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Jobaussichten in Korea
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Chopin_88 #1
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Betreff: Jobaussichten in Korea
Hallo!

Weiß einer zufällig wie es mit Jobaussichten für Sprachenlehrer in Korea aussieht? Nach meinem Studium der Philologie würde ich nämlich gerne in Südkorea arbeiten und leben. Hab unter anderem gehört, dass dort ein starker Bedarf an Lehrer für Englisch herrscht.... Weiß jemand genaueres?
THX!
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Vita500 #2
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Als studierter Philologe würde ich Dir ganz spontan gute Aussichten einräumen, einen Job in Korea zu finden. Dabei böten sich sogar die größeren Sprachinstitute an, die eine gewisse Qualifikation ihrer Lehrer voraussetzen... im Gegensatz zu den keineren Sprachschulen, die prinzipiell alles nehmen, was herumläuft und Englisch spricht. Bei letzterem werden die Regelungen tendenziell aber auch strikter.
Vielleicht könntest Du sogar beim Goethe-Institut anfragen, denn deren Deutschkurse sind bislang immer sehr gut ausgelastet und gute Nachwuchskräfte dürften immer gebraucht werden. Die Anforderungen sind hierbei natürlich besonders hoch. Wenn Du neben einem guten Abschluss der Philologie auch noch Kenntnisse in Pädagogik/Didaktik vorweisen kannst, hast Du sicherlich gute Chancen.

Just my two cents...

Gruß & viel Erfolg,
Robert
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jjimjilbang (Gast) #3
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Hi Vita,

was meinst du denn damit, dass die Regelungen für Sprachschulen strikter werden? Meine koreanische Freundin und ich haben nämlich dieses Jahr vor zu heiraten und in Folge dessen werde ich nach Korea ziehen und muss dort natürlich auch mein Geld verdienen. Bei meinem letzten längeren Koreaaufenthalt wurde mir, da ich an sich ein sehr sicheres Englisch habe, eine Stelle in einer Hagwon angeboten, die jedoch am Visa scheiterte. Da dieses Problem nach der Heirat wegfallen würde, dachte ich mir, es zumindest Anfangs als Englischlehrer zu versuchen. Eine schulische Qualifikation habe ich dafür nicht (bin gelernter Informatiker, kein Studium), jedoch hat dies meiner Erfahrung nach so gut wie kein westlicher Lehrer dort.

Könnte es also in naher Zukunft ein Problem für mich werden eine Anstellung zu finden?

Vielen Dank schon mal für deine Antwort!

LG
Uhu #4
Mitglied seit 06/2008 · 401 Beiträge
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Wo wirst du denn leben?
Ich denke in Seoul wird es aufgrund von massenweise Konkurrenz eher schwieriger als im südlicheren Teil des Landes.
jjimjilbang (Gast) #5
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Voraussichtlich werde ich in Jeju-si leben.
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Vita500 #6
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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@ jjimjilbang:

Nimm mich da bitte nicht beim Wort, aber mir ist per "Flurfunk" zu Ohren gekommen, dass viele Hagwons mittlerweile gemerkt haben, dass nicht nur die Sprachbegabung ihrer Lehrer wichtig ist, sondern auch deren Didaktik, sprich Ausbildung. Folglich setzen viele ihre Voraussetzungen höher an. Mit 'tendenziell' meine ich aber auch, dass es ein schleichender Prozess ist und bei der (Un-)Menge an Hagwons in Korea (und dabei vor allem in Seoul), gibt es noch genügend, die alles einstellen, was Englisch spricht. Das Gehalt ist bei besseren Hagwons im Regelfall allerdings auch besser, als bei weniger guten.

Keine Ahnung, wie es auf Jeju-Do aussieht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es auch dort eine rege Nachfrage der dort ansässigen Kinder gibt, bei weniger Konkurrenz versteht sich. Die Regelungen sollten dabei wohl auch etwas entspannter sein...

