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Vertragsverhandlungen über die Entsendung nach Korea
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uriimo #1
Mitglied seit 01/2009 · 11 Beiträge · Wohnort: Erding (Bayern)
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Betreff: Vetragsverhandlungen über die Entsendung nach Korea
Liebe Leser!

Ich habe von einer deutschen Firma ein Angebot für eine dauerhafte Arbeit in Korea (in Seoul) bekommen. In zwei Wochen habe ich das erste Gespräch mit dem Arbeitgeber über unsere gegenseitigen Vorstellungen dazu. Meine Frage ist nun, welche Minimalforderungen ich stellen soll, damit ich mit meiner Familie  vernünftig leben kann.

Ich habe in diesem Forum bereits so einiges gelesen.
Offensichtlich ist es doch ratsam eine zusätzliche private Krankenversicherung abzuschließen, oder?
Ich habe als Wunschgehalt den Maßstab aus Deutschland zugrunde gelegt. Ist das ausreichend?

Zahlen die Arbeitgeber aus Deutschland freiwillig die Schulgebühren für die deutsche Schule in Seoul?
Wie steht es mit der Wohnungsmiete?

Was ist denn Eurer Erfahrung nach der "gute Duchschnitt" an zusätzlichen Leistungen, die ein Arbeitgeber aus Deutschland für einen Expatriat erbringen sollte?

Vielen Dank!

Uriimo
Dieser Beitrag wurde am 02.05.2009, 06:32 von uriimo verändert.
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Vita500 #2
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Hallo Michael,

im Normalfall wird vom Arbeitgeber die Miete und etwaige Schulgebühren für die Kinder übernommen, sowie ein Dienstwagen gestellt. Die Details variieren zwar von Arbeitgeber zu Arbeitgeber, aber allzu große Unterschieder gibt's bei den drei Punkten eigentlich nicht, andernfalls würden wohl so manche Expats keine Expats sein wollen. Beim derzeitigen Wechselkurs kannst Du mit einem deutschen Gehalt sicherlich einen tollen Lebensstandard genießen (vor einem Jahr war alles noch gute 40% teurer!!!). Das Dir jemand in der derzeitigen Wirtschaftslage mit drei Kindern noch einen Expat-Vertrag anbietet spricht jedenfalls für Dich. Viele Firmen schnallen hier den Gürtel enger, denn die laufenden Kosten für Expats sind auch ohne Kinder bereits horrend hoch (Miete, Auslandszulage, Dienstwagen, etc.). Wenn man bedenkt, wie hoch die Schul-/Kindergartengebühren in Korea sind, dann wäre das schon ein tolles Angebot. In Korea kommt man übrigens auch ohne Auto sehr gut zurecht, in sofern könnte man hier bei der Verhandlung theoretisch nachgeben. ;-)

Eine private KV solltest Du auf jeden Fall abschließen. Es sei denn, Dein AG hat diese bereits im Vertrag inkludiert.

Viel Erfolg!

Gruß,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
uriimo #3
Mitglied seit 01/2009 · 11 Beiträge · Wohnort: Erding (Bayern)
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Hallo Robert,

vielen Dank für Deine Nachricht. Ich habe bisher nicht bedacht, wie hoch die Aufwändungen für den AG sein werden, wenn er mich nach Korea schickt.
Auf der Homepage der Deutschen Schule in Seoul habe ich die Preise gesehen - SCHOCK :nuts:
Als Privatmann würde ich meine Kinder wohl kaum auf diese Schule schicken können. So gesehen müsste ich eigentlich dem AG auf Knien liegend danken, dass er an mir Interesse zeigt.

Ich habe mich heute mit zwei Bekannten - Ingenieure aus Korea (Koreaner) - über die Lebenssituation und die Mieten in Seoul im Allgemeinen unterhalten. Sollte es tatsächlich so sein, dass die Mieten deutlich höher ausgesprochen werden, wenn sich eine ausländische Firma um die Wohnung bewirbt?

Macht es in dieser Hinsicht einen Sinn, wenn ich meine Frau (Koreanerin) zum Anmieten schicke, damit der Gesamtaufwand geringer wird, oder ist es dem AG egal, wieviel die Wohnung kostet.
Was ich hier im Froum über die Miete in Seoul gelesen habe, jagt mir ebenfalls Angst und Schrecken ein.


Nochmals vielen Dank für Deine Info!
Dieser Beitrag wurde am 02.05.2009, 06:33 von uriimo verändert.
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Vita500 #4
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Yep, die Expat-Ausgaben des AG sind horrend hoch. Das die Mieten für Ausländer höher sind, als für lokale Leute habe ich auch schon gelesen, hab's allerdings nie nachgeprüft. Ich kenne zwar die Mieten, die für unsere Expats gezahlt werden, weiss jedoch nicht, wieviel davon der Standort und wieviel evtl. der "Ausländerzuschlag" ausmacht. Da die meisten Expats in Hannam-Dong (Itaewon) untergebracht sind (Ausländerviertel), in Wohnungen, die - für koreanische Verhältnisse - sehr groß und geräumig sind, kann man eh schwer mit anderen Wohnungen vergleichen. Ich werde nachher meine Frau (ebenfalls Koreanerin) befragen, vielleicht weiss sie ja Näheres.
Den meisten Firmen, die Expats anstellen, haben die Kosten dafür bereits im Budget eingeplant. Du könntest natürlich ein Entgegenkommen vorschlagen, um Deine Verhandlungen zu untermauern. Kosteneinsparungen sind ja hoch angesagt... bei Engineering Dienstleistern kann es natürlich anders sein und wenn es Deiner Firma sehr gut geht, sind Ihnen die - vergleichsweise - paar Won an höherer Miete wohl egal.

Da Du scheinbar schon recht gut mit der koreanischen Kultur vertraut bist, weißt Du wohl auch schon, dass das englische Sprachniveau von Koreanern sehr schlecht ist. In meiner Firma war es vergleichsweise hoch (wie in den meisten ausländischen Firmen), allerdings bezog sich dies mehr auf das Business-Vokabular und nicht unbedingt auf die Alltagskommunikation und auf der Straße sollte man nicht erwarten, mit Englisch kommunizieren zu können. Enger Kontakt zu Koreanern ist folglich auch nur schwer möglich. Ganz anders allerdings wenn man etwas Koreanisch spricht. Die Anerkennung dafür ist sehr hoch und Du wirst sehen, dass Deine Kollegen und Mitmenschen gleich ganz anders, offener auf Dich zugehen.

Durch Deine koreansiche Frau dürfte sowieso alles noch einfacher werden.

Falls noch weitere Fragen auftauchen, Nachricht genügt. ;-)

Gruß aus Stuttgart,
Robert
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uriimo #5
Mitglied seit 01/2009 · 11 Beiträge · Wohnort: Erding (Bayern)
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Hallo Robert und andere Leser,

es läuft noch....
Wie steht es eigentlich mit der Kaufkraft des Won zur Zeit?


Gruß Michael
Dieser Beitrag wurde am 02.05.2009, 06:36 von uriimo verändert.
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