Forum: Übersicht Arbeit/Studium in Deu. & Korea - 독일과 한국에서의 일과 공부 RSS
eine Frage an Menschen, die "als Ausländer(in)" für längere Zeit in Seoul leben/gelebt haben.
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Naemi #16
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Antwort auf Beitrag ID 15355
Hallo,

vielen Dank an alle, die mir durch ihre Beiträge wertwolle Hinweise und Meinungen geben. Die Beiträge helfen mir, verschiedene Sichtweisen und auf der Hand liegende Probleme mit der notwendigen Nüchternheit zu betrachten.

Zu Naja:
ja, ich habe sporadisch Koreanisch gelernt. Doch im Einzelstudium hat es mir oft an Disziplin gefehlt und ich bin noch nicht weiter, als dass ich das Alphabet lesen kann und einzelne Wörter weiss wie z. B. Wasser, Milch, Kind, usw. . Ich konnte also leider aus deinem Geschriebenen nichts herauslesen, was ich dann auch verstanden hätte.  ;-)
Mich würde aber sehr interessieren, was du geschrieben hast. Könntest du mir das übersetzten, obwohl für die die deutsche Sprache "hart" rüberkommt??

Danke,

Grüsse, Naemi
Gummibein #17
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Ich versuche mal eine sinngemäße Zusammenfassung da mir die Geduld (und Kenntnis) fehlt um eine genaue Übersetzung zu liefern.

- Unglücklicher Name. Klingt wie ein koreanisches Schimpfwort -> Kosename wählen.

- Erst einmal die Situation in Korea klären. Dabei bedenken, dass die Kinder letzendlich immer ihren Willen bekommen egal wie sich die Eltern dagegen sträuben. Danach evtl. eine Umsiedlung nach Schweiz ins Auge fassen obwohl es für einen Koreaner in der Schweiz sehr schwer wird.

- Arbeitssuche in Korea ohne Sprachkenntnis aussichtslos.

- Mütter "verlieben" sich nie in Frauen, die ihnen ihren Sohn wegnehmen wollen. Das regelt sich mit der Zeit wenn man sich Mühe gibt oder auch nicht.

Soweit mein Versuch. Jeder ist willkommen eine genauere und bessere Übersetzung abzuliefern. :)
naja #18
Benutzertitel: naja
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danke schön Gummibein, für schönes Deutsch.
viel gelernt von Dir.
mein Koreanisch ist so elegant wie Dein Deutsch.  :-)
Es gefällt mir sehr, dass wir dabei einer Meinung sind,
dass die konkreten Tipps ins Deutsch nicht von anderen
sondern mit Selbstbemühung (um Hilfe von offline-korea) übersetzt werden sollten.
Beim Selbstbruch werden Eier geflügelt, beim Fremdbruch? ehestens zum Spiegelei.

schönes Neujahr.
Dieser Beitrag wurde am 31.12.2008, 14:59 von naja verändert.
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dergio #19
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So ähnlich wie crocos habe ich auch gedacht als ich deine Schilderungen gehört habe.

Generell sehen Koreanerinnen ihre Schwiegertöchter als Haushaltshilfen. Noch dazu nimmst du ihr ihren einzigen Sohn weg. Und was naja geschrieben hat geht in die selbe Richtung. Die Schwiegermutter-Schwiegertochterbeziehung ist in Korea nie freundschaftlich wie in der westlichen Kultur sondern immer eine Art Konkurrenz-Beziehung.

Aber manchmal legt sich sowas auch nach der Zeit. Ich glaube, speziell meinem Schwiegervater war es am Anfang auch etwas peinlich zuzugeben dass seine Tochter einen Ausländer geheiratet hat. Aber mittlerweile haben wir eine ganz schöne Beziehung. Und wenn ich mit ihm unterwegs war hat er mich auch schon mal seinen Freunden vorgestellt.

Letztendlich werdet ihr es entscheiden müssen was ihr macht.
So oder so, ein längerfristiger Aufenthalt wird dir mehr Klarheit über eure Zukunftspläne verschaffen. Da bin ich mir sicher.

Alles Gute!

P.S.: Kenne übrigens schon drei Koreanisch-Schweizerische Familien.  :-)
Naemi1 (Gast) #20
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Hallo

das mit der Haushaltshilfe tönt noch recht schockierend. Ich habe keineswegs die Absicht nach Korea zu gehen, um dort als Haushaltshilfe eingesetzt zu werden. Das gilt also auch für koreanische Schwiegertöchter???

Mittlerweile besteht der 'Grundplan', dass ich erstmal ca. 1 Jahr nach Korea gehe und wir nachher in die Schweiz wechseln. Da seine Eltern in Daegu wohnen und mein Freund in Seoul, wo wir dann auch zusammen leben würden, besteht doch sicher weniger 'die Gefahr', als Haushaltshilfe eingespannt zu werden. ????  :-/  Ich denke, dass wir mit diesen unterschiedlichen Wohnorten ein bisschen mehr Freiraum haben werden.

Die gesamte Situation ist nicht zu unterschätzen, trotzdem hat es auch Vorteile, für eine gewisse (und absehbare) Zeit in Korea zu leben.

Dergio: Ich kenne auch drei schweizerisch-koreanische Familien, von denen auch der Mann KOreaner ist. ..
Hast du Familien in Korea erlebt, bei denen die Frau 'die Ausländerin' war??

Grüsse, Naemi
gianola82 #21
Mitglied seit 06/2005 · 105 Beiträge · Wohnort: Zürich
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Hallo Naemi

Bin selber Schweizer und studiere seit 1 Jahr in Korea. Wenn du dich mal austauschen willst. MSN gianola82 at hotmail.com

Bin momentan auch an der Zukunftsplanung und im Zwist, was ich machen soll. Kann dir evtl. ein paar Tips geben.

gruss


Gianola
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dergio #22
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Antwort auf Beitrag #20
Zitat von Naemi1 am 02.01.2009, 12:57:
Dergio: Ich kenne auch drei schweizerisch-koreanische Familien, von denen auch der Mann KOreaner ist. ..
Hast du Familien in Korea erlebt, bei denen die Frau 'die Ausländerin' war??

Grüsse, Naemi

Ich habe in Korea auch eine Deutsche getroffen die mit einem koreanischen Pastor verheiratet ist. Habe aber keinen Kontakt mehr.

Außerdem gibt es viele koreanische Männer mit russichen Frauen.
Aber das ist eine etwas andere Geschichte.

Bei mir im Sprachkurs war eine Taiwanesin mit koreanischem Mann. Und sie hatte richtig Probleme mit ihrer Schwiegermutter. Durfte nur koreanisches kochen, musste die Wäsche mit der Hand waschen und so. Nach dem Kurs ist sie mit ihrem Mann nach Pusan gezogen. Ich hoffe, da hat sie etwas Ruhe gefunden. :)
rabia (Gast) #23
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Antwort auf Beitrag ID 15342
 .. ehrlich gesagt, macht mir das alles langsam richtig angst ...
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