Gruß,
Robert
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jomiro #7
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so wie mir mitgeteilt wurde sind deutsche als englisch lehrer nicht qualifiziert. die koreanischen schulen, egal ob hagwon oder ausländische schulen, wollen nur native speaker. amis, kanadier, südafrikaner, australier und kiwis sind die, die hier englisch unterrichten dürfen. neuerdings, allerdings weiß ich nicht, ab wann das eintritt, dürfen dann auch inder und philippinos englisch lehren.
das einizige, was dir bleibt, ist nach einer stelle zu suchen, wo du deutsch unterrichten kannst. koreanische unis haben da als qualifikation einen doktor, was hagwon oder ähnliches angeht, weiß ich nicht, ob du unterrichtserfahrung, sprich einen uniabschluß als lehrer haben musst oder ob du auch mit nem anderen abschluß lehren kannst.
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iGEL (Administrator) #8
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Moin!

Soweit ich weiß, ist es an staatlichen Einrichtungen gar nicht erlaubt, dass Ausländer aus nicht englischsprachigen Englisch unterrichten. Die von dir angesprochenen Inder dürfen demnächst auch nur dann unterrichten, wenn ihre Muttersprache Englisch ist.

Aber ich vermute, dass manche Hagwons da nicht so strickt sind, da der Bedarf an guten Englischsprechern eben sehr hoch ist. Hat da noch niemand Erfahrungen aus erster Hand?

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
jjimjilbang (Gast) #9
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Antwort auf Beitrag #7
@jomiro

Da hast du recht, allerdings glaube ich, das bezieht derzeit ausschließlich (zumindest bei Hagwons) auf die Ausstellung eines Visums, was ja vor ein paar Monaten auch mein Problem war. Da ich jedoch wie gesagt eine Koreanerin heiraten werde und somit eine Aufenthalts- sowie Arbeitserlaubnis bekomme, denke ich, dass das zumindest bei Hagwons noch kein Problem sein sollte.


Hat denn jemand Erfahrung damit? Ich habe z.B. einen Holländer getroffen, der in Korea auch vor ca. 1-2 Jahren Englisch unterrichtet hat. Mit welchen qualifikationen er das tat, weiß ich jedoch nicht.
Uhu #10
Mitglied seit 06/2008 · 401 Beiträge
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Bestes Beispiel dürfte doch unser Dergio sein. Er hat als English teacher gearbeitet ohne Uni Abschluss und er ist deutsch- italiener. Visum durch Heirat.
Ich gehe davon aus, dass du bei einer Hakwon, solltest du ein Visum haben und westlich Aussehen, Anstellung finden kannst.

Das mit den Natives bezieht sich meines Wissens nur auf staatliche Einrichtungen, sowie auf das teacher visum. Du musst also native sein, um ein teacher visum zu bekommen.

Ist Englisch in Indien neben Hindi nicht Amtssprache?
jjimjilbang (Gast) #11
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Interessanter Artikel zum Thema.
http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2008/12/116_36…
Uhu #12
Mitglied seit 06/2008 · 401 Beiträge
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Was lernen wir daraus? Die Konkurrenz wird steigen, also nur als vorrübergehenden Job nutzen :)

Aber... Egal ob du weiss ich welches degree hast, oder keines, sobald du das Visa hast, düfte das mit dem Job das kleinere Problem werden. In irgend einer Provinzhakwon wird schon was frei sein.

Also ich sehe das zumindest so, belegen kann ichs nicht ist lediglich Gefühlssache, also verlass dich nicht allzusehr darauf :)

Achso in dem Zusammenhang muss ich doch mal sagen, dass sich Korea und insbesondere die neue Regierung viel zu sehr auf Englisch konzentriert, ist ja schon fast krankhaft. In der Beziehung lob ich mir doch die Franzosen^^
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dergio #13
Benutzertitel: Rückkehrer
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Da mein Name schon genannt wurde gebe ich auch noch meinen Senf dazu.

