
jetzt wohne ich seit ungefähr 4 jahren in deutschland...kann er dann trotzdem in de bleiben?
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iGEL (Administrator) #10
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Moin Susann!

Wenn du nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hast, sieht es natürlich anders aus. Ich denke, es wird immer noch möglich sein, aber genau wissen tue ich das nicht. Amam besten informierst du dich mal bei deiner Ausländerbehörde.

Gruß, Johannes
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