Wenn du dein Visum hast, kannst du es bei Hagwons und Kindergärten versuchen.
Aber wie schon gesagt wurde. Einige haben etwas höhere Ansprüche und stellen ihre neuen Lehrer gerne im selben Atemzug mit der Uni vor an der sie absolviert haben.
Selbes gilt für staaliche oder staatlich geförderte Einrichtungen, wie z.B. Gyeonggi English Village

Bei Kindergärten kannst du's mal probieren. (da sind die Arbeitszeiten humaner als in Hagwons).
Oder du machst einen Aushang bei euch im Hausflur, dass du Privatunterricht gibst.
Ich weiß nicht ob es regionale Unterschiede bei der Bezahlöung gibt. Aber in Seoul waren 50.000 Won pro Stunde Privatunterricht durchaus üblich.
crocos (Gast) #14
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Betreff: Englischunterricht
"Ich weiß nicht ob es regionale Unterschiede bei der Bezahlung gibt. Aber in Seoul waren 50.000 Won pro Stunde Privatunterricht durchaus üblich."

Ich habe auch mal 45.000 Won für Privatunterricht bekommen, allerdings habe ich zwei Studenten gleichzeitig unterrichtet, so haben die Geld gespart und ich eine vernünftige Bezahlung bekommen.
Aber ob Koreaner wirklich bereit sind 50.000 Won für einen Nicht-Muttersprachler zu bezahlen, wage ich zu bezweifeln und auch für Deutschunterricht glaube ich das nicht.

Außerhalb von Seoul bekommt man weniger für das Unterrichten, das gilt sowohl für den Privatunterricht als auch für Schulunterricht, soweit ich das von Bekannten weiß.
Guest (Gast) #15
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Betreff: Unterricht
Bei dem Gedanken von Privatunterricht, frage ich mich, wieso du nicht gleich Deutsch unterrichtest. Ich habe selber auch Deutsch-Unterricht gegeben, in Seoul, und von Anfang an 50,000 Won verlangt. Es gibt sogar Studenten, die 70,000 verlangen; natürlich erwarten die Schüler dann auch etwas. Üblich war es im Café oder in der Bibliothek zu unterrichten; Getränke und/oder Snacks haben die Schüler bezahlt.
Häng am Besten was in Unis und 고등학교s aus, da wirst du deine meisten Schüler herbekommen. Internet ist auch eine gute Möglichkeit, dich schonmal voranzutasten. Ideal wäre es, wenn du auch Koreanisch kannst, dann hast du wirklich gar keine Probleme, Schüler zu finden.
Sowohl bei Englisch, als auch bei Deutsch, stellt sich nämlich dann die Frage, wie man unterrichtet; auf Koreanisch, Englisch, Deutsch?
Wenn die Schüler wissen, dass der Lehrer Koreanisch kann, baut das viele Ängste und Hemmungen ab.
Im IT-Bereich würde ich es auch mal probieren, wer weiß, ob es nicht beispielsweise eine IT-Firma gibt, der jemanden mit Englisch- und Deutschkenntnissen braucht. Ich würde einfach alles versuchen, egal wie die Chancen aussehen. Dein Visum ist ein riesiger Vorteil, du kannst quasi alles an Arbeit annehmen. Im Internet gibt es auch viele Stellenanzeigen, wo manchmal deutsche Sprachekenntnisse bebraucht werden. Vielleicht hilft dir diese Adresse weiter: http://alba.findjob.co.kr/Main.asp
Ansonsten Annoncen in allen möglichen Foren schalten, daum.net empas.com und so weiter, dabei kann dir deine Frau auch helfen, die kennt sich sicherlich besser aus als ich ^^
Auf Dauer auf jeden Fall Koreanisch lernen, dann kommste vielleicht noch ins Fernsehen 미남들의 수다, oder mit deinem Englisch in solche Englischlern-Programme (wo auch Russen und Ost-Europäer eingesetzt werden)
Viel Glück
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